DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Trumps posierten grinsend mit Waisenkind, dessen Eltern in El Paso getötet wurden

09.08.2019, 15:46

Wie weit gehen Donald Trump und First Lady Melania für ein Foto? Die beiden haben am Mittwoch die US-Städte El Paso und Dayton besucht, in denen zwei Schützen am vergangenen Samstag insgesamt 31 Menschen getötet hatten. Der Fernsehsender CNN berichtete nun, dass für den Trump-Besuch in El Paso extra Patienten zurück in ein Krankenhaus gebracht worden seien, die zuvor bereits entlassen wurden. Darunter auch ein Baby, dessen Eltern bei dem Attentat getötet wurden.

Das Bild allein sorgte bereits für Kritik: «Warum lächeln die so?», fragten sich Nutzer in den Sozialen Medien, nach einem Tweet der First Lady.

Besonders an diesem Bild entzündete sich die Kritik:

Die Eltern des Babys, das Melania Trump lächelnd im Arm hält, waren bei dem rassistisch motivierten Attentat in El Paso erschossen worden. Laut einem Bericht des CNN-Korrespondenten Jim Acosta starben sie, während sie ihr Kind von den Schüssen abschirmten. Der Schütze tötete insgesamt 22 Menschen.

Bereits im Vorfeld des Trump-Besuches in El Paso gab es Kritik am Präsidenten. Keiner der noch im Krankenhaus befindlichen Überlebenden war gewillt, Trump zu treffen. Stattdessen, so berichtet Acosta, seien zwei bereits entlassene Patienten für den Besuch zurück gebracht worden sein. Einer davon sei das Waisenkind von Melania Trumps Foto.

Donald Trump erntet nun nicht nur für sein Grinsen – und den Daumen hoch – Kritik. Er hatte den Krankenhausbesuch ausserdem genutzt, um mit der hohen Besucherzahl bei einer seiner Veranstaltungen in El Paso zu prahlen und sich über den demokratischen Politiker Beto O'Rourke lustig zu machen.

(fh)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

1 / 7
Diese Demokraten kandidieren gegen Trump
quelle: epa/epa / tannen maury
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Protest in El Paso gegen den Besuch von Donald Trump

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fall Peng Shuai: WTA zieht sämtliche Turniere aus China und Hong Kong zurück

Der Tennis-Weltverband der Frauen (WTA) macht seine Drohung ernst und streicht per sofort alle Turniere in China und Hong Kong aus dem Jahreskalender. Gemäss einer Mitteilung der WTA, habe dieser Entscheid die komplette Rückendeckung sämtlicher Vorstandsmitglieder. 2019, in der letzten Saison vor der Coronavirus-Pandemie, fanden zehn WTA-Turniere in China statt, unter anderem in Shenzhen, Peking, Wuhan Tianjin.

Zur Story