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USA

10 Skifahrer nach Lawine in Kalifornien vermisst

Neun Skifahrer nach Lawinenabgang in Kalifornien vermisst

Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien werden neun Skifahrer vermisst.
18.02.2026, 04:4618.02.2026, 11:37

Sechs weitere Menschen hätten den Abgang nahe dem Ort Truckee in dem Nationalwald Tahoe überlebt und seien mittlerweile mit unterschiedlichen Verletzungen von Rettungskräften geborgen worden, teilte das örtliche Nevada County Sheriff's Office in seinem jüngsten Post auf Facebook mit.

Pine trees are covered in snow during a storm on Tuesday, Feb. 17, 2026 in Truckee Calif. (AP Photos/Brooke Hess-Homeier)
California Avalanche
Auch Kalifornien wird derzeit von starken Schneefällen heimgesucht.Bild: keystone

Zunächst war das Sheriffbüro von zehn Vermissten ausgegangen, korrigierte diese Zahl aber mittlerweile nach unten.

Wegen der extremen Wetterbedingungen hatte es dem Sheriffbüro zufolge Stunden gedauert, bis die Einsatzkräfte zu den Überlebenden vordringen konnten. Der Nationalwald Tahoe liegt in Kalifornien an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada, in ihm befindet sich auch der bei Touristen ebenfalls beliebte Lake Tahoe. Der Lawinenabgang ereignete sich nordwestlich vom Lake Tahoe.

Zwei der sechs Geretteten seien in Krankenhäuser gebracht worden, heisst es in dem Post weiter. Mehr als 50 Rettungseinsätze seien im Einsatz gewesen, hiess es. Zu der Gruppe aus 15 Personen gehörten auch Skiführer. Weitere Details gebe es zum derzeitigen Zeitpunkt nicht, erklärte das Sheriffbüro in seinem jüngsten Post vom späten Dienstagabend (Ortszeit).

Einsatzleiter: Überlebende suchten Schutz in Waldgebiet

Captain Russell Greene vom Sheriffbüro hatte zuvor im Interview des regionalen Fernsehsenders KCRA 3 gesagt, dass die Sheriffs über den Tourenanbieter und über Notfall-Signalgeräte verständigt worden seien. Die sechs Überlebenden hätten in einem bewaldeten Gebiet in der Nähe des Unglücksortes Zuflucht gesucht, zitierte der US-Sender NBC ihn. Das Sheriffbüro sei mit ihnen über einen Notfall-Satelliten-Nachrichtendienst in Kontakt gewesen, über den sie Textnachrichten senden konnten, sagte Green demnach ferner.

Warnung vor Ausflügen

Die Einsatzkräfte warnten vor Ausflügen in die Gegend. «Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich», hiess es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Nach Angaben der Betreiber in dem Skigebiet waren allein in den zurückliegenden 24 Stunden knapp 80 Zentimeter Schnee gefallen. (sda/dpa)

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