Die Bärlauchsaison hat begonnen – so erkennst du ihn
Mitte März bis Mai ist wieder Bärlauchzeit. Vor allem im April geniesst die Pflanze Hochsaison. Oft wächst das Wildkraut in grossen Massen und bedeckt weite Flächen des Waldbodens. Wo er wann genau spriesst, hängt allerdings auch vom Standort ab: An sonnigen Plätzen blüht er jeweils ein wenig früher als an schattigen Orten. Zudem blüht er in der Höhe meist länger und kann bis Ende Mai gepflückt werden.
Grundsätzlich darf sich jeder an der Pflanze bedienen, für den Eigenbedarf darf man Bärlauch überall pflücken, wo er auf öffentlichem Grund wächst.
Um den Fortbestand der Pflanze nicht zu gefährden, sollte man allerdings nicht nur an einer Stelle sammeln, sondern überall ein bisschen, riet Kräuterexperte Daniel Zenger einst gegenüber CH Media. Plus: «Man sollte nur so viel sammeln, wie man selbst verarbeiten kann – nicht dass man am Schluss noch etwas wegwerfen muss.»
Bärlauch zu erkennen ist allerdings nicht immer ganz einfach, jedes Jahr landen Menschen im Spital, weil sie Bärlauch mit giftigen «Zwillingen» verwechseln. Unser Blogger Gärtner Graf zeigt dir im folgenden Beitrag, wie du die Pflanze von den giftigen Herbstzeitlosen und Maiglöckchen unterscheiden kannst:
Gesund und vielseitig verwendbar
Bärlauch ist vielseitig einsetzbar und gilt als Kräuterwunder. Die frischen Blätter sind nicht nur verdauungsfördernd, sondern senken auch den Blutdruck leicht. Die Pflanze besitzt zudem einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C: 100 Gramm Bärlauch können bis zu dreimal so viel Vitamin C beinhalten wie 100 Gramm Zitrone.
Die Wildpflanze ist aber nicht nur gesund, sondern auch vielseitig in der Küche einsetzbar. Unser Food-Aficionado Oliver Baroni hat hier sechs Rezepte aufgelistet, die du zu Hause nachkochen kannst:
(ome)
