Schweiz
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Bundesraetin Simonetta Sommaruga spricht zum Abstimmungsergebnis der Zersiedelungsinitiative, am Sonntag, 10. Februar 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

«Rückfall ins autofeindliche Zeitalter»: Wie Sommaruga die Auto-Branche verärgert

SVEN ALTERMATT / ch media



Die Empörung liess nicht lange auf sich warten. Von «unnötigem Aktionismus» spricht SVP-Nationalrat Christian Imark, der einen «Rückfall ins autofeindliche Zeitalter unter Bundesrat Moritz Leuenberger» befürchtet. Derweil kritisiert Andreas Burgener, der Direktor von Auto-Schweiz, dass «Simonetta Sommaruga alte Feindbilder aus der Mottenkiste holt».

Nationalrat Christian Imark, SVP-SO, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Kampagne

Christian Imark Bild: KEYSTONE

Die neue Umweltministerin setzt erste Akzente – ein Interview mit der «NZZ am Sonntag» nutzte sie für eine Breitseite gegen Offroader. «In der Schweiz werden viele schwere und grosse Autos gekauft», kritisiert die SP-Bundesrätin. Die Neuwagenflotte habe europaweit den höchsten CO2-Ausstoss. Sommaruga sagt, dass die meisten Offroader nicht etwa im Berggebiet, sondern im Flachland verkauft würden. «Da müssen wir nochmals über die Bücher.» Die Vorschriften beim Import verbrauchsstarker Autos dürften nicht unterlaufen werden.

Die Äusserungen von Sommaruga sorgen bei der Autobranche für Erstaunen. Verbands-Chef Burgener hält sie für undifferenziert: «Die neue Umweltministerin macht den Offroader pauschal zum Sündenbock und ignoriert, welche Bestrebungen auf politischer Ebene bereits laufen», sagt Burgener. Unklar sei etwa, warum Sommaruga erklärt, wie wichtig bei den Emissionszielen für Neuwagen ein «Gleichklang mit der EU» sei, wo doch dieser längst bestehe.

Offroader sind beliebt wie nie

Tatsächlich betont eine Sprecherin der Bundesrätin gegenüber dieser Zeitung, Sommaruga habe bloss «die bereits heute geltenden Vorschriften für Neuwagen und den Stand bei den CO2-Emissionen angesprochen». Das freilich tat sie offenbar in einer für die Vertreter der Autobranche ungewohnten Deutlichkeit.

Andreas Burgener, Direktor auto-schweiz verfolgt den Ausgang der Abstimmung am Abstimmungsanlass der Initianten der Milchkuhinitiative im Hotel Schweizerhof in Bern, am Sonntag, 5. Juni 2016. Das eidgenoessische Stimmvolk hatte am heutigen Abstimmungssonntag ueber fuenf Vorlagen zu befinden. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Andreas Burgener Bild: KEYSTONE

Andreas Burgener verweist auf das gute Einvernehmen, das seine Branche zuletzt mit Sommarugas Vorgängerin Doris Leuthard (CVP) gehabt habe. Noch im Dezember unterzeichneten Vertreter von Auto-Schweiz und anderen Organisationen mit der damaligen Umweltministerin eine Roadmap, wonach bis 2022 der Anteil neu zugelassener Elektrofahrzeuge auf 15 Prozent erhöht werden soll.

Es ist eine Tatsache: Hochmotorisierte Offroader sind bei Schweizer Autofahrern so beliebt wie nie. Im Jahr 2018 hatte fast jeder zweite Neuwagen einen Allradantrieb. Dass auf hiesigen Strassen mehr Geländelimousinen verkehren, ist einer der Gründe dafür, dass es klimapolitische Ziele im Verkehrssektor schwer haben.

Im Jahr 2017 sind die CO2-Emissionen von Neuwagen erstmals seit 1996 gewachsen; ein Fahrzeug stiess durchschnittlich 134 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Das Bundesamt für Energie führt die Zunahme einerseits auf den höheren Anteil an Allradfahrzeugen zurück, andererseits auf die allgemein schwerer gewordenen Neuwagen. Branchenvertreter verweisen zudem auf die rückläufigen Verkaufszahlen bei den Dieselfahrzeugen, die weniger CO2 verursachen.

Streit um verschärftes Klimaziel

Ab Ende 2020 gelten analog zur EU verschärfte Ziele: Neuwagen sollen im Schnitt noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen dürfen. Die Vorgabe ist eine Folge der Energiestrategie 2050. Erreichen Autoimporteure diese nicht, müssen sie mit saftigen Bussen rechnen. Das Umweltdepartement betont auf Anfrage, es seien «erhebliche Anstrengungen fast aller Importeure notwendig, um dieses Ziel zu erreichen». Wie die genaue Regelung aussehen wird, muss das CO2-Gesetz klären. Nachdem dieses im Nationalrat gescheitert ist, beginnen die Beratungen im Ständerat von vorne.

FDP-Nationralt Thierry Burkart posiert mit Bobausruestung, am Mittwoch, 21. Februar 2018, in St. Moritz. Bobpilot Pius Meyerhans (nicht im Bild) organisierte eine spezielle Bob-Taxifahrt fuer Nationalraete am Olympia Bob Run in St.Moritz. (KEYSTONE/Giancarlo Cattaneo)

Thierry Burkart Bild: KEYSTONE

FDP-Nationalrat und TCS-Vizepräsident Thierry Burkart sieht die Aussagen von Bundesrätin Sommaruga denn auch vor diesem Hintergrund: «Sie will Druck machen mit Blick auf die Revision des CO2-Gesetzes.» Die Autobranche pocht angesichts der ambitionierten Vorgaben auf Übergangslösungen, wie sie der Bundesrat bereits auf dem Verordnungsweg eingeführt hat. So dürfen etwa emissionsarme Autos mehrfach der Fahrzeugflotte eines Importeurs angerechnet werden. Politiker von links bis in die Mitte sind gegen diesen «klimapolitischen Sündenfall», wie es GLP-Präsident Jürg Grossen nennt. (aargauerzeitung.ch)

