Frauenstreik
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«Frauen sollen zuerst in die Armee, bevor sie streiken»: User-Kommentare im Faktencheck

Der Frauenstreik erhitzt auch in den Kommentarspalten von watson die Gemüter. Wir haben die wichtigsten Vorwürfe überprüft.



Lohngleichheit

Aktivistinnen der Gewerkschaft UNIA haben sich symbolisch rosa Baerte angeklebt, um ihrer Forderung nach Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern Nachdruck zu verleihen, am Rand der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 11. September 2018 vor dem Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Vorwurf

«In den 15 Jahren bei meinem Betrieb habe ich noch nie eine Frau getroffen, die weniger verdient als Männer. Das ist doch alles nur Theater von linken Feministinnen!»

Fakten

Satte 1455 Franken weniger verdienen Frauen im Schnitt als Männer (Frauen monatlich 6491, Männer 7946). 44 Prozent der Differenz ist auf potenzielle Diskriminierung zurückzuführen. Diese Lohndifferenz kann nicht mit objektiven Faktoren erklärt werden. Solche Faktoren sind:

Laut einer Schätzung des Bundesamtes für Statistik BFS führte diese potentielle Diskriminierung dazu, dass Frauen jährlich insgesamt 7,7 Milliarden Franken an Lohn einbüssten.

Quelle: Lohnstrukturerhebung 2016, Bundesamt für Statistik BFS

Kaderjobs

Bild

bild: shutterstock

Vorwurf

«Frauen kommen in Chefetagen. Sie müssen nur wollen.»

Fakten

Je weiter nach oben man in der Hierarchie geht, desto geringer ist der Frauenanteil. Nach wie vor sind Frauen in den Chefetagen massiv untervertreten.

Was sind die Gründe für die tiefen Zahlen?
«Bei den meisten Firmen rekrutiert der Verwaltungsrat seine neuen Mitglieder auf eigene Faust und häufig mit möglichst geringem Aufwand», sagt Rudolf Meyer, Gründungsmitglied der Aktionärsvereinigung Actares zu Swissinfo. Das bedeutet: Verwaltungsräte rekrutieren Leute aus dem näheren Umfeld, den man(n) halt schon kennt. Und weil Männer unter sich besser vernetzt sind als mit Frauen, werden abtretende männliche Mitglieder meistens wieder durch Männer ersetzt. Ein Punkt, der auch für viele Kaderstellen gelten dürfte.

Wegen den tiefen Zahlen hat 2018 der Nationalrat eine Frauenquote verabschiedet. Demnach soll der Anteil der Frauen in Verwaltungsräten von grossen börsenkotierten Aktiengesellschaften mindestens 30 Prozent betragen. Für Geschäftsleitungen gilt eine Schwelle von 20 Prozent.

Frauenquote in Verwaltungsräten im europäischen Vergleich 2016

Bild

quelle: Swissinfo/petersen report

In der gesamten Privatwirtschaft sieht es etwas besser aus. Laut einer im Mai 2019 publizierten Studie der Uni St. Gallen betrug 2017 der Anteil der Frauen mit Vorgesetztenfunktion 35%. In den Unternehmensleitungen waren es 31% Frauen. Dies entspricht einem Anstieg von 5% in fünf Jahren.

Warum hat die Schweiz insgesamt so wenige Frauen in den Chefetagen? «Das ist einfach zu erklären: Weil die Schweiz ein frauenfeindliches Wirtschaftssystem hat. Es ist ein Systemfehler. Wir haben ein unglaublich teures Betreuungssystem, keine Ganztagesstrukturen, einen rückständigen Mutterschaftsurlaub statt Elternzeit für alle ...», sagte SRF-Ökonomin Patrizia Laeri zu Tamedia. Es sei rational leider nachvollziehbar, wenn Schweizer KMU Frauen benachteiligen – weil sie heute tatsächlich mehr kosten und öfters ausfallen.

Rentenalter

Der Verband Angestellte Schweiz will das Rentenalter flexibilisieren. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Vorwurf

«Mit dem Rentenalter 64 werden die Frauen ungerechtfertigterweise bevorzugt.»

Fakten

Dass für Frauen das gesetzliche Rentenalter von 64 Jahren gilt, während es für Männer bei 65 liegt, ist unbestritten. Allerdings will der Bundesrat bei der aktuellen Reform AHV21 das Frauenalter auf 65 Jahre erhöhen. Doch auch beim Status quo relativiert sich die vermeintliche Bevorteilung der Frauen bei näherem Betrachten.

Das hat viel mit den Löhnen zu tun. Die Höhe der Renteneinkommen aus der ersten Säule (AHV) und der zweiten Säule (berufliche Vorsorge) hängen direkt von den Löhnen während des Erwerbsalters ab. Diese liegen bei den Frauen aus unterschiedlichen Gründen tiefer: Selbst bei einer Vollzeittätigkeit beträgt der Medianlohn von Frauen mit 6011 Franken rund 12 Prozent weniger als der Männer-Medianlohn von 6830 CHF (Zahlen BfS 2016).

Verschärfend hinzu kommen – insbesondere in der zweiten Säule – die Effekte, welche die bei Frauen häufigere Teilzeitarbeit und der Erwerbsunterbruch nach der Geburt der Kinder auf die Höhe des Renteneinkommens haben. Nach der Geburt ihrer Kinder gehen Mütter im Durchschnitt 5,4 Jahre lang keiner Erwerbstätigkeit nach. Mit dem Betreuungsmodell von Familien hängt auch die Frage des Arbeitspensums zusammen: Sechs von zehn erwerbstätigen Frauen sind nur teilzeitlich tätig. Mehr als ein Viertel aller erwerbstätigen Frauen arbeitet weniger als 50 Prozent. Bei den Männern hingegen sind 8 von 10 vollzeitlich erwerbstätig.

Eine Studie der UBS vom vergangenen Dezember zeigt, wie sich diese Faktoren auswirken. Die Frauen weisen gemäss der Studie im Rentenalter durchschnittlich deutlich tiefere Einkommen und weniger Vermögen auf. Bei der AHV, die einen Umverteilungseffekt von höheren zu tieferen Einkommen ausweist, sind die Unterschiede gering. Insgesamt profitieren hier die Frauen. 66 Prozent der Einzahlungen in die AHV kommen von Männern, nur 34 Prozent von Frauen. Doch 54 Prozent des AHV-Rentengeldes geht an die Frauen, nur 46 Prozent an die Männer. Ganz anders sieht es in der zweiten Säule aus: Dort sind die durchschnittlichen Jahresrenten der Frauen mit rund 19’000 Franken nur halb so hoch wie die der Männer mit 36’000 Franken.

Fazit: Insgesamt weisen Frauen im Rentenalter also durchschnittlich deutlich weniger Vermögen und niedrigere Renten auf als Männer – auch wenn sie ein Jahr früher Anspruch auf Rente haben.

Militär

ANLAESSLICH DER FORDERUNG DES PRAESIDENTEN DER SCHWEIZERISCHEN OFFIZIERSGESELLSCHAFT, DENIS FROIDEVAUX, DIE WEHRPFLICHT FUER FRAEUN ANZUFUEHREN, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, DEM 18. FEBRUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. Rund 150 weibliche Angehoerige der Schweizer Armee und des Rotkreuzdienstes liesen sich am Dienstag 22. Februar 2005 im Swissint-Ausbildungs Zentrum Wil bei Stans ueber einen Moeglichen Auslandeinsatz fuer die Schweizer Armee informieren und persoendlich inspirieren. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Vorwurf

«Solange sich Frauen dagegen aussprechen, selbst Militärdienst zu leisten, kann ich den Frauenstreik sowieso nicht ernst nehmen.»

Fakten

In den Reihen der Frauenstreikerinnen gibt es durchaus Aktivistinnen, die bereit sind, Dienst zu leisten. Die Frage ist, in welcher Form.

Denn Frauen könnten in Zukunft verpflichtet werden, Zivildienst oder Militärdienst zu leisten. Die Idee ist aus Sicht des Bundesrates «innovativ», erklärte er im Juni 2017. Es brauche aber eine vertiefte Analyse, bevor am heutigen System gerüttelt werde. Bis 2020 soll das Verteidigungsdepartement untersuchen, wo Personalmangel herrscht. Dann wird entschieden, ob eine nötige Verfassungsänderung für eine Frauen-Dienstpflicht ins Auge gefasst wird.

Zudem arbeitet der Verein «Service Citoyen» an einer Volksinitiative, die eine Dienstpflicht für alle vorsieht. Die Gruppe will das Miliz-System grundsätzlich umkrempeln. Die bisherige Dreiteilung in Militärdienst, Zivildienst und Zivilschutz will sie aufbrechen – und um weitere «Dienstbereiche» erweitern. So sollen auch Einsätze bei der freiwilligen Feuerwehr oder gar ein politisches Amt in einer Gemeinde als Bürgerdienst gelten können.

Darüber hinaus entscheiden sich immer mehr Frauen, freiwillig Militärdienst zu leisten. Waren es 2015 noch 1083, zählte die Armee 2017 bereits 1152 Frauen in der Armee. Diese stehen allerdings einem effektiven Bestand von 158'435 Armeeangehörigen gegenüber.

Freiwilligenarbeit

Vorwurf

«Männer pflegen doch ebenso oft bedürftige Leute.»

Fakten

Ob Menschen mit Demenz im Altersheim besuchen, Schwerkranke beim Sterben begleiten oder der betagten, alleinstehenden Tante im Haushalt helfen. Noch immer erledigen die Frauen einen Grossteil der unbezahlten Arbeit (informelle Freiwilligenarbeit) wie Hilfeleistungen für Bekannte und Verwandte. 2016 waren es im Durchschnitt 30,1 Stunden pro Woche gegenüber 19,5 Stunden bei den Männern. Diese Art von Arbeit ist vor allem mit Blick auf die immer älter werdende Bevölkerung von grossem Wert.

