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Taiwan führt strenge MeToo-Gesetze ein

Taiwan führt strenge MeToo-Gesetze ein

04.08.2023, 09:2604.08.2023, 09:26
TAIPEI, TAIWAN - 2022/11/21: A pedestrian crossing is in rainbow colors in Taipei in support of LGBTQ+ communities. (Photo by Hesther Ng/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)
Taiwan gilt als progressive Demokratie, doch die Strukturen der Gesellschaft sind weiterhin patriarchalisch und hierarchisch organisiert.Bild: LightRocket/getty images

Nachdem eine Welle von sexuellen Missbrauchsvorwürfen die regierende demokratische progressive Partei in Taiwan erschüttert hatte, wurde diese Woche eine Reihe von Gesetzen diesbezüglich erlassen.

So sind nun Arbeitgeber mit mehr als 10 Angestellten verpflichtet, eine Meldestelle für sexuelle Belästigung einzurichten. Weiter zählen Beleidigungen aufgrund des Geschlechts jetzt als sexuelle Belästigung, ebenso Taten, die eine andere Person karrieretechnisch bestrafen, weil sie die eigenen Avancen abgelehnt hat.

Während die neuen Gesetze auf der einen Seite als «legislative Meilensteine» bepriesen werden, sind sie aber auch Kritik ausgesetzt. So sind Aktivistinnen und Aktivisten unzufrieden, dass die Gesetze nur sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, nicht aber etwa in religiösen Institutionen behandeln.

(cpf)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Snowy
04.08.2023 10:35registriert April 2016
Nein, eben genau nicht ein "me too"- Gesetz.

Geht nicht darum, dass Menschen sexuelle Übergriffe mit Socialmedia teilen, sondern mit der internen Meldestelle und im besten Fall mit dem Staatsanwalt.
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Voraus denken!
04.08.2023 10:02registriert März 2022
Religion geniesst häufig immer noch einen Sonderstatus. Das ist mir völlig unverständlich und muss endlich aufhören!

Es kann in einer aufgeklärten Gesellschaft doch keine Rolle spielen wer welchem literarischen Held folgt. Daraus sollen keine Vor- oder Nachteile erfolgen. Schliesslich sind allesamt nur menschengemachte Geschichten.
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