250 Jahre USA: Brooklyn Bridge fängt Feuer – Evakuierung in Washington wegen Unwetter
Die USA feiern ihr 250-jähriges Bestehen. Im ganzen Land standen Paraden und Festlichkeiten auf dem Programm.
So verlief die grosse Party.
Brooklyn Bridge in New York fängt Feuer
In New York brachen auf der Brooklyn Bridge nach einem Feuerwerk Brände aus. Videos in den sozialen Medien zeigen eine Rauchwolke auf der Brücke aufsteigen, während rundherum Feuerwerkskörper in der Luft explodieren.
Wie Reporter der «New York Post» berichteten, sind die Brände schnell erloschen. In welchem Umfang Schaden entstanden ist, ist noch unklar.
Unwetter in Washington
In Washington mussten Tausende Besucher das Festgelände in der Hauptstadt wegen einer Unwetterwarnung verlassen. Die Veranstalter riefen die Gäste auf, in umliegenden Museen, Ministerien und anderen öffentlichen Gebäuden Unterschlupf zu suchen.
Tausende Menschen zogen daraufhin durch die Strassen in der Nähe des Weissen Hauses und der National Mall. Die Teilnehmer – viele in den Landesfarben Rot, Blau und Weiss – sassen in überfüllten Cafés oder campierten mit ihren Klappstühlen direkt auf dem Bürgersteig. Nach extremer Hitze mit Temperaturen bis an die 40 Grad hatte es für den Abend eine Sturmwarnung gegeben.
Trumps Rede verzögerte sich
Donald Trump hatte eine grosse Rede für die 250-Jahr-Feier angekündigt, lange war jedoch wegen der Unwetter unklar, ob diese überhaupt stattfinden konnte.
Als sich das Wetter am Sonntagmorgen (Schweizer Zeit) dann beruhigt hatte, konnte Trump doch noch zu seinen Landsleuten sprechen. In gewohnter Manier pries er dabei vor allem sich und seine Errungenschaften an – und attackierte gleichzeitig seine politischen Gegner.
Bier nach Washington-Originalrezept von 1757
Die New Yorker Stadtbibliothek hat gemeinsam mit einer lokalen Brauerei ein Bier nach einem Originalrezept des ersten US-Präsidenten George Washington (1732-1799) hergestellt.
Das Rezept habe Washington 1757 noch als Militärgeneral in ein Notizbuch geschrieben, das inzwischen im Archiv lagere, teilte die Stadtbibliothek mit. Wahrscheinlich sei das nicht sehr starke Bier damals für Soldaten gedacht gewesen – es konnte schnell hergestellt und ohne Sorge vor Bakterien getrunken werden, weil diese den Produktionsprozess nicht überstehen. Verglichen mit heute verbreitetem Bier schmecke es allerdings deutlich süsser, weil eine der Hauptzutaten Zuckersirup sei.
(ome/sda)
