Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Wie lange es noch dauert, bis E-Mountainbikes häufiger verkauft werden als «normale» Mountainbikes? Nicht mehr lange. bild: shutterstock

Wie die E-Bikes drauf und dran sind, die «richtigen» Velos zu überflügeln

Die Schweiz steckt im E-Bike-Fieber. Nicht nur dank der Coronakrise werden die Velos mit Elektromotor wie warme Weggli verkauft. Wir zeigen in fünf Punkten, wie sehr die Velos mit Unterstützung gerade den Schweizer Markt aufmischen.



Eigentlich ist das E-Bike schon rund 120 Jahre alt. Aber damals gab es noch keinen geeigneten Akku, um die Energie zu speichern. So geriet das Velo mit Unterstützung für fast 100 Jahre in Vergessenheit. In den 1990er Jahren zeigte sich dann auch die Schweiz unter den E-Bike-Pionieren.

Es dauerte allerdings noch bis 2008, als sich das E-Bike durch die Finanzkrise und den weltweiten Einbruch von Autoverkäufen langsam und seither immer schneller verbreitet. Entscheidend war dabei auch die technische Entwicklung, welche immer mehr Energie in immer kleineren Akkus speichern lässt, sowie der technische Fortschritt in der Elektronik. Diese bringt, beflügelt durch das Smartphone, immer mehr Funktionen und Sensoren kostengünstig und auf kleinstem Raum unter.

Patent John Schnepf, E-Bike 1899

Die Zeichnung zu John Schnepfs «E-Bike-Patent» 1899. bild: electricbike.com

«Heute erleben wir mit den E-Bikes einen ähnlichen Boom, wie in den 1990er Jahren mit den Mountainbikes. Damals begünstigte auch die Helmpflicht für Töffli den Schub», sagt Martin Platter, Geschäftsführer von Velosuisse.

Heute spielt neben dem technischen Fortschritt auch die Coronakrise den E-Bikes in die Pedalen. Wir blicken in fünf Punkten auf die Entwicklung der letzten Jahre:

Bald mehr als die Hälfte sind E-Bikes

Noch im Jahr 2006 machten die pro Jahr verkauften E-Bikes in der Schweiz gerade einmal 1,1 Prozent des gesamten Velomarktes aus. Lediglich 3181 neue Velos mit Elektromotor wurden verkauft.

Seither nehmen die Verkäufe jährlich zu. Den grössten prozentualen Wachstum gab es in den letzten zehn Jahren 2018 mit rund 27 Prozent mehr verkauften E-Bikes in einem Jahr.

Anzahl verkaufte E-Bikes seit 2006

Verkaufte E-Bikes in der Schweiz: 2006 bis 2019

Die Verkäufe spiegeln sich natürlich auch im gesamten Velomarkt wider. Machten E-Bikes 2010 erstmals mehr als 10 Prozent aus, war 2015 schon jedes fünfte Velo eines mit Unterstützung, 2019 mehr als jedes dritte. Was die Entwicklung stoppen könnte, ist aktuell kaum absehbar.

Anteil verkaufter Velo-Modelle seit 2006

Veloverkäufe seit 2006 Schweiz

Der Verband Velosuisse rechnet in einer Mitteilung im Juli 2020 mit einer Zunahme der E-Bikes in diesem Jahr von rund 25 Prozent. Trifft dies – bei mehr oder weniger gleichen Verkaufszahlen der Sport- und Freizeit/Alltagsvelos – zu, würden die E-Bikes schon rund 42 Prozent aller verkauften Velos ausmachen.

In der obigen Statistik sind bei den Sport- und Freizeit-Velos auch jeweils noch Junior-Velos (20-24 Zoll) berücksichtigt. E-Bikes gibt es derweil nur in der Erwachsenen-Version. Zählt man die Juniorvelos ab, liegt der E-Bike-Anteil an den schweizweit verkauften Velos im Jahr 2019 bereits bei 44 Prozent.

Das E-Mountainbike wird immer beliebter

Doch auch innerhalb der E-Bikes gibt es einen Trend: Hin zum E-Mountainbike. 2014 erfasste Velosuisse die E-MTB erstmals als eigene Kategorie. Damals betrug der Anteil knapp 24 Prozent. Seither steigt dieser an und erreichte 2018 mit knapp 39 Prozent einen vorläufigen Höhepunkt. Auch 2019 liegt der Anteil bei knapp 39 Prozent. Mit anderen Worten: Rund zwei von fünf verkauften E-Bikes ist ein «geländetaugliches».

Anteil E-MTB in der Schweiz seit 2014

Deutlich mehr 25er als 45er

Mit Blick auf den gesamten Anteil an schnellen Modellen (Unterstützung bis 45 km/h) zeigt sich: Dieser sank von rund jedem vierten Elektro-Velo 2014 auf 13,5 Prozent 2019. Ungefähr jedes siebte verkaufte E-Bike ist aktuell also ein «schnelles». Trotzdem nehmen auch die 45er mengenmässig jedes Jahr zu.

Anteil 25er und 45er E-Bikes seit 2014

Bild

Schauen wir noch etwas genauer hin, stellen wir fest: Während E-Mountainbikes die Landschaft erobern, wird die 45er-Version des E-MTB immer unbeliebter. Gönnten sich 2014 noch fast doppelt so viele E-Mountainbiker gar ein Modell mit Unterstützung bis 45 km/h, machen diese 2019 nur noch rund drei Prozent der verkauften E-Bikes aus. Der Grund ist schnell gefunden: Mit dem 45er-E-Bike ist es verboten, auf Trails zu fahren.

Anteil 25er und 45er E-Mountainbikes seit 2014

Bild

Auch bei den Freizeit- und Alltagsvelos mit Unterstützung liegen die 25er klar vorne. Nur jedes fünfte ist hier ein 45er. Allerdings stieg dieser Anteil seit 2014 von 14,5 Prozent auf die aktuell knapp 20 Prozent etwas an.

Anteil 25er und 45er E-Freizeit & Alltagsvelos seit 2014

Bild

Die Ablösung ist im Gang

Vergleichen wir nochmals E-Bikes mit normalen Velos. Wir beschränken uns dabei auf die vier Varianten, welche 2019 über 50'000-mal verkauft wurden und damit klar die vier grössten Gruppen repräsentieren:

Auffallend ist, dass im Bereich der Freizeit-/Alltagsvelos die E-Bikes die Nase seit 2018 bereits vorne haben und den Vorsprung in den nächsten Jahren noch ausbauen dürften.

Entwicklung der vier meistverkauften Velo-Varianten

Bild

Die Abnahme der E-Bikes 2014 kommt daher, weil Velosuisse zuvor die Aufteilung nach E-MTBs nicht machte.

Bei den Mountainbikes geht der Trend in die gleiche Richtung, noch liegen aber die herkömmlichen Varianten deutlich vorne mit fast doppelt so vielen verkauften Modellen pro Jahr. Allerdings gilt auch hier: Während von den normalen Velos in den letzten Jahren tendenziell immer weniger verkauft wurden, legen die E-Bike-Versionen kräftig zu.

Mo wird (wohl) nie ein E-Bike kaufen, Reto würde seines nie mehr hergeben:

Video: watson/Nico Franzoni

Und was läuft 2020?

Wie schon angedeutet: Der Trend zu noch mehr E-Bikes geht auch 2020 weiter. Eine Hochrechnung der Schweizer Fachstelle für Velo und E-Bikes kam im Juli zum Resultat, dass der Zuwachs im laufenden Jahr bis zu 25 Prozent betragen werde.

Zum Teil geht dieses Wachstum auf Kosten der normalen Fahrräder, allerdings «stückzahlmässig nicht im vollen Umfang, was auf einen leicht wachsenden Fahrradgesamtmarkt (+2,2 Prozent) hindeutet». Martin Platter, Geschäftsführer von Velosuisse will denn auch nicht von einem Boom sprechen. Er sieht eine langfristige Entwicklung: «Die Coronakrise hat diese als Brandbeschleuniger nochmals verstärkt. Allerdings wäre es jetzt wichtig, auch die Infrastruktur für die steigende Velozahl anzupassen.»

