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President Donald Trump meets French President Emmanuel Macron at Winfield House, Tuesday, Dec. 3, 2019, in London. (AP Photo/ Evan Vucci)
Donald Trump,Emmanuel Macron

Emmanuel Macron und Donald Trump am Dienstag in London. Bild: AP

Macron stellt bei Nato-Gipfel Trump bloss – und das gleich zwei Mal

Emmanuel Macron ist mit dem Vorgehen der Türkei und der USA in Nordsyrien überhaupt nicht einverstanden. Dabei scheut der französische Präsident auch die Konfrontation mit Donald Trump nicht.



Mit Spannung wurde das Aufeinandertreffen von Emmanuel Macron und Donald Trump am Nato-Gipfel in London erwartet. Und die erste gemeinsame Pressekonferenz hatte es in sich.

Der französische Präsident lancierte das Zusammentreffen des Verteidigungsbündnisses bereits vor einem Monat in mit einer brisanten Aussage im Economist. Macron hatte der Nato Anfang November den «Hirntod» bescheinigt. Macron begründete dies mit dem «aggressiven» Vorgehen des Nato-Mitglieds Türkei in Nordsyrien und dem nicht abgestimmten Abzug der US-Truppen aus der Region.

Trump verteidigt Nato und Türkei

Diese Aussage hatte ironischerweise die Folge, dass ausgerechnet der US-Präsident die Nato in Schutz nehmen musste. Trump war in den vergangenen Jahren einer der grössten Kritiker der Organisation, weil die USA seiner Ansicht nach zu viel bezahlen müsse.

Die Nato diene «einem grossen Zweck», sagte Trump nun bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag in London. Macrons Aussage sei «sehr beleidigend» und «sehr, sehr bösartig» gegenüber den anderen 28 Mitgliedstaaten der Nato. Trump warnte, dass Frankreich sich vom Bündnis lösen könne. «Niemand braucht die Nato mehr als Frankreich», sagte er vor Beginn des Bündnis-Gipfels. Die Äusserungen Macrons seien «eine sehr gefährliche Erklärung».

Trump verteidigte auch sein Vorgehen in Nordsyrien und in der Türkei. «Ich mag die Türkei und komme sehr gut mit ihr zurecht», sagte Trump. Seine Abmachung mit Ankara zum Abzug amerikanischer Truppen aus Nordsyrien habe sehr gut funktioniert. Auch bei dem US-Einsatz gegen «IS»-Chef Abu Bakr al-Bagdadi in Nordsyrien sei die Türkei «sehr hilfreich» gewesen und habe Überflugrechte gewährt, ohne Einzelheiten der Mission zu kennen.

Macron kritisiert Erdogan

Im Rahmen eines bilateralen Meetings traten Macron und Trump später vor die Presse. Sie gaben zwar an, weiterhin produktiv miteinander zu arbeiten. Doch die Differenzen zwischen Frankreich und den USA wurden mehr als nur deutlich.

Macron sagte auf Nachfrage eines Journalisten, dass er weiterhin zur «Hirntod»-Aussage stehe. Er kritisierte die Haltung der Türkei, die sich stand heute weigere, die Abschlusserklärung zu unterzeichnen.

Erdogan äusserte sich vor seinem Abflug nach London kritisch zum Bündnis und forderte die Nato auf, die Kurdenmiliz YPG als Terrororganisation einzustufen. Ansonsten werde die Türkei einen Nato-Plan zur Verteidigung Polens und der baltischen Länder ablehnen, sagte Erdogan.

Macron korrigiert Trump Teil 1

Die unterschiedlichen Ansichten der beiden Präsidenten wurden noch deutlicher, als Macron den US-Präsidenten gleich zwei Mal unterbrach und vor versammelter Weltöffentlichkeit korrigierte.

Auf die Frage, ob er von Frankreich genügend Unterstützung erhalte, fragte Trump Macron, ob er einige «nette IS-Kämpfer» haben möchte. Denn die USA halte zahlreiche Dschihadisten in Nordsyrien gefangen, wovon «die meisten aus Europa» seien.