Bild

Frauen wenden pro Jahr rund 280 Millionen Stunden für informelle Freiwilligenarbeit auf. Das entspricht der Arbeitszeit von 148'000 Vollzeitstellen.

Die Frauen übernehmen 61,3 Prozent des unbezahlten Arbeitsvolumens. Beim bezahlten Arbeitsvolumen ist dafür der Anteil der Männer bei 61,6 Prozent.

Frauen übernehmen am meisten Zeit für Haus- und Familienarbeit – insgesamt sind dies rund 28 Stunden pro Woche. Bei den Männern sind dies rund 10 Stunden weniger pro Woche.

Die gesamte im Jahr 2016 geleistete unbezahlte Arbeit wird auf einen Geldwert von 408 Milliarden Franken geschätzt. Die Hausarbeit macht den grössten Anteil aus mit 293 Milliarden Franken oder rund 72 Prozent des Gesamtwertes. Die Betreuungsaufgaben werden auf 81 Milliarden oder 20 Prozent des Gesamtwertes geschätzt, die institutionalisierte und informelle Freiwilligenarbeit zusammen auf 34 Milliarden Franken oder 8 Prozent des Gesamtwertes.

Bild

Wo siehst du persönlich grossen Handlungsbedarf punkto Gleichstellung? Schreib deine Meinung ins Kommentarfeld.

(cbe/amü)

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256Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LiveRocks 15.06.2019 10:44
    Highlight Highlight Der Streik führte zu einem langen Gespräch mit meinem Mann, weil er den Frauenstreik herablassend kommentierte. Er fühlt sich als Mann angegriffen, obwohl bei uns (als DINKs wohlgemerkt) im Haushalt wie auch im Job Gleichstellung herrscht. Ich erklärte ihm, dass wir nicht die Regel sind. Und, dass wir nicht GEGEN Männer kämpfen, sondern FÜR ein gerechteres System, das zu mehr Chancengleichheit führt. Und in gewissen Bereichen gar zugunsten der Männer. Und dass die Solidarität zu einer stärkeren politischen und wirtschaftlichen Verhandlungsposition führt. Mein Mann hat‘s nun verstanden 😍
  • Brättlihäbel 15.06.2019 06:09
    Highlight Highlight Da scheinen doch recht viele hart arbeitende Männer Zeit zum kommentieren und liken zu haben...
  • Tamtam87 14.06.2019 20:20
    Highlight Highlight Alles korrekt. Aber das argument: «Mit dem Rentenalter 64 werden die Frauen ungerechtfertigterweise bevorzugt.» lässt sich nicht wegdiskutieren, auch nicht mit den angebrachten scheinargumenten (wer mit ungleichen löhnen argumentiert, rechtfertigt eine ungleichberechtigung mit einer anderen ungleichberechtigung, was wiederum nicht zielführend für alle beteiligtend ist ) Ansonsten gut recherchiert.
    • hans gwüsst 14.06.2019 21:37
      Highlight Highlight Wenn man Ökonometrie nicht berücksichtigt mag es korrekt erscheinen. Sonst nicht.
  • Charlie84 14.06.2019 20:17
    Highlight Highlight 1) Lohngleichheit: Wenn die Zahlen stimmen, sind das 5-9% weniger Lohn für Frauen. Ein üblicher Wert auch unter Männern: Nicht jeder erbringt dieselbe Leistung. In den ganzen Statistiken sind Arbeitsleistungen nicht drin (wie soll man das auch erfassen?!). Als Chef gebe ich einem mit höherer Leistung auch einen höheren Lohn, oder nicht?

    2) Kaderjobs: „Und weil Männer unter sich besser vernetzt sind als mit Frauen, werden abtretende männliche Mitglieder meistens wieder durch Männer ersetzt.“ 🙈 OMG, schlechtes Argument! Befragt mal, wer überhaupt ins Kader möchte! Mehr Frauen oder Männer?
  • Zeitreisender 14.06.2019 20:14
    Highlight Highlight Wehrpflicht und Schwangerschaft für alle!
  • Grossmaul 14.06.2019 19:21
    Highlight Highlight Ich bin ganz fürchterlich zwiegespalten. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: selbstverständlich. Wehrpflicht für alle: unbedingt. Gerechtigkeit bei Trennung, Unterhalt, Sorgerecht: ganz klar.

    Für Männer wie Frauen ist vieles ungerecht: Anspruchshaltungen sind nur unterschiedlich, wenn es um die Erwartungen geht und die können durchaus geschlechtsspezifisch sein. Insgesamt gibt es bei Männern wie Frauen Bedarf nach mehr Gerechtigkeit. Könnten wir das nicht gemeinsam schaffen ohne einander das Recht auf mehr Fairness abzusprechen?
  • Gender Bender 14.06.2019 18:41
    Highlight Highlight Frauen, bitte werdet nicht einfach neue Männer!
    • Mietzekatze 14.06.2019 19:13
      Highlight Highlight Genau das wollen wir nicht! Ich will nicht im Vorstellungsgespräch benachteiligt werden weil ich ‚schlechter‘ verhandle! Ich will den selben Lohn für die selbe Arbeit.. ich will nicht benachteiligt werden weil ich Kinder gebäre..der Mann hatte den selben Anteil daran.. ich will nicht in die RS müssen um als gleichwertig zu gelten und damit mein Mutterschafts‘urlaub‘ okay ist... Mann und Frau müssen und werden nie gleich sein! Aber ich will als Frau genau gleich viel Respekt für meine Arbeit.. sowohl im Job wie im privaten..
  • Kii 14.06.2019 17:29
    Highlight Highlight Ein "MENSCHENstreik könnte viel bewirken. Alle zusammen für die Gleichstellung ✊

    Ich finds einfach hammer, wie viel Frauen heute mitziehen. Viel Erfolg!




    • M.aya 15.06.2019 03:18
      Highlight Highlight Lies die Kommentare gewisser Männer hier im Forum und überleg Dir, ob die bereit sind sich in ihrer Freizeit für Gleichstellung, gegen Sexismus und Gewalt, etc. ehrenamtlich zu engagieren. Ich gebe Dir ja recht, es wäre so viel mehr zu erreichen. Aber solange Männer Ungerechtigkeiten nicht als solche erkennen, sie negiere oder rechtfertigen wird es schwierig. Aber sobald sie das Problem wirklich verstanden haben, ändern sie sich und ihr Verhalten meistens von selbst. Ich befürchte, dann erst können gemeinsame Ziele angegangen und erreicht werden.
  • Beggride 14.06.2019 17:16
    Highlight Highlight Als das würd mich wirklich brennend interessieren: kennt hier wirklich jemand eine Frau, welche Vollzeit arbeiten wollte aber aufgrund von Diskriminierung (oder offiziell Pseudogründen) nicht durfte??
    • Finöggeli 14.06.2019 18:13
      Highlight Highlight Ich kenne mehrere Frauen, die Jobs ablehnten, da sie ein geringeres Pensum arbeiten möchten (nicht nur aufgrund Familie, was nachvollziehebar ist, sondern jemand auch weil 'der Mann gut verdient, da braucht man sich ja kein Bein auszureissen...). True Story
    • Beggride 14.06.2019 18:52
      Highlight Highlight @finöggeli
      Das ist genau, was ich erwarte. Man kann nicht mit der SexismusKeule kommen, weil man Teilzeit arbeitet, was jedoch gleichzeitig die eigene Entscheidung war/ist.
    • maude 14.06.2019 19:48
      Highlight Highlight Hier☝🏻 ist zwar ein paar Jährchen her aber ich hab zwei Jobs nicht bekommem, in Männerdomänen, weil ich eine Frau bin und einer weil ich angeblich zu hübsch bin( war? auch ich altere :-D) und sie ' meine Sicherheit nicht gewähren könnten und das Risiko zu hoch sei'. Kann aber mittlerweile schon besser sein, ist aber noch keine 100Jahre her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 14.06.2019 17:02
    Highlight Highlight Frauen monatlich 6491, Männer 7946 .... Wurden da die ganzen unrealistischen Managerlöhne eingerechnet o.O Weil mein Geschlecht passt sowas von nicht zu meinem Lohn xD
    • Dominik Treier 14.06.2019 19:48
      Highlight Highlight Das sind Durchschnittswerte... Wenn es einen gibt der 16000 im Monat einstreicht können zwei dafür eher mikrige 4000 verdienen... Das gilt natürlich bei noch höheren Löhnen noch mehr... Der Medianlohn ist schon eher aussagekräftig also die 6800.-. Das heisst die Hälfte der männlichen Angestellten verdient mehr, die andere weniger...
  • really 14.06.2019 16:47
    Highlight Highlight Gleichberechtigung....
    da gibt es doch bei beiden Geschlechtern ziemlich viele Beispiele, wo Frauen (Lohn, Karriere) sowie auch Männer (Trennung👉👌) ausgenutzt werden.

    Ich glaube eine Gleichstellung beider Geschlechter in allen Belangen würde den Damen wie auch den Männern mehr bringen.

    aber.... eine Gleichstellung bedeutet nicht, dass Diskriminierungen, Vergewaltigungen etc. weniger werden.

