Schweiz
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«VBS tut zu wenig fürs Klima» – Junge GLP will Solar-Kasernen und Elektro-Truppenfahrzeuge

Solarpanels bei einer Truppenübung der südkoreanischen Armee. Bild: EPA

Die Schweizer Armee soll beim Klimaschutz ein «Vorbild» werden, finden die Jungen Grünliberalen. Deshalb soll sie auf Solarenergie und Elektrofahrzeuge setzen. Die Armee tue bereits sehr viel im Kampf gegen den Klimawandel, sagt das VBS.

27.07.18, 09:25 27.07.18, 17:52


Das Verteidigungsdepartement VBS und die ihm unterstellte Armee gehören zu den grössten Energieverbrauchern der Schweiz. Das belegen Zahlen aus dem Energiekonzept VBS 2020 aus dem Jahr 2013:

Die Grossverbraucherin Armee hat sich dazu bekannt, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Bis 2020 will das VBS den CO2-Ausstoss gegenüber dem Jahr 2001 um 20 Prozent reduzieren. Sie müsse eine Vorbildfunktion wahrnehmen, hielt sie 2013 im Energiekonzept fest.

Aus Sicht der Jungen Grünliberalen (JGLP) ist seither aber zu wenig passiert. «Im VBS wird dem Umweltschutz zu wenig Priorität eingeräumt.» Ein Grund dafür sei, dass das Departement seit Jahrzehnten in FDP- und SVP-Händen sei. Dabei sei vermehrter Umweltschutz je länger je mehr auch sicherheitspolitisch relevant – und verweist auf Hochwasser und Felsstürze. 

Pascal Vuichard, Praesident Junge GLP,  propagiert im Namen vom «Komitee gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung» ein Nein zum neuen Geldspielgesetz am Donnerstag, 5. April 2018 in Bern. Die Volksabstimmung ueber das Geldspielgesetz findet am 10. Juni 2018 statt.(KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Pascal Vuichard, Co-Präsident der jungen Grünliberalen. Bild: KEYSTONE

Nun brauche es griffige Massnahmen – die jungen Grünliberalen nennen zwei. Die Armee soll die Dächer auf den Kasernenarealen konsequent mit Solarpanels ausstatten. Und sie soll die Personenwagenflotte auf Elektromobilität umstellen.

«Enormes Potenzial»

«Das sind einfach umsetzbare Massnahmen, die einen konkreten Nutzen bringen und zusätzlich eine Signalwirkung an die Gesellschaft aussenden», sagt Pascal Vuichard, Co-Präsident der Jungen Grünliberalen.

Auf den Dächern der Gebäude im Besitz des VBS gebe es ein «enormes Potenzial» zur Energiegewinnung, doch Solaranlagen gebe es darauf noch so gut wie keine. Die Verwendungsmöglichkeiten für den Solarstrom seien zahlreich: Von der Heizung über die Grossküchen bis hin zur Elektromobilität.

Für diese sei die Armee laut Vuichard geradezu prädestiniert: «Ihre zahlreichen Personenfahrzeuge kehren meistens wieder an den Ausgangsstandort zurück und können über Mittag aufgeladen werden.» Damit könne der Treibstoffverbrauch stark reduziert werden.

Die Jungpartei ist derzeit in Gesprächen mit GLP-Nationalrat Martin Bäumle. Er wird in der Herbstsession Vorstösse einreichen, wie Bäumle auf Anfrage von watson bestätigt. Sie fordern Auskünfte vom Bundesrat über das Potenzial von Solarenergie und Elektromobilität bei der Armee: «Der genaue Wortlaut wird noch ausgearbeitet», so Bäumle.

«Keine Kompromisse bei Einsatzbereitschaft»

SVP-Nationalrat Werner Salzmann beurteilt die Vorschläge der Jungen Grünliberalen skeptisch: «Die Bewegungstauglichkeit von Elektrofahrzeugen ist beschränkt.» Die Armee müsse mit ihren Fahrzeugen den Transport und die Versorgung der Truppen im Feld sicherstellen können: «Das Militär darf nicht aus ökologischen Überlegungen Kompromisse bei der Einsatzbereitschaft machen.»

