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Iran-Krieg: Zypern wird von Touristen ebenfalls gemieden

People stand by the sun-beds and umbrellas as an aircraft prepares for landing at Larnaca international airport, at Makenzi beach in southern city of Larnaca, Cyprus, Tuesday, May 18, 2021. Tourism ac ...
Der Strand von Larnaka in Zypern. (Archivbild)Bild: AP

Nicht nur Dubai leidet – dieses EU-Ferienland wird von Touristen ebenfalls gemieden

Der Libanon und Israel sind nicht weit weg: Wegen der Nahost-Krise sorgen sich Regierung und Hoteliers auf Zypern um das Image der Insel. Zuletzt stiegen Stornierungen an.
26.03.2026, 05:0826.03.2026, 05:39
Ein Artikel von
t-online

Angesichts der anhaltenden Krise im Nahen Osten blickt die Tourismusbranche der EU-Inselrepublik Zypern mit wachsender Sorge auf die kommenden Monate. Tourismusminister Kostas Koumis betonte im zyprischen Rundfunk (RIK), derzeit liege der Fokus darauf, das Image der Insel gezielt zu stärken und auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.

Zypern ist der EU-Staat, der der Krisenregion im Nahen Osten geografisch am nächsten liegt. Die Insel im östlichen Mittelmeer befindet sich rund 150 bis 250 Kilometer vom Libanon und von Israel entfernt. Zuletzt meldeten zypriotische Medien, dass Buchungsstornierungen von Touristen nicht mehr nur für März und April, sondern auch für den Mai deutlich angestiegen sind.

Sicherheitslage belastet Tourismus

Für zusätzliche Verunsicherung sorgten jüngste sicherheitspolitische Vorfälle: In der Nacht zum 2. März traf eine Drohne iranischer Bauart den britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri nahe Limassol und verursachte einen leichten Schaden. Solche Nachrichten seien «Gift für die Tourismusbranche», sagte ein Hotelier in der Hauptstadt Nikosia.

Europäische Märkte im Fokus

Besonders im Fokus steht der Erhalt der europäischen Märkte, die den Grossteil der Besucher ausmachen. Denn infolge des Krieges im Nahen Osten sind wichtige Märkte weggebrochen, darunter Israel sowie mehrere Staaten der Arabischen Halbinsel. Die grössere Herausforderung sei jedoch die wachsende Zurückhaltung europäischer Urlauber insgesamt, erklärte der Minister. Auch steigende Flugpreise bereiten Branchenvertretern Sorgen. (t-online/dpa/con)

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