    Frage:
    Können die Männer wirklich was dafür, dass die Frauen heute für Ihre Rechte streiken??
  • chicadeltren 14.06.2019 16:45
    Highlight Highlight Fakt ist, dass noch nie jemand Lohndiskriminierung beweisen konnte. Die bfs Statistik tut dies mit Sicherheit nicht (da sie eine grottenschlechte Methodik verwendet) und auch sonst wäre mir keine entsprechende Studie bekannt.
    • Maracuja 14.06.2019 18:40
      Highlight Highlight Fakt ist, dass es Bundesgerichtsurteile wegen Lohndiskriminierung gibt, eine solche also in Einzelfällen nachgewiesen werden konnte. < Das Bundesgericht hat einer Anwältin aufgrund von Lohndiskriminierung eine Entschädigung von 200'000 Franken zugesprochen. ... Sie war 1993 für ein Jahresgehalt von 140'000 Franken angestellt worden. Damit verdiente die Frau 27 Prozent weniger als ihr Vorgänger> https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/inneres/frau-mann/arbeitswelt/bge-130-iii-145-2003-bger-4p253-2002-4p205-2003-2003-wiedergutmachung-lohndiskriminierung
    • chicadeltren 14.06.2019 20:26
      Highlight Highlight Aha. Kann jetzt jeder den gleichen Lohn wie der Vorgänger hatte, einfordern? Auch wenn der 20 Jahre länger gearbeitet hat? Das wäre ja völlig absurd.
    • chicadeltren 14.06.2019 20:28
      Highlight Highlight Ausserdem entsprechen Einzelfälle keiner systematischen Lohndiskriminierung. In Einzelfällen wird man wohl auch eine Diskriminierung von Blondinen oder sonst was finden.
  • Judge Dredd 14.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Wäre es nicht toll, der ganze Anlass würde nicht unter dem Motto "Frauenstreik" sondern "für mehr Gerechtigkeit" über die Bühne gehen?

    Ungerechtigkeiten haben kein Geschlecht
  • EinfachJemand 14.06.2019 16:15
    Highlight Highlight Das AHV Alter der Frauen hat nichts mit der Lebenserwartung oder sonst was zu tun, in der Geschichte der AHV (z.B. https://www.bsv.admin.ch/dam/bsv/de/dokumente/ahv/faktenblaetter/die_geschichte_derahv.pdf.download.pdf/die_geschichte_derahv.pdf) wird das auch schön dargelegt.

    Die AHV wurde 1948 eingeführt (ich glaube, da durften Frauen noch nicht einmal Verträge eingehen, von Stimmrecht ganz zu schweigen). Das AHV Alter lag bei 65 für Männlein und Weiblein.

    1957 und 64 wurde dann das AHV Alter für Frauen auf 63 und dann 62 Jahre abgesenkt.

    • Phrosch 14.06.2019 18:02
      Highlight Highlight Spannend. Zu ergänzen wäre, dass Männer das Rentenalter der Frau senkten. Also, meine Herren, bitte nicht motzen.
    • Frances Ryder 14.06.2019 19:51
      Highlight Highlight Männer dürfen nicht motzen weil vor 70 Jahren die männliche Bevölkerung, welche heute alle Ü70 oder tot sind, etwas bestimmt hat. Gleichzeitig motzen aber die Frauen gerade, dass es zu wenige Frauen in der Politik hat, obwohl sie zu 50% die Politiker gewählt haben. Ja klar🤦‍♂️
    • Schnog 14.06.2019 21:05
      Highlight Highlight @Frances: du hast da was falsch verstanden. Wir motzen nicht, wir tanzen🙂
  • MGPC 14.06.2019 15:18
    Highlight Highlight Beispiel: Ein Malerbetrieb hat 3 Angestellte. 2 Frauen ein Mann. Anstehende Arbeit: Ein Haus Gerüsten. Frauen sagen: Mach ich nicht ist mir zu schwere Arbeit oder Verletzungsgefahr wegen Kinder kriegen usw. Frage? Ist es fair dem Mann gegenüber dass Sie gleich viel verdient wie er, obwohl Sie die Schwere Arbeit nicht ausführen will/kann?
    • Shikoba 14.06.2019 15:39
      Highlight Highlight Nein. Aber würde sie es tun, sollte sie gleich viel verdienen. Darum geht es ja, gleiche Arbeit, gleicher Lohn.
    • MGPC 14.06.2019 19:56
      Highlight Highlight Versteht mich nicht falsch, bin absolut für diese Forderung. Jedoch gibt es Stimmen, die anderes verlangen.
  • mrgoku 14.06.2019 15:11
    Highlight Highlight Finde den Streik OK solange man sachlich bleibt.
    Das einige Hardcore Feministinnen das gleich ausnutzen ist klar. Wäre bei uns Männern wohl gleich.

    Bin voll dafür dass Frauen gleichviel verdienen sollten etc. etc.

    Hoffe dann aber auch dass der Mann nicht weiterhin die Arschkarte zieht bei einer Scheidung und sein Verdienst der Frau in den Rachen schieben darf. Am geilsten noch wenn die Frau die Beziehung in die Tonne wirft....

    Denn sonst gehe ich dann streiken. Mit Mistgabel und Schaufel... :)
    • Shikoba 14.06.2019 15:41
      Highlight Highlight Ihr Männer könnt auch jetzt schon streiken. Es gibt genügend Sachen, die nicht gleichberechtigt sind aus Männersicht. Oder wir nennen es einfach Menschenstreik und kämpfen Seite an Seite, Mann und Frau, gegen jegliche diskriminierende Strukturen, statt uns gegenseitig zu bekämpfen. Was ja auch die Idee der Gleichstellung ist.
    • MischaBF 14.06.2019 15:53
      Highlight Highlight Super Idee... bin dabei
    • Eh Doch 16.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Männer müssen sich auch emanzipieren, wenn wir das nicht verstehen, kommen wir nicht weiter so.
  • bigfr0g 14.06.2019 15:05
    Highlight Highlight Nur mal es etwas zum nachdenken...


    - Männer leben im Schnitt weniger lange als Frauen
    - Frauen dürfen früher in die Rente und haben somit mehr vom Leben (und müssen erst noch weniger in die PK einzahlen)

    Warum ist das so? Warum müssen Männer länger arbeiten obwohl Sie weniger lange leben?

    Ich finde das diskriminierend.
    • Shikoba 14.06.2019 15:45
      Highlight Highlight Nur was zum nachdenken:

      Frauen verdienen weniger, weil häufig Teilzeit etc. Demnach zahlen sie auch weniger ein, sprich, die Rente ist kleiner als bei Männern. Zudem zahlen sie auch aufgrund der früheren Pensionierung weniger ein und kriegen zusätzlich in dieser Zeit auch keinen Lohn. Dass sie dann auch noch länger leben, trägt erst recht dazu bei, dass das Geld irgendwann nicht mehr reicht.

      In diesem Sinne: ich möchte sehr gerne eine Anpassung des Rentenalters - egal ob 62 oder 64 oder sonstwas.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 14.06.2019 15:46
      Highlight Highlight Da gab es doch diese Bildstrecke ...
      "53 Bilder, die zeigen, warum Frauen länger leben als Männer"
      Achja, darum. 😁
    • Rockola 14.06.2019 15:56
      Highlight Highlight Ich denke wenn die Frauen voll Arbeiten dann nach Hause kommen Kinder versorgen Nachtessen machen und nachher noch aufräumen.
      Was meint ihr haben sie dann nicht verdient. Bekanntlich macht der Mann nicht all zu viel im Haushalt und der Kindererziehung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ouch ohne Stern 14.06.2019 15:00
    Highlight Highlight Waren es nicht die Männer, welche den Militärdienst gesetzlich verankert hatten? Meiner Kenntnis nach gab es die Militärpflicht vor dem Frauenstimmrecht. Folglich sind die Männer dafür verantwortlich, wenn Frau keinen Militärdienst leisten muss.. und weshalb muss Frau erst wieder eine „Leistung“ bringen, ehe die Gleichberechtigung überhaupt legitimiert als Forderung akzeptiert wird?
    Versteh ich nicht - aber vielleicht bin ich ja einfach nur eine linke Feministin mit Gehänge zwischen den Beinen..
    • Cédric Wermutstropfen 14.06.2019 15:45
      Highlight Highlight Ich bin mit dem heutigen System sehr zufrieden und will daran nichts ändern, aber Deine Argumentation ist nicht ganz schlüssig. Es ist grundsätzlich egal, ob die Wehrpflicht vor oder nach dem Frauenstimmrecht eingeführt wurde. Die Frauen haben seit einigen Dekaden das Stimmrecht und die Dienstpflicht besteht fort. Das ist der entscheidende Punkt in unserem demokratischen System. Man hätte jederzeit die Möglichkeit dies zu ändern, aber es wird nicht getan (zum Glück).
    • phreko 14.06.2019 16:34
      Highlight Highlight Weil das vielleicht die Ungleichheit befeuert?
    • Beggride 14.06.2019 17:51
      Highlight Highlight Für die Entstehung des Militärdienstes hast du Recht. Aber für die Fortführung davon sind die Frauen genau so verantwortlich oder werden für dich Gesetze für immer un ewig verabschiedet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 14.06.2019 14:40
    Highlight Highlight (1) Alle diese Ungleichheiten basieren zum grössten Teil auf freien Entscheidungen und Präferenzen. Bei den Löhnen ist das evident: Wenn dieselbe Leistung von Frauen wirklich günstiger erbracht würde, würde niemand Männer anstellen. Es ist halt schwierig, für sämtliche psychologischen und soziologischen Faktoren zu kontrollieren, deshalb sind nicht alle Lohnunterschiede erklärbar.

    Mag sein dass bei der Kaderfrage ein Teil Diskriminierung aus Bequemlichkeit mitspielt. Aber einen grösseren Anteil haben wohl auch da Präferenzen. Viele Firmen suchen händeringend nach weiblichen Führungskräften.
    • LeChef 14.06.2019 15:48
      Highlight Highlight (2) Natürlich kann der Staat versuchen, auch Präferenzen und Verhalten zu regulieren - und Gleichheit erzwingen. Aber zu welchem Preis? Funktioniert es am Ende? Und WOLLEN wir wirklich so einen Staat (und mit wir meine ich explizit auch die Streikenden)?

      Ich fürchte wirklich um unsere liberale Gesellschaftsordnung, wenn den Befürwortern irgendwann auffallen sollte, dass Unterschiede nicht zwingend in Diskriminierung, sondern eben auch und vor allem in soziologischen, psychologischen und wohl auch biologischen Faktoren gründen. Nur ein illiberaler Despotenstaat kann diese wirklich regulieren.
    • DerMedicus 14.06.2019 17:29
      Highlight Highlight Amen 🙏
    • FrancoL 14.06.2019 18:54
      Highlight Highlight “Viele Firmen suchen händeringend nach weiblichen Führungskräften." Nein das tun sie nicht zumindest nicht in der Baubranche und im Dienstleistungsbereich rund um die Baubranche.
      auch folgendes ist nicht unbedingt richtig:
      "Wenn dieselbe Leistung von Frauen wirklich günstiger erbracht würde, würde niemand Männer anstellen" dies gilt in den unteren Lohnbereichen, aber etwas weiter oben ist es so dass der Lohn eher zweitrangig wird, salbest im Vergleich der Männer untereinender, da speilen die Seilschaften eine weit grössere Rolle. Bei den Auftragserteilungen ist es dann noch ausgeprägter.
  • Chase Insteadman 14.06.2019 14:35
    Highlight Highlight Und was ist mit dem Gender-Equality-Paradox? https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gender-equality_paradox
  • nenjin 14.06.2019 14:32
    Highlight Highlight Zum Militär: Der Vergleich hinkt insofern, als dass belegt ist wieviel "nicht ins Militär" kostet. 3% des Lohnes bis zum 30igsten Lebensjahr (Militärpflichtersatz).

    Ich bin sicher, würden die Frauen 17% mehr Lohn erhalten, würde wegen den letzten 3% niemand mehr auf die Strasse gehen. Also kann man das Argument knicken.
    • Finöggeli 14.06.2019 18:23
      Highlight Highlight Einem in unserer Kompanie wurde mit einem Mörser aus Versehen die Hand weggeschossen (Geb Inf). Mit 20 Jahren. Bei meinem Bruder in der Kaserne starben 3 Leute und etwa 30 haben bleibende Ohrenschäden, weil jemand eine Handgranate entsicherte und weitergab... Das Militär kostet VIEL mehr als die 3% Ersatzleistungen - nur kommen die meisten Sachen nicht in die Presse.
  • ChillDaHood 14.06.2019 14:28
    Highlight Highlight Uiuiui, ganz schlimm hier in den Kommentaren. Frauen schiessen gegen Männer, Männer gegen Frauen. Wir werden das Problem nur zusammen lösen können... und ja, imho gibt es ein Problem, ein sehr vielschichtiges. Solange wir uns gegenseitig vorwerfen, welcher Teil davon wessen schuld ist, arbeiten wir nicht an der Lösung.
  • Passierschein A38 14.06.2019 14:26
    Highlight Highlight Meine Frau verdient für die exakt gleiche Arbeit bei gleich vielen Dienstjahren und gleichem Alter 23% mehr als ich, weil sie in einem anderen Kanton angestellt ist...
    • Garp 14.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Da sind hat dann aber nichts mit Männer und Frauenlöhnen zu tun, sondern mit den Kantonslöhnen. In Deinem Kanton, wo Du arbeitest, würde sie nicht mehr verdienen als Du.

      Das gehört hier von dem her gar nicht hin!
    • DerMedicus 14.06.2019 17:32
      Highlight Highlight ..aber auch nicht weniger, also gehört eigentlich gar nichts hier her.!!
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.06.2019 14:23
    Highlight Highlight Frauen verdienen nicht weniger als Männer wegen irgendeiner Diskriminierung. Wäre es ungerechtfertigt, könnt ein Geschäft nur noch Frauen anstellen und würde so das klassische Geschäft verdrängen. Dies ist ein ökonomisches Gesetz und es existiert so, wie es auch den Klimawandel gibt.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.06.2019 14:18
    Highlight Highlight Witwenrente wurde vergessen. Frauen zählen ab 45 als nicht mehr vermittelbar. Dies ist ein ziemlich alter Zopf und heutzutage sexistisch, aber es regt sich scheinbar niemand darüber auf.
  • JaneSodaBorderless 14.06.2019 13:56
    Highlight Highlight Dieses Gejammere nervt nur noch!
    Los, ihr Männer, steht auf, werdet aktiv, schliesst euch zusammen. Wir machen es genau so!
  • Cédric Wermutstropfen 14.06.2019 13:47
    Highlight Highlight „44 Prozent der Differenz ist auf potenzielle Diskriminierung zurückzuführen.“ Das ist sehr tendenziös und das gehört nicht in einen Faktencheck. Es gibt unzählige weitere, mögliche Gründe. Diese werden jedoch nicht einmal implizit durch ein „...ist u.a. auf potentielle Diskriminierung zurückzuführen.“ angedeutet.

    „Diese Lohndifferenz kann nicht mit objektiven Faktoren erklärt werden.“ Das liegt am Modell und nicht an der tatsächlichen Welt. Schlussendlich könnten sogar die Männer wegen ihrem Geschlecht beim Lohn diskriminiert werden. Das Modell lässt diese Möglichkeit genauso zu.

    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 14.06.2019 22:11
      Highlight Highlight Ich finde die Formulierung "potentielle Diskriminierung" eigentlich sorgfältig. Sie sagt ja, dass der nicht durch das Modell erklärte Unterschied möglicherweise ganz oder zum Teil auf Diskriminierung zurückzuführen ist. Dass Frauen das aufgreifen und nicht einfach schulterzuckend zur Kenntnis nehmen, finde ich legitim.
    • Cédric Wermutstropfen 14.06.2019 23:06
      Highlight Highlight @Pink Flauder: Der Unterschied könnte aber auch gar nicht aufgrund dessen zustande kommen oder, und das wäre gemäss Datenlage sogar ebenfalls möglich, die Männer erhalten wegen ihrem Geschlecht weniger Lohn. Ich halte es für völlig zwecklos mit diesem Lohnunterschied zu argumentieren. Es ist einfach absolut unseriös.
  • ueilaa 14.06.2019 13:46
    Highlight Highlight Zu Lohngleichheit: eigentlich wird für Unterschiede in Bildungsabschluss, Branche etc. kontrolliert. Dh. der Unterschied rührt von Verhältnissen innerhalb der jeweiligen Branche und nicht daher, dass Frauen in tieferen Lohnklassen übervertreten sind...
  • Dewar 14.06.2019 13:38
    Highlight Highlight Zum Rentenalter: Zählt man unbezahlte und bezahlte Arbeit zusammen, kommen Frauen laut BfS im Schnitt auf 0.8 Wochenstunden mehr als Männer. Rechnet man das auf ein ganzes Erwerbsleben aus, kommt man ziemlich genau auf das Jahr Unterschied, das wir heute im Pensionsalter haben. Ist natürlich von der Familiensituation abhängig und wohl schwierig zu verallgemeinern. Interessant zu wissen wäre auch, wie die Arbeitsverteilung im Rentenalter aussieht. Die bezahlte Arbeit fällt weg, aber Haus- und Betreuungsarbeit fällt (reduziert) immer noch an - gibt es hierzu Zahlen?
    • Damian derungs 14.06.2019 15:13
      Highlight Highlight Du vergissr die höhere lebenserwartung von frauen, drei jahre länger leben, ein jahr früher in rente gehen und am liebsten mehr bekommen, obwohl sie weniger einzahlen, geht irgendwie nicht ganz auf, siehste hoffentlich selbst
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.06.2019 02:25
      Highlight Highlight @Dewar

      Die SAKE-Erhebung vom BfS liefert dazu Zahlen. Also da wird die unbezahlte Haushaltsarbeit abhängig von Erwerbsquote, Alter, Familiensituation aufgeschlüsselt dargestellt.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.06.2019 09:15
      Highlight Highlight Nachtrag: Hier ein Link zu einem Teil der Ergebnisse.

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/unbezahlte-arbeit/haus-familienarbeit.assetdetail.2922666.html

      Frauen wenden nach dem Pensionsalter also immer noch mehr Zeit dafür auf, aber es relativiert sich etwas. Das ist vermutlich auch naheliegend, dass eine angewöhnte Aufgabenteilung auch im Pensionsalter etwas weiterbesteht.
  • Alpaka 8 14.06.2019 13:37
    Highlight Highlight Eine Ungerechtigkeit die noch vergessen gegangen ist: Die Witwenrente. Kinderlose Frauen erhalten eine solche, wenn sie zum Zeitpunkt der Verwitwung das 45. Altersjahr zurückgelegt haben und mindestens 5 Jahre verheiratet waren. Für kinderlose Männer, deren Frau stirbt, gibt es hingegen nichts!

    Dies nur als ergänzender Fakt, unabhängig davon finde ich, dass Frauen durchaus auch für ihre Rechte streiken dürfen. Nur sollten wir Männer es auch tun ;-)
    • Firefly 14.06.2019 14:05
      Highlight Highlight Dann tut es endlich!
    • Burkis 14.06.2019 15:17
      Highlight Highlight Sind alle am Arbeiten...
    • Beeee 14.06.2019 17:40
      Highlight Highlight Mann und Frau, ach alle Menschen sollten für Gerechtigkeit und dergleichen auf die Strasse.