Auch hinter die Forderung nach Solarpanels auf jedem Kasernendach setzt der Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats ein Fragezeichen: «Mit Solarenergie kann man nicht den Spitzenbedarf abdecken», sagt Salzmann. Es sei deshalb fraglich, ob zusätzlicher Solarstrom von Armeestandorten überhaupt einem Bedürfnis entspreche.

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Areal der Kaserne Thun. Bild: vbs.admin.ch

Beim VBS streitet man den Vorwurf der Untätigkeit beim Thema Solarenergie von grünliberaler Seite ab. «Bei jedem grösseren Immobilienvorhaben wird untersucht, ob Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien eingesetzt werden können», sagt VBS-Sprecher Renato Kalbermatten. Bei Neu- und Umbauten in den letzten Jahren seien beispielsweise in erster Linie Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energiequellen realisiert worden.

Auch beim Thema Solarenergie verweist das VBS auf Fortschritte in den letzten Jahren: «Bei jedem Bauvorhaben wird anhand einer Checkliste geprüft, ob die Installation einer Photovoltaikanlage sinnvoll ist», erläutert Kalbermatten. Im gesamten VBS-Gebäudepark befinden sich gemäss Zahlen von 2017 schweizweit 40 Photovoltaik-Anlagen mit einer Jahres-Produktion von 6.366 Gigawattstunden in Betrieb. Bis 2050 wird ein Endausbau der Photovoltaikanlagen bis 2050 auf jährlich 15 Gigawattstunden angestrebt.

Trotz den ambitionierten eigenen Zielen zeigt sich das VBS gegenüber den Forderungen der GLP skeptisch – auch mit Blick aufs Budget. Dächer auf Kasernenarealen könnten nur dann konsequent mit Solarpanels ausgestattet werden,  wenn einerseits die nötigen Finanzmittel vorhanden seien. Andererseits sei die Idee nur bei Dächern realisierbar, deren Lebensdauer grösser ist als die Amortisationszeit der zu installierenden Photovoltaikanlage.

Armee macht sich Gedanken über Klimawandel

Unabhängig von der Haltung zu Solarpanels auf Kasernendächern befasst sich das Militär vermehrt mit Fragen der Nachhaltigkeit. Die Sichtweise, wonach der Kampf gegen den Klimawandel auch ein sicherheitspolitische Komponente hat, scheint sich auch in der Armee zunehmend durchzusetzen. 2016 publizierten zwei Angehörige des Armeestabs in der VBS-Zeitschrift «Military Power Review»

Dort kamen sie zum Schluss: «Die möglichen Folgen des Klimawandels und die zunehmende Verknappung fossiler Energieträger erfordern ganzheitliche und vorausschauende Strategien». Nur so könne die Armee «die geforderten Bewältigungs- und Durchhaltefähigkeiten» erbringen. Gegenüber dem Tages-Anzeiger lobte der Klimaleiter von WFF Schweiz den «überzeugenden» Artikel.

SVP-Nationalrat Werner Salzmann ist selber Ausbildungsoffizier im Heeresstab und Oberst der Armee. Er findet es zwar grundsätzlich richtig, dass das Militär ihren Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 und ihren Klimazielen leistet. «Doch die Armee muss sich in erster Linie auf ihren Kernauftrag konzentrieren und die Landesverteidigung sicherstellen.»

Am Ende sei es auch immer eine Frage der Finanzen. «Bei den Rüstungsgeschäften der Armee müssen wir um jeden Franken kämpfen.» Bald komme es etwa zur wichtigen Abstimmung über neue Kampfjets und die Erneuerung der Luftverteidigung. «Ich bin nicht bereit, bei der Sicherheit Abstriche zu machen, um dafür Solarpanels oder Elektrofahrzeuge zu finanzieren.»

