Schweiz
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Weltwoche Redaktor Philipp Gut vor dem Bezirksgericht in Zuerich am Dienstag, 28. Juni 2016. Weltwoche Redaktor Philipp Gut muss beweisen, dass seine Vorwuerfe gegen die Professoren Philipp Sarasin und Svenja Goltermann der Wahrheit entsprechen. Gut warf und wirft Philipp Sarasin vor, er habe schon vor dem Berufungsverfahren zur Neubesetzung des Lehrstuhls fuer Geschichte der Neuzeit an der Uni Zuerich eine Liebesbeziehung mit Svenja Goltermann unterhalten, jener Frau also, die den Lehrstuhl schliesslich erhielt. Sarasins Vergehen: Er habe das Verhaeltnis gegenueber den Verantwortlichen der Uni verschwiegen und sei in jenem Berufungsverfahren auch nicht in den Ausstand getreten. (KEYSTONE/Walter Bieri)

«Weltwoche»-Redaktor Philipp Gut vor dem Bezirksgericht in Zürich am Dienstag, 28. Juni 2016. Bild: KEYSTONE

Der Racheengel der SVP steht vor Gericht: Die Methoden von «Weltwoche»-Vize Philipp Gut

«Weltwoche»-Vize Gut wirft dem Zürcher Historiker Philipp Sarasin vor, seiner heutigen Lebensgefährtin zu einem Lehrstuhl verholfen zu haben. Kampagnen, um politische Gegner auszuschalten, sind dem Journalisten nicht fremd. Eine Opferliste. 



Der heutige Gerichtstermin des Vize-Chefredaktors der «Weltwoche» Philipp Gut ist die logische Konsequenz aus seinem beruflichen Selbstverständnis und dem Schaffen, das daraus resultiert. Gut, der frühere Assistent am Historischen Seminar der Universität Zürich und frühere «Tages-Anzeiger»-Redaktor, ist zum politischsten Journalisten der Schweiz geworden. Nicht, weil er das politische Geschehen besonders sachkundig analysieren oder besonders meinungsstark kommentieren würde, sondern weil er Politik betreibt mit journalistischen Mitteln.

Gut ist bei der «Weltwoche» der Mann fürs Grobe. Wenn es darum geht, Gegner der SVP aus dem Weg zu räumen, dann steigt Gut in die Hosen und mischt sich ein in genuin politische Auseinandersetzungen, die mit der Erledigung des Gegenübers enden sollen. Gut ist dabei weniger auf seine eigene Absicherung bedacht als auf den Schaden der Objekte seiner Berichterstattung.  

Sarasins Chancen stehen gut

Das könnte sich heute rächen. Denn während viele von Guts Opfern sich wegducken, um möglichst wenig reputationsschädliche Folgeberichterstattung zu ermöglichen, hat Sarasin, bis 2013 Vorsteher des auch politisch deutungsmächtigen, aber tendenziell linken Historischen Seminars der Universität Zürich, geklagt. Und er hat gute Chancen, damit durchzukommen.   

Philipp Sarasin, links, Professor fuer Neuere Allgemeine Geschichte der Universitaet Zuerich und Svenja Goltermann, rechts, vor dem Bezirksgericht in Zuerich am Dienstag, 28. Juni 2016. Weltwoche Redaktor Philipp Gut muss beweisen, dass seine Vorwuerfe gegen die Professoren Philipp Sarasin und Svenja Goltermann der Wahrheit entsprechen. Gut warf und wirft Philipp Sarasin vor, er habe schon vor dem Berufungsverfahren zur Neubesetzung des Lehrstuhls fuer Geschichte der Neuzeit an der Uni Zuerich eine Liebesbeziehung mit Svenja Goltermann unterhalten, jener Frau also, die den Lehrstuhl schliesslich erhielt. Sarasins Vergehen: Er habe das Verhaeltnis gegenueber den Verantwortlichen der Uni verschwiegen und sei in jenem Berufungsverfahren auch nicht in den Ausstand getreten. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Philipp Sarasin und Svenja Goltermann treffen am Bezirksgericht ein. Bild: KEYSTONE