      Diesen Separatismus hab ich satt.
  • hans gwüsst 14.06.2019 13:33
    Highlight Highlight Politische Ämter: Dachte in der Schweiz kann sich jeder für ein politisches Amt nominieren lassen, ungeachtet des Geschlechts? Mit über 50% Frauenanteil bei der Wählerschaft müsste das doch im Parlament sich widerspiegeln?
    • Schlumpfinchen 14.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Ganz einfach. Ein politisches Amt ist schwierig zu managen, wenn man Job, Haushalt und Kinderbetreuung schon unter einen Hut bringen muss. Deshalb kandidieren schon mal deutlich weniger Frauen. Ausserdem werden Frauen, die ein Amt anstreben noch immer nicht von allen gleichwertig beachtet wie Männer.
    • hans gwüsst 14.06.2019 14:41
      Highlight Highlight Woher willst du das wissen, dass das der ausschlaggebende Grund ist?


      Ausserdem: selbst bei weniger Kandidatinnen hätten es Frauen in der Hand, für sie repräsentativ zu wählen. Sie haben die (knappe) Mehrheit.
    • Cédric Wermutstropfen 14.06.2019 15:54
      Highlight Highlight @Schlumpfinchen: Frauen müssen nicht Job, Haushalt und Kinderbetreuung managen. Solche Dinge muss man mit seinem Lebenspartner koordinieren und wenn das nicht funktioniert, muss man sich selbst an der Nase nehmen, weil dann hat man offensichtlich den falschen Mann geheiratet (aus freien Stücken).
    Weitere Antworten anzeigen
  • EinePrieseR 14.06.2019 13:31
    Highlight Highlight Das Rentenalter müsste für Frauen eigentlich höher sein als für Männer, da Frauen bekanntlich älter werden, also müssen sie länger einzahlen damit die Rechnung aufgeht
    • Garp 14.06.2019 15:36
      Highlight Highlight Das ist einfach zu eindimensional betrachtet. Die Frauen haben ein tieferes Rentenalter um Betreuungsarbeit und Teilzeitarbeit auszugleichen, weil sie dadurch auch tiefere Renten bekommen. Das Problem kann man nur mit genügend gemeinsamer Elternzeit und einem guten Angebot für Kinderbetreuung beseitigen. Dann kann man gern das Rentenalter gleich setzen oder für Frauen sogar erhöhen.
    • Sir Konterbier 14.06.2019 19:50
      Highlight Highlight
      Es sollte einfach 65 für beide sein. Männer rauchen und saufen auch mehr, deshalb ist die tiefe Lebenserwartung auch ein bisschen selbstverschuldet🤔
  • Geri__ 14.06.2019 13:26
    Highlight Highlight Wieso muss auch alles immer aufs Geschlecht bezogen werden.
    Ich finde schluss mit Vorurteilen! Jede Person soll die gleichen Rechte habe. Wieso gibt es heutzutage noch so viele Unterschiede?
    • maude 14.06.2019 13:57
      Highlight Highlight Danke!!!🙏
    • Garp 14.06.2019 15:46
      Highlight Highlight Weil Frauen und Männer nicht gleich sind und man sofort wahrnimmt ob jemand ein Mann oder eine Frau ist, gleichen Rechte gibt's ja schon fast überall, was aber nicht bedeutet, dass man genau gleich mit jedem umgeht und ihm die gleichen Chancen gibt oder die gleiche Rolle zuteilt oder ihn gleich behandelt. Das wird noch lange dauern.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.06.2019 13:20
    Highlight Highlight "Wo siehst du persönlich grossen Handlungsbedarf punkto Gleichstellung? "
    Sexuelle Gewalt und Belästigung, wo ich denke hat Metoo bei allen problematischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem # auch viele positive Entwicklungen angestossen und die Problematik ins Rampenlicht gezerrt.
    Steuersystem, wo es die Individualbesteuerung bräuchte.
    Und die Elternzeit sowie die Kinderbetreuung.
    Das sind für mich so die grossen, relevanten Baustellen.
  • Lowend 14.06.2019 13:15
    Highlight Highlight Wenigstens eines ist sicher; Die ultrarechten Herz-, Blitz- und Kommentarbrigaden sind nicht am Streiken.

    Scheinen alles schmallippige, rechte Männer zu sein. 🤔
    • Schlumpfinchen 14.06.2019 13:55
      Highlight Highlight Scheint so. Die Männer in der Kommentarspalte beweisen gerade so ziemlich alles in diesem Artikel. Schon morgen könnte man aus den Kommentarspalten zum Frauenstreik nochmals drei solche Artikel machen mit allen falschen und verzerrten Fakten hier.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.06.2019 14:29
      Highlight Highlight Die kommentierenden sind zwar überwiegend männlich, aber sicher nicht ultrarechts. Etwa 80% der Kommentatoren wird SP oder Grüne wählen.
    • Tauriel 14.06.2019 14:33
      Highlight Highlight Bin vielleicht schmallippig, aber kein Mann und auch nicht am Streik vertreten..

      Nur weil man zum weiblichen Geschlecht gehört heisst's nicht, dass alle Frauen diese Streikaktionen unterstützen. Gleichberechtigung find ich gut, momentan sieht's aber eher danach aus, dass Frau meint, sie müsse besser gestellt werden als Mann, und das ist schlicht nicht zielführend. Man sollte sich fragen woher die Belächelung seitens Mann wohl kommt.. bei solch läckerlichen Aktionen (BH-Verbrennung, Klitoris-Umzug etc.) ja auch nicht verwunderlich..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Revan 14.06.2019 13:14
    Highlight Highlight «Frauen sollen zuerst in die Armee, bevor sie streiken»...
    Diese Haltung ist es, weshalb wir heute bei so vielen Themen nicht vorwärts kommen. Warum sollte ein Unrecht erst beseitigt werden müssen, bevor man ein anderes Unrecht angehen kann? Mit diesen Argumenten schafft man nur deadlocks und erreicht das am Ende des Tages gar nichts erreicht wurde. Wieso nicht mal "sowohl als auch" versuchen? Lohngleichheit UND faire Dienstpflicht.
    • phreko 14.06.2019 15:16
      Highlight Highlight Stell dir vor, man würde die Frauen in Armee stecken, wo sie wie die Männer ihre Seilschaften ausbilden könnten und so ihre Posten in den Chefetagen sichern könnten.
  • RedFlush 14.06.2019 13:11
    Highlight Highlight Frauen sollten weltweit eine gewisse Zeit lang keine Kinder mehr gebären. Kein Nachwuchs mehr für Krieg, Wirtschaft und Zerstörung jeglicher Art...
    • G-Man 14.06.2019 13:40
      Highlight Highlight Was für eine triste Welt ohne Kinder.
    • Judge Dredd 14.06.2019 13:49
      Highlight Highlight RedFlush, ihr Feindbild Nummer 1: Der pöse Mann. Ganz undifferenziert, so schön pauschalisierend.
    • Schlumpfinchen 14.06.2019 13:56
      Highlight Highlight Oder die Männer plus vereinzelte Frauen sollten aufhören Kriege zu starten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amunlea 14.06.2019 13:11
    Highlight Highlight Frauen ins Militär? Wer hat denn den Militärdienst erfunden? Und wer auf dieser Welt führt denn ständig Krieg? Wohl kaum die Frauen. Viel mehr wäre es zu wünschen, wenn die Wehrpflicht für niemanden ein 'Muss' wäre. Und Männer auch keinen Ersatz zahlen müssten, wenn sie keinen Militärdienst leisten wollen.
    • fidget 14.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Es dürfte eine ewige Wunschvorstellung bleiben, dass Frieden auf Erden herrscht. Solange dies so ist, wird es auch eine Armee brauchen. Von meiner Seite müssen Frauen nicht Militärdienst leisten, es sollte aber insofern eine Gleichstellung in diesem Bereich stattfinden, dass ein vergleichbarer Ersatzdienst geleistet bzw. Ersatzabgaben bezahlt werden müssen. Und dabei geht es nicht um die "Erfindung des Militärs" oder darum, wer Krieg führt. Es gehört genau so zur Gleichstellung, wie Lohngleichheit.
    • Judge Dredd 14.06.2019 13:59
      Highlight Highlight Wissen sie was, ich als Mann hab weder den Militärdienst erfunden, noch habe ich jemals Krieg geführt. Trotzdem musste ich dienstleisten. Jeder Mann und jede Frau ist nur für ihr Individuelles Handeln verantwortlich. Ihre pauschalisierende Herleitung ist nicht durchdacht.
    • Shikoba 14.06.2019 14:03
      Highlight Highlight Den Militärdienst haben aber auch nicht diejenigen erfunden, die ihn heute besuchen müssen. Die Schuld pauschal den Männern zu geben ist genauso unsinnig. Aber wenn wir gemeinsam, Männer und Frauen, für einen gleichberechtigten Umgang mit Militärdienst kämpfen, dann ist es zielführend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masche 14.06.2019 13:03
    Highlight Highlight Bei der Freiwilligenarbeit darf nicht nur die Betreuung betrachtet werden. Es gibt auch viel Freiwilligenarbeit in gemeinnützigen Vereinen. Dort fällt mir aber auf, dass in den Vereinsleitungen bzw. Vorständen durchschnittlich mehr Männer als Frauen anzutreffen sind. Das hat nichts mit der Bevorzugung von Männern zu tun sondern eher mit dem mangelnden Angebot an weiblichen Kandidierenden.
    • G-Man 14.06.2019 13:40
      Highlight Highlight Kann ich unterschreiben. Wir bemühen uns immer sehr einen gleichen Anteil Frauen in den Vorstand zu bringen aber es ist richtig schwierig da jemanden zu finden.
    • Merida 14.06.2019 16:02
      Highlight Highlight Kommt sehr auf den Verein an...
      Wir haben sowohl im Theaterverein als auch im Chor mehr Frauen im Vorstand...
    • Meraxes Equis 15.06.2019 17:14
      Highlight Highlight sich zusätzlich noch in einem Verein zu engagieren ist halt eben noch mehr Arbeit, die nicht bezahlt wird. das ist auch gut so. aber wenn es bleibt neben bezahlter und Familienarbeit nicht unbedingt viel Zeit und Energie. Könnte mir vorstellen, dass das ein wichtiger Grund für viele Frauen ist, sich nicht auch noch da engagieren zu wollen
    Weitere Antworten anzeigen
  • j0nas 14.06.2019 13:00
    Highlight Highlight All die Männer, die sich hier über diesen Streik echauffieren, hätten dies vor 50 Jahren genauso bei der Einführung des Frauenstimmrecht oder vor 30 Jahren beim ersten Frauenstreik gemacht. Da bin ich mir sicher.