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67
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bene_ 29.07.2018 20:41
    Highlight An alle diejenigen Kommentatoren, die sich darüber entrüsten, dass nun Panzer und Bunker nur noch mit Solarenergie laufen sollen: Gemäss Text geht es um die Personenwagenflotte, d.h. die Zivilfahrzeuge. Und von denen legt der Grossteil deutlich unter 100km pro Tag zurück und kehrt jeden Abend zum Ausgangspunkt zurück.
    6 1 Melden
  • iNDone 27.07.2018 17:24
    Highlight Wie wars mit Elektro-Kampfjets? 😂🤣😂
    34 6 Melden
  • Sarkasmusdetektor 27.07.2018 16:30
    Highlight Dezentrale, unabhängig vom Ausland, funktioniert auch noch, nachdem Kraftwerke bombardiert und das Land von Treibstofflieferungen abgeschnitten ist - ich frage mich, wie die Armee ernsthaft auf Photovoltaik verzichten kann. Ausser natürlich, sie würde sowieso nicht mit einem Ernstfall rechnen, aber das kann ja nicht der Grund sein, oder?
    40 22 Melden
    • reaper54 28.07.2018 22:03
      Highlight Mh der Gegner zerstört natürlich alle Kraftwerke aber die Solardächer der Armee werden verschont 🤣
      Bunker sind auch ehr schwer per Solarenergie zu betreiben...
      12 1 Melden
  • Nikolai G. 27.07.2018 15:24
    Highlight Die schlimmsten Klimasünder sind die Transport- und Kreuzfahrtschiffe. Der Bund soll seine Reederei Flotte mit Katalysatoren ausstatten. Dann würden sie sehr viel gegen den ganzen CO2 Ausstoss unternehmen.
    49 11 Melden
  • andrew1 27.07.2018 11:38
    Highlight Bei der armee steht eben die zuverlässigkeit, robustheit und langlebigkeit im vordergrund. Die puchs taten ihren dienst um die 40 jahre und funktionierten quasi immer wenn sie nicht gerade auf dem dach parkiert wurden. Zudem müssen halt auch die reichweiten stimmen. Schon die motorräder, welche ca alle 400 km getankt werden müssen sind logistisch anspruchsvoll da man häufig alle an die bebeco schicken muss.
    56 15 Melden
  • meine senf 27.07.2018 10:35
    Highlight "Die Armee kämpft gegen den Klimawandel".
    Wie das? Sonne mit Mörser beschiessen? Autos mit schlechten Abgaswerten mit Panzer bekämpfen? Flugzeuge mit Luftabwehrraketen herunterholen?
    65 24 Melden
  • Der Tom 27.07.2018 10:35
    Highlight Auf Dächer von Bundesbetrieben gehören generell solaranlagen.
    100 7 Melden
  • kieni 27.07.2018 10:34
    Highlight sind es nicht auch die gleichen die dem VBS immer weniger Geld zusprechen möchten? 🤔
    70 29 Melden
    • DerSimu 27.07.2018 14:47
      Highlight Neeeeeeeeein das sind andere 😂
      33 7 Melden
    • rodolofo 28.07.2018 17:30
      Highlight Ja, denn: "Weniger ist mehr!"
      So argumentieren die Rechtsbürgerlichen jeweils, wenn es um die Sozialhilfe, oder um die Entwicklungszusammenarbeit geht.
      11 17 Melden
    • Froggr 29.07.2018 21:17
      Highlight Rodolof: ist ja wohl ein kleiner unterschied, nicht? Bei der Entwicklungshilfe oder der Sozialhilfe bringt einfach nur Geld reinpumpen nichts, da sie ja irgendwann auf sich selbst gestellt sind. Kannst ja nicht bis in die Ewigkeit Geldspritzen machen.
      4 1 Melden
  • Waldorf 27.07.2018 10:34
    Highlight Die Armee abschaffen und in einen Landesdienst mit ökologischer und sozialer Ausrichtung umwandeln wäre noch ein bizzeli effizienter. Hach Utopia....
    56 67 Melden
    • lilie 28.07.2018 09:23
      Highlight @Walddorf: Ich träume auch von einer Welt ohne Armeen und ohne Krieg. Aber solange andere immer noch Chriegerlis spielen wollen, muss auch ein friedliebendes, neutrales Land in der Lage sein, sich zu verteidigen.
      30 7 Melden
    • Waldorf 28.07.2018 10:53
      Highlight Sich einfach ganz unnationalistisch ergeben würde wohl weniger opfer fordern. Unsere armee hätte eh keinen stich gegen allfällige agressoren, sind wir ehrlich. Mit guerilliataktik könnte man allerhöchstens ein afghanistan szenario herbeiführen.
      14 27 Melden
    • lilie 28.07.2018 11:44
      Highlight @Walddorf: Nun, ich bin eigentlich schon dafür, dass wir uns verteidigen. Nicht, weil ich scharf auf Krieg wäre, sondern weil ich etliches in unserem Land schätze, was nach einer feindlichen Übernahme mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Geschichte wäre: direkte Demokratie, Ordnung und Sauberkeit, hohe Qualität der Lebensmittel und vieles mehr.