Den zweiten Artikel seiner «Weltwoche»-Kampagne gegen den Historiker Philipp Sarasin eröffnete Philipp Gut mit einem Duden-Eintrag:

«korrupt, Adj. (abwertend)
a) bestechlich, käuflich od. auf andere Weise moralisch verdorben u. deshalb nicht vertrauenswürdig
b) aufgrund von Abhängigkeiten, Vetternwirtschaft, Bestechung, Erpressung o. Ä. so beschaffen, dass bestimmte gesellschaftliche Normen od. moralische Grundsätze nicht mehr wirksam sind»

Dann entsichert Philipp Gut sein Gewehr, nimmt sein Ziel ins Visier, legt seinen Finger an den Abzug, atmet tief aus und schiesst: Der ganz im «linksliberalen Mainstream» verankerte Historiker Sarasin habe 2009 und 2010 «die Vetterliwirtschaft auf die Spitze getrieben», indem er seine Geliebte Svenja Goltermann im Historischen Seminar auf einen Professorenposten gehievt habe und in der zuständigen Berufungskommission nicht in den Ausstand getreten sei, wie die universitären Richtlinien es vorschreiben würden, schreibt Gut in der 40. Ausgabe der «Weltwoche», 2014: «Ein selten krasser» Fall von «offenkundiger Beziehungskorruption». 

Experten attestieren korrektes Verfahren

Der angeschossene Sarasin bestreitet die Vorwürfe. Ihm und Goltermann setzte die Geschichte dermassen zu, dass sich beide für eine Weile krankschreiben liessen. Die «Weltwoche» musste eine Gegendarstellung drucken. Der renommierte Historiker Jakob Tanner erklärt darin, dass die «wissenschaftliche Leistung und intellektuelle Brillanz» für die Berufung von Goltermann entscheidend gewesen seien und vor dem Berufungsverfahren keine Liebesbeziehung zwischen den beiden bestanden habe. Diese habe eineinhalb Jahre nach Goltermanns Stellenantritt 2012 begonnen. Zwei unabhängige Experten, die das Berufungsverfahren untersuchten, bestätigten, dass Sarasin sich korrekt verhalten habe. Die «Weltwoche» hält an ihrer Darstellung fest. 

Von 2000 bis 2006 hatte Philipp Gut selber als Assistent am Historischen Seminar gearbeitet und schuf sich mit einem Artikel 2005 im «Tages-Anzeiger», wo er die Uni Zürich als einen Ort, «wo Swissness nicht sexy ist», bezeichnete, eine Menge Feinde. Später entschied er sich für die journalistische Laufbahn und schaffte es in der «Weltwoche» ganz nach oben, zum stellvertretenden Chefredaktor. 

Unterstellungen als Programm

Als einer der wenigen, die auf Guts Abschussliste geraten waren, verklagte Sarasin seinen ehemaligen Arbeitskollegen Gut sowohl auf zivilrechtlichem als auch auf strafrechtlichem Weg. 

Eigentlich ist nur erstaunlich, dass Gut sich erst jetzt vor der Justiz verantworten muss. Denn als einer der aggressivsten Journalisten des Landes hat er viele mächtige Feinde. Er versteht es wie keiner, dort zu treffen, wo es weh tut und politische Gegner auszuschalten, wenn sie der SVP gefährlich werden oder von ihrer Linie abweichen. Kaum beweisbare Unterstellungen und emotionale Zuspitzungen sind dabei mehr als nur Stilmittel, sondern Programm, wie nicht nur der Fall Sarasin zeigt. 