Darauf entgegnete Macron: «Lass uns ernst sein!» Es sei schon wahr, dass es Kämpfer aus Europa in Syrien habe, aber das sei eine kleine Minderheit. Die meisten würden aus der Region stammen. Syrien, Irak.

Erste Priorität habe nicht die Rückführung der Gefangenen, sondern der Sieg gegen den sogenannten «Islamischen Staat». Und auch hier widersprach er Trump, der sich damit brüstet, das Kalifat komplett besiegt zu haben. Macron sagte: «Es ist noch nicht fertig. Es tut mir Leid, das zu sagen.»

Zur Ergänzung: US-Behörden bestätigten im August dieses Jahres die Version Macrons. Demnach sind von den 10'000 Gefangenen 8000 Syrer und Iraker. Lediglich 2000 stammen aus anderen Ländern.

Macron korrigiert Trump Teil 2

Damit nicht genug. Macron unterbrach Trump im Verlauf der Pressekonferenz noch ein weiteres Mal. Trump verteidigte Erdogan dafür, dass dieser ein russisches Luftabwehrsystem kaufte. Dies habe der türkische Präsident nur gemacht, da die Obama-Administration den Verkauf von US-Waffen an die Türkei untersagt habe.

In Wahrheit hat die Obama-Regierung der Türkei sehr wohl ein Luftabwehrsystem angeboten. Doch Erdogan wollte den Deal nicht eingehen, da die USA die zugrunde liegende Technologie des Patriot-Systems nicht liefern wollte.

Die Attacke an die Adresse Obamas liess Macron nicht gelten. «Es war ihre eigene Entscheidung», sagte er über die Türkei und fügte hinzu, dass Europa auch angeboten habe, Erdogan ein Luftabwehrsystem zu verkaufen. «Selbst mit einer europäischen Option, die völlig im Einklang mit der Nato steht, haben sie beschlossen, sich nicht an die Nato zu halten.»

Heute Abend geht's erst richtig los ...

Erst heute Abend wird der zweitägige Nato-Gipfel offiziell eingeläutet. Bereits jetzt ist klar, dass die Teilnehmer zerstritten sind. Ob sie sich auf eine gemeinsame Erklärung einigen können, wird sich weisen.

(Mit Material von sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 05.12.2019 07:43
    Highlight Highlight Dass Erdogan die Militärblöcke NATO und GUS gegeneinander auszuspielen versucht, wie ein türkischer Basarhändler, der den maximalen Preis für sich herausholen will, ist doch jedem klar, ausser anscheinend Trump!
    Aber ich denke, Trump spielt wieder mal den treuherzigen Naivling. Im Grunde hat er sehr wohl verstanden und Erdogan genau das gegeben, was dieser von ihm wollte.
    Und nun kann er mit seinem "lieben NATO-Kumpel" einträgliche Waffengeschäfte machen.
    Ach, wie mich das ankotzt!
    Sind doch Alle die gleichen falschen Neo-Monarchen!
    Und die "Revolutionäre" sind die Schlimmsten.
    Siehe Zimbabwe.
  • luegeLose 04.12.2019 14:37
  • just sayin' 04.12.2019 12:45
    Highlight Highlight macron hat es schon seit jeher verstanden, das zu sagen was die breite masse hören will.

    auch um von seinen innenpolitischen problemen abzulenken.
  • just sayin' 04.12.2019 12:44
    Highlight Highlight "Trump war in den vergangenen Jahren einer der grössten Kritiker der Organisation, weil die USA seiner Ansicht nach zu viel bezahlen müsse."

    das ist nicht nur die ansicht von trump, sondern realität.

    so pay up macron!

