Quiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bald stimmen wir über die Goldinitiative ab

Wie glänzend ist dein Wissen über Gold?

Gold ist nicht nur ein Sinnbild für Luxus, es spielt auch eine bedeutende Rolle in der Geldpolitik der Nationalbank. Wie diese künftig aussehen wird, hängt davon ab, ob wir am 30. November der Goldinitiative zustimmen oder nicht. Aber: Wissen wir auch, worüber wir abstimmen?



Quiz
1.Was will die Goldinitiative?
Abstimmungsplakate zur GoldInitiative haengen im Medienzentrum des Bundeshaus, am Donnerstag, 23. Oktober 2014, in Bern. Ueber diese Vorlage wird am 30. November 2014 abgestimmt. (KEYSTONE/Peter Schneider)
KEYSTONE
Die Goldvreneli werden zum legalen Zahlungsmittel erhoben.
Die SNB wird verpflichtet, jederzeit Schweizer Notengeld gegen Gold einzutauschen.
20 Prozent der Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) müssen in Gold gehalten werden, die SNB darf kein Gold mehr verkaufen und alles Gold muss repatriiert werden.
2.Warum hat die SNB Ende der 1990er Jahre einen Teil ihrer Goldreserven verkauft?
ACHRIV - Der Haupteingang der Schweizerischen Nationalbank, am Donnerstag, 4. August 2011, in Bern. - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) haelt am Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken unveraendert fest und belaesst entsprechend ihren Leitzins Nahe bei Null. Die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) im laufenden Jahr wird von rund 2 Prozent auf knapp 1,5 Prozent gesenkt, wie die SNB am Donnerstag mitteilte.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)
KEYSTONE
Weil Gold keinen Zins abwirft.
Weil die AHV-Kasse gefüllt werden musste.
Weil Goldbesitz wegen der Holocaust-Affäre verpönt war.
3.Wofür wird am meisten Gold verwendet?
Ein Mitarbeiter der BW-Bank zeigt am Dienstag, 18. Maerz 2008 in Stuttgart Goldbarren mit einem Gewicht von 1000, 500, 250 und 50 Gramm (von links). Der Goldpreis liegt derzeit bei ueber 1.000 US Dollar pro Unze. Eine Unze entspricht 31,1 Gramm. (AP Photo/Thomas Kienzle)-------An employee of the German BW-Bank holds gold bullions with the weight of 1000,  500, 250 and 50 grams (from left)  in Stuttgart, Germany, Tuesday, March 18, 2008. The prize for one ounce (31,1 grams) of gold raised up to more than 1,000 US dollars. (AP Photo/Thomas Kienzle)
AP
Devisenreserven bei Notenbanken
Investment
Schmuck
4.Warum ist der Goldstandard entstanden?
Gold im Tresor der Schweizerischen Nationalbank, aufgenommen am 21. Februar 2001 in Bern.  (KEYSTONE/Martin Ruetschi)
KEYSTONE
Gold ist seit jeher das wertbeständigste Zahlungsmittel.
Gold lässt sich nicht fälschen.
Der Physiker Isaac Newton hat sich verrechnet.
5.Warum musste die Schweiz 1936 den Goldstandard aufgeben?
Gold im Tresor der Schweizerischen Nationalbank, aufgenommen am 21. Februar 2001 in Bern.  (KEYSTONE/Martin Ruetschi)
KEYSTONE
Weil die Exportwirtschaft eingebrochen war und die Arbeitslosigkeit rasant zugenommen hatte.
Weil sie von Hitler dazu gezwungen wurde.
Weil der Staat Geld brauchte.
6.Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Franken via Dollar an das Gold gebunden. 1971 jedoch schloss der damalige US-Präsident Richard Nixon das Goldfenster. Weshalb?
FILE - This Jan. 21, 1969 file photo shows President Richard Nixon at his desk at the White House in Washington. Nixon suffered a stroke in 1994 and died days later at age 81. Saturday, Aug. 9, 2014, marks the 40th anniversary of his resignation. (AP Photo/File)
AP/AP
Weil die Inflation zu gefährlich wurde.
Weil den USA wegen der hohen Kosten des Vietnamkrieges das Gold ausging.
Weil der Präsident von der Notenbank dazu gezwungen wurde.
7.Was hält die Schweizerische Nationalbank von der Goldinitiative?
ARCHIV --- ZU DEN HALBJAHRESZAHLEN DER SNB STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Der Bundesplatz und dahinter die Schweizerische Nationalbank in Bern, aufgenommen am 16. Juli 2012.  (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
KEYSTONE
Sie ist begeistert, weil sie sich davon mehr Preisstabilität verspricht.
Es ist ihr gleichgültig.
Sie kritisiert die Goldinitiative scharf.
8.Wovor fürchten sich die Befürworter der Goldinitiative am meisten?
Lukas Reimann, Nationalrat SVP-SG, spricht waehrend einer Medienkonferenz des Initiativkomitees der Gold-Initiative
KEYSTONE
Vor einer neuen Wirtschaftskrise.
Vor Fiat-Money, Geld, das die Banken aus dem Nichts schaffen. Ohne Golddeckung führt das in den Augen der Goldfans zwangsläufig zu einer Hyperinflation.
Vor einem Bankrott der AHV.
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 30.10.2014 10:48
    Highlight Highlight Gold-Initiative: In Realwerte investieren statt in Devisen!

    Gold fördern und wieder verbuddeln ist eigentlich unsinnig. Aber mehr Realwerte kaufen statt EURO-Milliarden wäre schon in Ordnung. Die Nationalbank soll einen Staatsfonds gründen wie Norwegen oder Singapur und in Realwerte wie Aktien, Infrastruktur und Immobilien investieren.

Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Parteipräsident …

Artikel lesen
Link zum Artikel