Daten und Quellen

Die Angaben zu den verkauften Velos stammen vom Verband Velosuisse, der die wichtigsten Hersteller, Importeure, Grossisten und Agenturen der Fahrradbranche in der Schweiz repräsentiert. Dieser erhebt bei seinen Mitgliedern die einzige relevante Fahrradstatistik der Schweiz. Ausgenommen von den hier verwendeten Zahlen sind Kleinhersteller und Verkäufe über das Internet.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das sind die 9 schönsten Velo-Ausflüge der Schweiz

Bei Regenwetter Velo fahren? Unterirdisch geht das

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

229
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
229Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Trasher2 28.08.2020 21:51
    Highlight Highlight Das es immer weniger 45 e MTB gibt, hat wohl auch damit zu tun, dass es schlicht (fast) keine solche E Bikes zu kaufen gibt. (Als ich mein schnelles ebike kaufte gab es jedenfalls kein solches Teil im Angebot)
  • Major Tupperware 28.08.2020 10:50
    Highlight Highlight Das E-Bike wäre eigentlich eine geniale Möglichkeit um den Autowahnsinn etwas einzudämmen. Ich habe jedoch den Eindruck, dass es für viele einfach nur ein weiteres Mobilitätsgadget im Fuhrpark ist (neben dem Auto, Töff, ÖV, Wohnmobil und konventionellem Velo), um bei schönem Wetter noch etwas mehr Freizeitmobilität zu erleben.
    • no_worries 28.08.2020 13:17
      Highlight Highlight Mit Deiner Einschätzung liegst Du nicht unbedingt falsch. Aber Du musst immerhin einräumen, dass der E-Biker, wenn er elektrisch unterwegs ist, nicht gleichzeitig mit einem der weniger umweltfreundlichen Fahrzeug aus Deiner Aufzählung Co2 produziert. Also ein gaaanz kleines bisschen darf er sich doch auch als Umweltheld fühlen :-)
  • passiver Überströmer 28.08.2020 09:14
    Highlight Highlight Fahre seit bald 10 Jahren und 20'000km ein Lastenrad mit Unterstützung. Damit hab ich meine Jungs in die Krippe den Hügel hoch gebracht und bin danach ins Geschäft gefahren. Eine der besten Anschaffungen meines Lebens. Schneller, kleiner und effizienter als jedes andere Motorfahrzeug in der Stadt.
  • Staedy 28.08.2020 08:57
    Highlight Highlight Erschreckend wie viele hier anderen vorschreiben, oder zumindest das Veralten anderer beurteilen, was gut oder schlecht bzw. erlaubt sein soll oder nicht. Ich geniesse seit einem Jahr meinen Arbeitsweg von 25 km pro Tag praktisch immer mit dem E-Bike zu fahren. Vier verschiedene Routen je nachdem wie viel Zeit ich mir nehmen will. 15 kg sind auch noch weg und entspannt im Büro und auch wieder zu Hause. Etwas entschleunigt.
    • Trasher2 28.08.2020 21:46
      Highlight Highlight Das sehe (und praktiziere) ich genau wie sie!
  • Wunderwuzzi 28.08.2020 08:28
    Highlight Highlight ...obwohl das i dem büro verbotte isch
  • El Duderihno 28.08.2020 08:20
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine gute Sache für ältere Personen, Fahrt zur Arbeit, für Eltern mit Anhänger oder Paare mit ungleichem Fitnessstand...

    was mir auf den Sack geht sind die E-Bike-Fahrer mit gelbem Nummernschild und Helmvisier, zu langsam für die Strasse, aber zu schnell für Velowege. Oder die E-Mountainbiker, ohne Helm auf Trails und 0 Ahnung wie man auf einem Bike sitzt...

    Bei den zunehmenden Käufen ist es eine Frage der Zeit, bis verheerende Unfälle&Todesfälle zur Tagesordnung gehören! Ich sehe dringend Handlungsbedarf, z.B. Helmpflicht für E-Bikes (wie bei den Töffli) oder Tempolimit 30
  • Paternoster 28.08.2020 07:49
    Highlight Highlight Ich erlebe das tagtäglich auf der Velofahrt ins Geschäft, dass die E-Bikes zunehmen, dies auch bei jungen Menschen, die damit zur Uni fahren. Und eines Tages gilt es denn Akku zu ersetzen, man stelle sich das vor, tausende Akkus auf einmal zu ersetzen. Ich weiss, Recycling etc.. aber konkret, wie sieht da die Bilanz aus, wenn alle ersetzt werden müssen, und dies wie oft. Mein Velo ist Top ohne Motor und bei Pflege schon seit 10 Jahren im Einsatz. Bitte gerne ein Bericht betreffend Entsorgung, Recycling etc...Pro / Contra. lieben Dank
  • HARPHYIE 28.08.2020 06:42
    Highlight Highlight Da gelobe ich mir mein altes 80er Peugeot Rennrad! Da weiss ich nach 50 KM, was ich gemacht habe!

    Der klassische E-MTB Fahrer donnert mit seinem BMW X4 in die Berge, macht die Wanderwege unsicher und trifft man auf 2500 m.ü.M lachend und unverschwitzt in der Bergbeiz! Nicht meine Wellenlänge, trägt nur zur Überflutung der Natur bei!
  • Eugen1999 27.08.2020 23:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • TheKen 27.08.2020 21:25
    Highlight Highlight ich finde es nicht so gut, dass immer mehr mit dem eBike herumfahren. Während der Coronazeit war ich oft wandern. Früher hatte es einige Velos, die mussten mit reiner Beinkfraft den Berg rauf, jetzt mit den eBikes kann jeder Sofacowboy auch auf den Uetliberg hinauf. Jetzt teilen wir uns die Wanderwege mit noch mehr Teilnehmern.
    • passiver Überströmer 28.08.2020 08:39
      Highlight Highlight Der Üetliberg ist wohl der falscheste Hügel um alleine zu sein. Der Hausberg der grössten Stadt der Schweiz. Jedoch könnte man Velofahrer, gerade auf dem Gratweg, besser trennen von den Fussgängern. Der Verein Züritrails kämpft seit Jahren darum.
  • wicki74 27.08.2020 20:31
    Highlight Highlight E-Bikes in den Bergen geht schon in Richtung Dekadenz.
    • passiver Überströmer 28.08.2020 08:37
      Highlight Highlight Fast so schlimm wie Skilifte.
  • ctrlxctrlv 27.08.2020 19:51
    Highlight Highlight Dass ich ein schlimmer Mensch ohne soziale Ader bin, weiss ein gewisser (übergewichtiger) e-MTB Fahrer spätestens seit dem letzten Weekend.
    Ausgangslage:
    Ich auf Wanderweg, bergwärts.
    Fahrer auf Wanderweg, talwärts.
    Delikt:
    Wanderweg ist meines Ermessens an Tatort breit genug. Ich weiche nicht aus.
    Der Fahrer ist der Situation nicht gewachsen, reisst regelrecht am Lenker, stürzt (bergwärts) in die Böschung.
    Ich wandere mitleidlos weiter.

    Schuldig im Sinne der Anklage.

    (e-MTB mit geschätzten 120 Kilo, das Bike mit der Bahn rauf um dann einen Wanderweg runter zu fahren ohne Skils?!?)
    • ursus3000 28.08.2020 08:18
      Highlight Highlight Du lässt sicher auch die 90 Jährige Oma im Tram stehen , weil Du für den Sitzplatz bezahlt hast , und nennst das Willenskraft
  • Elke Wolke 27.08.2020 18:52
    Highlight Highlight Wurde dieser Artikel vom Chefredaktor bewilligt? Im Ernst: wichtig wären endlich spezielle Lichter bei e-bikes damit Autofahrer die e-bikerInnen richtig einschätzen können. Ansonsten echt schwierig beim abbiegen...
    • ursus3000 28.08.2020 08:20
      Highlight Highlight Auch beim Autofahren gilt : Augen auf und anhalten auf Sichtdistanz
  • Ah_geh 27.08.2020 17:47
    Highlight Highlight Ich finde, man sollte sich gewisse Dinge in der relativ unberührten Natur verdienen müssen - da gehört bisweilen ein anstrengender Aufstieg dazu. Da passen für mich E-Bikes nicht hin - man kommt ja dort auch zu Fuss hin, wenn man nicht strampeln mag. Man hat wegen den Dingern jetzt fast nirgendwo mehr seine Ruhe.