      Und natürlich können wir uns nicht allein verteidigen, wir brauchen die Hilfe unserer Nachbarländer. Aber da ist es nur recht, wenn wir auch unseren Beitrag zu unserer eigenen Sicherheit leisten.
      24 6 Melden
    • Waldorf 28.07.2018 14:21
      Highlight Ich empfinde bedrohungen durch fremde armeen als höchst imaginär. Es gibt weitaus realistischere bedrohungen für die errungenschaften unserer gesellschaft. Gedankenspiele mit kriegsszenarien wie im 2. weltkrieg (um welche es beim gedanken der landesverteidigung schlussendlich in etwa geht) sind längst überholt, geistern uns aber dennoch im kopf umher. Ich verstehs halt nicht.
      7 16 Melden
    • lilie 28.07.2018 14:31
      Highlight Ich weiss, was du meinst.

      Natürlich erscheint es im Moment zum Glück als völlig unwahrscheinlich, dass du Schweiz oder irgendeines unserer Nachbarländer in einen Krieg gerät.

      Aber gerade Trump zeigt uns, dass das, was wir noch gestern für unwahrscheinlich hielten, schon heute eine Realität sein kann. Aus Feinden können Freunde werde, aus Verbündeten aber auch Entfremdete.

      Wir müssen wach bleiben und mitverfolgen, was auf der Welt passiert. Denn wenn sich die Lage plötzlich ändert, ist es zu spät, eine Armee aus dem Boden zu stampfen (wenn wir sie vorher abgeschafft haben).
      12 3 Melden
    • Waldorf 28.07.2018 18:27
      Highlight Wir werden uns nicht einig. Ist auch ok. Was aber ganz bestimmt so ist: deine Art von Haltung erzeugt das, was man selbsterfüllende Prophezeiung nennt. Global betrachtet ist es genau dieses Phänomen, welches sich in einem Teufelskreis wiederholt. Ausbrechen kann man nur, indem man da nicht mehr mitmacht. Ich bin in jedem Fall für absoluten Gewaltverzicht!
      3 4 Melden
    • Luca Brasi 28.07.2018 21:59
      Highlight Costa Rica hat keine Armee und lebt gut damit...
      5 8 Melden
    • Jürg Müller 29.07.2018 05:27
      Highlight @Waldorf und lilie: Wenn nur unsere Politiker so miteinander reden würden, wie Ihr beide, die Welt wäre eine bessere. Ich mag Euch, mMn habt Ihr beide recht. Ihr seit gegenteiliger Meinung, aber Euch traue ich einen wirklich schweizerischen (guten) Kompromiss zu. Bitte geht nach Bern. Keine Ironie.
      6 2 Melden
    • lilie 29.07.2018 06:18
      Highlight @Walddorf: Ich bin ja auch zwiegespalten über das Thema. Ein Punkt ist sicher, dass ich konkrete mögliche Bedrohungen gar nicht richtig einschätzen kann, dazu hab ich mich zu wenig damit befasst.

