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Ticker-Nachlese

Die Schweiz sagt Ja zur Einwanderungs-Initiative der SVP



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EU reagiert mit «Bedauern» auf Abstimmungsausgang
Die Europäische Kommission bedauert in einer ersten Stellungnahme den Ausgang der Abstimmung. Das Votum widerspreche dem freien Personenverkehr zwischen der EU und der Schweiz. Welche Auswirkungen dieses Abstimmungsresultat auf die Beziehungen mit der Schweiz haben werde, werde sich weisen. Der Ball liege nun beim Bundesrat.



Mit diesen Worten beenden wir unseren Live-Ticker und bedanken uns bei allen, die diesen spannenden Abstimmungssonntag bei watson mitverfolgt haben.

Weise Worte
Das ist einmal ein Votum: Die Direkte Demokratie ist nicht dazu da, Probleme zu lösen, sondern sie aufzuzeigen.


Burkhalter ruft alle Parteien dazu auf, sich für eine Umsetzung der Initiative einzubringen. Damit endet die Medienkonferenz des Bundesrats an diesem Abstimmungssonntag.
Etwas verklausuliert deutet Burkhalter an, dass das heute Abstimmungsergebnis die laufenden Verhandlungen mit der EU erschweren wird.
Die Personenfreizügigkeit sei grundsätzlich infrage gestellt worden. Es handle sich um ein zentrales Element der EU. Was der Abstimmungsausgang für weitere bilaterale Abkommen bedeutet, müsse deshalb abgewartet werden.
Den Schluss macht Bundespräsident Burkhalter.
«Viele Stimmbürger hinterfragen ein unbegrenztes wirtschaftliches Wachstum», sagt Sommaruga. Dies habe sie aus verschiedenen Gesprächen mit der Bevölkerung gespürt.
Drei Jahre Zeit sieht die Initiative zur Umsetzung vor. Das wird anspruchsvoll, prophezeit Sommaruga. Aber es werde «rasch» und «konsequent» geschehen.
Nicht mehr die Unternehmen, sondern Bern werde künftig entscheiden, welche ausländischen Arbeitskräfte ins Land kommen.
Sommaruga spricht von einem «Systemwechsel» und einer «Weichenstellung»: Kontingente seien mit der Personenfreizügigkeit nicht vereinbar. Also müsse neu verhandelt werden. Was dabei herauskommt, lässt die Bundesrätin offen.
«Ein spezieller Tag», beginnt die Bundesrätin ihre Stellungnahme.
Wir warten auf die Stellunganhme von Justizministerin Simonetta Sommaruga zur Annahme der Masseneinwanderungsinitiative.
Auch dem SRF wird es zuviel und schaltet zurück ins Studio zu Claude Longchamp. Gesundheitsminister Bersetspricht über die Ablehnung der Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache», doch das ist heute wirklich nicht das Thema, das die Menschen interessiert.
UVEK-Chefin Doris Leuthard bringt die Zufriedenheit des Bundesrats über die grosse Zustimmung für die Fabi zum Ausdruck.
Jetzt spricht der Bundesrat ...
... allerdings werden zuerst die beiden anderen Vorlagen kommentiert. Die mit Spannung erwartete Reaktion auf die Klatsche in der Masseneinwanderungsinitiative kommt zuletzt.
Adieu aus dem Hotel Krone in Aarberg (BE)
von dickmo
Zur "Roten Sonne von Barbados", dargeboten von den Seeländer-Spatzen, beenden wir unsere Berichterstattung vom SVP-Brunch am Abstimmungssonntag im Hotel Krone in Aarberg (BE). Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Thomas Minder: «Fokus auf Innenpolitik legen, Ecopop raschestens behandeln»
von dickmo
Auch Ständerat Thomas Minder (SH) hat sich bei der SVP-Party in Aarberg eingefunden. Für ihn ist klar, dass die Schweiz den Fokus nun auf die Innenpolitik legen muss. Der Fahrplan ist für ihn klar. «Zuerst müssen wir die Ecopop-Initiative abwarten und dann sehr rasch behandeln. Wir müssen ja wissen, wie wir die Kontingentierung ausgestalten müssen, damit wir diese in Brüssel überhaupt neu verhandeln können», sagt Minder.

