Schweiz
Iran

Benzinpreise in der Schweiz steigen Richtung Jahreshoch

2-Franken-Marke erreicht: Benzinpreise in der Schweiz steigen Richtung Jahreshoch

Die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen steigen aufgrund der sich erneut zuspitzenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten wieder.
03.09.2026, 11:5603.09.2026, 12:02

Aktuell liegen sie laut neuesten Zahlen des TCS nur noch knapp unter den zuletzt erreichten Jahreshochs. Der Durchschnittspreis für einen Liter Bleifrei 95 liegt laut den am Donnerstag publizierten Angaben des Touring Club Schweiz (TCS) neu bei 2.01 Franken. Der Preis für Bleifrei 98 steht bei 2.12 Franken und Diesel kostet im Schnitt 2.26 Franken je Liter. Das Jahreshoch vom 20. August liegt gemäss den Daten nur einen Rappen je Treibstoffkategorie höher.

12.07.2026 - Eine Person tankt die Benzinsorte Super E10 Pasewalk Mecklenburg-Vorpommern Deutschland *** July 12, 2026: A person is filling up with Super E10 gasoline in Pasewalk, Mecklenburg-Western  ...
Wer tankt, muss tief in die Tasche greifen: Für den Liter Bleifrei zahlt man wieder über 2 Franken. (Symbolbild)Bild: www.imago-images.de

Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 verteuerten sich Benzin und Diesel damit um rund 20 bis 26 Prozent. Allerdings blieben die Preise noch unter den Rekordständen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022. Damals kostete Bleifrei 95 zeitweise mehr als 2.30 Franken je Liter.

Die Treibstoffpreise in der Schweiz hängen laut dem TCS hauptsächlich von den Produktpreisen an der Börse Rotterdam, dem Kurs des US-Dollars und den Frachttarifen für die Rheinschifffahrt ab. Zuletzt sorgte das extreme Niedrigwasser am Rhein für deutlich höhere Transportkosten für Treibstoffe in die Schweiz. Ein weiterer Grund für die derzeit hohen Preise sind laut Experten die durch den Iran- und Ukraine-Krieg zerstörten Raffineriekapazitäten. (sda/awp)

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El Vals del Obrero
03.09.2026 12:46registriert Mai 2016
Ende 80er-Jahre betrug der Benzinpreis etwa Fr. 1.20 (kam auf dem Schulweg zur Primarschule immer an einer Tankstelle vorbei.

Das Stadtzone-ÖV-Billet (Kind/mit Ermässigung) kostete damals 70 Rappen. Heute kostet es Fr. 2.90!

Wohnungsmieten, Krankenkasse haben sich seit dann wohl mindestens verdreifacht.

Damit verglichen ist der Benzinpreis harmlos. Oder teuerungsbereinigt sogar günstiger als damals.

Trotzdem meinen viele Autofahrer sie seien die "Milchkühe". Würde das Benzin ähnlich schnell teurer wie der ÖV, würde wohl eine Revolution ausbrechen. Das Brumm-Brumm ist halt heillig!
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Commander
03.09.2026 13:08registriert August 2016
In meinem Umfeld muss trotzdem gefühlt jeder am Wochenende von der Ostschweiz ins Berner Oberland fahren, um dort ein wenig zu wandern. Oder kurz ins Engadin oder Tessin. So schlimm kanns also noch nicht sein.
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Autofahrer
03.09.2026 12:14registriert Juli 2026
Trump sei Dank.
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