2011: Karin Keller-Suter

Staenderat Alex Kuprecht, SVP-SZ, links, und Staenderaetin Karin Keller-Suter, FDP-SG, vom Ueberparteilichen Komitee aeussern sich an einer Medienkonferenz zur GoldInitiative, am Donnerstag, 23. Oktober 2014, in Bern. Ueber diese Vorlage wird am 30. November 2014 abgestimmt.(KEYSTONE/Peter Schneider)

Karin Keller-Suter an einer Medienkonferenz im Oktober 2014.
Bild: KEYSTONE

Die Headlines: «Verdacht auf Amtsmissbrauch», «Amtliche Unwahrheiten»«Keller-Suters Willkür-Reich»

Die Story: Gut wirft der St.Galler FDP-Politikerin in der «Weltwoche» «Begünstigung, Amtsmissbrauch und teilweise Verletzung der Gewaltentrennung» vor. Sie habe die Ausschaffung einer türkisch-iranischen Familie verhindert, die rechtskräftig vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen worden war, indem sie «ihren ganzen Einfluss» als Justizministerin geltend gemacht habe, um eine vorläufige Aufnahme zu erreichen. 

Keller-Suters Vergehen: Sie hatte es gewagt, neben Toni Brunner als Ständeratskandidatin für St.Gallen zu kandidieren. Also schrieb Gut mitten im Wahlkampf diese zu diesem Zeitpunkt bereits drei Jahre alte Geschichte zum Skandal hoch. 

Die Folgen: Karin Keller-Suter wurde mit einem Glanzresultat zur Ständerätin gewählt. Die St.Galler Rechtspflegekommission kam zum Schluss, dass ihr Vorgehen bezüglich des Asylentscheids der Flüchtlingsfamilie korrekt war. Die St.Galler Staatsanwaltschaft verurteilt Philipp Guts Quelle, einen Mitarbeiter des St.Galler Migrationsamtes, wegen «mehrfacher Verletzung des Amtsgeheimnisses» zu einer bedingten Geldstrafe.

2013: Res Strehle

Res Strehle, Chefredaktor TagesAnzeiger, referiert an der Dreikoenigstagung des Medieninstitutes am Dienstag, 6. Januar 2015, im World Trade Center in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ex-«Tages-Anzeiger»-Chefredaktor Res Strehle referiert im Januar 2015 im World Trade Center in Zürich. Bild: GAETAN BALLY

Die Headlines: «Der süsse Duft des Terrorismus», «Der radikale Herr Strehle», «Wer ist Res Strehle?»

Die Story: Gut nimmt sich in einer Artikel-Serie den damaligen Chefredaktor des «Tages-Anzeiger» vor. Er unterstellt Strehle eine «irritierende Nähe zu Terroristen und Bombenlegern» in seiner Jugendzeit und publiziert ein Polizeibild, dass ihn nach einer Verhaftung 1984 zeigt. Strehle habe mit international gesuchten Terroristen zusammengewohnt und revolutionäre Gewalt als Antwort auf die Repression des Staates gerechtfertigt. 

Strehles Vergehen: Der «Tages-Anzeiger» hatte mit dem Artikel «Die Leichen im Keller des Professors» und weiteren Geschichten die Entlassung von Blocher-Intimus Christoph Mörgeli am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich eingeleitet. Gegen Iwan Städler, den Journalisten, der über Mörgelis unvorteilhafte Mitarbeiterbeurteilungen berichtet hatte, lag nichts Verwertbares für eine Gegenkampagne vor, weshalb Gut und Mörgeli versuchten, Strehles Reputation so weit zu beschädigen, dass er für «Tagi»-Verlegerin Tamedia nicht mehr zu halten wäre.

Die Folgen: Philipp Gut kassiert eine Rüge des Presserats. Die «Weltwoche» habe durch ihre Berichterstattung Strehles Persönlichkeit sowie seine Privatsphäre verletzt, heisst es im Urteil. Die Publikation der Polizeibilder von Strehle sei «völlig unverhältnismässig» gewesen. Strehle ging ein paar Monate später ordentlich in Pension. 