Um innenpolitisch die Ausgangslage für die Verhandlungen mit der EU festzulegen bleibe wenig Zeit. «Wenn wir jetzt Vollgas geben, dann haben wir innenpolitisch in eineinhalb Jahren Klarheit und danach noch eineinhalb Jahre Zeit, um mit der EU die neuen Ausländer-Kontingentierungen zu verhandeln», sagt Minder.

«Eure fromme Seele...»
von dickmo
Im Hotel Krone in Aarberg (BE), wo sich die SVP zum Abstimmungssonntag versammelt hat, folgt jetzt das obligate Absingen der Nationalhymne. Unter Federführung der Seeländer-Spatzen.
Zürich – Die Resultate
52.66% -->Nein zur Masseneinwanderungsinitiative
63.13%-->Ja zu FABI
70.07%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 57.69%
«Bärner Füüscht und Bärner Gringe...»
Es wird Weisswein aufgetischt. Frei-Wein für alle. Und die Berner SVP und die Sektion Biel-Seeland belohnen sich für das Ja ihres Kantones zur Masseneinwanderungsinitiative mit einem Jodel.


Bern - Die Resultate
51.1% -->Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
57.6%-->Ja zu FABI
67.9%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 54.1%
Erste Aufforderungen zum Nachzählen werden laut

Bern hat ausgezählt – das Rennen ist entschieden
Bern hat ausgezählt: Die Masseneinwanderungsinitiative wird mit 51.1% angenommen. Der Stimmenunterschied beträgt rund 8000 Stimmen. Damit ist klar: Die Vorlage ist angenommen. Daran kann auch Kloten nichts mehr ändern.
watson-Praktikant gefragter Interview-Partner
von dickmo
Im Festsaal des Hotels Krone in Aarberg (BE), wo sich die SVP zum Abstimmungssonntag mit den Medien zusammengefunden hat, ist der watson-Video-Praktikant gefragter Interview-Partner. Der Zürcher mit bolivianischen Wurzeln ist der einzige vermeintlich offensichtlich Zugewanderte im Saal. «Where are you from and what are you doing now», fragen die Journalisten und Kameraleute. Antwort: «Ich bi vo Zürri und machs gliiche wie du».
Kampagnenleitung der Masseneinwanderungs-Initiative kurz vor dem grossen Triumph?
von dickmo

Erste Ängste

Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Die Schweiz wartet auf die letzten beiden Gemeinden, die noch nicht ausgezählt haben: Kloten und Bern. Kloten hat gegenüber watson versprochen, in einer halben Stunde soweit zu sein.


Brunner dankt seiner Gefolgschaft
von dickmo
Toni Brunner wendet sich an die SVP-Bruncher und dankt ihnen für ihr Engagement. Dieses Ergebnis müsse dem Bundesrat zu Denken geben, weil die Öffentlichkeit und die Leute offenbar näher bei den Problemen seien, als die Verwaltung und die Classe Politique. Wenn die MEI-Vorlage heute angenommen werde, dann müsse der Bundesrat sofort handeln und die Bilateralen Verträge neu verhalten. Aber auch wenn es ein knappes Volks-Nein geben sollte, dann stünden die Befürworter der Personenfreizügigkeit in der Pflicht, die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ernst zu nehmen.
Toni Brunner im Anmarsch zum SVP-Brunch in Aarberg
von dickmo
SVP-Parteipräsident Toni Brunner ist vor wenigen Minuten vor dem Hotel Krone in Aarberg (BE) vorgefahren. Gegenüber watson gab er sich noch zurückhaltend, was mögliche Konsequenzen einer Annahme der Masseneinwanderungsinitiative anbelangt. «Erst einmal möchte ich das Endergebnis abwarten, ich bin ja ein alter Zweckpessimist», sagt Brunner. Dann zieht er sich mit seinem Generalsekretariat Martin Baltisser und Silvia Bär zurück, um die beiden offiziellen Communiqués vorzubereiten. Je eines für einen Sieg und eine Niederlage.
Ja zur SVP-Initiative zeichnet sich ab
Ein Ja zur Zuwanderungsinitiative der SVP wird immer wahrscheinlicher. Im Kanton Bern sind 9 von 10 Verwaltungskreisen ausgezählt: 130'843 Stimmberechtigte sagten Ja und 98'030 Nein. Im Kanton Zürich stimmten 236'142 Personen Ja und 263'917 Nein. Einzig Kloten ist noch nicht ausgezählt.