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  • Lusbueb 07.03.2019 00:05
    Highlight Highlight Dass sie bald massive Probleme mit CO2 kriegen werden war schon ganz zu Anfangs des Diesel-Bashings klar. Wenn nur jeder 10. Diesel-Fahrer auf Benzin umsteigt würde es mit dem CO2 kritisch. Statt hier mit unrealistischen NOX- und CO2-Grenzwerten massenhaft Kohle aus dem Fenster zu schmeissen und die Bevölkerung mit falschen Tatsachen irre zu machen, würden sie das Geld lieber dafür einsetzen, dass der Srassenverkehr in den Schwellenländer erstmal auf unser Niveau kommt. Immerhin haben wir weltweit die modernsten und best gewarteten Fahrzeuge auf den Strassen.
  • ujay 05.03.2019 15:30
    Highlight Highlight In meiner jetzigen Heimat werden Fahrzeuge nach co2 Ausstoss besteuert. Der Neuwagenpreis beinhaltet bereits diese Steuer. Wenn dieses System dazu führen würde, dass ab z.B 160mg co2 Ausstoss zusätzlich zum Originalpreis 50% Steuer fällig wird, könnte man von einer ernsthaften Diskussion sprechen. Einfach eine Gruppe, wie jetzt SUV Fahrerlnnen, ins Fadenkreuz nehmen, bringt doch nichts, das ist Augenwischerei. Mein Auto hat einen co2 Wert von 95 mg und wird mit 20% besteuert. Emobile mit 0%, Hybride mit 12%, ab 100mg mit 30%, ab 140mg 40% etc.etc.
    • ujay 06.03.2019 03:13
      Highlight Highlight Jööö, die SUV Fetischisten blitzen...."Mami, die wollen mir mein Spielzeug wegnehmen😭😭😭😭"
  • Nik G. 05.03.2019 14:06
    Highlight Highlight Doch genau man darf die SUVs zum Sündenbock machen. Dies sind genau diese Autos die praktisch niemand braucht und zuviel Benzin oder Diesel verbraten. Die SUVs sind ein Zeichen unserer Dekadenz. Die ach so saubere Schweiz ist das Land in Europa welches am meisten fliegt vermutlich am meisten SUVs fährt ubnd nichts gegen die Umwelt unternehmen will. Gut so Sommaruga!
    • lucasm 05.03.2019 15:05
      Highlight Highlight Ob man 1.6 tonnen auto in form eines kombis oder eines suv hat, kommt so ziemlich aufs selbe raus. Suv's sind halt einfach die besserenfeindbilder als kombis.
    • Nik G. 05.03.2019 17:00
      Highlight Highlight Nein das ist nicht korrekt. Ein SUV hat einer grösser Stirne, somit mer wiederstand mit höherem Tempo steigt der Verbrauch. Zusätzlich haben sie häufig grössere Räder also mer Rollwiederstand. Dazu sind sie meistens schwerer als Kombis.
    • lucasm 05.03.2019 17:58
      Highlight Highlight Der VW t-roc 1.0 mit 115ps beispielsweise verbraucht 0.1 liter mehr auf 100 km als der golf und ist bei gleicher motorisierung sogar 8 kilo leichter. Für die 0.1 liter bekommt man mehr deutlich mehr platz. Hat es ein vw t-roc fahrer nun verdient stigmatisiert zu werden, weil er einen suv fährt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • buhuch 05.03.2019 13:09
    Highlight Highlight Eure Kleinwagen täglich zu bewegen und nach 6 Jahren auszuwechseln ist bestimmt toll für die Umwelt. Mein Offroader fährt mit mir pro Jahr 4-6 Wochen über Stock & Stein und kompensiert damit unnötiges Fliegen. Die 1'800Chf Stva-Steuern (dank Hubraum & Gewicht) bezahle ich gerne als Beitrag für den ÖV, den ich Zuhause gerne nutze.
  • Joe Smith 05.03.2019 12:48
    Highlight Highlight «Andreas Burgener verweist auf das gute Einvernehmen, das seine Branche mit Doris Leuthard gehabt habe.» Genau das IST das Problem. An den Folgen der 8 Jahre Leuthard im UVEK werden wir noch lange zu nagen haben.
    • dan2016 05.03.2019 13:32
      Highlight Highlight Gutes Einvernehmen bei Burgener bedeutet Versprechungen eingehen, diese nicht Einhalten, wieder etwas Verspechen, sich nicht darum kümmern und drauf verlassen, dass man die Öffentlichkeit weiter ungestraft belügen kann und weiter von 'Branchenverantwortung schwafeln kann.
      Mit seiner Masche würde der als Versicherungsvertreter nicht mal durchgehen.
  • DelliSiech 05.03.2019 12:47
    Highlight Highlight Ich habe nie verstanden weshalb man Kleinwagen nicht massiv fördert und überflüssig grosse Autos nicht viel stärker besteuert!
    Alleine dadurch könnte man Schadstoffe massiv reduzieren!
    Finde es immer wieder lächerlich, wenn einen einzelne Person im Stadtverkehr mit seinem riesen BMW herumkurven muss.
    Traurig aber wahr, in solchen Dingen sind uns die Chinesen mittlerweile meilenweit voraus!
  • lucasm 05.03.2019 12:24
    Highlight Highlight Ich fahre meinen vw tiguan benziner mit 6-6.5 liter auf 100km. Ist zwar nicht riesig, aber zählt dennoch zu den suv. Muss ich mich jetzt schlecht fühlen?
  • Makatitom 05.03.2019 11:55
    Highlight Highlight Imark würde sich besser dafür einsetzen, dass die vom Dieselskandal betroffenen Autofahrer bspw. von der Amag und der Emil-Frey AG auch anständig entschädigt werden. Aber das traut er sich ja nicht, ist Frey doch einer der Hauptsponsoren der Nationalblocheristen. Jä jetze, das Problem Imark sitzt ja höchstens noch bis im Herbst im NR
  • El Vals del Obrero 05.03.2019 11:15
    Highlight Highlight Komisch, ich überlebte die Kindheit ohne dass es einen "Familien-Van" gab.
  • Str ant (Darkling) 05.03.2019 10:15
    Highlight Highlight Kleinfirmen, Landwirte und grosse Familien ziehen eines effektiven Nutzen aus grossen Autos allerdings gibt auch bereits brauchbare EV Varianten
    • Harri Hirsch 05.03.2019 12:37
      Highlight Highlight Wo? Welche?

