International
USA

Trump erwägt Nachfolge-Dekret für auslaufendes Einreiseverbot

Trump erwägt Nachfolge-Dekret für auslaufendes Einreiseverbot

23.09.2017, 04:4823.09.2017, 08:40

US-Präsident Donald Trump erwägt Regierungsvertretern zufolge ein neues Dekret als Ersatz für das am Sonntag auslaufende Einreiseverbot, das gegenwärtig für Bürger aus sechs überwiegend muslimischen Ländern gilt.

Der Präsident habe sich aber noch nicht auf Details einer neuen Regelung festgelegt, sagten die Regierungsvertreter am Freitag in Washington. Die kommissarische Heimatschutzministerin Elaine Duke empfahl Trump nach Angaben ihres Beraters Miles Taylor strenge Massnahmen, die unter anderem Reiseeinschränkungen und verschärfte Überprüfungen für Menschen aus bestimmten Ländern vorsähen. Je nach Land könnten die Vorkehrungen unterschiedlich ausfallen. Taylor sagte nicht, welche oder wie viele Staaten betroffen sind.

Das derzeitige Einreiseverbot zählt zu Trumps umstrittensten Erlassen. Nach mehreren Rückschlägen vor Gericht war es im Juni mit Einschränkungen vom Obersten Gerichtshof zugelassen worden. Trump hat das Verbot - das den Iran, Syrien, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen betrifft - mit der nationalen Sicherheit begründet. (kün/sda/reu/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
US-Kreise: Chinas Cosco-Schiffe spionieren mit Hightech-Gerät
US-Vertreter erheben Spionagevorwürfe gegen die chinesische Reederei Cosco. Deren Schiffe sollen mit High-Tech zum Abfangen von Signaldaten ausgestattet sein.
Die chinesische Containerreederei Cosco ist eine der grössten weltweit. Ihre Schiffe steuern zahlreiche Länder in Europa, den USA und Asien an – und haben US-Regierungskreisen zufolge dabei Hightech-Spionageausrüstung an Bord. Damit werde die Militärkommunikation von Schiffen und Flugzeugen an bestimmten Küsten ausgehorcht, sagten zwei hochrangige Vertreter der Washingtoner Regierung der Nachrichtenagentur Reuters.
Zur Story