2015: Jolanda Spiess-Hegglin 

ARCHIVE --- ZUR RUECKTRITTSMELDUNG JOLANDA SPIESS-HEGGLINS VOM AMT ALS CO-PRAESIDENTIN DER GRUENEN KANTON ZUG, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die Zuger Kantonsraetin Jolanda Spiess-Hegglin am Donnerstag 29. Januar 2015 vor dem Regierungsgebaude von Zug, in dem der Zuger Kantonsrat tagt. Wie die Neue Luzerner Zeitung heute Mittwoch, 7. Oktober 2015, meldet, tritt Jolanda Spiess-Hegglin von ihrem Amt als Co-Praesidentin der Gruenen des Kantons Zug zurueck.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Jolanda Spiess-Hegglin im Januar 2015 vor dem Regierungsgebäude von Zug. Bild: KEYSTONE

Die Headline: «Die fatalen Folgen eines Fehltritts»

Die Story: Gerade als die Schweiz langsam genug hatte von der als «Zuger Sexskandal» bekannt gewordenen Geschichte zwischen Jolanda Spiess-Hegglin und SVP-Politiker Markus Hürlimann, beschloss Gut nochmals nachzutreten. Neue Ermittlungsakten, die der «Weltwoche» vorliegen, würden zeigen, wie Spiess-Hegglin den SVPler «planmässig falsch beschuldigte», schrieb er. Sie habe den falschen Verdacht bewusst provoziert und in die Welt gesetzt. Man könne den Fall «als Ausdruck des Zeitgeists lesen, indem sich Frauen – zumal linke – offenbar alles erlauben können», schrieb er. Eine Anklage wurde gegen Hürlimann nie erhoben. 

Spiess-Hegglins Vergehen: Die grüne Politikerin vom entgegengesetzten politischen Pol hat die Karriere eines SVPlers zerstört. 

Die Folgen: Wegen der Äusserung, dass sie Hürlimann «planmässig falsch beschuldigte», hat Spiess-Hegglin Philipp Gut wegen Ehrverletzungsdelikten angezeigt. Der Verhandlungstermin steht noch nicht fest. 

2015: Roland Rino Büchel 

Bild

SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel.  bild: svp-sg

Die Headline: «Schweizer Fifa-Heuchler» 

Die Story: Gut knöpft sich ein paar FIFA-Kritiker vor. In erster Linie SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel. Diesem wirft er vor, als FIFA- und Korruptionskritiker «nur bedingt glaubwürdig» zu sein und aus persönlichen Motiven zu handeln, wenn er gegen Parteikollege Heinz Tännler schiesse. Tännler habe Büchel nach dessen Ausscheiden bei der FIFA Entschädigungen für Überstunden und Abgeltungen verweigert, daher der Groll. 

Büchels Vergehen: Nestbeschmutzung. Büchel hatte es gewagt einen Parteikollegen, der von der Kantonalpartei der SVP kurz zuvor als Kandidat für die Bundesratswahlen ins Rennen geschickt worden war, zu kritisieren.

Die Folgen: Roland Rino prüfte nach Guts Artikel rechtliche Schritte. Zu einer Klage kam es aber nie. 

Verurteilung für Quellenschutz

Rein rechtlich sieht es für Gut im Fall Sarasin nicht so gut aus. Legt der Journalist dem Richter keine Beweise für eine Liebesbeziehung zwischen Sarasin und Goltermann vor, drohen ihm gemäss Tages-Anzeiger eine saftige Busse von bis zu 31'200 Franken und allenfalls Schadenersatzforderungen.

Seine Quellen offen zu legen, verbietet ihm der Quellenschutz. «Aber», sagt Gut, «erstklassige Quellen in grosser Zahl belegen meine Aussage bezüglich der Liebesbeziehung zwischen Sarasin und Goltermann. Ich hätte das nicht geschrieben, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es korrekt und relevant ist.» Er teile gewisse Positionen der SVP, sei aber auch ihr härtester Kritiker, sagt Gut. 

Zu befürchten hat Gut nicht viel, selbst wenn er verurteilt werden sollte. «Weltwoche»-Chefredaktor und SVP-Nationalrat Roger Köppel wird seine schützende Hand über seinen Stellvertreter halten und allfällige Bussen übernehmen.