      Und vor allem: Im gleichen Preissegment?!
  • EvilBetty 05.03.2019 10:13
    Highlight Highlight Ja, die bösen SUVs ... was ist mit den ganzen AMG und M Kombis? Die sind aus irgendwelchen Gründen politisch Korrekt. Es gibt Golfs die haben einen grösseren und stärkeren Motor als mein SUV.
    • AngelitosHE 05.03.2019 12:25
      Highlight Highlight Die stehen dafür nicht wie eine Mauer im Wind, leichter sind sie sehr wahrscheinlich dazu auch noch.
  • la vérité 05.03.2019 09:43
    Highlight Highlight .....und wofür werden die zusätzlichen Einnahmen verwendet?
  • Zeit_Genosse 05.03.2019 09:30
    Highlight Highlight Ein Fahrzeug mit zuschaltbarem 4-Rad mag antriebstechnisch in ländlichen und höheren Gebieten in der CH sinnvoll sein. Viele SUV der Mittelklasse sind übrigens 2-Rad mit kleineren Motoren getrieben, damit man das Kundensegment für Autos mit höherer Sitzposition und grsteigertem Insassenschutz günstig und umweltschonend bedienen kann. Also, pauschales Verteufeln der SUV (aufggrund der praktischen Form) bringt nur Widerstand. Ein schwerer und grosser Tesla macht in der Stadt und generell auch wenig Sinn. Es geht kleiner, leichter und doch geräumig. Differenziertere Aussagen der BR brächten mehr.
  • dorfne 05.03.2019 08:28
    Highlight Highlight Heute: 134 gr./km/Auto. In zwei Jahren dürfen es nur noch 95 gr. sein. Jetzt hofft Auto Schweiz auf ein Schweizer CO2 Gesetz, das diese Klima-Vorgabe mit allerlei Tricks umgeht. Burgener hat gute Chancen, weil die Versäumnisse der Vergangenheit den "Sachzwang" bereits geschaffen haben.
    • dan2016 05.03.2019 13:35
      Highlight Highlight Die Autoimporteure und Burgener könnten sich auf ein Gewohnheitsrecht für das Nichteinhalten von Gesetzen und Abmachungen berufen und würden vor Gericht vermutlich wirklich recht bekommen, da dieses P a c k nach jedem gebrochenen Versprechen belohnt wurde.
  • Domino 05.03.2019 08:21
    Highlight Highlight Bitte definieren Sie:
    -Offrader
    -Geländewagen
    -SUV
    -Crossover
    -Van

    Meisten sehe ich nur Crossover mit sehr begrenzten Offroadfähigkeiten.
    • Ichsagstrotzdem 05.03.2019 11:46
      Highlight Highlight Spielt nur für den Autonarr eine Rolle. Es geht nur um viel und schweres Blech, dass aber nur wenige Personen (meist eine einzige) befördert.
  • Einloz 05.03.2019 08:21
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht eher einen spezifischen Verbrauch pro Person einführen, sagen wir 3L pro 100km und Person. Dann können SUVs eingesetzt werden, wenn genügend Personen mitfahren.
    • lucasm 05.03.2019 12:25
      Highlight Highlight Und pupsen darf man dann auch nur noch 1x pro tag.
  • Zeit_Genosse 05.03.2019 08:13
    Highlight Highlight Die SUV besteuern wollen, ob über Hubraum, Ausstoss, oder sonst wie, führt dazu, dass der Prestige dieser Fahrzeuge steigt, weil es sich dann weniger leisten können, aber mehr eines haben wollen. Das ist momentan bei den grossen, schweren Elektrofahrzeugen so, die überall als umweltfreundlich gehyped werden, sich aber wenige leisten können, obwohl das Habenwollen gross ist. Man muss die kleineren E-Fahrzeuge vergünstigen, weil es Sinn macht auf diese Autos umzusteigen. Z.B. beim Renault Zoe könnte der Staat die Kosten für die Akkus und Recycling tragen und so Förderung statt Strafe betreiben.
    • EvilBetty 05.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Also im Kanton Zürich sind die schon höher besteuert. Hatte zuvor einen Volvo V70 2.4T (200PS) jetzt einen XC90 2.5T (210PS). Die jährliche Verkehrssteuer ist doppelt so hoch.
    • Zeit_Genosse 05.03.2019 11:28
      Highlight Highlight Danke EvilBetty. Auch wenn eine Verdoppelung schon eine Hausnummer ist, war gemeint die Schmerzgrenze zu treffen, die beispielsweise bei ihnen durch Verdoppelung noch nicht erreicht wurde. Man sieht das bei Zigaretten und Benzinpreis auch. Da müsste man mit drakonischen Mitteln ein Umdenken erzwingen, wenn man etwas erreichen möchte. Gehe nicht davon aus, dass sie sich einen Renault Zoe kaufen würden, wenn der Staat den Akku subventioniert, sondern Freude an der jetzigen Lösung haben. Das zeigt, dass über den Preis nur wenig möglich ist und schlussendlich Verbote bezüglich CO2-Ausstoss kommen.
    • EvilBetty 05.03.2019 11:33
      Highlight Highlight Wenn ich für 7'000.– (so viel hat mein Auto gekostet) eine Renault Zoë kriege, in dem meine Frau, unsere 3 Kinder, unser Hund in seiner Box plus der Kinderwagen Platz finden... klaro.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trichie 05.03.2019 08:04
    Highlight Highlight Naja ganz unrecht hat Frau Sommaruga nicht... dieses amerikanische Phänomen, dass solche Riesenkarren hauptsächlich dazu dienen dass Eltern ihre Knirpse ein paar hundert Meter in den Chindsgi fahren, ist m.E. nichts das wir übernehmen sollten.

