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Drei Mal darfst du raten, was sich unter der Haube dieses 1949er Mercury verbirgt!

Bild: icon4x4.com



Die genialen Ingenieure von Icon 4x4 haben wieder einmal ein Kunstwerk geschaffen: diesen 1949 Mercury Derelict.

Ach, sorry. Du Bahnhof verstehen? OK, erst mal von vorne:

Da gibt es diesen Auto-Restaurateur aus Südkalifornien, der sich ursprünglich einmal auf Vintage-Offroader spezialisierte. Genauer auf den Ur-Ford-Bronco und den Ur-Toyota-Landcruiser.

Bei diesen beiden ikonischen Designs geht Icon 4x4 – so heisst die Bude – radikal vor: ein komplett neues, auf Mass gefertigtes Chassis, moderne Federungssysteme, modernste Chevy-Motoren, dazu wundersame Detailverliebtheit bei der Verarbeitung innen und aussen und, und, und. Man bekommt also ein nigelnagelneues, modernes Auto im klassischen Gewand. Selbstverständlich kostet das auch ordentlich.

Nebst den inzwischen sehr erfolgreichen 4x4-Serien, bietet Icon Einzelrestaurationen an. Der Kunde bringt irgendein Vehikel und Icon baut ihn dann komplett um. Dabei gibt es zwei Fertigungsstandards: Reformer und Derelict. Beim Modell Reformer wird innen und aussen das Fahrzeug komplett aufgehübscht, perfekt lackiert, modernste Technik verbirgt sich hinter historisch korrekter Innenausstattung und dergleichen. Auch hier bekommt jedes Fahrzeug ein auf Mass gefertigtes Chassis und Fahrwerk. Bei einem Derelict wird ebenso verfahren ... ausser bei der Karosserie. Diese wird unlackiert belassen, Farbflecken und Sonnenschäden inklusive. Etliche Autos schon hat Icon zu Derelicts umgebaut, die meisten davon mit einem leistungsstarken Chevrolet-LS3-Motor ausgestattet. 

Nicht aber dieses hier.

Unter diesem Mercury Coupé aus dem Jahr 1949 verbirgt sich nämlich reine EV-Technik. 

Ein getriebeloser E-Motor-Antrieb liefert ein Drehmoment von 640 Nm, was einer Leistung von rund 400 PS entspricht. 

Ein komplette Tesla Performance 85kWh Battery Array ist strategisch im gesamten Fahrzeug integriert, um eine perfekte Gewichtsbalance zu ermöglichen. Unter anderem hat man einige Akkus im V8-Design unter der Motorhaube versorgt.

Die geschätzte Reichweite beträgt 240 bis 320 Kilometer. Volle Aufladekapazität wird innert 1,5 Stunden erreicht.

«Es begann mit ein paar einfachen Fragen», so Icon-Gründer Jonathan Ward. «Warum sind alle Serien-EV-Fahrzeuge ohne Herz und Seele? Warum entwickelt sich die EV-Konvertierungsindustrie im Nachrüstmarkt derart langsam? Warum kann man nicht das Beste aus beiden Welten haben: den Stil und die Qualität eines Oldtimers mit moderner Leistung und Funktionalität? Wir sagen, geht doch!»

Der Mercury ist übrigens nicht das erste Elektro-Auto von Icon. Checkt mal das hier:

abspielen

Video: YouTube/Jonathan Ward

Mehr: Auto #unfucked

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