      Und das, was du selbsterfüllende Prophezeihung nennst, würde ich nicht so nennen, weil ich nur dafür bin, dass ein Land sich verteidigen kann. Würden das alle tun, könnte man die Armeen abschaffen, weil es niemanden mehr gibt, der angreifen kann.

      Mir steht einfach das Beispiel Tibet vor Augen, dass China nichts entgegensetzen konnte. Die Zerstörung einer solchen Kultur finde ich tragisch.
      7 1 Melden
    • lilie 29.07.2018 06:24
      Highlight @Luca: Danke für den Hinweis! Ich hab mal ein wenig nachgelesen, war mir bisher nicht bewusst. Das scheint eine gute Sache zu sein, vor allem, weil Gelder frei wurden, um in Bildung etc. zu investieren.

      Allerdings gehts eben doch nicht ohne Militär: Seit 8 Jahren ist die US Army mit mehreren 1000 Mann und Kriegsschiffen in Costa Rica stationiert, um den Drogenschmuggel zu bekämpfen.

      Und das wäre eben aus meiner Sicht eine gute Alternative für die Schweiz: Ein Abkommen mit Nachbarländern, die Schweiz zu schützen, falls notwendig. Dann könnte man die (eigene) Armee abschaffen.
      3 6 Melden
    • Waldorf 29.07.2018 23:15
      Highlight Die us army den drogenschmuggel bekämpfen....wenns nicht so traurig wär, würde ich lauthals loslachen! Aber ich hab grad echt keine energie darauf noch einzugehen.
      Aber danke für die diskussion!
      1 0 Melden
  • rolf.iller 27.07.2018 10:28
    Highlight Hmmmm, eine Armee, die von ausländischer Energielieferungen unabhängig ist, klingt gar nicht schlecht.
    72 7 Melden
  • N. Y. P. 27.07.2018 10:27
    Highlight «Ihre zahlreichen Personenfahrzeuge kehren meistens wieder an den Ausgangsstandort zurück und können über Mittag aufgeladen werden.»

    Dieser Satz macht mir gerade ein wenig Sorgen.

    Dann hoffe ich, dass die pöhsen Russen im Kriegsfall unsere Ladestationen frei zugänglich lassen, damit sich unsere Truppen weiterhin verschieben lassen.

    Die Ladestationen könnte man noch rosa anstreichen. Dann sähe es sehr hübsch aus.

    ☝️evt. die Panzer noch aus
    Karton ?

    Wäre der Hammer. Dann könnte man sie zusammefalten und verstecken, falls es notwendig wäre. 😁
    49 40 Melden
    • DerHans 27.07.2018 13:23
      Highlight Zum Glück hat jede Kaserne eine eigene Ölquelle mit Raffinerie damit uns das Öl nie abgedreht werden kann.
      70 15 Melden
    • 7immi 27.07.2018 17:13
      Highlight @derhans
      im gegensatz zu strom kann man diesel/benzin in tanks transportieren und lagern (pflichtlager) und mobile tankstellen betreiben. bei elektrizität sieht das bekanntlich etwas anders aus. auch strompflichtlager sehen sicher interessant aus. man muss nicht bei notstrukturen mit sparen beginnen, wenn mans im alltag nicht schafft...
      20 10 Melden
  • ands 27.07.2018 10:26
    Highlight «Ihre zahlreichen Personenfahrzeuge kehren meistens wieder an den Ausgangsstandort zurück und können über Mittag aufgeladen werden.»
    Diese Aussage stimmt. Nur ist das Problem mit dem "meistens", dass man eben trotzdem ab und zu quer durch die Schweiz fahren muss und eben nicht an den Ausgangsstandort (oder in eine andere Kaserne) zurückkehren kann. Dann bräuchte man also zusätzliche Elektrofahrzeuge und könnte die bestehende Flotte nicht ersetzen. Damit lässt sich keine positive Gesamtbilanz erzielen.
    12 12 Melden
  • Lord_Mort 27.07.2018 09:59
    Highlight Wir hatten in der RS an einem Morgen einen "Lehrgang" zum Thema Umweltschutz und Armee. Am Nachmittag mussten wir das Löschen von Bränden üben. Danach wurde das Öl aus den Wannen einfach in die Regenrinne gekippt. Umweltschutz à la VBS.
    55 23 Melden
    • derEchteElch 28.07.2018 16:43
      Highlight Das war keine Regenrinne sondern ein Ölabscheider. Ist gängig auf allen Strassen und Plätzen, wo vFahrzeuge verkehren, parkiert oder gewartet werden..