    Aber da sollten wir als Bürger vernünftig sein und es nicht über irgendwelche Gesetze geregelt werden.
    • dorfne 05.03.2019 08:46
      Highlight Highlight Wie vernünftig waren wir denn in der Vergangenheit? Jetzt stehen wir da und werden den CO2 Ausstoss wohl kaum innerhalb von zwei Jahren von 134 auf 95 Gr./km runterkriegen. Kaum hat die FDP mit Hilfe der SVP die CO2-Gesetzesvorlage bis zur Inhaltslosigkeit verwässert, sagt die Parteipräsidentin, die FDP habe den Klimaschutz in ihrer DNA.
    • Xonco 05.03.2019 09:06
      Highlight Highlight Schonmal darüber nachgedacht, das falls mal Eltern ihre Kinder im Chindsgi abladen mit dem SUV, genau diese Eltern den SUV nicht gekauft haben um die Kinder im Chindsgi abzuladen?

      Sondern weil man den verdammten Platz braucht?
      Weil, OHLOL. was für ein Zufall, genau diese Eltern die die Kinder im SUV vor dem Chindsgi abladen, haben Kinder!!! Und diese Kinder kriegt man mit Gepäck in keinen Smart.

      Wieso ist es so schwierig weiter zu denken?
    • Cubbie 05.03.2019 11:37
      Highlight Highlight Xonco
      ….weil es gibt ja nur SUV oder Smart.
      Meine Güte, wie habe ich es früher bloss geschafft in den Chindsgi zu kommen, ohne dass mich meine Eltern gefahren haben. Weil, OHLOL Füsse! Was für ein Zufall, dass alle Kinder Füsse haben!!!

      Betreffend "weiter denken", da schreibe ich jetzt besser nichts mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 05.03.2019 07:57
    Highlight Highlight Nach zwei Umweltministern, die sich mit viel Getöse durch heisse Luft profiliert haben, ist eine Frau, die Teil der Lösung statt Teil des Problems ist, für dieses Land wie eine frische Brise.
    • Xonco 05.03.2019 09:07
      Highlight Highlight Nein ist Sie nicht, Sie löst maximal ein Problem und schafft dadurch mindestens ein neues.
    • HabbyHab 05.03.2019 15:33
      Highlight Highlight @alsk erstens ist sie bei der SP. Zweitens - wenn es die Menschen nicht anders lernen, ist Besteuerung wohl der einzige Weg.
  • word up 05.03.2019 07:57
    Highlight Highlight ich kann's nicht mehr hören! diese svp mit ihren haltlosen und sinnfreien aussagen, werden in dieser wichtigen frage des klimas so niemals zu einer besserung führen können.

    dieser partei geht es nur um das schnelle geld bzw. die vertretung von "bürgerlichen", oftmals klimakritischen zielen, die ihnen im besten falle nur mehr wähleranteil einspielen.


    • dorfne 05.03.2019 09:25
      Highlight Highlight Diese Partei wird langsam zu einer teuren Belastung für die Schweiz. Sie will die Bilateralen kündigen und behauptet, dies habe keine Konsequenzen für die Schweiz. Sie verharmlost den Klimawandel als etwas das es schon immer gegeben habe. Er sei nicht menschgemacht und deshalb brauche der Mensch auch nichts dagegen zu unternehmen. Absolut verantwortungslos.
    • word up 05.03.2019 10:24
      Highlight Highlight @mogad: ich kann nur zustimmen! die svp begreift den ernst der situation schlichtweg nicht. die wissenschaftliche evidenz des anthropogenen klimawandels ist im konsens von experten (wissenschaftlern) signifikant erwiesen. zumal die effekte von treibhausgasen als eine der am meist erforschten und best verstandenen systeme unseres planeten sind. die svp aber verfolgt egoistisch nur ihre kurzweiligen präferenzen. tanzen wir also nach der pfeife der svp, wird das unsere gesellschaft massiv mehr kosten - wirtschaftlich, wie auch umweltpolitisch!
    • word up 05.03.2019 12:19
      Highlight Highlight @Alsk: nein.
  • JoeyOnewood 05.03.2019 07:52
    Highlight Highlight Ach, die Lobbyisten bangen um ihren direkten Zugang in den Bundesrat. Lasst sie doch „täubele“. Autofeindlich, bei diesen populistichen Äusserungen muss ich schon lachen. Als hätte das was mit Pro oder Contra zu tun. Ich liebe Autos, fahre gerne Auto, aber, Autos machen nunmal unter anderem unsere Umwelt kaputt. Das Autofahren ist daher deutlich einzuschränken. So einfach ist das.
  • woodone 05.03.2019 07:50
    Highlight Highlight Ja ja die bösen Autos. Dann fliegen wir doch lieber für 30 Euro nach Madrid. Ach, ein Mietauto muss dann doch her. Und auf die Sommerferien verzichten wir dann auch nicht. So ein Asienflug kostet heute auch nichts mehr. Und in der Schweiz machen wir dann wieder auf Öko. Wie Verlogen ist das denn?
    • vpsq 05.03.2019 09:14
      Highlight Highlight Nur weil das eine Böse ist, ist das andere Böse nicht plötzlich gut. Und nur weil Du billig in den Urlaub fliegst, heisst das nicht, dass andere das auch so tun. Und auf keinen Fall kann man mit Deinem Argument die eigenen Versäumnisse rechtfertigen.
    • dorfne 05.03.2019 09:27
      Highlight Highlight Whataboutismus bringt uns nicht weiter. Fangen Sie einfach irgendwo an und tun Sie etwas für das Klima.
    • dan2016 05.03.2019 13:38
      Highlight Highlight @woodone, das schöne ist, dass die gleichen bei den Flugpreisen etwas erreichen wollen wie auf der Strasse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JonahI 05.03.2019 07:49
    Highlight Highlight "Hochmotorisierte Offroader sind bei Schweizer Autofahrern so beliebt wie nie. Im Jahr 2018 hatte fast jeder zweite Neuwagen einen Allradantrieb."

    1. 4x4 sagt nichts darüber aus, ob Offroader oder nicht.

