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Bild: Zuma

Facebook-Aufruf

Brasilianer will Neymars WM-Out morgen mit Lynchjustiz an Juan Zuñiga rächen

Während der kolumbianische Verteidiger den Abschluss der erfolgreichsten WM-Kampagne aller Zeiten mit tausenden seiner Landsleuten feiert, tobt der Internet-Shitstorm gegen ihn nach Neymars WM-Aus ungebremst weiter.



Obwohl seit dem fatalen Zusammenstoss mit Brasiliens Superstar Neymar bereits drei Tage vergangen sind und sich Zuñiga mittlerweile öffentlich entschuldigt hat, kocht die Volksseele im Land des Gastgebers immer noch. 

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Zuñigas Entschuldigung auf Instagram: «Neymar, ich bewundere dich, respektiere dich und halte dich für einen der besten Spieler der Welt. Ich hoffe, du erholst dich schnell, damit du uns weiter zeigen kannst, was es im Fussball für Werte und Qualitäten gibt.» Bild: instagram/camilozuniga18

«Lynchmob für Zuñiga, den Sohn einer Hure»

Nun ruft ein Brasilianer auf Facebook gar zur Lynchjustiz gegen den 28-jährigen Verteidiger auf – und hat bereits zahlreiche Unterstützer gefunden.

«Lynchmob für Zuñiga, den Sohn einer Hure, der Neymar aus dem Turnier geworfen hat», heisst die Veranstaltung, zu welcher schon 145 Gäste ihre Zusage gegeben haben. Stattfinden soll sie am Dienstag, 8. Juli um 17 Uhr, im Lager der kolumbianischen Nationalmannschaft. 

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Bild: facebook

Diese befindet sich derzeit in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá und damit zumindest in sicherer Entfernung von Wilson Luiz, dem Initianten der geschmacklosen Aktion. Er gibt auf Facebook als Wohnort einen Vorort von São Paulo an.

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Bild: facebook/Wilson Luiz

Zuñigas Hilferufe im Netz

Trotzdem dürfte es Napoli-Profi Zuñiga angesichts der nicht enden wollenden Anfeindungen aus Brasilien weiterhin mulmig zu Mute sein. Verschiedene Statusupdates auf seinen Social-Media-Profilen während der vergangenen Tage lassen auf seine Verzweiflung schliessen.

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Juan Zuñiga beklagt sich darüber, dass seine kleine Tochter Opfer von sexuellen Anspielungen wird.  Bild: facebook/Juan Camilo Zuñiga

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«Ich kann nicht schlafen.» Bild: facebook/Juan Camilo Zuñiga

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«Lieber Gott, beschütze mich.» Bild: facebook/Juan Camilo Zuñiga

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