    Wovor habt ihr so unglaubliche Angst? Die Frauen werden uns Männer schon nicht versklaven, keine Angst.

    Und an all die Männer, die hier Gleichberechtigung für Männer fordern: Es hindert euch wirklich niemand daran, dass ihr euch z.B. für einen fairen Elternurlaub einsetzt. Aber sprecht gefälligst nicht den Frauen die Legitimität ab, ihrerseits Gleichberechtigung zu fordern!
    • M.aya 15.06.2019 17:00
      Highlight Highlight Danke j0nas! Es braucht mehr Männer wie Dich....
  • Leon1 14.06.2019 12:58
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier.

    Es ist einfach lächerlich, wenn hier unter dem Titel "Fakten" steht, dass 44% der Differenz nicht mit objektiven Faktoren erklärt werden können. Lest doch mal endlich die 2016er Studie aus der ihr so gerne zitiert! Auf S. 18-20 werden Faktoren aufgeführt, welche in der LSE nicht erfasst werden, aber den UNERKLÄRBAREN (?) Unterschied potenziell erklären könnten. Auf S. 32 dann: "Zusammengenommen gibt es mehrere Gründe, warum die unerklärte Lohndifferenz quantitativ nicht mit Lohndiskriminierung gleichgesetzt werden kann"

    Behauptet das bitte nicht ständig!
    • strieler 14.06.2019 14:32
      Highlight Highlight Danke. Hab ich als erstes gedacht als ichs gelesen hab. Lohndifferenzen sind nicht gleich Lohndiskriminierung. Inwiefern etwas gegen die (ich nenne es mal) „Stellenungsdiskriminierung“ (z b klassische „Frauenberufe“ mit wenig Lohn) was getan werden kann bzw. wie getan werden müsste ist eine andere Diskussion bzw. verlangt anderer Lösungen.
    • phreko 14.06.2019 15:19
      Highlight Highlight Mal schauen wer beim nächsten Coiffeurbesuch freiwillig mehr bezahlt.
    • Leon1 14.06.2019 15:20
      Highlight Highlight Da gebe ich dir völlig Recht! Es gibt auch eine vom Parlament in Auftrag gegebene HSG-Studie, die die Methodik der LSE überprüft. Ergebnis; nicht alle unerklärbaren Unterschiede sind Diskriminierung, mit den erhobenen Daten lässt sich dieser Schluss nicht ziehen, bessere Daten würden die Aussagekraft verbessern - ABER; umgekehrt können auch die „erklärten“ Unterschiede eine diskriminierende Komponente enthalten.

      Bei solchen strukturelle Faktoren des Lohnunterschiedes sollte man unbedingt diskutieren! Falsche „Fakten“ sind aber ein denkbar schlechter Ausgangspunkt für Verbesserungen.
  • River 14.06.2019 12:55
    Highlight Highlight Als Emanze bin ich voll dafür, dass auch Männer aufstehen und sich wehren, also auch emanzipieren. Und eines tages werden wir alle, Männer und Frauen zusammen, uns gemeinsam gegen das System wehren, dass uns geteilt sehen will.
    • Maedhros Niemer 14.06.2019 16:16
      Highlight Highlight "Teile und herrsche", aber ich hoffe auch, dass mehr zusammen gemacht wird und Gemeinsamkeiten gesucht werden, anstatt sich in immer kleineren Grüppchen zu definieren und gegenüber "den Anderen" abzugrenzen.
      Gemeisam an einer menschenwürdigen Gesellschaft arbeiten!
  • aligator2 14.06.2019 12:54
    Highlight Highlight "44 Prozent der Differenz ist auf potenzielle Diskriminierung zurückzuführen. Diese Lohndifferenz kann nicht mit objektiven Faktoren erklärt werden."

    Nehmt euch doch endlich mal die Zeit und schaut die BfS Analyse an. Es ist schnell ersichtlich, dass da nicht alles berücksichtigt wird und auch falsche Daten genommen werden (z.B. Arbeitserfahrung wird approximiert mit Alter minus x Jahre).

    Ausserdem: Nichterklärbare Differenz ist nicht automatisch gleich Diskriminierung. Es sagt lediglich aus, dass der restliche Lohnunterschied nicht durch die inkludierten Faktoren erklärt werden kann.
    • Momou 14.06.2019 14:10
      Highlight Highlight Mill wäre stolz auf dich!
  • JC Rappe 14.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Was mich schon lange interessiert:
    Ich lese immer von der Lohnungleichheit und dann wird erklärt, dass dies daraus resultiert, dass weniger Frauen hochbezahlte Jobs (Management etc) haben.

    Aber wie ist das wenn man die selbe Stelle mit ähnlich langer Berufserfahrung zwischen Mann und Frau direkt vergleicht? Schneiden da die Frauen auch schlechter ab? Wenn ja, woher kommt das?


    • fidget 14.06.2019 14:02
      Highlight Highlight Gibt es denn wirklich zwei Personen (Mann und Frau), die exakt den gleichen Job ausüben, mit gleicher Berufserfahrung, gleicher Ausbildung, gleicher Verantwortung etc.? Nur die Berufserfahrung zu betrachten wäre sehr eindimensional. Und schlussendlich ist der eigene Lohn immer noch ein gutes Stück Verhandlungssache. Dabei sind Männer vielleicht ein wenig frecher und fordern mehr.
    • mrgoku 14.06.2019 15:17
      Highlight Highlight Na wenn ich so an die Pflegepersonen denke gibt es da hauptsächlich Frauen und einige Männer. Wie sieht es dort aus? Verdient der Mann der Pfleger ist wirklich mehr als die Frau?

      Falls jemand dazu Fakten hat, bitte gerne hier teilen.

      Ich kann aber auch gerne eine Putzfrau mit einem Bauarbeiter vergleichen... Äpfel mit Birnen style... #läuft
  • G-Man 14.06.2019 12:52
    Highlight Highlight 2/2 Rentenalter: Ist sowieso eine Frechheit und gehört korrigiert. Militär: Muss sowieso überdenkt werden. Freiwilligenarbeit: Warum sollte man das ändern, ist doch positiv das Frauen mehr Freiwilligenarbeit machen, das ist jedem selber überlassen.
  • G-Man 14.06.2019 12:50
    Highlight Highlight 1/2 Jetzt würde es mich Wunder nehmen was Frau als Lösungsansätze sieht. Lohn: Gleichstellungsgesetzt, Arbeitgeber ansprechen, neuen Job suchen. Kaderjobs: Auch die Kadermänner haben sich hochgearbeitet und haben den Job nicht einfach so bekommen. Ich glaube schlichtweg nicht das jemand eine Frau nicht befördert weil sie eine Frau ist. Gebt dieser Entwicklung 10-20 Jahre dann sind die jungen top ausgebildeten Karrierefrauen im Alter für Kaderpositionen. Und warum müssen alle immer Kaderpositionen haben? Manche Menschen sind einfach Glücklicher ohne?
  • Ricardo Tubbs 14.06.2019 12:45
    Highlight Highlight gleicher lohn für gleiche ausbildung, job und performance!

    gleichzeitig wehrpflicht für frauen, gleichstellung im rentenalter, frauenquote abschaffen und keine bevorteilung bei scheidungs- und kindsangelegenheiten!
    • Murmeli82 14.06.2019 20:02
      Highlight Highlight Dürfen wir wenigstens den Mutterschaftsurlaub behalten? Gebären, Stillen, Rückbildung, Hormone, es ist schön, aber manchmal auch anstrengend (oder wenigstens ermüdend). Nein, ich möchte keinen Militärdienst leisten, können ja alle Befürworter gehen und die, welche dagegen gestimmt haben, lassen es bleiben ..
  • mondbewohner 14.06.2019 12:44
    Highlight Highlight Frauen sollen zuerst ins Militär, bevor... So ein Schwachsinn! Wieso für alle die Situation verschlechtern? Fakultativ für alle, bitte. Abschaffen möchte ich hingegen diese Auffangeinrichtung für nicht-gesellschaftstaugliche keineswegs: Diese „ja, verstanden“-Struktur mag für einige die optimale Umgebung sein. Die Frauen haben allen Grund zum Streiken. Aber auch die Männer hätten Gründe im familientechnisch so schlecht gestellten Land; z.B. gleichberechtigte Elternzeit?
    • BossAC 14.06.2019 13:07
      Highlight Highlight Ich finde das heutige Konstrukt im Grundsatz sinnvoll. Ob das Militär dazugehören soll, ist eine politische Diskussion, aber als jungern Mensch eine Anzahl Tage verpflichtend der Gesellschaft zurückzugeben ist mMn eine gute Sache. Und auch den Frauen stünde es frei in den Zivildienst, Zivilschutz zu gehen oder müssten dann halt eben, wie die Männer auch, bezahlen.
    • Lowend 14.06.2019 13:10
      Highlight Highlight Gleichberechtigte Elternzeit würde sogar den Frauen bei der Gleichstellung helfen, denn bei einer Elternschaft hätten Frauen und Männer die gleichen Voraussetzungen im Job, denn sowohl Väter wie Mütter dürften sich die ersten Monate um ihre Kinder und nicht um ihren Job kümmern.
    • Judge Dredd 14.06.2019 13:23
      Highlight Highlight "Auffangeinrichtung für nicht-gesellschaftstaugliche"

      Ihr Kommentar ist derart herabwürdigend und trieft vor arroganz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Meier (2) 14.06.2019 12:44
    Highlight Highlight "....44 Prozent der Differenz ist auf potenzielle Diskriminierung zurückzuführen." Wo sind die Fakten? "potenzielle Diskriminierung" - wenn ich das schon höre wird mir übel. Gibt es eine Diskriminierung und wie wird sie gemessen? Kann mir das jemand sagen?