    2. 4x4 sagt nichts darüber aus, ob ein Auto hochmotorisiert ist.
    • _kokolorix 05.03.2019 09:05
      Highlight Highlight Mit hochmotorisierten Offroadern sind genau diese verkappten Schützenpanzer gemeint die gut 2t wiegen, einen Motor haben der gut und gerne 15l auf 100km säuft und die von den Aussenmassen im Parkhaus die Supersize Parkplätze benötigen.
      Deine Relativierungen sind ein völlig hilfloser Versuch vom Wesentlichen abzulenken. Diese Fahrzeuge sind reine Penisvergrösserungen. Sie haben keinerlei praktischen Wert und gehören schlicht verboten.
      Schliesslich darf ich hier auch keinen Bigfoot fahren, nur weil mir das einen Heidenspass bereitet...
    • vpsq 05.03.2019 09:15
      Highlight Highlight Aber 4x4 bedeutet in der Regel ~1l/100km Mehrverbrauch und somit einen höheren CO2 Austoss.
    • PVJ 05.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Ein 4x4 braucht mehr Sprit als das analoge Modell mit Frontantrieb. Aber für einen Tag pro Jahr mit Schnee auf den Strassen im Flachland will man natürlich gerüstet sein!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cadinental 05.03.2019 07:47
    Highlight Highlight Bitte bedenkt auch mal, dass die Autoindustrie genau die Autos baut, welche die Konsumenten wollen.........wenn die Kunden tatsächlich auf 600kg Sparmobile abfahren, dann werden sie gebaut!
    • _kokolorix 05.03.2019 09:10
      Highlight Highlight Leider nimmt die Atmosphäre von den Konsumenten keine Sonderwünsche entgegen. Wenn die Konsumenten zu dumm sind einzusehen, dass sie sich einschränken müssen damit ihre Kinder nicht in einer lebensfeindlichen Wüste überleben müssen, dann muss eben der Staat dafür sorgen. Schliesslich hatten Konsumenten, Importeure und Hersteller jetzt 20 Jahre Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wenn sie sich nur für Prestige und Gewinnmaximierung interessieren haben sie eben versagt und müssen an die Kandare genommen werden
    • dorfne 05.03.2019 09:28
      Highlight Highlight Bedürfnisse können auch künstlich erzeugt werden. Die Werbung versteht das meisterhaft.
  • bfm 05.03.2019 07:45
    Highlight Highlight Im Einzelfall muss die Frage wohl etwas pragmatischer angegangen werden. Ich wohne in der Agglo und habe einen trotzdem einen Offroader-Dinosaurier mit einem Verbrauch von gut 12L/100km.
    ABER: Ich fahre ungern Auto und benutze das Ding ausschliesslich, wenn es nötig ist (d.h. als Nutzfahrzeug). Dann brauche ich meistens jedoch mindestens 6 Plätze, ein Smart reicht daher nicht. Das Auto habe ich als Occasion erworben. Und da wir alle ein GA haben, fahre ich deutlich weniger als 3'000km/Jahr und stosse damit mit Sicherheit weniger CO2 aus als der Durchschnitt mit Spar-Autos.
    • Binnennomade 05.03.2019 08:52
      Highlight Highlight Siehst du, würde man das Benzin verteuern, würdest du wohl nicht mal etwas merken..
    • _kokolorix 05.03.2019 09:17
      Highlight Highlight Wozu brauchst du einen SUV? Es gibt auch ressourcenschonendere Fahrzeige um 6 Personen zu transportieren. Ich vermute mal, dass das nur eine Ausrede ist. Es gibt für mein Verständnis keinen praktischen Anwendungszweck welcher so einen Schützenpanzer rechtfertigt. Es gibt Kleinbusse für Personentransport und Lieferwagen für Warentransport und Kombinationen die beides ermöglichen. Falls das mal nicht reicht, gibt es Dienstleister welche beides erledigen. Wir müssen davon abkommen immer für den Maximalwert vorbereitet zu sein.
    • vpsq 05.03.2019 09:19
      Highlight Highlight bfm, das ist doch eine sinnvolle Nutzung! Würde jeder das Auto so nutzen, würden wir wohl über gescheitere Themen diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 05.03.2019 07:45
    Highlight Highlight Mein Offroader säuft aber weniger als mein Coupé dass ich davor hatte.

    Ich kann damit aber 4 mal soviel Zeugs transportieren.

    Unterm Strich also besser.


    Aber ich kaufe auch keine 300PS-Monster.
    • Asmodeus 05.03.2019 08:56
      Highlight Highlight Mein Offroader ist übrigens ein Hyundai Tucson.

      Nicht jedes Auto das hier in die böse böse Offroader-Liste geschubst wird ist ein Dodge RAM.
  • Astrogator 05.03.2019 07:41
    Highlight Highlight Mal einen Denkanstoss für Freunde grosser Autos, ich war auch mal einer, unter V6 lief nichts, besser V8, Hubraum als das Mass der Dinge.
    Dann hatte ich erst einen Prius (hielt 270'000 km ohne grosse Reperatur) und jetzt einen Honda Jazz Hybrid.

    Im Honda hole ich jeweils mein Brennholz für den Winter, ein Ster Holz hat vom Volumen her locker Platz, das Ladegewicht ist dann der limitierende Faktor. Falls ich mal ein grösseres Auto brauche, in der Regel nicht mehr als 2 mal im Jahr hole ich mir eins von Mobility.
    • Aladdin 05.03.2019 10:34
      Highlight Highlight Super, Astrogator. Mobility ist eine Möglichkeit. Über die App „Sharoo“ können zusätzlich günstig Pw‘s und Lieferwagen von Privaten gemietet werden.
    • Astrogator 05.03.2019 12:16
      Highlight Highlight Sharoo kannte ich nicht, werde ich mir anschauen, merci 👍
    • Astrogator 05.03.2019 17:07
      Highlight Highlight @Alsk: Die Ölheizung haben wir vor drei Jahren entsorgt und durch eine Wärmepumpe ersetzt. Dazu alle Fenster neu mit dreifachverglasung, das ganze Haus neu isoliert und einen Schwedenofen mit Speicherblock eingebaut.

      Ein Ster Holz reicht dann für ein Jahr um in der Übergangsphase das 2-stöckige Haus zu heizen (mit zwei 25cm Scheit anfeuern, 2 nachlegen reicht 24 Std). Sowie für die Grillsaison und Feuerschale für die Stimmung 😉

      Alle Lampen wurden durch LED ersetzt, ich zahle für Strom inklusive Heizen und Warmwasser knapp 1500 im Jahr.