    Wenn aber eh Seilbahnen an einen Ort führen, es asphaltierte Strässchen gibt oder es von Tourismus nur so wuselt - da passen für mich E-Bikes gut dazu und stören mich auch nicht im Geringsten, denn: Ob Seilbahnticket, Auto oder E-Bike - man kann sich den Aufstieg halt auch kaufen.
    • maylander 27.08.2020 18:08
      Highlight Highlight Die Bergbahnen bauen und unterhalten die Trails.
      Wenn Leute mit ihrem SUV/Van in die Berge fahren, die eMTBs abladen und die Wanderwege unsicher machen haben die Leute vor Ort nichts davon.
    • no_worries 27.08.2020 19:26
      Highlight Highlight Tröstlich : Du wirst immer einen lauschigen Berggipfel finden, wohin sich (fahrenderweise !) weder ein konventionelles noch ein elektrisches MTB hinbewegt. Und 9 von 10 sind ohnehin nie im anspruchsvolleren Gelände unterwegs, die entfernen sich selten mehr als 10 Minuten von der nächsten Ladestation (sorry ihr E-Biker, das musste sein :-)
  • Rehauge 27.08.2020 17:36
    Highlight Highlight Ich bin gerade in den Flumserbergen in den Ferien und beobachte auch hier den zunehmenden Trend mit E-MTB. Was mich erstaunt ist, dass auch jüngere Personen, so um die 20+ solche Bikes fahren.
    Am Dienstag war ich auf einer 50 Km Tour, ohne E-MTB. Mir wurde einige Male zugerufen, das isch no ä ächti Bikerin.
    Mich stören die E-Bikes nicht. Für mich sind gegenseitiger Respekt und Toleranz am wichtigsten. Wenn nötig steige ich ab.
    Der Trend geht jedoch schon in Richtung E-Bikes, dass sieht man auch bei den Händlern. Mein Velohändler verkauft zu 80% E-Bikes.
    • no_worries 28.08.2020 13:09
      Highlight Highlight @Rehauge: DANKE ! Bin echt froh sind noch ein paar Biker/innen "old style" unterwegs, und damit meine ich nicht die Antriebsart sondern den spirit of MTB. Weiterhin happy trails :-) !
  • Rolf Wälchli 27.08.2020 17:05
    Highlight Highlight Ich habe das neue Ducati E-Scrambler Bike online gekauft bei Techcompany. Die sind Urban und haben einen heisse Form. Normal fahre ich keine E-Bikes aber das musste ich kaufen!
    • Trasher2 28.08.2020 21:54
      Highlight Highlight Liebe Redaktion, das sieht ziemlich nach „guerillia product placement“ aus....
  • N. Y. P. 27.08.2020 16:47
    Highlight Highlight Downhill mit schwerem Akku unterem Füdli, obwohl das i dem Land verbote isch.

    Frage an die Profi - MTB:

    Ja, die ohne Strom.

    Es ist doch gefährlich, eine Downhillstrecke zu absolvieren mit einem Strombike ? Die sind so ungelenk, dass es fast noch mehr Können braucht, als mit einem herrkömmlichen Bike oder irre ich mich ?

    N.Y.P.
    Drahteselfahrer / Im tiefen Winter MTB - Fahrer
    • landre 27.08.2020 17:01
      Highlight Highlight Ein Bekannter hier in der Region ist vor wenigen Tagen im sogenannten "Downhill" (frage mich was Biker überhaupt auf den Wanderwegen und in den abgelegen und typisch sanften bzw Fussgänger-Berggebieten zu suchen haben) tödlich verunglückt...Höchstwahrscheinlich weil er sich selber überschätzt und sein "E-Bike" unterschätzt hat...
    • Lerner 27.08.2020 17:13
      Highlight Highlight Bei einer steilen Strecke braucht eine Abfahrt mit einem schweren Bike besonders viel Kraft in den Händen und es ist schwerfällig. Mit einem guten E-Bike hält sich der Unterschied aber in grenzen. Eine gute Selbsteinschätzung ist da von Nöten.

      Wenn ich auf einer Downhillstrecke ein E-Bike antreffe, gilt bei mir zuerst die Unschuldsvermutung. Ich möchte niemandem eine Abfahrt verbieten wenn selbst hochgefahren wird, auch mit Unterstützung. Der Lift ist ja auch eine Art Unterstützung.
    • fenstersimsli 27.08.2020 17:21
      Highlight Highlight Aber E MTBs sind bergab gar nicht schneller als MTBs!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gastronaut 27.08.2020 16:43
    Highlight Highlight ich freue mich auf mein neues Ducati Urban e-Mobility bike! Hab es erst gerade im Techcompanyshop bestellt!
    Die haben so ein geniales Design.... für mich genau das Richtige!
    • Trasher2 28.08.2020 21:54
      Highlight Highlight Liebe Redaktion, das sieht ziemlich nach „guerillia product placement“ aus....
  • catlaluna 27.08.2020 16:38
    Highlight Highlight Mich begeistert dieser Trend überhaupt nicht! Ich bin regelmässig mit meinem Hund unterwegs und hatte schon sehr viele unerfreuliche Erlebnisse. Da wird nicht amit Vollkaracho an uns vorbeigerast. Mittlerweile kann ich fast nirgends mehr spazieren gehen, ohne ständig Angst zu haben, dass wieder einer von hinten angebraust kommt. Ich habe meinen Hund trainiert, zu mir zu kommen, wenn ein Velo kommt, aber bei dem Verhalten der Velofahrer bleibt oft nicht mehr Zeit dafür. Es mag toll sein, wenn mehr Leute aufs Velo umsteigen, aber es ist nicht toll, diese Velofahrer auf Spazierwegen zu haben.
    • landre 27.08.2020 19:22
      Highlight Highlight Diese ungewollte Dynamik checkt langsam auch die Bundespolitik ("Bundesbern").
      Vor allem aber konkret umsetzend manche Kanone und Gemeinden die sich immer mehr bemühen die Fussgängerwege von den Fahrradwege physisch zu separieren. Ist aber raumplanerisch nicht immer und überall so einfach umzusetzen...

      (Was die Arroganz und Überheblichkeit gewisser Poser-Biker oder unanständige Dumpfbacken auf zwei Räder betrifft, ist es leider so wie mit allen Formen von Mobilität...Es sind eben arrogant zerstörerische Egomanen die es durch materielle und immaterielle Massnahmen zu einschränken gilt.)
    • TheKen 27.08.2020 21:28
      Highlight Highlight ich finde es als Jogger auch nicht so toll, wenn so viele mit dem Hund unterwegs sind, ohne Leine.
    • catlaluna 28.08.2020 12:28
      Highlight Highlight @ TheKen: Ich verstehe dich sehr gut. Vor allem wenn dir Hunde auch noch hinterher rennen. Ich wünsche mir allgemein mehr Rücksicht untereinander. Hundebesitzer rufen ihren Hund zu sich, wenn Velos, Jogger, Pferde etc. kommen, Velofahrer bremsen ab und Jogger passieren andere mit genügend Abstand. Das würde zu einem schönen Miteinander führen.
      Leider erlebe ich aber genau das Gegenteil und erhalte fast nie ein Danke, wenn ich meinen Hund zu mir rufe. Da vergeht mir halt manchmal auch die Lust darauf mich korrekt zu verhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Canis Lupus 27.08.2020 16:37
    Highlight Highlight Ich spure viel Neid und Ignoranz in einige Kommentaren. Viele von uns benutzen E-Bikes nicht um damit zu prallen, sondern aus andere Gründen: Alter, steile Pendelweg, Gesundheitszustand.
    • egemek 27.08.2020 18:39
      Highlight Highlight Ich finde E-Bikes super, da man damit z.B. beim Pendeln grössere Distanzen und mehr Höhenmeter mit weniger Anstrengung zurücklegen kann. Auch z.B. für Kinderanhänger etc., die Liste der Vorteile mit E-Bikes ist lang.

