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Mutmasslicher Täter auf der Flucht – Tote und Verletzte aus 18 Nationen

Über Schweizer Opfer ist nichts bekannt.



Nach dem Anschlag in Barcelona mit mindestens 13 Toten und hundert Verletzten am Donnerstag war der Fahrer des Lieferwagens weiter auf der Flucht. Er sei nach seiner Amokfahrt aus dem weissen Lieferwagen ausgestiegen und zu Fuss geflüchtet, teilte ein Polizeisprecher mit.

Der Fahrer sei offenbar nicht bewaffnet gewesen. Die Ermittler fahnden weiter nach dem Mann. Zu dem Attentat bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Nach dem Anschlag wurden zwei Verdächtige festgenommen, bei denen es sich um einen Spanier und einen Marokkaner handle, teilte die katalanische Polizei mit. Der Marokkaner steht laut Polizei in Zusammenhang mit dem Lieferwagen, der bei dem Anschlag genutzt wurde. Der Mann wurde demnach in der Stadt Ripoll nördlich von Barcelona gefasst.

Der zweite Verdächtige wurde demnach in Alcanar im Süden Kataloniens festgenommen. Bei ihm soll es sich um einen Spanier handeln, der in der Exklave Melilla im Norden Marokkos geboren wurde. Der Mann steht womöglich in Verbindung mit einer Explosion in einem Haus, die sich am Mittwochabend in Alcanar ereignete und bei der ein Mensch getötet wurde. Die Polizei vermutet, dass dort ein Sprengsatz vorbereitet wurde.

Tote und Verletzte aus 18 Nationen

Beim Anschlag in Barcelona war am Donnerstag gegen 17 Uhr ein weisser Lieferwagen laut Augenzeugenberichten mit hoher Geschwindigkeit auf die Flaniermeile Las Ramblas gefahren. Im Fussgängerbereich raste der Transporter im Zickzack in Menschengruppen hinein.

13 Personen starben, bis zu 100 weitere Menschen wurden verletzt - darunter 15 schwer. Unter den Toten und Verletzten sind Menschen aus 18 Nationen. Dies teilte der spanische Zivilschutz am Freitagmorgen mit. Über Schweizer Opfer war nichts bekannt.

Ein Sprecher des Zivilschutzes teilte mit, die Opfer stammten aus Spanien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Italien, Irland, Griechenland, Ungarn, Rumänien und Mazedonien. Zudem wurden auch Staatsbürger aus den nicht-europäischen Ländern Algerien, Argentinien, Venezuela, Peru, Kuba, Australien und China verletzt oder getötet.

(dsc/sda/afp/reu/dpa)

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