      Das Holz hole ich 800 Meter entfernt beim Förster 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirling 05.03.2019 07:35
    Highlight Highlight Jeder Zwangsverzicht bedeutet auch gleich, dass man auch wirtschaftliche einbussen machen muss. Wir sollten nicht ein Land des Verzichts werden, sondern ein Land des Fortschritts bleiben.
    Man kann das Volk nicht auf dauer unterdrücken mit Reglementen, man sollte lieber Anreize für einen besseren Lebensstil schaffen.
    Autos werden immer gefahren, auch in Zukunft, nur welche Autos und wie die Autos gefahren werden ist ausschlaggebend.
    • Binnennomade 05.03.2019 08:50
      Highlight Highlight "..nur welche Autos und wie die Autos gefahren werden ist ausschlaggebend."

      Eben.
    • _kokolorix 05.03.2019 09:20
      Highlight Highlight Genau diese Einstellung hat uns an den Rand des Kollapses gebracht. Und du sagst locker: Weiter so, es kommt schon gut.
      Ganz nach dem Motto: Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter :-)
  • glass9876 05.03.2019 07:30
    Highlight Highlight Da hat sie wohl einen wunden Punkt getroffen. Jetzt bloss nicht locker lassen!
  • Mira Bond 05.03.2019 07:26
    Highlight Highlight Diese Monster Autos haben in Städten nichts verloren! Ich fahre selber leidenschaftlich gerne Auto, aber Offroader braucht es nunmal in der Stadt nicht und als Velofahrerin nehmen sie mir den eh schon bescheidenen Platz weg. Nach Hubraum und Ausstoss besteuern. Die Autoindustrie hat bereits bewiesen, dass ein Umdenken in Gang ist; es gibt tolle Autos mit wenig CO2 Ausstoss und schnittigem Design. Also was soll das Gejammer der Autolobby?
    • Stirling 05.03.2019 07:44
      Highlight Highlight Wenn sie mit dem Velö unterwegs sind gehe ich davon aus, dass sie keine Kinder haben und wenn ich die Wut zwischen ihren Zeilen fühle vermutlich auch keinen Partner.
      Sie müssen verstehen, dass es Menschen gibt, die gerne mit ihren Kindern etwas unternehmen wollen. Da ist auch hin und wieder ein Zelt für 4 Personen und ein ebensogrosses Schlauchboot dabei. Das geht in einem Kleinwagen einfach nicht.
      Wollen sie das verbieten lassen?
    • manhunt 05.03.2019 08:04
      Highlight Highlight @stirling: das lässt sich in der schweiz alles auch mit einem sparsamen kombi bewältigen. dafür braucht es keinen SUV. dieses „mimimi ich kann es mir leisten, es ist mein gutes recht mit dem dicksten rangerover herumzukurven“ ist einfach nur lächerlich. und die meisten SUV sind nach wie vor noch beziner oder diesel.
    • malina2 05.03.2019 08:09
      Highlight Highlight Warum so hässig lieber Stirling? Wenn du Platz brauchst, kauf dir einen Kombi. Oder musst du etwas kompensieren mit deinem SUV? 😂
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  • Siciliano 05.03.2019 07:23
    Highlight Highlight Sportautos und Jeeps wären dann konsequenterweise auch nicht mehr erlaubt einzuführen. Das wird realischtisch kaum umsetzbar sein.
    • dorfne 05.03.2019 08:58
      Highlight Highlight Dann sollen die Käufer dieser Autos während einer Übergangsfrist eine Busse zahlen. Vielleicht überlegt sich dann der eine oder Andere , ob er nicht doch etwas anderes kaufen sollte.
  • Stirling 05.03.2019 07:23
    Highlight Highlight Wenn man wirklich etwas gegen den Co2 Ausstoss beim Endverbraucher tun will, dann sollte mann die Anreize für Hybride oder Elektroautos födern (auch SUV's) und dazu viele richtig positionierte Ladesäulen fördern, zum Beispiel an Orten wo die Leute ihre Autos sowieso hinstellen, in Tiefgaragen und Aussenplätzen, Zuhause und an Arbeitsplätzen, bei Hotels und Restaurants und Einkaufzentren. Ein Bezahlsystem einführen wo bequem per Karte registriert und sicher geladen werden kann.
    Leute, die denken, dass der SUV per se schlecht ist, zeigt nur, dass er bei dem Thema keinen Durchblick hat.
    • Binnennomade 05.03.2019 07:56
      Highlight Highlight Hybrid-SUVs haben laut Studien im täglichen Gebrauch praktisch denselben Verbrauch wie normale SUVs und sind höchstens fürs Gewissen des Besitzers gut.
    • Stirling 05.03.2019 08:08
      Highlight Highlight Vertraue nie irgendwelchen Studien, die du nicht selbst finanziert hast. :-)