      Bitte keine Fakenews verbreiten.
      17 2 Melden
  • Jimmy :D 27.07.2018 09:56
    Highlight Die Armee ist so veraltet, dass jeder Soldat immer noch sein Bajonett dabei hat...
    Bevor die Armee Solaranlagen installiert wird sie abgeschafft.
    37 25 Melden
  • Martinov 27.07.2018 09:54
    Highlight "Halt Schwizer Militär!Bitte warted hurti bisi glade han"

    "meined sie ihres Gwehr?"

    "nei s fahrzüg denk"
    43 11 Melden
  • foxtrottmikelima 27.07.2018 09:46
    Highlight Die Schweiz hat in diesem Fall bald keine rechten Panzer mehr, sondern eher hunderte E-Smarts mit einem auf das Dach montiertem Sturmgewehr...
    21 9 Melden
    • lilie 28.07.2018 09:51
      Highlight Die würden den Feinden aber ganz schön um die Ohren fahren. 😆🤣
      9 0 Melden
  • vescovo 27.07.2018 09:40
    Highlight "Die Armee muss Transport und Versorgung sicherstellen"
    Wenn es zu einem grösseren Krieg kommen sollte und der Schweiz der Ölhahn abgedreht wird, können Sie Ihre Dieselfahrzeuge schieben, Herr Salzmann.
    Strom können wir hingegen selber herstellen.
    218 89 Melden
    • Yummy 27.07.2018 09:49
      Highlight Diesel kann aber kostengünstig in Riesenmengen gelagert werden. Wie soll das beim Strom gehen? Sind wir dann im Kriegsfall vom guten Wetter abhängig? :P
      32 24 Melden
    • Roman Stanger 27.07.2018 09:58
      Highlight Ist das jetzt ernst gemeint? Die Schweiz lebt mitten im NATO-Gebiet. Wenn es jemand schafft, uns den Ölhahn abzudrehen, seien es die NATO-Staaten selbst oder jemand anders, dann wäre es für die Schweiz ziemlich hanebüchen, gegen diesen Gegner in den Krieg ziehen zu wollen.
      33 14 Melden
    • Bennno 27.07.2018 11:07
      Highlight Insbesondere dezentral. Ich zweifle auch daran, dass im Kriegsfall die zentralen AKWs weiterbetrieben werden können. Das sind zu schöne und effektive Angriffsziele, um die Energieversorgung eines Landes kaputtzumachen und gleichzeitig auch sonst noch Chaos zu stiften. Eine dezentrale Stromversorgung über Solaranlagen (und Batterien für Nachtstrom) kann man zwar beschädigen, aber lässt sich kaum integral zerstören... Eine robuste, widerstandsfähige und unabhängige Armee würde eigentlich auf eine dezentrale einheimische Energieversorgung setzen.
      35 3 Melden
    • Nevermind 27.07.2018 11:21
      Highlight Keine Sorge. Die Kraftstoffreserven der Armee sind sicher gebunkert.
      Im Kriegsfall ist unsere Stromversorgung eines der ersten Angriffsziele, da diese sehr verwundbar ist und sich kaum härten lässt. Ausser man verlegt die gesammte Produktion, Verteilung und Lagerung unter die Erde.