      Was ich aber nicht cool finde, sind E-Mountainbikes. Die sind schwerer und weniger wendig als normale Bikes und auch die Fahrer sind meistens weniger 'parat'. Da landen Leute an Orten, wo sie besser nicht wären, da sie dort überfordert sind. Das führt dann immer wieder zu tödlichen Abstürzen.
    • no_worries 27.08.2020 19:29
      Highlight Highlight Also damit zu "prallen" ist ohnehin nicht sehr empfehlenswer, so ein Aufprall aus 25 km/h kann ganz schön schmerzhaft sein. Darum: kluge Köpfe schützen sich. NB: mit deinen Ausführungen hast du selbstverständlich recht !
  • CogitoErgoSum 27.08.2020 16:26
    Highlight Highlight Ich habe nur eine Bitte an alle Velofahrer. Mit einer zu hohen Geschwindikeit (mehr als 10kmh) keinesfalls auf dem Trottior fahren. Eigentlich lieber gar nicht, aber da es immer mehr toleriert wird zumindest mit Anstand gegenüber Fussgängern. Gerade e-Bikes sind eher schwer und können gröbere Verletzungen bewirken.
  • Sven O 27.08.2020 15:45
    Highlight Highlight Wir haben uns letztes Jahr 2 eMTBs gekauft und finden es eine der besten Erfindungen. Touren zw 50-100Km sind einfach der Wahnsinn. Und ja, Waldwege etc gehören nicht nur den 'Läufern'. Natürlich muss man sich auch anstrengen, e- heisst nicht nix tun aber zum Glück hat es mit Leistungssport nix zu tun. Es ist einfach nur genial! Wer kein eMTB hat soll sich zuerst mal draufsetzen, erst dann versteht man wie genial es ist. Die beste Erfindung seit es Bikes gibt
    • Chris K. 27.08.2020 16:14
      Highlight Highlight Die Natur dankt!
    • JefftheBeff 27.08.2020 16:59
      Highlight Highlight Ich habe zwar nur ein herkömmliches MTB, aber ich gönne es ihnen.
    • ThePower 27.08.2020 20:15
      Highlight Highlight "Wir haben uns letztes Jahr 2 eMTBs gekauft und finden es eine der besten Erfindungen. Touren zw 50-100Km sind einfach der Wahnsinn. Und ja, Waldwege etc gehören nicht nur den 'Läufern'."

      Von mir aus könnt ihr gerne mit euren E-Bikes in den Wald gehen und euch selber vorgaukeln, dass ihr gerade Sport macht. Nur könnt ihr "Supersportler" vor dem Überholen wenigens kurz klingeln, bevor ihr in einem Höllentempo Zentimeter an uns vorbeirast? Danke👍😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Steam in the snail hole 27.08.2020 15:23
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich immer dafür, mehr Leute auf dem Bike zu sehen. Ich liebe den Sport und möchte, dass der er sich etabliert und weiterentwickelt. Es gibt nur ein Problem: In den Bergen reguliert sich das Können und der Schwierigkeitsgrad der Strecken normalerweise selber, soll heissen: Anspruchsvolle Strecke --> Harter/technischer Aufstieg. Nun gibt es halt oft die Situation, dass der 60 jährige Heinz seit 3 Monaten ein E-MTB hat und damit Trails fährt, für die sein Können nicht ausreicht und er überfordert ist.
    • Lerner 27.08.2020 17:16
      Highlight Highlight Solange Heinz keine anderen Personen und sich selbst gefährdet und behindert sehe ich da kein Problem.
    • no_worries 27.08.2020 19:33
      Highlight Highlight Generell hast Du recht, nur stellt sich das Problem auch, wenn sich Heinz und sein konventionelles Bike mit der Bergbahn auf den Gipfel shutteln lassen. Auf einigen Trails stelle sich eher das Problem, dass E-Biker diese - eigentlich als Abfahrten konzipierte Strecken - dank Elektropower bergauf fahren. Hatten dazu schon ein paar umliebsame Erlebnisse.
  • egemek 27.08.2020 15:09
    Highlight Highlight Sah letztens einen Instagram-Beitrag, da machte jemand ein kleines Ausfährtli (ca. 10 km, 300 Höhenmeter) mit dem E-Bike. Hashtags waren dann u.a. #schweinehundbezwingen etc...

    Genau meine Art von Humor. 🤦‍♂️
    • ThePower 27.08.2020 20:17
      Highlight Highlight Sehr geil🤣
  • murrayB 27.08.2020 15:06
    Highlight Highlight Meines Erachtens ist das Argument, dass das eBike die Umwelt schonen soll völlig falsch...

    Solange das eBike (egal ob 25 oder 45er) zusätzlich zu einem Auto, der ÖV-Benützung oder auch als Ersatz für ein normales Velo angeschafft wird, dann sind schlussament wieder mehr natürliche Ressourcen verbraucht worden und in der Akkuproduktion wurde ziemlich stark die Umwelt belastet... Dazu kommt, dass diese nicht so lange halten...

    Alles in allem würde ich sagen ist das eBike in den meisten Fällen eine starke Umweltbelastung...
    • Evan 27.08.2020 16:05
      Highlight Highlight Der Punkt ist nicht, dass das E-Bike zusätzlich zum Auto angeschafft wird. Der Punkt ist, dass man das Auto stehen lässt und das E-Bike nimmt, wo man vorher das Auto genommen hat. Dass das E-Bike ein Auto nicht komplett ablösen kann, ist schon klar. Die gewonnene Reichweite mit einem E-Bike ist enorm.
    • murrayB 27.08.2020 16:55
      Highlight Highlight @ Evan -
      Solange wir Menschen immer mehr von etwas brauchen und nicht weniger, solange wird es der Umwelt schlechter gehen...

      Der Punkt der Herstellung ist elementar - denn wenn das Produkt in deinem Haus ist, wurde die Ressource dafür aufgewendet und die Umwelt stark belastet...

      Nur schon um das wieder reinzuholen ist für mich die aktuelle Lebensdauer eines eBikes zu kurz - die Entsorgung muss ja dann auch noch mitein berechnet werden...

      Und eben, es wird nicht als Ersatz von etwas angeschafft sondern in Ergänzung... Wann versteht der Mensch, dass das nicht gut ist für die Umwelt?
    • Hangover 28.08.2020 08:05
      Highlight Highlight murrayB, wie wahr! Doch leider rennst du - so befürchte ich - gegen Windmühlen an.

      Der Kollaps kommt. Ganz sicher. Und die Schweiz, wird es besonders hart treffen. Nur, wer will es heute denn schon wahrhaben?