    Benutzer Bild
    • Elmas Lento 04.12.2019 13:25
      Highlight Highlight Das sind aber die gesamten Militärausgaben, nicht nur die Aufwände für die NATO.
    • Tomjumper 04.12.2019 13:36
      Highlight Highlight @just sayin' Die Militärausgaben der USA haben nur bedingt mit der NATO zu tun. Wenn sich die Berechnung der Ausgaben auf Truppen und Infrastruktur beziehen würde, die auf dem Territorium der NATO sind und der Verteidigung dienen, würden die Vorgaben um einiges realistischer sein.
    • just sayin' 04.12.2019 15:56
      Highlight Highlight @Elmas Lento

      "Das sind aber die gesamten Militärausgaben, nicht nur die Aufwände für die NATO."

      und der graue strich ist die natovorgabe von 2%, welche frankreich (und andere) nicht erfüllen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 04.12.2019 12:43
    Highlight Highlight "Demnach sind von den 10'000 Gefangenen 8000 Syrer und Iraker. Lediglich 2000 stammen aus anderen Ländern."

    wenn jeder 5. gefangener aus europa kommt, ist das eben nicht "nur ein ganz kleiner teil" macron!
    • Ueli der Knecht 04.12.2019 13:47
      Highlight Highlight Es gibt nicht nur Syrien, Irak und Europa... just sayin'.

      Die Welt ist viel grösser.
    • luegeLose 04.12.2019 14:36
      Highlight Highlight von den 2000 nicht belegt, wieviele wirklich aus Europa kommen. Koennen auch aus Afrika oder sonstwo kommen. "nur ein ganz kleiner Teil" bezieht sich auf die Probleme, welche die Koalition zu loesen haben.
  • piatnik 04.12.2019 09:40
    Highlight Highlight in anderen medien leses ich andere schlagzeilen darüber
  • Fischra 04.12.2019 08:25
    Highlight Highlight Macron mag nicht immer perfekt sein. Aber wenigstens getraut er sich dem verlogenen Populisten vor der versammelten Weltöffentlichkeit die Stirn souverän zu bieten.
  • Pasionaria 04.12.2019 06:18
    Highlight Highlight "Macron stellt bei Nato-Gipfel Trump bloss – und das gleich das zwei Mal"

    Richtig und wohltuend, aber klar, die Amis sehen das selbstverständlich anders:

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-7750351/Donald-Trump-kicks-NATO-meetings-London-unloading-Emanuel-Macron.html

    Furchtbar, unfassbar aber typisch.....



    • Magnum 04.12.2019 11:04
      Highlight Highlight Daily Mail (aka Daily Heil) ist nicht amerikanisch, sondern eine britische Boulevard-Zeitung der untersten Schublade, die sich bevorzugt an der EU abarbeitet. Daher keine Überraschung, dass diese Hetzpostille für isolationistische Insulaner vermeldet, dass Trump den schäbigen Franzosen in die Schranken verwiesen habe. Wunschdenken trifft auf Fake News.
    • Pasionaria 04.12.2019 23:00
      Highlight Highlight Magnum
      Klar, die Britische D...ump Mail schrieb den Artikel, aber genauso toent es von (wahrscheinlich haben die's abgekupfert) ...von Fox News, Breitbart oder Drudge-Reports.
      Schlimm vorallem, dass diese Abertausenden von Trump-Glaeubigen alles fuer bare Muenzen nehmen und sich darán aufgeilen.
  • dho 04.12.2019 03:21
    Highlight Highlight Das Bild ist fantastisch. Die Körpersprache... der Typ rechts soll ja der mächtigste Mann auf dem Planeten sein??? Der links massregelt ihn gerade mit seinem Zeigefinger 🤩
    • Basti Spiesser 04.12.2019 22:21
      Highlight Highlight So ein Zufall
  • Bene86 03.12.2019 21:47
    Highlight Highlight Ach, der Macrönli hat ein grosses Maul. Wie immer.
    • Ueli_DeSchwert 04.12.2019 00:23
      Highlight Highlight Ich glaube, du verwechselst da den mit dem grossen Maul mit dem Präsidenten von Frankreich.
    • Chrisbe 04.12.2019 07:46
      Highlight Highlight Nur kommt aus dem grossen Maul auch mal die Wahrheit, ganz im Gegenteil zum orangen Clown.
  • Lioness 03.12.2019 21:40
    Highlight Highlight Werden in den USA die French Fries jetzt wieder Freedom Fries genannt?
    • Abu Nid As Saasi 03.12.2019 22:52
      Highlight Highlight Ivanka Fries
  • Mad Heidi 03.12.2019 21:38
    Highlight Highlight Team Macron.
  • P. Silie 03.12.2019 21:34
    Highlight Highlight Macron will eine Europäische Armee unter der Führung Frankreichs.. Die USA wollen nicht mehr Zahlmeister für die NATO und Europa sein und (speziell die Deutschen) mit Truppen zu schützen, wo es doch selbst auf eigenen Beinen stehen müsste. Deutschland spart gerade die Bundeswehr zu Tode, wo es selbst an einfachster Grundausstattung wie Gewehre mangelt (geschweige denn von einsatzbereiten Panzern, Flugzeugen und anderem).