Die gehören quasi zur Spesenrechnung eines politischen Racheengels wie Gut.


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    Alle Leser-Kommentare
  • meglo 29.06.2016 16:33
    Highlight Highlight Leider können lügende Journalisten nicht mit einem Berufsverboot belegt werden. Schreibtisch Täter wie Gut haben deshalb nichts zu befürchten, es sei denn, sie wären für ihren Arbeitgeber nicht mehr tragbar. Aber auch da besteht für Gut keine Gefahr, denn sein Chef spielt in der gleichen Liga. Einzige Lösung: WELTWOCHE NICHT MEHR KAUFEN !!!
    • adi37 29.06.2016 18:39
      Highlight Highlight Jetzt erst recht "kaufen"!, sonst kann nicht mehr reklamiert werden! Glauben Sie, linke Medien seien besser? Wie langweilig wäre das Leben, wenn sich ALLE immer einig wären?
      Erst durch die verschiedenen Meinungen und "Wahrheiten" entsteht eine interessante Diskussion, bei der die echte Wahrheit, wenn sie überhaupt je sichtbar wird, erörtert wird.
    • meglo 30.06.2016 01:08
      Highlight Highlight @adi37: Sie sind vermutlich überzeugter Weltwoche Leser. Das ist ihr gutes Recht und ich will ihnen ihren Glauben nicht nehmen, es brauche dieses Erzeugnis. Ich kann ohne Weltwoche gut leben, denn es gibt viele lesenswerte bürgerliche und linke Zeitungen, mit deren Beiträgen ich manchmal einig gehe und manchmal auch nicht. Das ist für mich kein Problem. Diese Vielfalt gehört tatsächlich zur Meinungsbildung. Wenn aber ein Journalist der Story oder den politischen Zielen zuliebe bewusst Fakten verdreht oder Unwahrheiten verbreitet, dann handelt er journalistisch unethisch oder gar kriminell.
  • rodolofo 29.06.2016 08:21
    Highlight Highlight Gar nicht gut, was Sie da gemacht haben, Herr Gut.
    Sie tragen einen Lügen-Namen in ihrem verbissenen Kampf gegen die in Ihren Kreisen so genannte "Lügenpresse".
    Soll ich Sie von jetzt an "Herr Schlecht" nennen?
    Wenn ich Sie sehe und dann auch noch lese, was Sie schreiben, oder höre, was Sie sagen, dann wird mir schlecht...
  • Koko013 28.06.2016 22:17
    Highlight Highlight Einer der GUT ins Netz der flegelhaften Journalisten von Köppels Weltwoche-Hetzblatt passt!
    Eine GUTE Aufzählung seiner journalistischen Untaten der letzten Jahre!
    Brava Rafa Ella Roth!
  • Silas89 28.06.2016 19:49
    Highlight Highlight Hmm... wenn ich das richtig verstehe sind da bis zu 3 Jahre Gefängnis drin.

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a174

    Meines Erachtens trifft "2. Ist der Täter planmässig darauf ausgegangen, den guten Ruf einer Person zu untergraben, so wird er mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe nicht unter 30 Tagessätzen bestraft." zu.

    Da er Wiederholungstäter ist und davon auszugehen ist, dass er es wieder tut, ist nach meinem Eindruck eine unbedingte Gefängnisstrafe im Rahmen des Möglichen.
  • Der Kritiker 28.06.2016 19:35
    Highlight Highlight Ach kommt, ich denke, dass einer wie Gut sicher so viel Dreck am Stecken hat, da lässt sich doch bestimmt etwas finden... man muss nur tief genug graben.
  • UHauser 28.06.2016 17:25
    Highlight Highlight Die Weltwoche war doch das Blatt welches Blatter zum "Schweizer des Jahres" gehievt hat...? No more questions!
    • TheCloud 28.06.2016 19:20
      Highlight Highlight Und regelmässig die schlimmsten Diktatoren Europas Lobpreist und Nazischergen des 3.Reichs anhimmelt und deren Köppel neuerdings das Anzünden deutscher Flüchtlingsunterkünfte bewirbt.
      So gesehen ist Blatter noch einer der harmloseren.
  • Kommentareschreiber 28.06.2016 15:17
    Highlight Highlight Die Story:
    Bla bla bla