    Weitere Antworten anzeigen
  • ETH1995 27.08.2020 14:21
    Highlight Highlight Ich bescheisse ein bisschen. Ich habe einen Nachrüstsatz aus Österreich. Heisst add-e. Reibrollenantrieb, funzt super und seit der zweiten Version sogar ziemlich leise. Der grosse Vorteil? Du brauchst kein neues Bike, Mehrgewicht ist nur 2 kg und wenn du keinen Saft hast, koppelt sich das Ding zu 100% ab, ist dann einfach wieder wie velofahren.
    Das Ding erlaubt es mir, statt 35 min ÖV in 20 min unverschwitzt ins Büro trotz einigen Höhenmetern zu kommen, und ja, die Kleine bringe ich damit auch noch in die Kita. Aber sonst, bin ich noch nicht bereit für ein "richtiges" E-bike.
  • EnnoConda 27.08.2020 14:18
    Highlight Highlight Der Trend ist klar: Man will sich immer weniger bewegen und darum kauft man sich ein E-Bike. Wüsste jetzt nicht, was das umwelttechnisch oder fitnessmässig bringt gegenüber einem normalen Velo? Nach 1 2 Jahren stehen die Dinger dann eh in der Ecke; es kann mir ja keiner erzählen, dass dieses zivilisatorische Endzeitphänomen auf lange Dauer Befriedigung gibt.
    • Evan 27.08.2020 16:06
      Highlight Highlight Dein Fehler ist, dass du es mit (nur) dem normalen Velo gegenüberstellst, und nicht dem Auto.
    • Durchlaucht 27.08.2020 23:31
      Highlight Highlight Endo, du hast mich überzeugt, ich verkaufe das E-Bike, die Waschmaschine, den Geschirrspüler, die Kaffeemaschine, den Staubsauger, den Aufzug, den Garagentoröffner, die Türsprechanlage, zudem werde ich nie wieder mit Bergbahnen und Skiliften fahren.
  • egemek 27.08.2020 14:15
    Highlight Highlight Für mich immer wieder ein Highlight, wenn ich beim bergauf joggen E-MTBs überholen kann. 😁
    • Canis Lupus 27.08.2020 16:43
      Highlight Highlight Na, und? Nicht alle E-Bikefahrer fahren so schnell wie möglich, das ist nicht immer nötig oder erwünscht. Wahrscheinlich kümmerst du dich mehr für sie als sie für dich.
    • Durchlaucht 27.08.2020 23:34
      Highlight Highlight Das was ich, ich schalten den Motor erst ein wenn es richtig steil wird, so über 15% Steigung.
  • octusfussuskopfus 27.08.2020 14:13
    Highlight Highlight intressant wie sich die hypster selbst bejubeln mit falschen tasachen:

    punkt 1 umweltschutz:
    ein normales fahrad ist deutlich besser was co2 betrifft. die grund kosten sind identsich, aber beim e-bike noch die co2- und herstellungskosten wie seltenen materialen für den motor und batterie. dazu noch die giftigen stoffen wie z.b. quecksilber und arsen die ürbigbleiben.
    der strom kommt natürlich aus der steckdose und euer ökostrom wird genau dan produziert wenn ihr ihn benötigt...

    fitnes: jep genau wenn ein motor die arbeit verichtet das man nicht ins schwitzen kommt so hält man sich fit...
    • landre 27.08.2020 15:17
      Highlight Highlight Verwechseln Sie durch ein Motor assistiertes mit durch ein Motor ersetztes Fahrradfahren? ...Was dann aber die Eigenschaften eines Motorrad hat...

      (@John Henry Eden erläutert soweit auch nicht was ein "Velopuritaner" sein soll...)
    • octusfussuskopfus 27.08.2020 15:30
      Highlight Highlight @landre

      sie wissen schon wann der körpser beginnt fit zu werden?
      genau wenn er anfängt feet zu verbrennen der punkt fängt aber erst dan an wenn man in schwitzen kommt. sogrt nun ein motor dafür das man nicht schwitz (sich anstrengt) wird auch kein fett verbrannt und man betreibt eben keine fitnes sondern eine selbstbeweiräucherng.

      zusatz zum strom:
      solar/wind strom ist begrenzt. ladet ihr zusätzlich eure e-bikes damit auf werden kohle oder gaskraftwerke angeschmissen um die zusätzliche belastung zu deken. die intustrie braucht den strom egal woher wen arbeit erledigt werden muss.
    • Kaspar Floigen 27.08.2020 15:42
      Highlight Highlight Wenn ein E-Bike schon nur für ein paar Kilometer jemanden dazu bringt, das E-Bike, statt dem Auto zu nutzen, hat es schon seine Umweltbilanz reingeholt. Auf jeden Fall würde ich das mal schätzen. Aber ein "Tatsachen-Typ", wie du kann bestimmt die entsprechenden Zahlen dafür finden ;-).
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 27.08.2020 13:46
    Highlight Highlight Wusste gar nicht dass ich rückwärts bis 1899 zu einem John Schnepfs dankbar sein kann/ darf.
    (Cooler und interessanter Artikel. Merci @Reto)

    (mMn bleibt aber über allem stets wichtig bis fundamental dass jeder Mensch bevor er in die Pedale eines Ibeiks tretet, zuerst mal grundsätzlich mit einem nicht motorisiertem Fahrrad fahren lernt...)
  • John Henry Eden 27.08.2020 13:45
    Highlight Highlight Tolle Entwicklung. Kommt bei den Autos hoffentlich auch.

    Die Velopuritaner sollten sich fragen, wieso sie nicht zu Fuss gehen? Das ist die reine Form der Bewegung.
    • landre 27.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Huh? Logik? ...Können Sie diese erläutern?

      (Und was sind "Velopuritaner"?)
    • John Henry Eden 27.08.2020 16:11
      Highlight Highlight E-Bikes sind ein technische Weiterentwicklung. Mit dem Ziel, das Velofahren leichter, effizienter usw. zu machen.

      Velos sind eine technische Weiterentwicklung. Mit dem Ziel, das zu Fuss gehen leichter, effizienter usw. zu machen.

      Das ist die Logik. Die Logik, die Velopuritaner nicht beachten.

      Man kann auch Velopuristen sagen. Doch da die E-Bike-Gegner unter den Velofahrern religiöse Züge haben, passt Velopuritaner besser,
  • Prometheuspur 27.08.2020 13:36
    Highlight Highlight Die sind ziemlich teuer - ja.
    Man kann als Kompromiss auch vorerst hin und wieder ein "Publi E-Bike" gebrauchen. Ich beispielsweise mache das und habe sogar eine solche "PubliBike-Station" gleich vor der Hütte ;),  diese gibt es allerdings vielerorts und sie sind ganz gut verteilt. Natürlich ist ebenso diese Variante keine kostengünstige, jedoch für Leute die aus welchen Gründen auch immer kein eigenes E-Bike haben oder wollen, trotzdem ab und an kurz und gerne eines nutzen möchten, gar nicht so übel.
  • Turnbeutelvergesser 27.08.2020 13:34
    Highlight Highlight Natürlich sollen schöne Velorouten nur mit angemessenen Tempo befahren werden. Aber jede fahrt mit dem E-Velo oder ähnlichem, die eine Autofahrt ersetzt, ist ein Fortschritt: Umweltschutz, Lärmreduktion, Platz auf den Strassen, kein Parkplatzmangel. Und ja, dadurch brauche ich als Landei kein eigenes Auto bzw. kann mir jeweils eines nur ausleihen.
  • insert_brain_here 27.08.2020 13:25
    Highlight Highlight Durch die Verfügbarkeit von E-Bikes benutzen mehr Menschen öfter Fahrräder was eine tolle Sache ist. Es erhöht die Chancen dass endlich die Infrastruktur optimiert wird und jeder der selber regelmässig mit dem Fahrrad unterwegs ist kann auch im Auto besser abschätzen wie sich diese im Strassenverkehr verhalten.
  • Der Buchstabe I 27.08.2020 13:23
    Highlight Highlight E-Bikes in Ehren, aber E-Mountainbikes sind ein Fluch. Jeder Depp kommt nun auf 2000 m.ü.M. Dann fahren sie wie gebissen und wenn dir einer bergab entgegenkommt, musst DU schauen, dass du wegkommst, der E-Mountsinbiker hat sein Gerät i.d.R. nicht unter Kontrolle und würde dich einfach über den Haufen fahren.

    E-Bikes sind super, aber bitte lasst uns Wanderer in Ruhe. Wer nicht ohne Hilfe den Berg hochkommt und andere gefärdet, hat nichts in den Bergen verloren.

    Und nun blitzt halt.
    • maylander 27.08.2020 13:50
      Highlight Highlight Muskelkraft sollte per Gesetz Vortritt haben.