    Dazu kommen Differenzen zwischen Frankreich, Deutschland und dem Rest der EU bezüglich Russland..

    Spannende Zeiten! Putin freut's auf jeden Fall...
    • AdvocatusDiaboli 03.12.2019 23:10
      Highlight Highlight Danke für diesen seltenen fairen Kommentar, in der sonst nahezu garantierten Echokammer, wenn auch immer "Trump" in einem Titel auf Watson steht.
    • just sayin' 04.12.2019 12:47
      Highlight Highlight thanx p.silie!
      sehe ich genau so.

      und interessant, dass du mit diesem kommentar nicht zu-tode-geblitzt wurdest bis jetzt.
    • P. Silie 04.12.2019 13:42
      Highlight Highlight Vielleicht beginnen einige zu verstehen, dass ich in 95% der Fälle einen Tatsachenbeschrieb wiedergebe und es sich NICHT um meine Meinung handelt. Oftmals gefällt mir mein Post ja selbst nicht, aber er widergibt die aktuelle Situation.

      Auch hier - ist der Kommentar richtig? Ja! Gefällt mir die Situation? Nein! Aber es ist nun mal so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 03.12.2019 21:28
    Highlight Highlight Die einzige Erklärung die auch Sinn machen würde ist, doch die NATO gobt rs zur Zeit noch - irgendwie
    • lilas 04.12.2019 06:07
      Highlight Highlight Hä??
    • just sayin' 04.12.2019 12:48
      Highlight Highlight covfefe?
  • COLD AS ICE 03.12.2019 21:16
    Highlight Highlight das ist aber auch das einzige was der macron kann.....
    • ChlyklassSFI 03.12.2019 22:43
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Basti Spiesser 04.12.2019 22:24
      Highlight Highlight Obamastyle 😉
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 03.12.2019 21:09
    Highlight Highlight Hat es schon geteittert?
  • Andre Buchheim 03.12.2019 20:26
    Highlight Highlight Hat Trump irgendeine Ahnung, was er tut? Mir scheint es nicht.
    Macron hatte den Mut, zu widersprechen und der Wahrheit Raum zu schaffen. Es wäre gut, würden auch die anderen Staatschefs und Staatschefinnen so handeln. Schließlich muss keiner diese dauernden Lügen ertragen, mit denen Trump operiert.
    • just sayin' 04.12.2019 12:50
      Highlight Highlight und welche "wahrheit" wäre das?

      dass die usa der grösste geldgeber der nato ist?
      dass frankreich nicht mal ihre vereinbarten 2% bezahlen?


