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Ukraine: USA hoffen auf härteres Vorgehen gegen Russland



Der Westen sollte aus Sicht des US-Verteidigungsministers Ash Carter schärfer gegen Russland vorgehen, um das Land im Ukraine-Konflikt zum Einlenken zu bringen. Carter zeigte sich nach der jüngsten Zuspitzung der Lage besorgt, dass dort «noch weitere Dinge passieren».

Die Wirtschaftssanktionen und andere Massnahmen des Westens hätten es nicht geschafft, beim russischen Präsidenten Wladimir Putin für ein Umdenken zu sorgen, sagte der US-Verteidigungsminister am Freitag auf dem Rückflug in die USA. Carter hatte in Stuttgart im Vorfeld des G7-Gipfels mit mehr als 30 hochrangigen US-Vertretern über das weitere Vorgehen diskutiert. 

In this photo taken May 6, 2015, Defense Secretary Ash Carter, right, and Joint Chiefs Chairman Gen. Martin Dempsey testify on Capitol Hill in Washington. Carter is summoning top American defense and diplomatic leaders to Germany Friday to map out a counterstrategy to Russia's military operations in Ukraine and reassure allies worried about Moscow's aggression. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)

Ash Carter. Bild: Manuel Balce Ceneta/AP/KEYSTONE

Dem Minister zufolge ging es um die Frage, mit welchen Mitteln das Militär für noch mehr Druck sorgen könnte – etwa durch zusätzliche Militärmanöver der USA und der NATO.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte zuletzt am Freitag erklärt, die Sicherheitslage in der Ostukraine verschlechtere sich zunehmend. Die Armee der Ukraine kämpft dort gegen prorussische Rebellen. 

Ein in Minsk geschlossenes Abkommen hatte vier Monate lang zur Beruhigung der Lage geführt, zuletzt sind die Kämpfe aber wieder aufgeflammt. Der Westen macht dafür die Rebellen verantwortlich, während Russland die Schuld bei der Regierung in Kiew sieht. 

Vorwürfe eines direkten Eingreifens in die Kämpfe weist Russland zurück. Die Lage in der Ostukraine wird auch Thema bei dem am Sonntag beginnenden G7-Gipfel im bayerischen Elmau sein. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pippo30 08.06.2015 22:28
    Highlight Highlight Ich hoffe das irgendwann mal die Amis für ihre ganzen Verbrecher Sanktioniert werden, aber dass werde ich wohl nicht mehr erleben. Stattdessen wird das ganze so weiter gehen, die Amerikaner werden weiter Kriege führen und die Welt wird brav zu schauen und applaudieren.
  • zombie1969 06.06.2015 14:57
    Highlight Highlight V. Putin hat bei diesem Konflikt nicht die Absicht einzulenken. Er hat andere Ziele. Die Ukraine ist dabei nur ein Mittel zum Zweck. Hier kann er seine Macht zeigen und Angst und Schrecken verbreiten. Das ist ihm auch bereits gelungen.
    Er will auch keine Hilfestellung um wieder in die richtige Spur zu kommen. Er will Russland zu einer Gegenkultur, einem Gegenentwurf weiterentwickeln. Er betreibt die Spaltung des Westens. Erst Amerika als Hauptfeind, danach will er die EU knacken. Griechenland, Ungarn, Bulgarien!
    Er will keine Freihandelzone, weder bis Lissabon, noch bis Vancouver.
    • zombie1969 06.06.2015 15:09
      Highlight Highlight 2)
      Es geht hier nur um Macht und Einfluss und da gibt es nichts zu verhandeln. Am russischen Gemüt und Wesen soll Eurasien genesen!
      Seine Ziele wird er nicht mit Krieg und Waffen erreichen wollen, das wahrscheinlich nicht. Dafür aber mit Propaganda, Drohungen und auch Schmeicheleien. Er ist aus seiner Sicht auf einem Guten Weg.
      Der Westen muss auf der Hut sein und offensiv und selbstbewusst für seine Werte einstehen.
  • manhunt 06.06.2015 13:36
    Highlight Highlight glaubt der im ernst, seine vorgeschlagenen massnahmen würden putin von seinem kurs abbringen?
    oder um es mit den worten von frau martullo-blocher zu sagen:"iur ä driiimer, mr. carter!"

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