    Guts Vergehen:
    Er hat sich erdreistet einige Linke Politiker/ Journalisten/ B-Promis zu kritisieren und mit Unangenehmem aus der Vergangenheit zu konfrontieren.

    Die Folgen:
    Gut wird vors Bezirksgericht gezogen, vermutlich wird er vollumfänglich freigesprochen und watson wird's an dieser Stelle ganz bestimmt nicht verkünden.
    • Kastigator 28.06.2016 16:31
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, dass watson das nicht kundtun würde? Ferner: Du hast den Artikel gar nicht gelesen, gell? Oder ists für dich völlig in Ordnung, wenn ein Journalist in niederträchtiger Absicht Lügen schreibt?
      Dein Kommentar sagt nichts aus über watson - dafür viel über deinen Charakter.
    • stiberium 28.06.2016 16:54
      Highlight Highlight "Gut knöpft sich ein paar FIFA-Kritiker vor. In erster Linie SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel."
    • Citation Needed 28.06.2016 18:15
      Highlight Highlight Wollen wir wetten, dass Watson das Urteil verkündet?

      Habe mir damals die Kampagne gegen Strehle genauer angesehen. Gut suggerierte falsche Zusammenhänge. Insinuieren und absichtliches Irreführen kann man vor Gericht kaum beweisen. Dass der Presserat (kein Gericht, aber ein Codex) Gut dennoch in mehreren Punkten rügte zeigt, dass Gut/WW offensichtlich zu weit gegangen waren. Das Foto hätte nicht publiziert werden dürfen und inhaltlich habe die WW unsauber gearbeitet, Tatsachen entstellt und falsche Schlüsse gezogen. Keine berechtigte Kritik also, sondern versuchte Verunglimpfung.
  • Groovy 28.06.2016 14:59
    Highlight Highlight Ich denke dass es einen unabhängigen, mutigen Journalismus braucht, auch wenns schmerzt. Im Tagi oder bei Watson lese ich jedenfalls nie einen Text, welcher der eigenen Klientel richtig weh tut, inkl. harter Recherchen. Seinesgleichen immer schön mit Buchstaben streicheln und lieber SVP und Weltwoche Bashing betrieben, das kommt immer gut an, jedenfalls bei der eigenen Klientel...
    • phreko 28.06.2016 16:48
      Highlight Highlight Also eigene klientel streicheln wie die weltwoche?
    • Matthias Studer 29.06.2016 00:28
      Highlight Highlight @Zaafee, die WeWo schreibt nur gegen SVP Mitglieder, die nicht auf Parteilinie marschieren.
    • Kommentareschreiber 29.06.2016 09:51
      Highlight Highlight @Matthias Studer Würde die WW mal gegen Blocher schreiben, würden Sie behaupten, dass dieser nicht mehr auf der Parteilinie marschiere. Ziemlich schräg, ihr Einwurf. Mit solchen Wendungen kann man immer schön weiter behaupten, die WW schreibe nur für die SVP. Die Ausnahmen bestätigen dann nämlich immer schön die Regel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 28.06.2016 13:54
    Highlight Highlight Der Artikel spricht ein wichtiges Thema an: Journalisten haben sehr viel Macht. Sie können ganze Karrieren zerstören, basierend auf Vorwürfen von "anonymen Quellen". Gibt es doch mal ein Strafverfahren, kommen sie meist sehr günstig weg, der Arbeitgeber bezahlt den Anwalt und sie können ihre Stelle behalten. Da ist es umso schlimmer, wenn Leute wie Herr Gut ihre Macht bewusst für Kampagnen missbrauchen.

