Leben
Filme und Serien

Golden Globes: Fatih Akins missratener Witz mit Warner Brothers

Stell dir vor, du gewinnst einen Golden Globe, reisst einen Witz – und keiner lacht

08.01.2018, 08:4108.01.2018, 08:43

Das deutsche NSU-Drama «Aus dem Nichts» hat den Golden Globe als bester nicht-englischsprachiger Film geholt. Regisseur Fatih Akin und Hauptdarstellerin Diane Krüger werden auf die Bühne gerufen und tun, was Preisträger halt so tun: Sie bedanken sich bei einer Zillion Menschen.

Akin erwähnt unter anderen seine Co-Produzenten Warner Brother – und kann es sich nicht verkneifen einen Witz der Sorte «gut abgehangen» hinterher zu reichen:

«If you see a cop, Warn a brother.»

Die anwesende Prominenz reagiert eher unterkühlt:

Animiertes GIFGIF abspielen

Und so wurde der Spruch, der tausendfach auf T-Shirts gedruckt wurde, zu einem Höhepunkt der diesjährigen Golden Globes Verleihung. Einem Höhepunkt der eher peinlichen Art.

Bild

Und auch das Netz reagierte auf die unglückliche Rede:

Der Streifen von Regisseur Fatih Akin mit Hauptdarstellerin Diane Kruger ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat. Falls er auch dort triumphieren sollte, könnte sich Akin bei seiner Dankesrede bei Oprah inspirieren lassen … 

(nfr)

Women in Black

1 / 24
Stars laufen bei den Golden Globes in Schwarz auf
Der rote Teppich ganz in Schwarz: Zur Verleihung der Golden Globes sind in Beverly Hills die meisten Prominenten in schwarzer Kleidung gekommen – als Zeichen gegen Ungleichbehandlung und Machtmissbrauch in Hollywood. Hier sind zu sehen (v.l.): Reese Witherspoon, Eva Longoria, Salma Hayek und Ashley Judd.
quelle: jordan strauss/invision/ap/invision / jordan strauss
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Auch bei den Oscars gibts Pannen:

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Psychologe gibt Eltern und Schule Schuld an psychischen Problemen von Jugendlichen
Nicht Social Media oder das Handy führten zu so vielen psychischen Problemen bei Jugendlichen, sondern viel mehr Helikoptereltern, sagt der US-Entwicklungspsychologe Peter Gray.
Weltweit steigt die Zahl von Jugendlichen mit psychischen Problemen in den vergangenen Jahren stetig an. Auch in der Schweiz suchen immer mehr Heranwachsende professionelle Hilfe, weil sie mit mentalen Problemen zu kämpfen haben. Lange Zeit schoben Psychologen die Ursache auf Handys und Social Media.
Zur Story