    Und zur Dienstpflicht: Ja, ja das Militär motzt ständig, dass sie zu wenig Personal aufbieten können. Aber den Rekrutenbestand mal um 100% aufstocken (Dienstpflicht für Frauen) will dann doch niemand oder wie? Komisch...

    Und zu den Chefetagen-Jobs: Männer werden nun mal nicht schwanger und sind z.T 30-40 Jahre im selben Unternehmen.
    • Geri__ 14.06.2019 13:21
      Highlight Highlight Schön das du für alle Frauen sprichst. „Dienstpflicht für Frauen will dann doch niemand...“
      Ich finde schluss mit Vorurteilen.

      Und zu deinem Satz „Männer werden nicht schwanger!“ So viel ich weiss gehört das Kind genau so Ihnen wie auch der Frau und können wenn sie möchten auch zu Hause helfen. Nur weil eine Frau ein Kind hat muss sie nicht alles stehen und liegen lassen.
      In welchem Jahrhundert leben wir.
  • Gianini92 14.06.2019 12:44
    Highlight Highlight Was genau ist mit „potentieller“ Diskriminierung gemeint?
    • Dr. Zoidberg 14.06.2019 13:01
      Highlight Highlight das ist ein schöner begriff, der verschleiern soll, dass in den zugrundeliegenden statistiken (auch gerne von der watson red.) äpfel und birnen verglichen werden (zb voll- und teilzeitstellen gleich gewichtet, berufsgruppen innovativ zusammengelegt und manche berufsgruppen gar nicht erfasst werden). es gibt (für deutschland, schweiz vermutlich auch, aber die kenne ich nicht) wissenschaftlich korrektere berechnungen, die kommen auf ein gpg von > 5%. Davon unabhängig gehören firmen, die frauen wegen ihres geschlechts weiger zahlen, boykottiert.
    • Gianini92 14.06.2019 13:52
      Highlight Highlight @Nerthu so verstehe ich das auch. Nur verstehe ich in diesem Fall nicht wie dies eines der Hauptargumente des Streiks sein kann.
      Falls man es nicht weiss, müsste man dies doch zuerst abklären bevor man dagegen demonstriert, oder?
      Ich meine zu „potentiellen“ Problemen gibt es bestenfalls „potentielle“ Lösungen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.06.2019 12:42
    Highlight Highlight Das mit der Lohngleichheit. Dazu empfehle ich jetzt einfach diesen Artikel:

    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/karriere/lohndiskriminierung-ist-nicht-nachweisbar/story/17606035

    Fakt ist, man kann es nicht sagen. Weil die Daten zu wenig genau erhoben werden... jetzt kann man es noch immer und immer wieder behaupten. Weil das umgekehrte lässt sich auch nicht beweisen... jetzt dürft Ihr Blitzen. Ändert aber nichts an den Tatsachen.
    • AndersDenkend 3.0 14.06.2019 13:42
      Highlight Highlight Bevor du nach weiteren Studien gehst, hast du aktiv bei div. Grossunternehmen und Kleinunternehmen die Fakten geprüft?
      Also dich selber davon überzeugt?
      Tagesanzeiger untersteht der Tamedia Group. Tamedias Geschäftsleitung besteht aus wieviel Männern und Frauen..? Und wenn an der Spitze ein Mann steht, welches Interesse vertritt er mit der Bewilligung eines solchen Artikels.. ? Es sei dir verziehen, zu viele Menschen glauben blind an Geschriebenes/Gesagtes. Sehr wenige überzeugen sich selber und werden initiativ...
    • NotWhatYouExpect 14.06.2019 13:58
      Highlight Highlight Danke für den Artikel.

      "Bundesrätin Sommaruga liess die unbequeme Erkenntnis der Studie bei Auftritten jeweils unerwähnt, und das Gleichstellungsbüro versteckte sie auf seiner Website."
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.06.2019 14:26
      Highlight Highlight @AndersDenkend: Nein. Hast du es denn gemacht? ... deine anderen Aussagen sind einfach reine Verschwörungstheorie. Der Artikel sagt ja einfach nur, man kann es nicht sagen... nicht mehr und nicht weniger. Aber wenn es um Ideologie geht, wird die Luft dünn. Ich verstehe schon.
  • Skinny bad boy James aka weissnonigsegedihr 14.06.2019 12:40
    Highlight Highlight Wieso wird immer von Dienstpflicht für alle gesprochen? Wieso kann man nicht von Dienstpflicht für niemand sprechen?
    • River 14.06.2019 12:46
      Highlight Highlight Es erstaunt mich auch immer, wie vielen das gar nicht in den Sinn kommt.
    • Masche 14.06.2019 13:10
      Highlight Highlight @Skinny Bad Boy James: Die Mehrheit der Bevölkerung, und damit auch die Frauen, haben das abgelehnt. Zudem wird eine Ungerechtigkeit damit, dass man sie ablehnt, nicht ungeschehen gemacht.
    • Zugriff 14.06.2019 13:23
      Highlight Highlight Natürlich kommt das vielen in den Sinn. Aber aus männlicher Sicht scheinen solche Argumente in der Gleichstellungsdiskussion eben kontraproduktiv. Der Eindruck, der entsteht: Frauen wollen ihre Rechte (richtigerweise). Die Pflichten, die aus der Gleichstellung entstehen, wollen sie aber einfach abschaffen.
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  • Lowend 14.06.2019 12:38
    Highlight Highlight
    Beim Lesen der verschiedenen Kommentare ist mir aufgefallen, dass die gleichen Kreise, die sich bei jeder Gelegenheit für die Gleichstellung der muslimischen Frauen einsetzen, interessanterweise die grössten Probleme damit haben, wenn sich ihre eigenen Frauen für die Gleichstellung engagieren. Irgendwie komisch, nicht wahr? 🤔
  • DerTaran 14.06.2019 12:37
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, bevor es bei der Gleichberechtigung der Frau weiter gehen kann, muss erst einmal an der Gleichberechtigung des Mannes gearbeitet werden.

    Ich meine z.B.
    - Soziale, juristische, moralische und gesellschaftliche Gleichstellung von Hausmännern.
    - Frauen müssen aufhören, nach dem sozialen Aufstieg zu schielen (erfolgreiche Frauen wollen noch erfolgreichere Männer).
    - Die implizite Pflicht des Mannes der Ernährer sein zu müssen, um nicht als Versager dazustehen.
    - Die Akzeptanz von Männern in Pflegeberufen, Kinder- und Altenbetreuung,

    Die Frauen werden davon massiv profitieren.
    • Lowend 14.06.2019 12:43
      Highlight Highlight Du tust mir aber leid. Nur die Frauen scheinen an deinem Unglück die Schuld zu tragen. 🤦‍♀️
    • River 14.06.2019 12:47
      Highlight Highlight Warum zuerst die Männer? Warum nicht simultan mit den Frauen? Beide profitieren gleichsam.
    • Menel 14.06.2019 12:51
      Highlight Highlight All die von dir geforderten Punkte setzen voraus, dass zw. Frau und Mann nicht mehr unterschieden wird. Nicht mehr und nicht weniger fordern wir Frauen.
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  • Bartli, grad am moscht holä.. 14.06.2019 12:34
    Highlight Highlight Ich wollte in die rs. Dann hiess es: nein du bist eine frau, du darfst keine lastwagen fahren. 🤷🏼‍♀️ Tja, dann halt nicht. Klar ist inzwischen anderst. Aber für mich zu spät. Dafür darf ich jetzt beim arbeiten regelmässig grosse fahrzeuge bedienen 🎉😊. Wehrpflicht für alle fände ich total ok. Ob zivi oder rs sollte egal sein. Elternurlaub und kindererziehung, teilzeit für beide gleich attraktiv. Rente sollte fairer werden bezüglich körperliche/geistige arbeit. BauarbeiterInnen/pflegerInnen sollten früher in rente gehen können als bürolisten/Innen. Realisierbar?🤷🏼‍♀️
    • Guzmaniac 14.06.2019 13:09
      Highlight Highlight Ging mir gleich. Durfte in der RS ebenfalls keine Lastwagen fahren!
      #AufschreiSchweiz

      ps: habe ein pfiffeli.
      pps: bin bürogummi
      pps: wieso sollten pflegerInnen früher in rente? kein vergleich zu körperlicher arbeit wie auf dem Bau!
      ppps: verlange ebenfalls frühere rente für bürogummis. sehr viel kopfarbeit und bekanntermassen ist ganztägiges sitzen/stehen (ohne bewegung) nicht gesund!
    • El Pepedente 14.06.2019 13:13
      Highlight Highlight klingt für mich nicht nachvollziehbar. ich hatte sogar eine panzerfahrerin bei mir auf der kaserne!
    • What’s Up, Doc? 14.06.2019 13:21
      Highlight Highlight "Ich wollte in die rs. Dann hiess es: nein du bist eine frau, du darfst keine lastwagen fahren."