Damit stimmten im Kanton Bern 32'813 Personen mehr für die Initiative, im Kanton Zürich waren es 27'775 mehr Nein-Stimmen. Das provisorische Endresultat ohne diese beiden Kantone ergab eine Differenz von 38'032 für die Initiative. Damit dürfte die Vorlage angenommen sein.
Was macht Kloten?
Zürich ist praktisch ausgezählt, nur Kloten fehlt noch. 52.8% lehnen die Masseneinwanderungsinitiative ab. Stimmenunterschied: Knapp 28'000 Stimmen.
Es riecht nach einem Ja
von Peter
Eine ziemlich realistische Einschätzung:


Ausgang der Masseneinwanderungsinitiative noch immer in der Schwebe
Das Nein-Lager liegt derzeit mit 38'000 Stimmen voraus. Einzig Bern und Zürich sind noch nicht ausgezählt. In Zürich zeichnet sich ein Nein ab, in Bern ein Ja. Auch Claude Longchamp wagt noch keine Aussage.
Da weiss es einer offenbar schon...

Solothurn – Die Resultate
54.59% -->Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
53.44%-->Ja zu FABI
65.32%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 55.37%
In Zürich wird es knapp
von Peter
Die Hoffnungen der Gegner der SVP-Initiative liegt beim Kanton Zürich. Dort wird es knapp: Nach der Auszählung von 92 Prozent der Stimmen liegt der Nein-Anteil bei 51,8 Prozent. Und grosse Teile der Stadt sind bereits erfasst. Kann das genügen, um ein Ja zur Initiative noch abzuwenden?
Bern: Ja-Lager mit rund 32'500 Stimmen im Vorsprung
Nach der Auszählung von 8 von 10 Verwaltungskreisen zeichnet sich im Kanton Bern ein Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative ab. Das Ja-Lager liegt mit rund 32'500 Stimmen vorne. Noch fehlen aber die Zahlen aus dem bevölkerungsreichen Kreis Bern-Mittelland. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass dieser Kreis das Resultat noch kippen kann. (mlu/sda)
Appenzell Innerrhoden erster Befürworter-Kanton der Abtreibungsinitiaitve
Appenzell Ausserrhoden – Die Resultate
54.39% -->Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
55.72%-->Ja zu FABI
60.19%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 57.70%
Schwyz erster Nein-Kanton zur Fabi-Vorlage
Appenzell Innerrhoden – Die Resultate
63.48% -->Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
51.49%-->Ja zu FABI
50.94%-->Ja zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 52.3%
Mit der Ungeduld wächst auch die Frustration