      Früh abbremsen und die Wanderer grüssen gehört für mich zu Respekt dazu.
    • Berberis 27.08.2020 13:56
      Highlight Highlight Es gibt keinen Grund zu blitzen.
    • MRDL 27.08.2020 14:05
      Highlight Highlight Es wäre wohl sinnvoll, wenn sich beliebte Wanderregionen resp. Bergbahnen welche heute den Biketransport verweigern der Sensibilisierung von E-MTB widmen würden.
      Graubünden hat dies mit MTB und Wanderern vor über 10 Jahren getan und es ist heute (mit wenigen Ausnahmen) klar, dass Biker und Wanderer gegenseitig aufeinander achten.

      Schlussendlich spielt es nämlich keine Rolle, ob Wanderer, Biker oder E-Biker - gegenseitig Rücksicht nehmen und gut ist.


    Weitere Antworten anzeigen
  • Eyeore 27.08.2020 13:13
    Highlight Highlight Habe mir vor ein paar Wochen ein normales.Velo gekauft 😅
  • AFK 27.08.2020 13:10
    Highlight Highlight 45er E-MTB sind abseits der Strasse, also auf Waldwegen usw. verboten? Wusste ich gar nicht, dann machen diese ja absolut keinen Sinn. Für den Preis kann man sich übrigens genauso gut eine Enduro kaufen, zwar in der CH Offroad auch so gut wie nirgends erlaubt.. :)
    • maylander 27.08.2020 13:35
      Highlight Highlight Sie sind nicht verboten und dürfen auch auf Waldwegen fahren. Nur der Motor muss aus sein.
    • Grubinski 27.08.2020 13:43
      Highlight Highlight ja, aber mit der Enduro kannst du letzten Endes schneller abhauen, als mit einem E-MTB.
    • Bits_and_More 27.08.2020 13:43
      Highlight Highlight 45er E-MTB mach aus meiner Sicht eh wenig Sinn. Da soll der Motor ja hauptsächlich Aufwärts unterstützen und auf die meisten Wege lassen hier niemals 45km/h zu.

      45er E-Velos sehe ich als optimalen Autoersatz auf der geteerten Strasse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 27.08.2020 13:09
    Highlight Highlight Der Hauptgrund für die Zunahme ist wohl, das die Leute immer bequemer und fauler werden ...
    • Basswow 27.08.2020 14:47
      Highlight Highlight ...und fetter 🙈

      Scheint normal zu sein, dass man ein PAAR Kilo zuviel haben muss...


  • Tomtom64 27.08.2020 13:03
    Highlight Highlight E-Bikes sind okay. Da gibt es genug Gründe, wie schneller und weniger verschwitzt bei der Arbeit, Umweltentlastung, körperliche Einschränkung, Verkehrsentlastung undundund.
    ABER: E-Mountainbikes sind vollkommen unnötig. Mit diesen kommen jetzt plötzlich schnelle, angsteinflössend grosse Maschinen und häufig völlig ungeübte Fahrer auf Wanderwege und Trails. Zudem fehlt ihnen häufig das Gespür für den richtigen Umgang mit Wandererern.
    • poltergeist 27.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Genau richtig. Aber warte bis Wanderhilfen in Form von Exoskeletten (als Äquivalent zu den EMountainbikes) kommen! Dann können die Wanderer wieder etwas aufholen.
  • Blitz 27.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Immer mehr Menschen wollen sich immer weniger bewegen!! Bei den älteren Menschen, ja, aber die Jugend?? Werden immer dicker und bequemer.........!! Warum nicht einfach aus eigener Kraft den Berg hochfahren?? Viel besseres Gefühl ......!!
    • dä dingsbums 27.08.2020 13:04
      Highlight Highlight Ja, aber besser den Berg mit dem E-Bike rauffahren als gar nicht oder mit dem Auto.
    • Grubinski 27.08.2020 13:46
      Highlight Highlight @Blitz
      Klar, es gibt nichts geileres als wenn einem das Herz bis unter den Adamsapfel schlägt und man den Geschmack von Blut im Mund hat.
    • insert_brain_here 27.08.2020 13:47
      Highlight Highlight @Blitz: Für viele Menschen ist das Fahrrad nicht Sportgerät sondern Hauptfortbewegungsmittel
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 27.08.2020 12:53
    Highlight Highlight Nicht sehr ökologisch...

    Wir konsumieren was das Zeug hält und pfeifen auf den Planeten...
  • K1aerer 27.08.2020 12:35
    Highlight Highlight Lustig ist, wenn die E-Velo Fahrer schneller sind als ein Autofahrer in 30er Zone.
    • Rethinking 27.08.2020 12:57
      Highlight Highlight Verboten würde ich sagen...
    • Magnum 27.08.2020 12:57
      Highlight Highlight Lustig: ja. Und eher selten.
      Denn der Marktanteil der schnellen E-Bikes, bei denen die Unterstützung erst bei 45 Sachen aussetzt, liegt bei 14 %.

      Reguläre E-Bikes unterstützen nur bis zu einem Tempo von 25 Sachen (es sei denn, man ändert den Standort auf USA, was aber verboten ist). Und weil der kommune Blechkutscher in 30er Zonen immer versucht, 35 bis 40 zu fahren, dürften E-Velofahrer eher selten schneller als die Autos unterwegs sein.
    • kobL 27.08.2020 13:03
      Highlight Highlight Ja und? Solange Velo fahrende nicht massiv zu schnell sind und Auto fahrende mangels Übersicht langsamer fährt ist ja alles in Ordnung.

      Aber für Leute wie dich gibt es ja ab nächstem Jahr die Tachopflicht, damit zu schnelle E-Bikes tatsächlich auch gebüsst werden können.

      Achja: Lustig ist, wenn man bei 33 km/h auf dem normalen Velo trotzdem noch von Autos überholt wird in der 30er Zone.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pat89 27.08.2020 12:35
    Highlight Highlight Man kann vom E-Mtb halten, was man will. Aber als entlastender Packesel im Frühling für den Zustieg zu Skitouren oder fürs Sportklettern sind die Dinger Klasse.

    Ich denke, die Bergbahnbranche jenseits des Kantons Graubünden (mit wenigen Ausnahmen) trägt ziemlich zum Boom der E-Mtb bei: Einschränkungen oder gar Verbote beim Transport von Fahrrädern lassen einem auf den Geschmack kommen. Separat geführte Trails gibt es aber oft immer noch nicht. Da sich die meisten Biker gut benehmen, geht es bislang ziemlich gut. Mit dem E-Mtb-Boom stellt sich die Frage: Wie lange noch?
  • N. Y. P. 27.08.2020 12:34
    Highlight Highlight E - MTB Fahrer kommen mit dem Strom natürlich sehr weit den Berg hinauf. Weiter rauf, als es die eigenen Fahrkünste erlauben.

    Ihnen dann bei der Abfahrt über Stock und Stein zuzusehen ist gar kein Vergnügen. Als Wanderer musst du immer damit Rechnen, dass dich so ein überforderter MTB - Taliban einfach von hinten ummäht, weil sie einfach ihre Stromkarrossen bergab nicht im Griff haben.

    Da ich selber MTB fahre, bin ich natürlich auf diese Hors - sol Mountainbiker sensibilisiert.
    • maylander 27.08.2020 13:04
      Highlight Highlight Hochfahren auf Trails ist selbst mit e meist schwierig. Meist ist die Einstufung der Trails bergauf eine oder sogar zwei Stufen höher.

      Zudem gibt es genügend Trails die oben relativ einfach sind und dann immer schwerer werden. Da musste ich auch ohne eMTB tragen oder schieben .
  • Nelson Muntz 27.08.2020 12:33
    Highlight Highlight Poor Mo! Organisiert ein Care Team für ihn!
  • roger_dodger 27.08.2020 12:22
    Highlight Highlight Gibt Anwendungen wo sie Sinn machen (Anhänger, ältere Personen, langer Arbeitsweg etc.) aber ich mache lieber noch selbst etwas. Ja, ich weiss mann kann die Unterstützung einstellen, dann muss man mit 50 satt 20 Watt pedalieren, auf dem Rennvelo habe ich aber im Schnitt etwa 150 Watt.
    • Grubinski 27.08.2020 13:54
      Highlight Highlight woah, 150 Watt. Willst du mein neuer Teamcaptain werden?
    • roger_dodger 28.08.2020 07:41
      Highlight Highlight @Grubinski: Wenn Du auch schon 50 bist gerne.
  • Luisigs Totämuggerli 27.08.2020 12:17
    Highlight Highlight Mein E-Bike (25km/h) ist einer meiner besten Investitionen.
    Dank dem E-Bike kann ich endlich wieder Biken, denn mit dem normalen Velo/Bike geht es aufgrund von vielen Verletzungen / Operationen nicht mehr.

