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Gesundheit

Säuglingssterblichkeit und Totgeburten gestiegen gegenüber Vorjahr

Säuglingssterblichkeit und Totgeburten gestiegen gegenüber Vorjahr

Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz 274 Todesfälle von Säuglingen im ersten Lebensjahr sowie 363 Totgeburten verzeichnet. Damit sind sowohl die Säuglingssterblichkeit als auch die Zahl der Totgeburten gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen.
04.09.2026, 16:1204.09.2026, 16:12

Laut einer am Freitag publizierten Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) ist die Zahl der Todesfälle im ersten Lebensjahr um 5,5 Prozent, von 259 auf 274 Fälle, gestiegen. Bei den Totgeburten betrug der Anstieg 9,7 Prozent, von 331 auf 363 Fälle.

Die Gründe für den Anstieg können mit den vorhandenen Daten nicht ermittelt werden, wie das BFS auf Anfrage von Keystone-SDA mitteilte. Mögliche Einflussfaktoren seien ein hohes Alter der Mutter bei der Geburt sowie individuelle Gesundheitsrisiken oder Verhaltensweisen.

Das BFS weist ausserdem darauf hin, dass es zwischen einzelnen Jahren zu starken Schwankungen bei der Säuglingssterblichkeit und der Totgeburten kommen kann. Dies lässt sich auch in den Daten erkennen, die seit 1969 vom BFS erfasst werden: Seit Beginn der Datenerhebung sind beide Raten trotz kleinerer Ausschläge nach oben im Trend deutlich gesunken.

Ob es sich beim aktuellen Anstieg um eine kurzfristige Schwankung oder eine langfristige Veränderung handelt, müsse anhand weiterer Beobachtungen und vertiefter Analysen beurteilt werden, hiess es weiter.

Die Säuglingssterblichkeit umfasst alle Todesfälle im ersten Lebensjahr, während eine Totgeburt vorliegt, wenn der Säugling ohne Lebenszeichen zur Welt kommt und entweder die 22. Schwangerschaftswoche vollendet wurde oder das Kind mindestens 500 Gramm wiegt. (sda/jes)

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11 Kommentare
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Mike Shivago
04.09.2026 21:35registriert Juli 2017
Unvorstellbar, wie grausam jedes Einzelschicksal ist.
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