873'
544 Ja zu 891'976 Nein
So knapp ist es wirklich:
(Screenshot: txt.ch)
Alles hängt an Zürich
Wann die nächste Hochrechnung kommt, ist derzeit unklar. Die NZZ bereitet die Endresultate aus den Kantonen in einer Grafik auf. Demnach ist das Ja-Lager derzeit mit rund 25'000 Stimmen voraus. Einzig Bern, Zürich, Solothurn und die beiden Appenzell sind noch nicht ausgezählt. Bern dürfte ausgeglichen abstimmen, Appenzell fällt zahlenmässig kaum ins Gewicht. Es hängt also alles an Zürich.
Au-Heerbrugg führt Kopftuchverbot wieder ein
Zwei somalische Mädchen der st.gallischen Primarschule Au-Heerbrugg dürfen im Unterricht kein Kopftuch mehr tragen. Die Stimmberechtigten haben dem SVP-Referendum zum Kopftuchverbot mit 990 gegen 506 Stimmen klar zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 37, 4 Prozent. (can/sda)
Basel-Stadt – Die Resultate
39.00% -->Nein zur Masseneinwanderungsinitiative
72.28% -->Ja zu FABI
24.57% -->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 56.81%
Schwyz – Die Resultate
63.07% -->Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
50.49%-->Nein zu FABI
55.7%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 61.55%
Wallis – Die Resultate
51.7% -->Nein zur Masseneinwanderungsinitiative
60.0%-->Ja zu FABI
70.8%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 61.55%
Freiburg – Die Resultate
51.52% --> Nein zur Masseneinwanderungsinitiative
58.56% --> Ja zu FABI
76.31% --> Nein zur Abtreibungsfinanzierung
56.03% Stimmbeteiligung
Uri verabschiedet sich von Filmzensur
88.54% der Abstimmenden sprachen sich im Kanton Uri für die Abschaffung des über 50 Jahre alten Filmzensurgesetzes aus. Im Urnerland bleiben trotzdem ein paar Filme verboten: mehr dazu hier.
Waadt – Die Resultate
61.07% --> Nein zur Masseneinwanderungsinitiative
73.92% --> Ja zu FABI
89.05% --> Nein zur Abtreibungsfinanzierung
57.98% Stimmbeteiligung
Stimmung beim SVP-Brunch im Hotel Krone in Aarberg: Gelöst
von dickmo
Nachdem um 14 Uhr bekannt geworden ist, dass weitere Stände der Masseneinwanderungsinitiative zugestimmt haben, löst sich die Anspannung unter den SVP-Mitgliedern und -exponenten beim Abstimmungsbrunch. Jasskarten werden ausgepackt, nochmal Zopf, Röschti und Schinkli nachgefasst. SVP-Nationalrat Albert Rösti (BE), Mitglied der Kampagnenleitung zur SVP-Initiative geniesst die neuen Zahlen sichtlich hält sich aber zurück. «Es wird sicher ganz knapp und ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich zuversichtlich bin, sonst klappt es dann am Ende doch nicht wenn man es verschreit», sagt Rösti. Noch vor drei Wochen habe er nicht im Traum damit gerechnet, dass die Masseneinwanderungs-Initiative über 40 Prozent Zustimmung bekommen könne. «Aber in den letzten 10 Tagen, da war ich viel unterwegs und da habe ich gemerkt, dass es kehrt, weil auch viele Leute und Bekannte aus anderen Parteien mir gesagt haben, es reiche jetzt, sie würden auch Ja stimmen», sagt Rösti.
Abtreibungsfinanzierung am Ständemehr gescheitert
In der Schweiz kommt weiterhin die obligatorische Grundversicherung für Schwangerschaftsabbrüche auf. Die von christlichen und konservativen Kreisen lancierte Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache», die verlangt hatte, dass Abtreibungen aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen, ist am Ständemehr gescheitert. (can/sda)
Genf – Die Resultate
39.12% -->Nein zur Masseneinwanderungsinitiative
76.61% -->Ja zu FABI
13.77% -->Nein zur Abtreibungsfinanzierung
Stimmbeteiligung: 57.4%
Das Ende des bilateralen Wegs?
Der Zürcher FDP-Nationalrat und IT-Unternehmer Ruedi Noser zur Masseneinwanderungs-Abstimmung:


Uri – Die Resultate
58.17% -->Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
51.49%-->Ja zu FABI
54.71%-->Nein zur Abtreibungsfinanzierung

Stimmbeteiligung: 50%
Das Einzige, worin sich Gegner und Befürworter einig sind

50 Stimmen gaben den Ausschlag
von Peter
Zug hat als bislang einziger Kanton die Masseneinwanderungs-Initiative abgelehnt. Das Resultat fiel hauchdünn aus: Genau 50 Stimmen gaben den Ausschlag aus für das Nein. Als Tiefsteuer-Kanton hat Zug viele ausländische Personen und Firmen angezogen, gleichzeitig ist er besonders stark von den negativen Folgen der Zuwanderung betroffen. Das Ergebnis ist so gesehen ein perfektes Abbild dieses Zwiespalts.
Zweite nationale Hochrechnung: Es bleibt bei 50:50
«Es geht nicht mehr um Prozente, sondern Promille», sagt Claude Longchamp im Hinblick auf die Masseneinwanderungsinitiative.
Verkehrte Welt ...