      Wie siehts aus mit den Familienvans, von denen spricht niemand und sind dazu nicht Skiurlaubfähig.
    • bansaighdear 05.03.2019 08:12
      Highlight Highlight Stimme zu was die Ladestationen angeht.
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  • manhunt 05.03.2019 07:20
    Highlight Highlight es ist immens wichtig, ein möglicht grosses auto zu fahren. mit möglichst viel hubraum und leistung. vor allem bei uns in der schweiz, wo die distanzen kleiner sind als bspw. in deutschland. wenn man schon gezwungen ist, jeden morgen alleine mit dem auto in die stadt zur arbeit zu fahren, dann sicher mit einem gefährt, welches das eigene ego stärkt. auch wenn man die kinder zu schule chauffiert, dann nur im dicksten schlitten, sonst könnten sie womöglich noch als sozial benachteiligt angesehen werden.
    (viel ironie)
    • dorfne 05.03.2019 09:02
      Highlight Highlight Der SUV ist halt ein Statussymbol. Auch wenn man ihn nur für den Einkauf beim deutschen Discounter braucht.
  • leu84 05.03.2019 07:14
    Highlight Highlight Um mehr Masse (Auto) zu bewegen, benötigt man physikalisch gesehen mehr Energie bzw. Sprit. Wenn man keine Anhänger ziehen muss, dann sind diese SUVs ineffizient. Für grosse Einkäufe tut es auch ein Kombi. Viele Landwirte bevorzugen einen Kombi oder fahren mit dem Traktor zum Ziel.
    • Stirling 05.03.2019 07:47
      Highlight Highlight Man sollte nicht "Effizienz" und "Traktor" gepaart mit "physikalisch" im gleichen Kommentar schreiben. Passt irgendwie nicht.
  • Stirling 05.03.2019 07:07
    Highlight Highlight Die SUV sind einfach der schönere Ersatz für die hässlichen Minivans. Wenn man eine Familie hat, dann verstehe ich das durchaus. Die Fahrzeuge sind höher, so lassen sich die Kinder und die Einkäufe besser einladen.
    Man sitzt aufrecht angenehmer in diesen Fahrzeugen und die Übersicht ist besser. Hinzu kommt, dass man im Winter mit Allrad bessere Traktion hat und somit weniger oder gar nicht auf Schneeketten angewiesen ist. Die Leute wollen das so und bezahlen auch dafür. Sie fahren auch gerne mit den Kindern zum Skifahren im eigenen Auto und wollen nicht mit der Bahn fahren.
    • Caturix 05.03.2019 07:41
      Highlight Highlight Also was sie da schreiben ist doch alles nur Käse. In der Schweiz habe ich auf dem Land noch nie Schneketten benötigt oder 4x4.
      Es gibt genügen Autos die Platz bieten und keine SUV sind.
    • loquito 05.03.2019 07:49
      Highlight Highlight Schöner und unsicherer. Gerade wer Kinder hat nimmt lieber einen "hässlichen" Kombi oder Minivan. Nichts gefährlicher als ein SUV, welcher verhindert, dass man Kinder überhaupt sieht beim Rückwärtsfahren. Und beibeinem Aufprall sind es echte Todesmaschinen...
    • nuhresideeli 05.03.2019 08:02
      Highlight Highlight HaHa Danke für den Hinweis:
      "Man sitzt aufrecht angenehmer in diesen Fahrzeugen"
      nun weiss ich warum mein Rücken Schmerzt, diese Gipfelihaltung im Kleinwagen machts aus...
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  • khargor 05.03.2019 07:05
    Highlight Highlight Das Verhalten der Autolobbyisten zur berechtigten Kritik der Bundesrätin an einer bestehenden Regelung zeigt auf wie ignorant und hochnäsig diese Personen agieren.
  • Altweibersommer 05.03.2019 06:54
    Highlight Highlight Warum nicht einfach mal die Spritpreise verdoppeln? Hat beim Rauchen auch geklappt.
    • Stirling 05.03.2019 07:25
      Highlight Highlight Spritpreise verdoppel = Alle Preise werden erhöht. Wieso?
      Alles wird Per LKW geliefert.
    • fant 05.03.2019 08:04
      Highlight Highlight @Stirling: Nicht ganz: Die Preiserhöhung wird abhängig von der Transport-Distanz, d.h. je lokaler desto weniger Preiserhöhung. Und genau um das geht's: Weniger Waren weniger weit transportieren. So werden zB CH-Erdbeeren auch preislich konkurrenzfähig...
    • dr.gore 05.03.2019 08:19
      Highlight Highlight @fant. Falsch, die Erdbeeren würden sogar teuerer, da sie mit teurem schweizer Diesel transportiert werden müssen, während die ausländischen von einer ausländischen Speditionmit günstigem Diesel gefahren werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hello world 05.03.2019 06:53
    Highlight Highlight Autos mit Gewicht über 1.5t sollten verboten werden (ausser mit Extrabewilligung). Eine Bewilligung bekomt, wer nachweisen kann, dass er für das Geschäft ein grösseres Auto braucht.
    Der Mensch wird sein Verhalten nicht ohne Verbote ändern, dafür sind wir zu faul.
    • Midnight 05.03.2019 07:16
      Highlight Highlight Dann wäre ein Grossteil der Elektrofahrzeuge auch betroffen. Das ist dann nicht wirklich Zielführend...
    • x4253 05.03.2019 07:30
      Highlight Highlight Das würde bedeuten, dass der Toyota Prius nur mit Sonderbewilligung in den Verkehr gebracht werden darf, aber ein Spassfahrzeug wie der McLaren 720S z.B. ohne Sonderbewilligung gefahren werden darf.
      Das ist Schwachsinn.
      BEVs und Hybridfahrzeuge wären so btw. auch gleich erledigt.

