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Andrew Tate flext mit Haftbedingungen – und erntet eine Menge Spott

FILE - Andrew Tate, right, and his brother Tristan arrive an event, April 11, 2026, in Miami. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson, Pool, File)
Tate Brothers
Die Tate-Brüder wurden vor kurzem in den USA verhaftet.Bild: keystone

Andrew Tate flext mit Haftbedingungen – und erntet eine Menge Spott

Nach der Verhaftung von Frauenhass-Influencer Andrew Tate und seinem Bruder Tristan in den USA twittert dieser über seine angeblich extrem harten Haftbedingungen. Dabei gibt es aber Ungereimtheiten – der Spott im Netz liess nicht lange auf sich warten.
24.07.2026, 19:1024.07.2026, 19:37

Macho-Influencer Andrew Tate und sein Bruder Tristan wurden kürzlich in den USA verhaftet. Den beiden droht die Auslieferung nach Grossbritannien, wo sie wegen verschiedener Delikte angeklagt sind. Unter anderem werden den Skandalbrüdern Vergewaltigungen, Menschenhandel und Körperverletzung vorgeworfen. Mehr dazu liest du hier:

Die Tates kultivieren gerne das Bild des überharten Alpha-Männchens, das sich von nichts einschüchtern lässt. So lässt sich wohl auch ein kürzlich verfasster Tweet des britisch-amerikanischen Doppelbürgers erklären, indem er seine angeblich extrem harten Haftbedingungen in seinem derzeitigen Gefängnis in den USA beschreibt.

So werde er im sogenannten SHU-Bereich festgehalten, der «Special Housing Unit» von Gefängnissen in den USA. Dort werden für gewöhnlich Straftäter zur Isolation eingesperrt, die schwere Regelverstösse begangen haben, beispielsweise, wenn sie gegenüber Mitgefangenen gewalttätig wurden. Die Haftbedingungen sind dort tatsächlich besonders hart, Insassen werden bis zu 24 Stunden am Tag in Einzelhaft in ihrer Zelle gelassen. Kontakte zur Aussenwelt werden in der Regel komplett verhindert.

Dies beschreibt auch Tate in seinem Tweet. Zudem gebe es keine Wärter und keine Besuche, so der Manosphere-Guru weiter. Doch die Tatsache, dass Tate diese Informationen per Tweet mit seiner Anhängerschaft teilt, widerspricht seiner Behauptung bezüglich Isolation und Kontaktverbot zur Aussenwelt diametral.

Dass da etwas faul sein könnte, blieb Social-Media-Nutzenden nicht verborgen – entsprechend gross ist der Spott, mit dem Tate eingedeckt wird. Insbesondere auch seine zusätzliche Schilderung, wonach sein Zellennachbar ein Kannibale sei, der die ganze Nacht hindurch schreie, sorgt für Belustigung. Hier sind einige Reaktionen auf Tates Post.

Tates Post aus der angeblichen Totalisolation.
Tates Post aus der angeblichen Totalisolation.

Der bekannte britische Journalist Piers Morgan, der Tate vor Jahren in seiner Sendung interviewt hatte, stellt im Zusammenhang mit dem angeblichen Nicht-Kontakt zur Aussenwelt die offensichtlichste aller Fragen:

«Wie kannst du das dann posten?»
Bild

Dass da etwas nicht ganz stimmen kann an Tates Aussagen, strichen auch andere Social-Media-Nutzer hervor:

«Kein Kontakt zur Aussenwelt»«Verschickt Tweet*»
«Kein Kontakt zur Aussenwelt»
«Verschickt Tweet*»
«Kein Kontakt zur Aussenwelt live auf X gepostet. Hochsicherheits-WLAN ist eine ganz andere Hausnummer.»
«Kein Kontakt zur Aussenwelt live auf X gepostet. Hochsicherheits-WLAN ist eine ganz andere Hausnummer.»

Der arme Hannibal.

«Breaking: Hannibal Lecter erhält Mitleidsbriefe, weil er eine weitere Nacht in der Zelle neben Andrew Tate verbringen muss.»
«Breaking: Hannibal Lecter erhält Mitleidsbriefe, weil er eine weitere Nacht in der Zelle neben Andrew Tate verbringen muss.»

Diese Botschaft ist unmissverständlich.

«Nicht einmal ein verhungernder Kannibale würde dieses A*** essen.»
«Nicht einmal ein verhungernder Kannibale würde dieses A*** essen.»

Auch sonst scheinen dem angeblichen Kannibalen mehr Sympathien zuzufliegen als seinem Zellennachbarn.

«Andrew Tate sagt, er wird in Einzelhaft neben einem Kannibalen eingesperrt, der die ganze Nacht schreit, und allen tut der Kannibale leid.»
«Andrew Tate sagt, er wird in Einzelhaft neben einem Kannibalen eingesperrt, der die ganze Nacht schreit, und allen tut der Kannibale leid.»

Über-Alpha Tate und der Kannibale im Gefängnis, so stellt sich das die KI vor:

Bild

(con)

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