      pay up, or shut up, macron!
    • Andre Buchheim 04.12.2019 13:18
      Highlight Highlight Vielleicht doch mal den Artikel lesen? Trump wollte, wie es typisch für ihn ist, mit Lügen arbeiten, Macron prescht dazwischen und stellt klar, wie es sich wirklich verhält. Steht alles im Artikel...
  • Gonzolino_2017 03.12.2019 20:06
    Highlight Highlight Ach ja ... wer redet denn schon über 2000 IS Aktivisten, welche in Amerika eingesperrt sind und niemand in Europa will - dafür sind die Amis gut genug! Abgesehen davon spielt wohl weniger die Nationalität eine Rolle, sondern eher woher sie sind bzw. wo sie gelebt haben ... und jetzt ist Trump sogar noch für Obama verantwortlich - wobei die Nato und damit auch die Europäer ja froh sein können, haben die Türken bei den Russen gekauft - sonst hätten die Russen jetzt Informationen zu Systemen, welche sicher nicht bei ihnen sein sollten!
    • Helvetiavia Philipp 03.12.2019 22:20
      Highlight Highlight Nun mal halblang. die 2000 IS-Gefangenen europäischer Herkunft sind nicht in den USA, sie sind in den vom US-Militär in Syrien geführten Gefängnissen. Die Amis schleppen ihre Gefangenen nicht in die USA, sonst können sie sie anschliessend nicht mehr ausschaffen. Deshalb haben sie ja Guantanamo in Kuba - damit sie Gefangene ausserhalb ihres Territoriums halten können.
    • Gawayn 04.12.2019 06:46
      Highlight Highlight @Philipp
      Nur gemach...
      Das ist ein trollender Trumpist.
      Die haben es an sich, irgendwelche Realitäten zusammen zu spinnen.

      Hat gar keinen Sinn denen mit Fakten zu kommen...
  • E7#9 03.12.2019 19:58
    Highlight Highlight Ich mag ja beide nicht. Aber die „Widersprüche“ werte ich nicht wirklich als solche.

    1. Zahlreiche gefangene europäische IS-Terroristen stimmt, auch wenn den 2‘000 europäischen weitere 8‘000 syrische und irakische IS-Kämpfer gegenüber stehen.

    2. Was nützt ein Luftabwehrsystem, wenn die zugrunde liegende Technologie nicht zur Verfügung gestellt wird? Ich bin ja kein Experte, aber es tönt, als wie wenn ich jemandem eine Maschine ohne die dazu passende Software liefern wollte.

    Sorry, aber die Tagesschau hat ein viel seriöseres und weitaus weniger verzerrtes Bild zu diesem Treffen geliefert.
    • Burial 03.12.2019 23:53
      Highlight Highlight Zu Punkt 1: Trump sagt aber nicht "zahlreiche", sondern vorallem 🤷‍♂️
  • ArcticFox 03.12.2019 19:18
    Highlight Highlight #JeSuisMacron
    • Sam Regarde 04.12.2019 10:42
      Highlight Highlight Ich auch. Wann ist die erste Generalversammlung mit französischem Rotwein ?
  • Elsässer 03.12.2019 19:13
    Highlight Highlight Macron macht die europäische Aussenpolitik, zu der die andern Länder, vor allem Deutschland nicht fähig sind. Vielleicht besteht doch noch Hoffnung.
  • MacB 03.12.2019 18:58
    Highlight Highlight Dass ich Macron mal Beifall spende... Hmm, cool!
  • Sherlock_Holmes 03.12.2019 18:54
    Highlight Highlight Macron sieht die Sachlage absolut richtig und bringt den Zustand der NATO ungeschminkt zum Ausdruck.

    Noch nie waren die Spannungen innerhalb der NATO so gross.

    Die Einsatzfähigkeit der europäischen Truppen ist massiv beeinträchtigt. – Der Zustand der Bundeswehr schlicht katastrophal.

    Einzig Frankreich ist – nebst England – operationell in der Lage nennenswerte Verbände zu Land, Luft und See einzusetzen, wobei England politisch handlungsunfähig ist.

    Ohne die Unterstützung der USA ist die NATO enorm verletzbar. Ein europäisches Bündnis ist nicht in Sicht.

