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Nach sonnigen Tagen: Hagel und Schwergewitter in der Schweiz erwartet
Nach den wärmeren Tagen könnte es wieder hageln. Laut MeteoSchweiz kommt Hagel zwischen Mai und Juli besonders oft vor, wenn die Bedingungen für heftige Gewitter günstig sind. Konkret bedeutet dies «feuchte, energiereiche Luft», so das Bundesamt.
Es erklärt, dass Hagel «ausschliesslich innerhalb von Gewitterwolken» entsteht, wenn grosse Mengen warmer Luft aufsteigen.
Diese winzigen Tröpfchen werden dann durch Aufwinde in die Gewitterwolke getragen. In einer Höhe, in der die Temperatur unter 0 °C sinkt, können einige gefrieren und zu sogenannten «Hagelembrios» werden.
Übersetzung
Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.
Ein Phänomen, das in den oberen Schichten eines Gewitters auftritt, wo die Temperaturen auf etwa –40° sinken.
Mehrere Zentimeter grosse Hagelkörner
MeteoSchweiz präzisiert jedoch, dass die meisten Hagelembrios in den unteren Bereichen eines Gewitters entstehen, «etwa wenn ein Wassertröpfchen ein Sandkorn oder anderes Partikel enthält oder auf ein Eispartikel trifft».
Weiter heisst es:
In der Schweiz können Hagelkörner einen Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen. Diese «Eiskugeln» entstehen durch das Aufeinanderprallen von Tropfen unterkühlten Wassers, die gefrieren und dadurch an Grösse zunehmen. Oftmals entsteht so eine zwiebelförmige Struktur.
Um solche Grössen zu erreichen, müssen Hagelkörner «5 bis 15 Minuten im Aufwind schweben und zahlreiche unterkühlte Wassertröpfchen aufnehmen», erklärt MeteoSchweiz. Die Folge: «Wird das Hagelkorn zu schwer für den Aufwind, fällt es nach unten.» (jzs)
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