    Und der ganz Ärger (Stau, Schleicher etc.) vom Auto fahren, bleibt mir auf dem Arbeitsweg auch erspart :)

    Muss jedoch zugeben, dass ich die E-Biker immer verflucht habe, vor allem die 45er...
  • dä dingsbums 27.08.2020 12:16
    Highlight Highlight E-Bike Fahrer sind alles Bescheisser.


    Zumindest dachte ich das vor 10 Jahren als ich mich am Hang raufkämpfte und ein E-Bike Fahrer mit Ziggi in der Hand an mir vorbeisurrte.

    Mittlerweile sehe ich das locker. Jedes Velo mehr auf der Strasse (egal ob mit oder ohne Motor) ist ein Win für flüssigen Verkehr, Fitness und Klima.

    Speziell freut es mich auf meinen Velotouren vielen ältere Menschen auf ihren E-Bikes zu begegnen. Die sind alle sehr glücklich damit, sind an der frischen Luft, haben Bewegung und lassen das Auto stehen. Tolle Sache.
    • murrayB 27.08.2020 14:57
      Highlight Highlight Ihre Argumente bezüglich Verkehr teile ich. Fitness, naja mit einem normalen Velo macht man einiges mehr dafür...

      Bezüglich Umwelt: Hier wäre eine Statistik interessant, welche Fortbewegungsart das eBike ersetzt - ist es als Ersatz fürs Auto, Ersatz für den ÖV, Ersatz für ein normales Velo - oder einfach in Ergänzung zum bestehenden...

      Ich vermute leider, dass es vielfach als "Ergänzung" gekauft wird - und dann sieht es Umwelttechnisch sehr schlecht aus zumal die Akkus auch nicht wirklich lange Betriebszeiten aufweisen...
    • dä dingsbums 27.08.2020 16:20
      Highlight Highlight Fitness beim E-Bike ist natürlich weniger als beim Velo, aber auf jeden Fall mehr als beim ÖV, Auto oder Töff. Das ist für diese Umsteiger schon ein klares Plus.

      Beim Klima kommt es halt darauf an. Aber immerhin, jeder Km der mit dem E-Bike zurückgelegt wird, bedeutet eine Reduktion der benötigten fossilen Brennstoffe.

      Zahlen wären hier wirklich interessant. Ab wie vielen Km sind die Emissionen die zur Herstellung des E-Bikes entstanden sind im Vergleich zu Auto, Töff, ÖV kompensiert?

      Das wäre ein Artikel Wert, Watson.
    • Ijen 27.08.2020 21:29
      Highlight Highlight Jedes Velo mehr auf der Strasse... ok
      Aber dass die E-Töffs nun auf allen Alpwegen und daneben unterwegs sein können... eher nicht so toll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tyche 27.08.2020 12:16
    Highlight Highlight Dass Menschen, um sich (in der Stadt) fortzubewegen nicht auch noch 2000 Kg Material um sich haben ist ja eigentlich sehr positiv...
    Doch ist es wirklich nötig, aus purer Faulheit & Bequemlichkeit und nur weil man es sich leisten kann so ein E-Bike zu kaufen?
    • dä dingsbums 27.08.2020 13:09
      Highlight Highlight Die Gründe für ein E-Bike sind mannigfaltiger als "Faulheit & Bequemlichkeit".

      Kelidung, Schweiss, längerer Weg, gesundheitliche Gründe, Gepäck, etc.

      Jedem das Seine. Mir ist es egal ob ich von einem E-Bike oder einem Rennvelo überholt werden.
  • Magnum 27.08.2020 12:16
    Highlight Highlight Ganz schön fies vom Reto, dem Mo weitere Alpträume zu besorgen mit diesem Artikel.

    Dem Boss empfehle ich übrigens einen Blick zu Coboc, Schindelhauer und neuerdings Eeyo: E-Bikes gibt es auch in aufgeräumt, diskret und hübsch statt als elektrisiertes Hängebauchschwein :P
  • Älü Täme 27.08.2020 12:13
    Highlight Highlight Dank dem E-MTB muss ich nach 3 Knieoperationen endlich nicht nur Flachetappen fahren!
  • AndtotheY 27.08.2020 12:12
    Highlight Highlight E-Mountainbikes sind einfach nur hässlich und gehören nicht auf einen Berg. Und dann werden damit auch noch trails befahren, die das Können des Fahrers bei weiten übersteigen. Aber Hauptsache ich habe ein 6000 Stutz E-MTB. Dann nehme ich doch lieber das Gondeli und hab dann downhill ohne schweren Akku viel mehr Spass.
  • Blaubaer1975 27.08.2020 12:07
    Highlight Highlight Da interessiert Lithium überhaupt nicht, wenn‘s ein Tesla wär wär das Geschrei riesig
    • NullAchtFünfzehn 27.08.2020 12:49
      Highlight Highlight Die 50 Gramm Lithium im e-Bikeakku machen dir Kummer?
      Und die 5-8 kg Blei in der Starterbatterie eines Verbrenners: machen sie dir auch Bauchschmerzen, Blaubär?
    • maylander 27.08.2020 12:56
      Highlight Highlight 1 Tesla Model 3 hat die gleiche Batteriekapazität wie 100 Pedelecs.
      Beim Tesla darf mal also hundertmal so laut schreien.
  • Yokai 27.08.2020 12:04
    Highlight Highlight Früher hiess es - Carbon statt Kondition.
    Heute heisst es - Auf Batterie sitzen statt schwitzen ...

    Solange ich zwei gesunde Beine habe, kommt mir so ein Gerät niemals unters Füdli.
    • Alnothur 27.08.2020 12:28
      Highlight Highlight Super auf den Punkt gebracht, geht mir genauso.
    • sheshe 27.08.2020 12:48
      Highlight Highlight Früher hiess es auch "Strom sparen - Licht löschen". Heute ist alles elektrifiziert, von Strom sparen spricht niemand mehr.
    • NullAchtFünfzehn 27.08.2020 12:51
      Highlight Highlight Hauptsache die BEINE sind gesund . . .
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 27.08.2020 12:03
    Highlight Highlight Ich warte ja immer noch auf die E-Schuhe.
    • DerHans 27.08.2020 12:09
      Highlight Highlight Voila! Und kostet auch ungefähr soviel wie ein kleines E-Auto.
      Benutzer Bild
    • CalibriLight 27.08.2020 12:33
      Highlight Highlight @ DerHans - das ist dann wohl die Antwort auf die Siebenmeilenstiefel! ;-)
  • obi 27.08.2020 12:03
    Highlight Highlight Weshalb E-Bikes in der Schweiz so erfolgreich sind: Because the Swiss are super rich und sich die teuren Dinger leisten können. Ta-daaa.
    • dä dingsbums 27.08.2020 12:06
      Highlight Highlight Das ist schon etwas dran. Ein gutes neues E-Bike kostet so viel wie ein anständiger Gebrauchtwagen.
    • Tschowanni 27.08.2020 12:09
      Highlight Highlight Also ich kann mir keins leisten, auch nach 3 Jahren noch nicht
    • Pitsch Matter 27.08.2020 12:11
      Highlight Highlight Genau so ist es, reist man ein bisschen durch Europa, wird es auch dem hinterletzten bewusst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 27.08.2020 12:00
    Highlight Highlight Erstaunlich, hört man doch die Leute immer nur fluchen oder E-Bikes ablehnen. Oder ist das nur so bis man selber die Vorzüge geniesst?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.08.2020 12:25
      Highlight Highlight Bei mir war das definitiv so :-)
    • Reto Kehrli 27.08.2020 12:41
      Highlight Highlight Ist in 95% der Fälle so, letzthin meinte ein Mitglied unseres firmeninternen MTB-Clubs nach einer Probefahrt: "Jungs, wir haben die letzten 30 Jahre alles falsch gemacht".