      Autos werden nicht einfach aus der Laune heraus immer fetter, das liegt auch an den erhöhten Sicherheitsanforderungen (inkl.mehr Elektronik wie die der in den USA obligatorischen Rückfahrkamera -> ist vorgeschrieben bei Neuwagen).
  • Schneider Alex 05.03.2019 06:34
    Highlight Highlight Wenn sich diejenigen Leute, welche es sich leisten können, ihren Arbeitseinsatz und damit ihr Einkommen reduzieren würden, wäre für das Energiesparen schon viel gewonnen.
  • Siciliano 05.03.2019 06:32
    Highlight Highlight SUV verbieten, die Zeit der privaten Panzer ist vorbei!
  • marcog 05.03.2019 06:23
    Highlight Highlight Fakt ist: auch wenn die Autoindustrie den Verbrauch ihrer Autos mit allen möglichen Tricks schönrechnet sind wir keinen Millimeter vorwärts gekommen. Offensichtlich reichen die Bisherigen Versuche nicht aus. Entweder lässt die Politik nun die CO2 Ziele versanden, oder sie muss die Daumenschraube anziehen.
    • jinglejanglee 05.03.2019 06:37
      Highlight Highlight genau!
    • Ichsagstrotzdem 05.03.2019 06:53
      Highlight Highlight Die Gesellschaft ist offenbar ambivalent unterwegs. Nirgends werden so viele Hochleistungsfahrzeuge verkauft wie in der Schweiz (und zwar in absoluten Zahlen).
      „Umwelt ja, aber bitte nicht bei mir! Ich mache ja schon genug!“ (jeder Schweizer, immer)
      Es betrifft ja bei weitem nicht nur den Privatverkehr, der ja zunehmends elektrisch unterwegs ist.
      Verdichtetes Wohnen oder der Import von Güter vom anderen Ende der Welt oder Flugreisen wären ein weiteres Thema.
    • Bosshard Matthias 05.03.2019 07:13
      Highlight Highlight Würden sich einige Schreiberlinge zuerst mal informieren wüssten Sie das z.b das Mazda das Skyactiv-X“-Triebwerk mit Kompressionszündung bringt mit bis 30% Einsparungen aber Hauptsache mal was Bashen wovon man nichts versteht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grandvlad 05.03.2019 06:22
    Highlight Highlight Verstand nie, weshalb diese Offroader überhaupt je zugelassen wurden. Es geht da nur um Statussymbol, die wenigstens FahrerInnen sehen überhaupt über den Lenker raus - verlassen sich beim Parken auf Kameras und Gepiepse. Eigentlich sollte für Wohnmobil, SUV und Offroader eine LKW-Prüfung verlangt werden, welche alle 5 Jahre zum Check müssen. Alle wollen sie besser Klimabedingungen, aber auf nichts verzichten... 🙄
    • Stirling 05.03.2019 07:28
      Highlight Highlight Gilt das dan auch für Familienvans?
    • dorfne 05.03.2019 08:34
      Highlight Highlight Niemand will verzichten, weil jeder glaubt, der Andere verzichtet sowieso nicht. Das kann ich nachvollziehen. Deshalb braucht es gesetzliche Vorgaben und hohe Bussen, die dann für Alle gelten. Das wird nicht kommen, weil die ideologische Verbissenheit über der Vernunft steht. Das ist wie im Mittelalter, sich lieber gegenseitig die Köpfe einschlagen als nachgeben.
    • dorfne 05.03.2019 08:38
      Highlight Highlight Könnte man nicht sagen: ab 2021 werden ab einem gewissen Hubraum nur noch Electroautos zugelassen? Von einem Fachmann wie Herrn Burgener erwarte ich fachliche Begründungen, warum etwas nicht geht und keine realitätsferne Polemik a la SVP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CheGue 05.03.2019 06:15
    Highlight Highlight Grundsätzlich hat Frau Sommaruga mit ihrer Aussage sogar Recht. Bloss, das traurige an der ganzen Geschichte ist: Es spielt gar keine Rolle ob SUV oder Elektroauto! So lange der Strom zur Mobilität nicht CO2-neutral ist können die geforderten Grenzwerte nicht eingehalten werden. Vielleicht sollte das Frau Sommaruga auch mitgeteilt werden. Und plötzlich sitzen andere Gemeinschaften auch im „Auto-Boot“!.....😉😉😎
    • sheimers 05.03.2019 06:46
      Highlight Highlight Kleiner Tipp: Die Schweiz hat keine Kohlekraftwerke und importiert nur wenig Strom. Letztes Jahr haben wir gar mehr exportiert als importiert.
    • rodman 05.03.2019 06:53
      Highlight Highlight @Hirnflatulenz Dieses Pauschalurteil wird sicher so sein (Tesla Model X?). Ich habe mir ein Elektroauto wegen des Fahrspasses zugelegt, nicht wegen einer "möglicherweise" besseren Umweltbilanz. Ist das jetzt pure Ignoranz und nach Deinem System müsste man mir das Elektroauto verbieten? dann fahr ich halt wieder Diesel:-(

      Gesinnungspolitik hat uns schon immer weit gebracht.
    • Ironiker 05.03.2019 06:55
      Highlight Highlight Ich habe mir gestern viel Zeit genommen, einen Umstieg auf ein Elektroauto zu Rechnen. Aus rein finanzieller Sicht lohnt sich sowas nicht, und zwar darum weil die Anschaffungskosten deutlich höher sind sind als bei einem Verbrennungsmotor.

      Man kann lang und breit über Umweltschutz sprechen. Fakt ist, nur wenn es sich auch finanziell lohnt, spricht man damit die grosse Masse an.

      Das Elektroauto würde massiv attraktiver, wenn es preislich keinen Unterschied zum Verbrennungsmotor geben würde. Das wäre aktuell wohl nur mit einer Quersubventionierung möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 05.03.2019 06:14
    Highlight Highlight Wenn die Autobranche aufheult, dann macht sie vieles richtig!
  • Baba 05.03.2019 06:09
    Highlight Highlight "So dürfen etwa emissionsarme Autos mehrfach der Fahrzeugflotte eines Importeurs angerechnet werden."

    Das ist doch einfach ein Kuhhandel und nützt dem effektiven Erreichen eines reduzierten CO2 Ausstosses nicht die Bohne 🤬. Erinnert mich immer an den Ablasshandel des Mittelalters.
  • Heinzbond 05.03.2019 06:04
    Highlight Highlight Wofür braucht es in Zürich einen drei tonner? Um einzeln bequemer im Stau zu stehen... Ich bin nicht per se gegen SUV oder gar Autos, aber ich denke man sollte Steuer und Versicherung an den Schaden und Verbrauch anpassen den sie der Umwelt zu muten...
  • sunshineZH 05.03.2019 06:00
    Highlight Highlight Naja ich werde fahren was ich will. Zur Not wird mein Wunsch halt irgendwie im Ausland besorgt oder sonst eine Gesetzeslücke ausgenutzt :)
    • vpsq 05.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Nach mir die Sinnflut!
    • Triumvir 05.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Grossartige Einstellung...NOT...
    • sunshineZH 05.03.2019 12:26
      Highlight Highlight Ich mache in anderen Bereichen genug für den Umweltschutz...aber Autos sind sowieso nicht das grosse Problem :)
  • hämpii 05.03.2019 05:57
    Highlight Highlight Bravo Simonetta! Endlich jemand im Bundesrat der sich was traut. Dich würde ich wieder wählen ;-)
    • dan2016 05.03.2019 13:43
      Highlight Highlight du meinst, es braucht Mut, den Burgener auf die Gesetze hinzuweisen? Das klingt schon sehr nach einer Mafia.
  • makla 05.03.2019 04:54
    Highlight Highlight "So dürfen etwa emissionsarme Autos mehrfach der Fahrzeugflotte eines Importeurs angerechnet werden."

    Sorry, what?!
    • dorfne 05.03.2019 10:47
      Highlight Highlight Mehrfach! Das ist halt wie bei der USRIII. da durfte man Steuerabzüge machen für Kosten die man gar nicht hatte. Steckt die gleiche Einstellung dahinter.

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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