Wissen
Food

Bärlauch-Saison 2026: Wie man ihn erkennt und die besten Rezepte

Gärtner Graf Folge 4 Bärlauch Garten
Es ist wieder Bärlauchsaison. Bild: Gärtner Graf

Die Bärlauchsaison hat begonnen – so erkennst du ihn

Von März bis Mai wächst der Bärlauch wieder. Wie man ihn von giftigen Pflanzen unterscheiden kann – plus die besten Bärlauch-Rezepte.
02.04.2026, 12:5502.04.2026, 12:55

Mitte März bis Mai ist wieder Bärlauchzeit. Vor allem im April geniesst die Pflanze Hochsaison. Oft wächst das Wildkraut in grossen Massen und bedeckt weite Flächen des Waldbodens. Wo er wann genau spriesst, hängt allerdings auch vom Standort ab: An sonnigen Plätzen blüht er jeweils ein wenig früher als an schattigen Orten. Zudem blüht er in der Höhe meist länger und kann bis Ende Mai gepflückt werden.

Grundsätzlich darf sich jeder an der Pflanze bedienen, für den Eigenbedarf darf man Bärlauch überall pflücken, wo er auf öffentlichem Grund wächst.

Um den Fortbestand der Pflanze nicht zu gefährden, sollte man allerdings nicht nur an einer Stelle sammeln, sondern überall ein bisschen, riet Kräuterexperte Daniel Zenger einst gegenüber CH Media. Plus: «Man sollte nur so viel sammeln, wie man selbst verarbeiten kann – nicht dass man am Schluss noch etwas wegwerfen muss.»

Bärlauch zu erkennen ist allerdings nicht immer ganz einfach, jedes Jahr landen Menschen im Spital, weil sie Bärlauch mit giftigen «Zwillingen» verwechseln. Unser Blogger Gärtner Graf zeigt dir im folgenden Beitrag, wie du die Pflanze von den giftigen Herbstzeitlosen und Maiglöckchen unterscheiden kannst:

Gesund und vielseitig verwendbar

Bärlauch ist vielseitig einsetzbar und gilt als Kräuterwunder. Die frischen Blätter sind nicht nur verdauungsfördernd, sondern senken auch den Blutdruck leicht. Die Pflanze besitzt zudem einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C: 100 Gramm Bärlauch können bis zu dreimal so viel Vitamin C beinhalten wie 100 Gramm Zitrone.

Die Wildpflanze ist aber nicht nur gesund, sondern auch vielseitig in der Küche einsetzbar. Unser Food-Aficionado Oliver Baroni hat hier sechs Rezepte aufgelistet, die du zu Hause nachkochen kannst:

(ome)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das sind die Vorgärten des Grauens
1 / 30
Das sind die Vorgärten des Grauens
Vielleicht ist das dasselbe Prinzip wie mit Vogelscheuchen, einfach für Menschen. 🤷‍♂️🤷‍♀️
quelle: instagram
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Pflanzenquiz – wer falsch antwortet, wird eingetopft
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
47 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
47
PFAS im Teddybär – viel Chemie, wenig Gewissheit
Eine kürzlich durchgeführte Studie an der Uni Lausanne untersuchte, wie viele Ewigkeitschemikalien sich aus Plüschtieren lösen, wenn Kinder auf diesen herumkauen. Die Resultate offenbarten dabei Lücken in der Forschung und Regulierung der Substanzen.
Jede und jeder von uns kann sich wahrscheinlich noch an sein Lieblingskuscheltier aus der Kindheit erinnern. Bei manchen hat das Stofftier noch im Erwachsenenalter einen Platz im Bett, auf der Kommode oder zumindest in einer Kiste auf dem Dachboden. Dass die treuen Begleiter jedoch auch vollgepackt mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien sein können, haben Labortests in den letzten Jahren immer wieder erwiesen.
Zur Story