    Die USA selbst steht am Abgrund.
    • Thunderbolt 03.12.2019 19:09
      Highlight Highlight Die USA wollen nur Eines: mehr Waffen verkaufen. Der Rest ist denen absolut egal…
    • Ich hol jetzt das Schwein 04.12.2019 08:50
      Highlight Highlight @Sherlock: England hat weder eigene Truppen, noch eine eigene Aussenpolitik.
    • just sayin' 04.12.2019 12:56
      Highlight Highlight @Sherlock_Holmes

      "Ohne die Unterstützung der USA ist die NATO enorm verletzbar. Ein europäisches Bündnis ist nicht in Sicht."

      nope.

      ohne die unterstützung der usa wäre die nato seit langem bereits verschwunden.
  • luegeLose 03.12.2019 18:53
    Highlight Highlight Bravo Macron!! Welch einKontrast zu seinen zwei Vorgängern
  • Bruuslii 03.12.2019 18:44
    Highlight Highlight "Die Nato diene «einem grossen Zweck», sagte Trump"

    wahrscheinlich erwartet der "könig der welt" dass alle organisationen dieser erde ihm huldigen und genau das tun, was das stabile genie in seiner unerreichten weisheit sich ausgedacht hat.

    dass das stabile genie mal der türkei den garausmachen will und im nächsten moment wieder best buddy ist, sei hier nur am rand notiert.
    • Gonzolino_2017 03.12.2019 20:15
      Highlight Highlight Mach mal halblang, die EU steht auch immer wieder bei den Türken auf der Matte bzw. weist die Türken auch nicht in die Schranken, weil sie sie noch so gerne als EU Mitglied h$tten. Und die Autohersteller produzieren auch liebend gerne in der billigen Türkey ... die Europäer sind nichts besser und genauso verlogen, wenn es ums Profitieren geht!
    • Bruuslii 03.12.2019 22:26
      Highlight Highlight gonzolino: da rennst du bei mir iffene türen ein.

      ging mir hier erst mal um die verlogenheit von trump.

      schliesst dein argument ja nicht aus.

      hoffe aber jetzt nicht aus lauter gutmütigkeit einem trump-fanboy-whataboutism aufgelaufen zu sein.
    • Ich hol jetzt das Schwein 04.12.2019 08:56
      Highlight Highlight Doch, bist du, Bruuslii. @Gonzolino: In der EU gibt es wohl seit ca. 10 Jahren kaum mehr jemanden, der die Türkei in die EU aufnehmen will, auch wenn Leute wie du das immer wieder behaupten. Seit Erdowahn das Land langsam aber sicher in eine Diktatur umwandelt, ist dieses Thema vom Tisch. Aber es gibt halt leider Abhängigkeiten in internationalen Beziehungen. Passt euch Isolationisten zwar nicht, ist aber Fakt und wird immer so bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dmnk 03.12.2019 18:42
    Highlight Highlight Man kann von Macron halten was man will. Aber er scheint der letzte europäische Staatschef zu sein der nicht ständig vor den Trumps und Erdogans dieser Welt katzbuckelt.
  • Majoras Maske 03.12.2019 18:41
    Highlight Highlight Ich schätze Macrons Aussenpolitik wirklich, auch wenn ich nicht alles schätze was er innenpolitisch sagt oder tut. Er hat Drive und Ziele, während die anderen Länder Europas entweder zu unbedeutend oder innerlich zu gelähmt sind um überhaupt etwas zu sagen.
    • just sayin' 04.12.2019 13:01
      Highlight Highlight ich glaube, dass dies macrons methode ist.

      gegenüber aussen: immer noch die weltmacht geben.

      gegenüber der nato: die rechungen nicht bezahlen

      gegenüber innen: dem verderben zuschauen
  • Chrigi-B 03.12.2019 18:36
    Highlight Highlight Bis die Amis aus der NATO austreten und alle Truppen aus Europa abziehen.
    Viel Spass liebe Franzosen und Deutsche beim stemmen der europäischen Verteidigungsausgaben.....

    Keine europäische Armee ist annähernd in der Lage auch nur einen kleineren Krieg ohne die Amis zu gewinnen.