    Der Fall Strehle ist evtl. kein gutes Beispiel für die Liste, da "nur" der Stil (Veröffentlichung der Polizeifotos) falsch war, nicht aber die Fakten.
    • Citation Needed 28.06.2016 18:20
      Highlight Highlight Nicht ganz korrekter Schlusssatz. Beim Fall Strehle rügte der Presserat, dass Fakten in enstelltender Weise gebracht, bzw. falsche Schlüsse gezogen / suggeriert wurden. Insgesamt habe die WW inhaltlich unsauber gearbeitet. Dass Strehle mal in WG xy wohnte und mal in besetztem Haus aufgegriffen wurde ist unbestritten, nur dass man daraus eine Bombenleger-Story bastelt ist absurd. Und dafür gab's eins auf die Pfoten.
  • JamalM 28.06.2016 13:28
    Highlight Highlight Wenn wir schon bei den Quellen sind.. http://www.woz.ch/-6d73 ;-)
    • JaneSodaBorderless 28.06.2016 13:58
      Highlight Highlight Danke für den Artikel!
  • reputationscoach 28.06.2016 13:03
    Highlight Highlight "Racheengel Gut", ..auch schon mal überlegt, dass Herr Gut eine zivilrechtliche Ehrverletzungsklage einreichen könnte wie Frau Spiess- Hegglin? Die Quelle wurde verurteilt... interessant ist, dass die Quelle immer noch eine Quelle ist. (Karin Keller-Sutter). Und grundsätzlich stellt sich die Frage, wann der Quellenschutz aufgehoben werden darf. ein ähnliches Ding wie mit der parlamentarischen Immunität. Eine rechtliche Recherche dazu wäre sehr interessant liebe watson redaktion. Speziell, dass hier Journalisten von Journalisten kritisiert werden. Das Weltbild scheint doch entscheidend zu sein.
  • „Lotter“Leser 28.06.2016 12:46
    Highlight Highlight Ich vermute: wegen solchen Individuen leidet der komplette Berufstand der Presse unter schlechtem Ruf. Liebe Journalisten: Eurer - in die Ausbildung investierten - Zeit wegen, nehmt solchen Personen Gewichtung.
  • John Smith (2) 28.06.2016 11:44
    Highlight Highlight Endlich wieder mal ein guter Artikel zu einem relevanten Thema. Warum nicht öfter so? Enttäuschend ist allerdings, dass die Journalistin auch diesmal nicht zwischen Busse und Geldstrafe unterscheiden kann und offenbar nicht begreift, dass bei letzterer nicht die Summe, sondern die Anzahl Tagessätze relevant ist. Aber bei diesem Thema könnte ich genau so gut gegen Windmühlen kämpfen.
  • Töfflifahrer 28.06.2016 11:40
    Highlight Highlight a) wer liest den Mist eigentlich?
    b) kann man den denn wirklich ernst nehmen?

    Eine Zeitung die solchen Leuten (sind für mich keine Journalisten) Raum bieten, disqualifizieren sich doch selbst.
  • icarius 28.06.2016 11:33
    Highlight Highlight Wenn einer Korruption bei der kantonalen Verwaltung und der Universität bekämpft, bei der FIFA aber unterstützt, weiss man dass es sich nur um einen hasserfüllten Ideologen handeln kann.
    • wonderwhy 28.06.2016 18:29
      Highlight Highlight Hasserfüllte Ideologien? Da holst Du aber ganz schon weit aus. Findest Du nicht das Korruption in einem Verein anders zu bewerten ist, also Korruption in staatlich finanzierten Institutionen? Wie kann das mit Hass begründet werden?
    • paddyh 28.06.2016 23:04
      Highlight Highlight Also Verein... Eher Multinationales Unternehmen, welches durch das Vereinsrecht von den Steuern befreit wird. Im Gegensatz zu dem was die dabei einsparen, ist wohl Sarasins Lehrstuhl ein Papenstiel für den Steuerzahler.
    • icarius 29.06.2016 11:41
      Highlight Highlight Ginge es ihm um Korruption, würde er sicher nicht mit Anschuldigungen vorpreschen, die erwiesenermassen falsch sind und gleichzeitig beide Augen zudrücken bei einer Institution die erwiesenermassen hochkorrupt ist. So läuft das nicht. Also handelt es ideologisch getrieben.