      In Friedenszeiten ist Solarstrom für die paar Armee-PW der Berufskader sicher erstrebenswert.
      Für Truppentransporter müsste man dann aber einen zweiten Fuhrpark für den Friedensdienst anschaffen und im Krieg wieder die Diesel reaktivieren.
      25 9 Melden
    • 7immi 27.07.2018 11:43
      Highlight @vescovo
      wenn es zu einer grösseren krise kommt wird der treibstoff rationiert und reicht dank pflichtlagern relativ weit. ausserdem sind viele fahrzeuge mehrstofftauglich (daher nur euro 3 abgasnorm) und fahren auch mit qualitativ schlechten treibstoffen. da unser ganzes system auf fossile treibstoffe ausgelegt ist (auch blaulichtorganisationen etc.) ist es nicht sinnvoll, dieses zu ändern. man sollte mal im kleinen anfangen, zb bei polizei und feuerwehr, bevor man bei der armee beginnt. unterm strich sind die emissionen der armee ohnehin vernachlässigbar.
      27 12 Melden
  • DerSimu 27.07.2018 09:37
    Highlight Wenn man der Armee nicht immer weiter das Budget kürzt, kann man das sogar machen.
    117 91 Melden
    • rodolofo 28.07.2018 17:23
      Highlight Falsch!
      Man kann kürzen UND die Armee ökologischer machen.
      Je weniger Armee, desto ökologischer.
      5 8 Melden
  • kleiner_Schurke 27.07.2018 09:28
    Highlight Künftig finden Kriegen nur noch bei Tag statt. Solarpanzer fahren in der Nacht nicht.
    219 78 Melden
    • Fly Boy Tschoko 27.07.2018 09:37
      Highlight Ist doch kein Ding. Ausserhalb der Bürozeiten läuft ja eh nichts.
      99 34 Melden
    • Yummy 27.07.2018 09:38
      Highlight Also bei der Luftwaffe würde das ja passen... bis 17:00Uhr scheint ja die Sonne :P
      60 21 Melden
    • Theor 27.07.2018 10:04
      Highlight Bin ich dafür! Endlich könnte man die angepeilten 6 Stunden Schlafzeit konsequent umsetzen.
      19 3 Melden
    • x4253 27.07.2018 10:19
      Highlight Wobei verschiedene Armeen an hybrid betriebenen Fahrzeugen (auch Panzer) forschen. Die Möglichkeit einen Panzer mit weniger Lärm und kleinerer Hitzesignatur zu bewegen in der Nacht ist unbestritten ein Vorteil. Aber der Öko-Aspekt spielt hier eher keine Rolle.
      31 2 Melden
    • rolf.iller 27.07.2018 10:21
      Highlight Meine Tesla fährt auch nachts...
      26 12 Melden
    • Sauäschnörrli 27.07.2018 10:22
      Highlight Wer schreibt etwas von Panzern? Es steht doch „Personenwagenflotte“ und das VBS besitzt z.B. nur schon 1‘800 zivilie Dienstwagen für Berufsmilitärs. Glaubst du jetzt auch etwa, im Kriegsfall kommt der Offizier in seinem Audi Kombi auf Frontbesuch?
      37 4 Melden
    • Gehirnbenutzer 27.07.2018 10:33
      Highlight Solarflugzeuge wären auch nicht schlecht. Wir fliegen ja eh nur bei Bürozeiten und dann hats normalerweise Licht.
      12 7 Melden
    • Matrixx 27.07.2018 10:34
      Highlight Doch, tun sie.
      Dank der Erfindung eines Herrn Galvano, die sich Galvanisches Element nennt. Heute besser bekannt als Batterie.
      27 4 Melden
    • blaubar 27.07.2018 10:38
      Highlight Künftig muss man beim Feind zuerst um Diesel betteln.
      13 2 Melden
    • Larss 27.07.2018 10:42
      Highlight Hybridpanzer wären ein Anfang?
      11 4 Melden
    • infomann 27.07.2018 10:46
      Highlight Wichtig scheint einfach mal negativ schreiben.
      Strom können wir immer selber produzieren.
      Wie steht es mit dem Öl, wenn die Grenzen dicht sind und glaubst du im ernst die Lieferung von Öl im kriegsfall ist gesichert????
      23 7 Melden
    • Bennno 27.07.2018 10:59
      Highlight Stimmt, meinen Tesla muss ich bei Sonnenuntergang auch immer in die Garage stellen. Der fährt in der Nacht nicht.
      19 8 Melden
    • 7immi 27.07.2018 11:52
      Highlight @flyboy/yummy
      die vom parlament verordnete sparrunde mit bürozeitenbereitschaft ist geschichte und wird durch ständiges widerholen nicht aktueller...
      15 3 Melden
    • rolf.iller 27.07.2018 12:31
      Highlight Die amis arbeiten schon am elektro-dronen-panzer