      Natürlich brauchen Spitzensportler nicht zwingend ein E-MTB, aber für Freizeit-Velöler ist der Motor ein Segen.
      Ich hätte mich nie motivieren können eine 50km Tour mit 1600 Höhenmeter zu machen, mittlerweile haben wir ein E-Bike Grüppchen und machen jeden Dienstag so eine Runde.
    • Fretless Guy 27.08.2020 13:42
      Highlight Highlight Ich haben mein konventionelles aber qualitativ hochwertige MB dieses Jahr verschenkt und ein eher günstiges E-MB gekauft. Ich gehe nicht in die Berge aber gurke im Unterland ein bisschen über Stock und Stein in der Gegend rum. Ich brauche die Unterstützung in der Ebene nicht, aber bergauf (ich wohne auf einer Anhöhe) weil ich sonst jedes mal ein paar Wochen lang doofe Entzündungen pflegen müsste. Also mit E oder gar nicht, das war die Wahl vor der ich stand. Das Alter wohl 😁
  • wilbur 27.08.2020 11:56
    Highlight Highlight ich kann es nicht genau erklären, aber diese e-mountainbikefahrer empfinde ich irgendwie als das schlimmste, was die evolution zu stande gebracht hat ;).
    • Adam Gretener 27.08.2020 12:06
      Highlight Highlight So, so, das schlimmste der Evolution. Aber Auto fährst Du? Bus? Flugzeug? Das dann aber schon...
    • Thorium 27.08.2020 12:19
      Highlight Highlight Das wären für mich eher die e-Trotties
    • Ezi 27.08.2020 12:32
      Highlight Highlight Toleranz ist nicht deine Stärke, gell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LarsBoom 27.08.2020 11:55
    Highlight Highlight Ich weiss noch wie meine Mutter als erstes an den Quartier Veloausflug mit einem Flyer gekommen ist. Spot und Häme hat sie geerntet. Heute haben dort über 80 % ein E-Velo.
  • TomTomZH 27.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan davon. Bin aber auch jung...
    Der Sinn vom Velo steht bei mir darin n bisschen zu trainieren und Spass zu haben (MTB auf Trails etc. Fahren), und da brauch ich keinen E-motor für.
    1. Trainier ich mehr
    2. Das Velo ist ohne Motor viel Leichter und dadurch das Handling viel besser
    3. Im Flachen erreiche ich (und selbst ab-und-zu Fahrer schaffen das mit einem Stadtvelo) die 25km/h sowieso.
    Schlussendlich gönne ich jedem das seine, nur käme mir momentan nicht in den Sinn warum ich eins kaufen sollte.
    Was passiert eigentlich mit den ganzen Batterien wenn die fertig sind?
    • Reto Kehrli 27.08.2020 12:47
      Highlight Highlight E-MTBs sind für die "untrainierten" die lieber Trails runter anstatt hoch fahren.

      Wenn du fit genug bist um jeweils wieder hoch zu strampeln ist das doch super.
      Ich bin aus meinen besten Jahren raus, fahre aber trotzdem gerne Trails bzw. Singletrails und da hilft der Motor ungemein.
      Ich trainiere auch mit Unterstützung (wer fährt schon Turbo?).

      Wendig sind sie übrigens auch, natürlich keine 11Kg Allmountain Rakete, aber ich hatte bisher noch keine Probleme um enge Ecken zu kommen.

      Zu den Akkus, die werden (hoffentlich) recycled.
    • Tomtom64 27.08.2020 12:49
      Highlight Highlight Bin nicht mehr ganz so jung, sehe das aber genau gleich (liegts am Namen?).
  • Gubbe 27.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Ich habe seit 8 Jahren ein E-Bike. Eine Stadt-Land-Version.
    Dieses E-Mountainbike mit Federung hinten und vorne, braucht eigentlich im Alltag niemand. Die Meisten brauchen es um in der Freizeit am Fluss, über Asphalt, oder über Kieswege zu radeln. Ein etwas breiterer Pneu, unkaputtbar, ja gibt es, und nicht zu grobes Profil würde mit einer guten Vordergabel reichen.
    • TomTomZH 28.08.2020 17:18
      Highlight Highlight Schon mal was von Trails gehört?
      Also na klar benutzen viele diese velos auch für den Täglichen Verkehr aber auf Abwegen (wo du sonst wahrscheinlich selten warst) gibt es viele von denen, und die haben auch ihren rechtmässigen zweck.
      Ich denke kaum dass sich dein Fahrrad für gröberes Gelände eignet.
      Und ausserdem, warum sprichst du dich gegen einen Typen von E-bike aus wenn du selbst eins fährst? Schlussendlich sind es alles Drahtesel mit 2 Rädern und einem Antrieb, nur halt in verschiedener Form.
  • Pointer 27.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Dem wird sich wohl auch bald der Chef beugen müssen und eins kaufen. 😉
  • murrayB 27.08.2020 11:45
    Highlight Highlight Das eBike - der SUV unter den Velos...
    • Peter Miese 28.08.2020 01:22
      Highlight Highlight Der Stromer von Thömus – der BMW unter den eBikes 🤨
  • Tooto 27.08.2020 11:38
    Highlight Highlight Alles wird elektrisch.
    Wall-E ist vielleicht doch nicht nur Fiktion :)

    Bin mal gespannt ab wann die Mehrheit der E-Bikes zum verstauben in der Garage steht, weil man für die 5000 Stutz dann wieder in die Malediven fliegen darf :D
    • DerHans 27.08.2020 12:28
      Highlight Highlight Ich weis ja nicht wie sie leben, aber ihr Leben ist heute schon zu 99% elektrisch oder bügeln sie noch mit Kohle im Schein einer Kerze?
    • Tooto 27.08.2020 13:04
      Highlight Highlight Ok pardon, jedes Fortbewegungsmittel. Alles was, ausser gehen noch einen minimalen Kraftaufwand benötigt, wird elektrisch.

      Ich finde es schön ermöglichen E-Bikes gewissen Leuten Dinge, die sie mit normalen Velos nicht (mehr) fahren können. Pässe zum Beispiel.

      Trotzdem frag ich mich, was die meisten Leute mit ihren teuren, ultraschweren E-Bikes wollen
    • DerHans 27.08.2020 13:21
      Highlight Highlight @Tooto was denken sie wie die Leute über Strom in den eigenen 4 Wänden gestänkert haben als dies noch eine Neuheit war und sich nur die Reichen sowas leisten konnten. Heute kaum vorstellbar in einem Haus zuwohnen ohne Strom. Warum interessieren sie sich überhaupt was Leute für (in ihren Augen) unsinniges Zeug kauften. Ich wette ich würde bei ihnen zu hause auch eine Menge Unsinn finden. Interessiert mich aber nicht. Hauptsache sie haben freude daran.
    Weitere Antworten anzeigen

Das sind die extremsten Campingplätze der Schweiz

Alleine im letzten Jahr verbrachten über 3,5 Millionen Menschen eine Nacht auf einem Schweizer Campingplatz. Falls du noch eine Inspiration für deine nächste Outdoor-Nacht brauchst – das sind die «extremsten» Campingplätze der Schweiz.

Camping ist wieder hip. 2017 zählte die Schweiz rund 3,1 Millionen Logiernächte auf einem Campingplatz, 2018 schon deren 3,6. Beides sind Rekordwerte. Natürlich sind es besonders die Sommerwochen, welche die Leute auf Campingplätze locken. Im letzten Jahr waren es alleine im August fast eine Million Logiernächte.

Gründe für die Beliebtheit des Campings gibt es mehrere. Zum einen sind Ferien in der Schweiz im Trend. Die Nähe zur Natur spielt mit und durch «Glamping» erhält auch ein gewisser …

Artikel lesen
Link zum Artikel