Luzern – Die Resultate
53.35% --> Ja zur Einwanderung
61.27% --> Ja zu Fabi
61.91% --> Nein zur Abtreibungsfinanzierung
57.5% Stimmbeteiligung
Jubel bei der SVP nach der ersten nationalen Hochrechnung zur Masseineinwanderungs-Initiative
Gespanntes Warten – 14.00 Uhr kommt die zweite Hochrechnung
Die Befürworter der Masseneinwanderungsinitiative an der Abstimmungsveranstaltung der SVP in Aarberg (BE).
Befuerworter warten auf die Abstimmungsresultate an der Abstimmungsveranstaltung der SVP, am Sonntag, 9. Februar 2014, in Aarberg BE. Das Schweizer Stimmvolk stimmt heute ueber die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP ab. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
SVP-Nationalrat Walter Wobmann gibt sich siegessicher
Eben ist Walter Wobmann (SVP/SO) freudestrahlend im Hotel Krone in Aarberg (BE) eingetroffen. Die für die Masseneinwanderungsinitiative positive erste Hochrechnung der SRG überrascht ihn nicht. «50,1 Prozent für uns? Das ist sehr gut, damit habe ich ungefähr gerechnet», sagt Wobmann.
Ein tiefer Stadt-Land-Graben
von Peter
Die ersten (Zwischen-)Ergebnisse zeigen: In der Deutschschweiz öffnet sich bei der SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» ein tiefer Graben zwischen städtischen und ländlichen Regionen. In Basel-Stadt und Zürich deutet sich ein Nein an, während Aargau, Solothurn, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern und andere deutlich Ja sagen.

Bezeichnend ist auch, dass der stark internationalisierte Kanton Zug das Begehren nur hauchdünn abgelehnt hat. Das Ständemehr dürfte die Initiative problemlos überwinden.

Die bange Frage der Gegner lautet: Wird die Allianz aus urbanen Deutschschweizern und der Romandie genügen, um ein knappes Volksnein zu erreichen? Nur so kann eine Annahme noch abgewendet werden.
Neuenburg sagt Nein zur Masseneinwanderungsinitiative

Thurgau - die Resultate
57.8% --> Ja zur Masseneinwanderungsinitiative
54.2% --> Ja zu FABI
41.0% --> Nein zur Abtreibungsfinanzierung
Zug erster Nein-Kanton zur Masseneinwanderungsinitiative
Zug – die Resultate
50.1% --> Nein zur Einwanderung
63.9% --> Ja zu Fabi
66.3% --> Nein zur Abtreibungsfinanzierung
60.9% Stimmbeteiligung
St.Gallen – Die Resultate
55.9% --> Ja zur Einwanderung
57.8% --> Ja zu Fabi
57.6% --> Nein zur Abtreibungsfinanzierung
55.5% Stimmbeteiligung
Resultate in den Sprachregionen
Gemäss Claude Longchamp vom Meinungsforschungsinstitut gfs Bern sagt das Tessin mit 72% Ja zur Masseineinwanderungsinitiative, die Westschweiz lehnt sie mit 58% ab und die Deutschschweiz nimmt sie mit 53% an.
Erste Nationale Hochrechnung zur Masseineinwanderungsinitiative
Es gibt ein Patt: Laut gfs ist das Schweizer Stimmvolk mit je 50% Ja und Nein gespalten in der Masseineinwanderungsinitiative.
SVP-Nationalrat Luzi Stamm: «Ich freue mich!»
von dickmo
SVP-Nationalrat Luzi Stamm verbringt den Abstimmungssonntag am SVP-Brunch der SVP in Aarberg. Die bisherigen Ergebnisse aus den Hochrechnungen stimmen ihn zuversichtlich: «Ich habe grosse Freude am Aargau und dem Tessin, welche der Initiative richtigerweise massiv zustimmen», sagt Stamm gegenüber watson. Enttäuscht sei er hingegen von der Westschweiz. Man habe zwar davon ausgehen müssen, dass die welschen Kantone die Masseneinwanderungsinitiative ablehnen. «Mit so einer grossen Ablehnung im Wallis hätte ich aber nicht gerechnet, das ist traurig», sagt Stamm.
Ja-Trend zur Masseneinwanderungsinitiative auch im Tessin
Im Tessin zeichnet sich ein Ja zur Zuwanderungsinitiative ab. Nach Auszählung der Stimmen in 88 von 135 Gemeinden (entspricht 56,7 Prozent der Abstimmenden) befürworten 69,59 Prozent die SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung». Nach den ersten Auszählungen liegen die Ja-Stimmen bei 70,14 Prozent für die FABI-Vorlage. Die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» wird bisher zu 65,93 Prozent abgelehnt.
Thurgau sagt Ja zur Masseineinwanderungsinitiative