    Zum Profilierungsneurotiker Macron:
    Komm, stell doch deine französischen Soldaten dem Wirrkopf vom Bosporus in den Weg 👍🏻
    • ChlyklassSFI 03.12.2019 19:24
      Highlight Highlight Wow, Chrigi-B. Trump ist peinlich, leb damit.
    • Albert Stpeck 03.12.2019 19:24
      Highlight Highlight Man KANN Macron als Profilierungsneurotiker bezeichnen.
      Liest sich aber komisch, wenn die Definition von Profilierungsneurose direkt daneben steht...
    • max julen 03.12.2019 19:34
      Highlight Highlight chrigi, welche zusätzliche ausgaben sollen noch kommen?
      die der aufgelösten us stützpunkte in europa?
      muahahaha 🤡

      europa muss dann keine us waffen mehr kaufen!
      wer verliert? muahahaha 🤡
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 03.12.2019 18:31
    Highlight Highlight Naja, wer will schon europäische oder amerikanische Abwehrraketen, wenn man die S-400 haben kann 🤷🏼‍♂️
    • max julen 03.12.2019 19:34
      Highlight Highlight basti, alle die zuverläsdige technik lieben! muahahaha 🤡
    • Stratosurfer 03.12.2019 20:36
      Highlight Highlight Klar, was sollten wir denn anderes tun, als Waffen einer menschenverachtenden Diktatur zu kaufen, die gezielt versucht die europäischen Demokratien zu zerstören. Hast du dir mal überlegt weshalb Russland nichts schlaues hinbekommt, ausser Waffen?
    • ursus3000 03.12.2019 21:00
      Highlight Highlight @ max julen so wie die Saudis ? und wer ist die grössere Null?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 03.12.2019 18:30
    Highlight Highlight Es gilt abzuwarten. Sollten Grossmaul Hamsterkopf und der Ziegenfreund tatsächlich wieder gewählt werden, kommt die EU nicht darum, eine eigene Armee ohne USA und ohne Türkei aufzubauen und die Nato schlittern zu lassen. Mit solch unberechenbaren und unzuverlässigen Despoten könnte man keinen Krieg gewinnen.
    • derWolf 04.12.2019 09:39
      Highlight Highlight Und das soll dann innerhalb von 4 Jahren geschehen. Na klar, wünschenswert wäre es, aber das wird nicht möglich sein.
  • fools garden 03.12.2019 18:22
    Highlight Highlight Macron pfeifft National ein steifer Wind um die Ohren, aber wie er Putin, Erdogan,Trump oder Ping Pong die Stirn bietet find ich hervorragend.
    Schade hat Frankreich innenpolitisch so viele Baustellen, dass der Typ hier nicht wirklich geschätzt wird.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.12.2019 18:20
    Highlight Highlight Deradikalisierung funktioniert scheinbar nicht in allen Fällen und was macht man mit denen, wo es nicht klappt?
    Was macht man mit den Familien, trennt man die Kinder von den Eltern und verbietet jeden Kontakt?
    Solche Fragen sind für ein interessiertes Publikum spannend, für Politiker jedoch nur unangenehm, man kann nur verlieren.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.12.2019 18:19
    Highlight Highlight "Erste Priorität habe nicht die Rückführung der Gefangenen, sondern der Sieg gegen den sogenannten «Islamischen Staat»"
    Sorry aber solche Aussage sind so dumm. Der Islamische Staat ist eine "Marke", die sich jede Terrororganisation ankleben kann. Und falls es eng wird, können die Kämpfer in den Untergrund gehen und sich verstecken. Man kann gegen den IS gar nicht im eigentlichen Sinne gewinnen. Das die Rückführung der Gefangenen keine Priorität hat ist klar, mit diesen ist unser Rechtssystem de facto völlig überfordert. Man kann sie kaum verurteilen, und wenn, dann nur für einige Jahre.
    • MAOAM 03.12.2019 20:42
      Highlight Highlight Das System ist nicht überfordert, es will diese Leute einfach nicht. Zurück nehmen will das sogenannte System nur die Staatsbürger, welche nur eine Staatsangehörigkeit haben. Von denen gibt es nicht so viele in den Lagern, abgesehen von den Syrern und Irakern. Dass man denen, die zurückgenommen werden, keinen gerechten Prozess machen kann, stimmt. Leider. Das Problem hat aber nicht mit Überforderung zu tun, sondern mit Rechtsstaatlichkeit.
  • Vecchia 03.12.2019 18:15
    Highlight Highlight Wenn er auch innenpolitisch nicht beliebt ist, scheint Macron aussenpolitisch doch etwas "auf dem Kasten" zu haben.
    Oder... er hat sich kürzlich zu sehr mit dem Nachruf auf Chirac beschäftigt. Chirac und George "DubbelWe" Bush, das war ja auch nicht wirklich ein Dream-Team. Allerdings hätten wir damals ja nie gedacht, dass das Niveau von US-Präsidenten weiter sinken und deren Unberechenbarkeit steigen könnte. Macron hat eigentlich ziemlich Mut...
  • bbelser 03.12.2019 18:06
    Highlight Highlight Danke, Macron. Tut unendlich gut!
  • MaxHeiri 03.12.2019 18:02
    Highlight Highlight Wieso schliessen die die Türkei nicht aus der NATO?
    • Retiru 03.12.2019 18:07
      Highlight Highlight dann lässt die Türkei alle Flüchtlinge, die momentan in türkischen Lagern sind wohl nach Europa
    • TanookiStormtrooper 03.12.2019 18:26
      Highlight Highlight Die Türkei stellt nach den Amis das grösste Truppenkontingent der Nato. Danach gibt es einen grossen Abstand, bis dann mal Frankreich und Deutschland kommen, welche gemeinsam etwa die gleiche Truppenstärke wie die Türkei haben.
      Die Türken also einfach rauszuwerfen ist also nicht so leicht, man war ganz froh, übernehmen sie sozusagen die Drecksarbeit und jetzt kriegt man die Quittung.