      13 1 Melden
    • infomann 27.07.2018 12:50
      Highlight Benno
      Du hast keinen Tesla!!!!!!!
      7 3 Melden
    • Theor 27.07.2018 13:23
      Highlight @rolf.iller

      Super! Der tötet einen dann wenigstens umweltschonend.
      13 4 Melden
    • dmark 27.07.2018 13:26
      Highlight @rolf.iller:
      Schlechter Vergleich. Dein Tesla wird in einem V-Fall keinen Meter mehr fahren, wenn die Strassen dicht gemacht werden. Geländetauglich ist er nur bedingt. Und Strom wirst du dann auch keinen mehr bekommen.
      8 17 Melden
    • Sarkasmusdetektor 27.07.2018 16:37
      Highlight Wenn du eine Solaranlage hast, wirst du wesentlich leichter an Strom kommen als an Benzin.
      12 2 Melden
    • Heilandsack 27.07.2018 19:13
      Highlight Panzer sind eh nur noch im Einsatz gegen die Zivilbevölkerung effizient. (Zynismus off)
      8 3 Melden
    • the sense of life 28.07.2018 00:04
      Highlight Welcher Krieg denn ? ^^ ich meine .. wir sind die Schweiz ... die Welt hat angst vor uns .. immerhin sind bzw haben wir "Beschti Armee vor wäut"
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    • rodolofo 28.07.2018 17:22
      Highlight Du bist anscheinend ein Praktiker, was?
      Was ist mit der Idee, Panzer CO2-los mit Wasserstoff zu betreiben?
      Werden sie getroffen, verwandeln sie sich in Wasserstoff-Bomben, was dann einer Zweiweg-Nutzung entspricht.
      Na, wer von uns Beiden ist JETZT der (innovative) Praktiker?
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    • SeboZh 28.07.2018 18:42
      Highlight Schön, endlich wird auf die luftwaffe rücksicht genommen. Waren also so gesehen die vorlage
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«Peinlich» – Ignazio Cassis greift in italienischer Zeitung die EU an und erntet Kritik 

Der FDP-Aussenminister gibt dem renommierten «Corriere della Sera» ein Interview. Die grösste Zeitung des Landes vergleicht Cassis' Wortwahl mit derjenigen des italienischen Rechtspopulisten Matteo Salvini. Schweizer Aussenpolitiker kritisieren Cassis' Äusserungen – von der SVP gibt es Lob.

Es sind erstaunlich direkte Sätze über die Europäische Union, welche Iganzio Cassis im Gespräch mit einem Journalisten des «Corriere della Sera» aus Mailand von sich gibt:

Die Aussagen des Schweizer Aussenministers im vergangenen Samstag erschienenen Interview (online nicht verfügbar) zeichnen ein wenig vorteilhaftes Bild der Europäischen Union.

In der Einleitung fragt der «Corriere della Sera»: «Sind das die Gedanken und Worte von Matteo Salvini (dem italienischen Innenminister von der …

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