13.30 soll es soweit sein

Genau! Und nachher auch noch motzen.

Bündner Ja-Trend zur Masseneinwanderungsinitiative könnte durch Chur noch kippen
Knapper Entscheid zur Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» im Kanton Graubünden: Nach 143 ausgezählten von total 146 Gemeinden liegen die Befürworter mit gut 2000 Stimmen vorne. Noch nicht ausgezählt sind die Stimmen in der Stadt Chur, die das Zwischenresultat noch umkehren könnten. (can/sda)
SVP-Jubel über positives Ergebnis zur Masseineinwanderungsinitiative im Kanton Schaffhausen
von dickmo
Basel-Stadt sagt Ja zu Geschlechterquote
von Can
In den Verwaltungsräten der Basler Spitäler und der Kantonalbank müssen künftig je mindestens ein Drittel Frauen sitzen. Nach Auszählung der brieflichen Stimmen zeichnet sich ein Ja ab zur ersten solchen Geschlechterquote in der Schweiz. Bei den brieflich eingegangenen Stimmen liegt der Ja-Stimmen-Anteil bei 57,11 Prozent. Üblicherweise werden im Stadtkanton über 95 Prozent der Stimmen einem Briefkasten und nicht einer Urne anvertraut werden. So dürfte der Ausgang der Abstimmung nicht mehr kippen. (can/sda)
Auch in Solothurn zeichnet sich ein Ja zur Masseneinwanderungsinitiative ab

13.00 – 1. Hochrechnung
Einwanderungsinitiative: Keine Aussage möglich (Hochrechnung 13.30)
Fabi: 62 % Ja
Abtreibung: 30 % Ja

Quelle: Gfs.bern
St. Gallen tendiert zu Ja bei Masseneinwanderungsinitiative

Ist der Aargau noch ein Referenzkanton?
von Peter
Wie der Aargau, so die Schweiz. Diese Maxime galt bei Abstimmungen während Jahrzehnten. Der Aargau galt als Durchschnittskanton schlechthin. Bei Ausländerthemen gilt dies nicht mehr, hier stimmt der Kanton bereits seit Jahren konservativer als der Rest des Landes.


Waadt sagt klar Nein zu Masseneinwanderungsinitiative

Aargau – die Resultate
55.2% --> Ja zu Einwanderung
55.4% --> Ja zu FABI
63.9% --> Nein zu Abtreibung
55% Stimmbeteiligung
Stadtratswahlen Zürich
Erste Zwischenresultate sind laut Tele Züri ab 14 Uhr zu erwarten. Zwei Bisherige treten nicht mehr an: Martin Waser (SP) und Ruth Genner (Grüne). Mit Gerold Lauber (CVP) und Richard Wolff (AL) gelten zwei amtierende Stadträte als Wackelkandidaten. Als aussichtsreicher Kandidat stellt sich FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger zur Wahl. Er kandidiert auch für das Stadtpräsidium, dürfte gegen Amtsinhaberin Corine Mauch (SP) jedoch chancenlos sein.
Hohe Stimmbeteiligung
Die Stimmbeteiligung liegt laut gfs zwischen 55 und 60 Prozent, eine der fünf höchsten Stimmbeteiligungen seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971.
12.30 – 1. Trend
Einwanderungsinitiative: Keine Aussage möglich
Fabi: Ja
Abtreibung: Nein

Quelle: Gfs.bern
Aargau sagt Ja zur Masseneinwanderungsinitiative

Abstimmungs-Bingo
von Sabina Sturzenegger
Wer's nicht immer ganz so ernst nehmen möchte am Abstimmungs-Sonntag, hier eine Anleitung zu einem Bingo-Spiel:

Viel Spass!
Man bedenke die möglichen Konsequenzen ...