      Quelle:
      https://www.handelsblatt.com/infografiken/nato-truppenstaerke-der-streitkraefte-der-nato-nach-staaten/14854590.html?ticket=ST-3626784-GHH1O6BvUogf67UgyLrn-ap3
    • What’s Up, Doc? 03.12.2019 18:35
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  • Butschina 03.12.2019 18:01
    Highlight Highlight wow, Macron hat den Trump schön auflaufen lassen
    • just sayin' 04.12.2019 13:08
      Highlight Highlight not really
  • TanookiStormtrooper 03.12.2019 17:53
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von Macron, aber endlich widerspricht mal einer aktiv dem Bullshit, den Trump ja regelmässig rauslässt. Man muss ihn als den inkompetenten Volltrottel darstellen, der er nun mal ist.
    • das hani ghört 03.12.2019 20:25
      Highlight Highlight Man muss ihn als den inkompetenten Volltrottel darstellen, der er nun mal ist.

      Meine Worte :-)
  • wasps 03.12.2019 17:49
    Highlight Highlight Und der Tölpel hat es gar nicht geschnallt. Mit Hängebauch und Rindviehblick sass er einfach da, man konnte es geradezu zwischen seinen Ohren rattern hören, so belämmert schaute er in die Kammer.
    • Töfflifahrer 03.12.2019 21:25
      Highlight Highlight Keine Angst, einer seiner Speichellecker wir dem schon vermitteln, dass Macron in soeben in den Senkel gestellt hat und fast jeder seiner Aussagen gekillt hat. Warten wir mal auf das Twitter Gewitter.
    • funnymommy 03.12.2019 21:33
      Highlight Highlight Hey - bitte keine Vergleiche mit diesen wundervollen Tieren! 🐄😻
  • Herbsli69 03.12.2019 17:43
    Highlight Highlight Ich weiss grundsätzlich nicht, was ich von Macron halten soll. Aber Eier hat er, Respekt!
    • Max Dick 03.12.2019 18:12
      Highlight Highlight Naja mit Eier hat es nicht viel
      Zu tun, Frankreich ist wesentlich weniger auf den Goodwill Trumps angewiesen als die meisten anderen Länder. Aber trotzdem stark von ihm.
    • Gonzolino_2017 03.12.2019 20:09
      Highlight Highlight Boah ... er hat Trump so richtig die Meinung gesagt, auf einigen TV Bildern sieht man sogar, wie Trump vor Angst die Ohren nach Unten hängen lässt ... Yep, Macron hat wirklich seine Eier gezeigt! Jetzt ist Frankreich endlich wieder eine Weltmacht!

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