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Schweizerische Post verschickt kuriosen Werbe-Brief an die Haushalte

A woman gets her postal vote forms out of her letterbox on the occasion of the second tour of the election for the canton of Zurich's seat in the federal Council of States, pictured on November 2 ...
Seit dieser Woche liegt bei einigen Schweizer Haushalten ein Brief der Post im Briefkasten – das steckt dahinter.Bild: KEYSTONE

Post will «Keine Werbung»-Kleber loswerden – für zwei Guetzli

13.03.2026, 14:2113.03.2026, 15:30

Seit sich der Informationsaustausch in die digitale Welt verschoben hat, ist ein Brief eigentlich wieder etwas Besonderes geworden. Zumindest, wenn man ihn zwischen all den Gratiszeitungen, Werbeflyern und Werbebriefen denn überhaupt findet. Viele greifen deshalb auf einen «Keine Werbung»-Kleber zurück – auch wenn dieser nicht in allen Fällen hilft.

Nun erreicht uns ein Werbebrief eines Users, bei dem besonders der Absender für Staunen sorgt: Es ist die Post selbst. Darin bittet das Unternehmen darum, dass der «Keine Werbung»-Kleber überklebt wird. Als Gegenleistung gibt es dafür Bescherungen. Aufgeführt werden im Brief zwei Mürbeteigbiscuits. Wer diese erhalten will, muss aber zuerst Folgendes tun:

«Möchten Sie sich von einem der links aufgeführten Produkte überraschen lassen? Dann entfernen Sie den Vermerk ‹Bitte keine Werbung› vom Briefkasten oder drehen Sie das in den Briefkasten integrierte Schildchen um. Noch einfacher gehts, wenn Sie einen bestehenden Aufkleber mit einem beiliegenden Aufkleber überkleben.»
Brief der Post

Beigelegt wurden folgende Kleber:

Post verschickt diesen kuriosen Brief an Schweizer Haushalte.
«Werbung willkommen» und «Hallo Werbung» statt «Keine Werbung»: Wer diese Kleber an seinem Briefkasten macht, erhält verschiedene Warenmuster.Bild: zvg

Zum Schluss des Briefes schreibt die Post: «Sie werden sehen: Werbung macht Spass und erfreut Zunge und Gaumen.» Das Unternehmen bestätigt die Aktion gegenüber watson: «Die Post hat letzte Woche ein Ankündigungsmailing für eine neue Warenmuster-Aktion im Raum Zürich verschickt, das ist korrekt», sagt Jacqueline Bühlmann, Mediensprecherin der Post AG.

Post spricht von positivem Feedback

Solche Briefe werden seit 2014 in regelmässigen Abständen an Schweizer Haushalte verschickt. Doch wie kommt die Aktion bei den Schweizerinnen und Schweizern an? «Da die das Mailing erst kürzlich versendet hat und der Versand der Warenmuster erst ab Mitte März erfolgt, liegen uns derzeit noch keine Angaben zum Interesse an der Aktion vor», sagt Bühlmann.

Aus früheren Jahren habe man grundsätzlich aber positives Feedback erhalten: «Erfahrungen aus früheren Warenmuster-Aktionen zeigen, dass attraktive Produkte bei Empfängern sehr gut ankommen. Die Muster werden als kleine Geschenke wahrgenommen und bereiten entsprechend Freude», so Bühlmann weiter. (leo)

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