Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das ist die erste Frau, die in der Schweizer Armee das Kommando über eine Brigade hat



Mit Brigadier Germaine J.F. Seewer übernahm am Mittwoch erstmals eine Frau das Kommando über eine Brigade der Schweizer Armee. Die 54-jährige Walliserin Germaine J.F. Seewer hat an der ETH Zürich promoviert und führte zuvor das Personelle der Armee. Sie folgt auf Brigadier Marco Schmidlin, der vom Bundesrat in den Armeestab berufen wurde, wie die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am Mittwoch mitteilt.

Am Dienstag, 26. Juni 2018 fand in den altehrwürdigen Mauern des Schlosses Greifensee eine Premiere statt: mit Brigadier Germaine J.F. Seewer übernahm erstmals eine Frau das Kommando über eine Brigade der Schweizer Armee. Regierungsrat und Militärdirektor Mario Fehr gratulierte Brigadier Seewer zur Kommandoübernahme und sprach zu den rund hundert anwesenden Kader der Führungsunterstützungsbrigade 41, die ihren Standort in Bülach hat. Bild: HO

Die 54-jährige Walliserin Germaine J.F. Seewer hat an der ETH Zürich promoviert. Bild: VBS

Bei der Kommandoübergabe am Mittwoch im Schloss Greifensee gratulierte der Zürcher Regierungsrat und Militärdirektor Mario Fehr Brigadier Seewe: «Ich freue mich und bin Stolz dabei zu sein, wenn zum ersten Mal in der Geschichte der Schweizer Armee das Kommando einer Brigade an eine weibliche Angehörige der Armee übertragen wird

Grösste Brigade der Schweizer Armee

Die Führungsunterstützungsbrigade 41 (FU Br 41) ist die grösste Brigade der Schweizer Armee. Sie betreibt die geschützten Führungsanlagen (Hauptquartiere) und stellt modernste Kommunikations- und Informationssysteme für die Führung von militärischen und subsidiären Einsätzen bereit. Zudem erbringt sie Dienstleistungen im Bereich Botschaftsfunk, Kryptologie, Übersetzen und Dolmetschen.

Die Brigade wurde im Rahmen der Armeereform XXI per 1. Januar 2004 gegründet. Nachdem sie jahrelang von Bern aus geführt worden war, zog das Kommando der FU Br 41 per 1. April 2009 nach Bülach in die dortige Kaserne. (whr)

Vollautomatische Roboter sind die Soldaten der Zukunft

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Die Welt gratuliert Joe Biden

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Er baute in Zürich das grösste Schweizer Flugzeug aller Zeiten

Der Bund überlegt derzeit, welchen ausländischen Kampfjet er beschaffen soll. Einst war es umgekehrt: Ein Schweizer hat seine Kampfflugzeuge aus Oberrieden Armeen in der ganzen Welt angeboten. Der Erfolg sollte sich aber nicht ganz einstellen.

Mit 25 Jahren konnte Alfred Comte Kampfflugzeuge nicht nur fliegen, sondern sie auch selber bauen. Der Welsche gehörte zu den ersten Militärpiloten der Schweiz und betrieb ab 1920 zuerst eine Flugschule und Werkstatt, dann eine Flugzeugfabrik in Oberrieden.

Nach neun Jahren flatterte ein Auftrag von solcher Grössenordnung ins Haus, dass Comte seine Fabrik mit rund 25 Angestellten um eine zweite Montagehalle erweitern musste. Direkt am Seeufer, wo heute das Fitnesscenter Holmes Place mit seiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel