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«Mr. Burns» hat nichts mit dem aktuellen Fall zu tun: Das Bild ist im Kommunikationsmuseum in Bern entstanden und symbolisiert einen&nbsp;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/wef-hacker-freie-software-freie-liebe-a-117124.html" target="_blank">WEF-Hacker</a>.
«Mr. Burns» hat nichts mit dem aktuellen Fall zu tun: Das Bild ist im Kommunikationsmuseum in Bern entstanden und symbolisiert einen WEF-Hacker.Bild: KEYSTONE
Zu früh gefreut

Hacker muss für manipulierte Uni-Noten in den Bau

04.03.2014, 15:48
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Roy Sun
Roy SunBild: Tippecanoe County Jail

Roy Sun aus West Lafayette, Indiana, hatte im Jahr 2008 eine «gute» Idee: Er hackte zusammen mit einem Studienkollegen den Uni-Account eines Dozenten und machte aus einer seiner Zensuren eine deutlich bessere. Eigentlich sollte das Ganze nur ein kleiner «Versuch» sein, doch der gelungene Coup ermunterte Sun weiterzumachen.

Immer häufiger absolviert der 25-Jährige sein Ingenieurstudium von Zuhause aus: Er besucht die Kurse der renommierten Purdue University nicht mehr, stattdessen «besucht» er immer häufiger das Computersystem der Uni. «Es war so viel einfacher, meine Noten zu verändern, als in den Unterricht zu gehen und wirklich hart zu arbeiten», berichtet Sun später reuig in einem Verhör.

Am Ende soll Sun aus insgesamt acht Noten, bestehend aus F- und D-Zensuren, jeweils ein A gemacht haben – was einer glatten Sechs entspricht. Schlussendlich ist man dem Hacker aber doch noch auf die Schliche gekommen. Das Vergehen wird nicht gerade wie ein Kavaliersdelikt behandelt: Sun wurde zu 90 Tagen Haft verurteilt.

(viw, via Gawker)

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