Die Gegner der Masseneinwanderungsinitiative hoffen

Basel-Landschaft als Indikator für die Schweiz?

Basel-Stadt sagt nein
Basel-Stadt lehnt die Masseneinwanderungsinitiative laut SRF Regionaljournal mit 60 Prozent ab. Diese Einschätzung basiert auf den Briefstimmen.
Zürich sagt laut erster Hochrechnung Nein zur Zuwanderungsinitiative
von dickmo

Europa schaut auf die Schweiz
Auch im europäischen Ausland ist das Interesse am Ausgang der Masseneinwanderungsinitiative gross. «Anstellen, wenn wir sie brauchen; nicht anstellen, wenn wir sie nicht brauchen. Das ist einfach», kommentiert SVP-Nationalrat Christoph Blocher die Vorlage auf Euronews.
Gespanntes Warten am Brunch des Initiativkomitees Zuwanderung
von dickmo

Was die SRG-Trendumfrage prophezeit:
von Can
FABI-Vorlage:
37% bestimmt dafür,
19% eher dafür,
16% unschlüssig,
10% eher dagegen,
18% bestimmt dagegen.

Abtreibungsinitiative:
26% bestimmt dafür,
10% eher dafür,
6% unschlüssig,
10% eher dagegen,
48% bestimmt dagegen.

Masseneinwanderungsinitiative:
30% bestimmt dafür,
13% eher dafür,
7% unschlüssig,
12% eher dagegen,
38% bestimmt dagegen.
(SRG-Umfrage vom 29. Januar 2014)
Aargau: deutliche Ja-Mehrheit zeichnet sich ab
Im Aargau sind rund 80 Gemeinden ausgezählt. Und es zeigt sich eine deutliche Ja-Mehrheit für die Masseneinwanderungsinitiative, wie es auf aargauerzeitung.ch heisst. Ein Nein zeichnet sich dagegen bei der Abtreibungsvorlage ab, bei der Finanzierung und dem Ausbau der Bahninfrastruktur zeigt sich noch keine klare Richtung.
Der Fahrplan
Und so läuft der heutige Wahltsonntag gemäss Claude Longchamp, gfs.bern ab:

12:30 Trendrechnungen zu allen drei Sachvorlagen
13:00 1. Hochrechnungen zu Fabi und Abtreibung, Trend zu Masseneinwanderung
13:16 Trendrechnung zur Stimmbeteiligung
13:30 1. Hochrechnung zu Masseneinwanderung, 2. zu Fabi und Abtreibung
14:00 2. Hochrechnungen zu Masseneinwanderung
15:04 1. Hochrechnung Stimmbeteiligung
16:06 Erstanalyse Masseneinwanderung
16:46 Erstanalysen zuerst Fabi, dann Abtreibung
17.00 Präsidentenrunde (Elefantenrunde) (TV)
Guten Tag und willkommen im Liveticker zu den Eidgenössischen Abstimmungen.
Heute Nachmittag fällt die Entscheidung zu zwei höchst umstrittenen Vorlagen: Die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP und die Abtreibungsfinanzierungs-Initiative.

Die Einwanderungs-Initiative der SVP verlangt, dass die Schweiz die Zuwanderung wieder mit Kontingenten steuert. Die Zuwanderung aus der EU soll so gebremst werden.

Bei der Abtreibungs-Initiative geht es um die Frage: Soll die Allgemeinheit über die Grundversicherung der Krankenkasse Abtreibungen finanzieren?

Daneben stimmt das Schweizervolk über die Bahnfinanzierung ab und die Frage, wie in Zukunft die stark ausgelastete Eisenbahn-Infrastruktur finanziert werden soll.
DANKE FÜR DIE ♥

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