      Du wirst wohl über 37 Jahre alt sein, den bei uns in der RS in Wangen a/A hatten wir einen ganzen Zug von Frauen Mötis.
      Wo du definitiv Pech hattest ist bei dem Aushebungs-Of wenn er die Aussage so gemacht hat.
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  • Kyle C. 14.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Als Mann befürworte ich diesen Streik. Ein Teil der Gesellschaft fühlt sich nicht gleichberechtigt, also darf Frau aktiv werden.

    Es gibt aber einen kleinen Unterschied FÜR etwas zu kämpfen oder GEGEN etwas zu sein. Wenn der Kampf für Gleichberechtigung zum Kampf gegen Männer wird, geht es in die falsche Richtung. Und ich sehe und höre immer wieder gewisse Abspaltungen dieser Bewegung, die mit Mitteln kämpfen, die im Endeffekt auch auf Ungleichheit und sogar Diskriminierung basieren. Dadurch geht viel Glaubwürdigkeit verloren.
    • River 14.06.2019 12:49
      Highlight Highlight Der wahre Feminismus zielt darauf ab, dass es Frauen wie Männern besser gehen soll.
    • Menel 14.06.2019 12:53
      Highlight Highlight Ich sehe vor allem Männer die es als Angriff werten, wenn Frauen für ihre Rechte einstehen. Warum das so ist erschliesst sich mir kaum, denn durch die absolute Gleichbehandlung von Mann und Frau verliert Mann nichts, im Gegenteil.
    • Beeee 14.06.2019 13:29
      Highlight Highlight Genau so ist es. Danke
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  • Matrixx 14.06.2019 12:27
    Highlight Highlight Bitte um Aufklärung:
    Was ist das Problem, dass mehr Frauen Freiwilligenarbeit leisten?
    Es heisst doch, FREIWILLIG, dafür kann man(n) nun wirklich nichts dafür.
    Frauen die sich an Freiwilligenarbeit stören, können ja aufhören, etwas freiwilliges zu tun?
    • DCCB 14.06.2019 12:43
      Highlight Highlight Und dann kümmern sich automatisch die Männer oder was? Oft ist es nicht im eigentlichen Sinn freiwillig sondern man hat einfach keine Wahl, da sich ja irgendwer kümmern muss! Und das ist dann leider oft automatisch die Frau.
      Bei Kommentaren wie deinem könnte ich 🤮
    • Fidi 14.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Genau. Dann zahlt die Familie halt einfach die horrenden Krippenplätze und die alten Eltern werden so schnell wie möglich in ein Altersheim verpflanzt. Super Idee! So lässt sich das Problem lösen. Schon verrückt, dass noch niemand diese einfache Lösung hatte.
    • j0nas 14.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Manchmal frage ich mich, ob hier so viele Trolls unterwegs sind oder ob diese Aussagen und Fragen tatsächlich ernst gemeint sind.

      So viele Menschen geben ihre Meinung zum besten, ohne sich vorher auch nur im geringsten mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben

      Freiwilligenarbeit ist Arbeit wie jede andere. Diese muss gemacht werden. Wer macht denn sonst den Haushalt oder kümmert sich um die Kinder, um hier nur zwei populäre Beispiele von vielen zu nennen. Die Arbeit macht sich nicht einfach von selbst, wenn Frau aufhört, diese zu machen.
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  • bbb22 14.06.2019 12:26
    Highlight Highlight Immer wieder interessant, wie bei der Lohnfrage einfach der Durchschnitt über alle Branchen genommen wird. Wie gross ist denn die Frauenquote in der Baubranche? Oder bei Fabrikarbeit, wo auch mal Nacht- und Wochenendschichten mit Zuschlägen gearbeitet werden?

    Ich denke, das sollte man etwas aufspalten, bevor man gross an die Glocke hängt, dass Frau XY% weniger verdient.
    • DrGuybrush 14.06.2019 12:57
      Highlight Highlight Diese Statistiken und angeblichen Fakten sind sowieso Sinnlos.
  • murrayB 14.06.2019 12:26
    Highlight Highlight RENTEN

    Frauen leben (und beziehen somit) 4 Jahre länger im Schnitt als Männer in der Schweiz. Sprich mit dem Jahr der früheren Pensionierung sind es ganze 5 Jahre mehr - Bei einem Rentenzug von 16.4 Jahren nach der Pensionierung ist das ein Vorteil von +30%!

    Weiter ist die Ungleichheit bei den Witwenrenten und den Witwenzuschlag ebenso zu berücksichtigen in einer Berechnung!
    • Menel 14.06.2019 12:57
      Highlight Highlight Und wieso leben Frauen länger?
    • waschbär 14.06.2019 12:58
      Highlight Highlight Dann lebe gesünder!
    • Yannis per Du 14.06.2019 13:24
      Highlight Highlight @Menel wir haben allgemein andere Ansichten aber das ist egal.
      Auf diesen Post habe ich dir ein 'Herz' gegeben, denn genau das ist es was mir fehlt bei solchen Diskussionen. Danke dass du nach den Gründen nachfrägst!

      Ich habe mich zu wenig informiert auf diese spezifische Frage doch ich kann mir vorstellen, dass dir die zwei, drei Sachen die ich weiss weiterhelfen können.

      Der Faktor nummer 1 für ein längeres Leben ist... mehr soziale Kontakte!

      Frauen sind biologisch und auch sozial psychologisch im Allgemeinen (!) mehr an Beziehungen als an Dingen interessiert.

      (1/2)
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  • Scaros_2 14.06.2019 12:25
    Highlight Highlight Es ist löblich, dass ihr diese Argumentationen mit Fakten untermauert. Was mir aber fehlt ist oft ein "Warum".

    "Warum" ist der Anteil freiwilligen-Arbeit so hoch bei Frauen? Das wird nicht erläutert. Man stellt die Fakten in den Raum und sie werden einseitig interpretiert, auf die Art wie ihr es wollt.

    Könnt es vielleicht daran liegen, dass wir halt immer noch das klassische Rollenbild haben? Könnte es daran liegen, dass der hochbezahlte Job des Mannes einfach lukrativer ist, als der Floristen-Job? Könnte es evtl. daran liegen, dass Frau es auch einfach gerne tut?

    Das Warum blendet ihr aus.
  • Max Cherry 14.06.2019 12:24
    Highlight Highlight Dienstpflicht abschaffen für alle!

    Sicher nicht noch ausweiten... Das ist in etwa gleich dumm wie Männerlöhne senken gegen die Lohnungleichheit.
    • Menel 14.06.2019 12:56
      Highlight Highlight Danke! Das sehe ich auch so. Beim Rentenalter bin ich aber absolut dafür, dass dieses angeglichen wird; gibt keinen logischen Grund, wieso Frauen weniger lange arbeiten sollen.
  • Satox 14.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Wenn man die Löhne vergleicht, NACHDEM man die Lohnbereinigung statistisch durchgeführt hat, wird man bemerken, dass es ungleicher Lohn für ungleiche Arbeit ist.

    • westwing 14.06.2019 12:59
      Highlight Highlight ...nur zu 56%, die anderen 44% sind unerklärbar. So jedenfalls verstehe ich den Text da weiter oben rsp. die in diesem Zusammenhang oft genannten Fakten; aus Studien.
  • Zurichda 14.06.2019 12:22
    Highlight Highlight Lustig, etwa ein Drittel der Männer in Zürich geht nicht zur Armee, aber just diese Forderung haben die an Frauen. In meiner Heimat Israel stösst dies auf Kopfschütteln. Frauen haben seit Tag 1 Platz in der Politik. Kultur. Whatever. Gehen zur Armee. Unsere (Teil)sozialistische Geschichte hat der Gender-Diskussion gut getan in Israel. Es ist Zeit, dass die Strukturen in Europa überdacht werden. Gegenseitige Anschuldigung bringt keine Besserung. Aber der Vorwurf mit der Armee ist bünzlig und peinlich.
    • aligator2 14.06.2019 12:48
      Highlight Highlight Je weniger Unterschiede zwischen den Geschlechter gemacht werden (z.B. bei einem Zivileinsatz für alle anstatt Militärdienst für Männer), desto akzeptierter und näher kommen sich beide. Ist eigentlich ziemlich einfach.
    • DrGuybrush 14.06.2019 12:59
      Highlight Highlight Die die nicht gehen müssen aber entweder Zivildienst machen oder zahlen.
    • Brasser 14.06.2019 13:06
      Highlight Highlight Wie viele weibliche Premierministerinnen hatte Israel doch gleich nochmal in seiner Geschichte?
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  • a-minoro 14.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel!
    • Fidi 14.06.2019 12:55
      Highlight Highlight Ach ach liebe Blitzer. Alles kommt gut.

Millionen-Gewinn im Flüchtlings-Business: Asylfirma ORS legt erstmals Zahlen offen

Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.

Wie viel Geld die ORS Service AG verdient, beschäftigt seit Jahren Medien, das Parlament, den Bundesrat: Die Firma betreibt primär für die öffentliche Hand über 100 Asylunterkünfte mit fast 90'000 Schlafplätzen. Obwohl das Geld zu grossen Teilen vom Staat stammt, veröffentlichte ORS nie Gewinnzahlen. Die Firma gehört einer Beteiligungsgesellschaft in London. Die Schlagzeilen waren entsprechend: Von «verstecktem Profit auf dem Buckel von Flüchtlingen» oder «Profiteuren des Elends» war die Rede.

Nun …

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