Schweiz
Energie

Fast 10'000 Energie-Anlagen mit neuem Verfahren bewilligt

Fast 10'000 Energie-Anlagen mit neuem Verfahren bewilligt

30.01.2024, 11:2230.01.2024, 11:22

Das vereinfachte Verfahren für den Bau von Solaranlagen, Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüssen und E-Ladestationen ist bisher ein Erfolg: Rund 9600 Anlagen sind seit Anfang 2023 bei den Baubehörden der Zürcher Gemeinden gemeldet und behandelt worden.

ARCHIVBILD ZUM WATT D'OR --- Floating barges with solar panels are pictured on the "Lac des Toules", an alpine reservoir lake, in Bourg-Saint-Pierre, Switzerland, Tuesday, October 8, 20 ...
Auf dem Lac des Toules, einem alpinen Stausee, in Bourg-Saint-Pierre, schwimmen Solarzellen.Bild: keystone

4600 Solaranlagen, je rund 2300 Wärmepumpen und Erdsonden-Anlagen, 400 Fernwärmeanschlüsse und einige Dutzend E-Ladestationen wurden seit Januar 2023 im sogenannten Meldeverfahren behandelt.

Dass das Meldeverfahren so oft genutzt werde, sei erfreulich, wird Baudirektor Martin Neukom (Grüne) in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. Mit diesem vereinfachten Vorgehen sei der Umstieg auf erneuerbare Energien für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer vereinfacht worden.

Solche Projekte müssen im Kanton Zürich kein Baubewilligungsverfahren mehr durchlaufen, sondern lediglich der zuständigen Baubehörde gemeldet werden. Ordnet die Gemeinde innert 30 Tagen nichts Gegenteiliges an, kann das Vorhaben gebaut werden. Die Baudirektion betonte, dass übergeordnete Interessen auch mit dem vereinfachten Verfahren gewährt bleiben würden.

In Kernzonen und bei denkmalgeschützten oder ortsbildgeschützten Objekten ist das einfache Meldeverfahren nicht möglich. Erdsonden benötigen zudem weiterhin eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung und Wärmepumpen einen Lärmschutznachweis. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Neutralitätsinitiative wurde klar abgelehnt – das sagen Politikerinnen und Politiker
Am 27. September hat die Schweizer Stimmbevölkerung unter anderem über die von der SVP lancierte Neutralitätsinitiative abgestimmt. Schon bei Umfragen im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass die Initiative abgelehnt werden dürfte. Das Resultat an der Urne fiel dann auch sehr deutlich aus. Rund 70 Prozent stimmten «Nein».
Zur Story