      Und hasserfüllt? Das ist immerhin der gleiche Mann, der behauptet Frauen seien aufgrund ihrer Biologie dümmer als Männer (wissenschaftl. Völlig unhaltbar). Gib mir einen anderen Grund, wieso einerwillkürlich und erwiesenermassen lügend über politische Gegner und gesellschaftlich Schwächere herzieht.
  • TheRabbit 28.06.2016 11:33
    Highlight Highlight Herr Gut war bei uns bei einer Diskussionsrunde. Es ging im Anschluss darum, einen möglichst guten Text zu schreiben, welcher in der AZ abgedruckt wurde. Die besten drei Artikel wurden von Herrn Gut zum Durchlesen gegeben. Jede kritische Passage wurde kurzerhand umgeschrieben & natürlich hat er sich im besten Licht präsentiert.

    Gegen aussen Racheengel. Gegen innen eitel und nicht vertrauenswürdig.
    • Sillum 28.06.2016 12:15
      Highlight Highlight Bei uns in einer Diskussionsrunde?
      Wer ist uns? Was war das Thema der Diskussionsrunde? Wer bestimmte die drei BESTEN Artikel?
    • capture 28.06.2016 16:03
      Highlight Highlight FHNW Fachhochschule für Wirtschaft. Die Artikel wurden intern im Studiengang eruiert und dann an Herrn Gut gesandt.

      Ich kann Sie beruhigen, es handelt sich nicht um linke Hetze.
  • Sillum 28.06.2016 11:20
    Highlight Highlight Kampagnen um den politischen Gegner auszuschalten? Und was macht Watson denn anderes? Würde Frau Roth auch so schreiben, ginge es denn um eine Angelegenheit von Links? Und deren gäbe es genug.
    • Fabio74 28.06.2016 11:57
      Highlight Highlight Na dann mal samt Fakten und Quellen auf den Tisch. Sonst ist es nichts mehr als ich nicht,er auch
    • saukaibli 28.06.2016 12:08
      Highlight Highlight Ich denke ja, denn für solche Linke würde zumindest ich mich schämen. Ich gehe mal davon aus, dass sich anständige Rechte auch für den Gut schämen.
    • Kastigator 28.06.2016 12:17
      Highlight Highlight Dann nenne doch ein paar dieser "Angelegenheiten von Links". Schaffst du das? Oder wie üblich bei Kommentaren "von Rechts": einfach warme Luft gewürzt mir erbärmlichem Whataboutism?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mnemonic 28.06.2016 11:19
    Highlight Highlight Der Typ kommt mir irgendwie vor wie ein Kleinkind das am Mittagstisch "Kacka" sagt und sich freut wenn sich die Eltern darüber aufregen...
  • Tatwort 28.06.2016 11:17
    Highlight Highlight Weshalb denke ich ausgerechnet bei der "Weltwoche" an "Lügenpresse"?
    • FrancoL 28.06.2016 12:31
      Highlight Highlight Weil Du denkst!
    • philosophund 28.06.2016 13:10
      Highlight Highlight Auf das Staunen (über die uferlose Dummheit) folgt halt eben das Denken :-)
    • Kommentareschreiber 28.06.2016 15:43
      Highlight Highlight Weil du Link(s)-denkst!
  • pamayer 28.06.2016 11:11
    Highlight Highlight Gut

    kommt der endlich vor Gericht.
    • DrAlles 28.06.2016 11:22
      Highlight Highlight Geile Siech 👍🏼
    • pamayer 28.06.2016 11:48
      Highlight Highlight wen meinst du, DrAlles?
      den gut??

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

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