Schweiz
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Kinder fühlen sich in der Schweiz laut Unicef wohl – in den USA hingegen …



Selbstmordversuche, mentale Probleme, Übergewicht und unzureichende schulische Kenntnisse prägen in vielen wohlhabenden Industrieländern den Alltag der Kinder. Die Schweiz schneidet in einer Studie der Unicef besser ab als andere Staaten. Sie rangiert auf Platz 4.

Das Wohlbefinden der Kinder ist in den Niederlanden am höchsten gefolgt von Dänemark, Norwegen, der Schweiz und Finnland. Die Kinder in diesen Ländern seien mental gesund, verfügten über eine gute Physis und einen hohen Bildungsstandard.

Kinder und Erwachsene amuesieren sich auf einer Autoscooter-Strecke im Gurtenpark, am Sonntag, 7. Juni 2020 auf dem Gurten. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kinder amüsieren sich auf einer Autoscooter-Strecke im Gurtenpark, am Sonntag, 7. Juni 2020 auf dem Gurten. Bild: keystone

Am unteren Ende der Skala rangieren Länder wie Chile, Bulgarien und die USA, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Studie des Unicef-Forschungszentrums Innocenti hervorgeht. Deutschland liegt auf Platz 14, während Österreich Rang 16 belegt.

In der Schweiz sind laut der Studie 82 Prozent der Mädchen und Buben mit ihrem Leben sehr zufrieden. In den Niederlanden sind es 90 Prozent, in Frankreich 80 Prozent und in Deutschland 75 Prozent. In Österreich sagen 77 Prozent der Kinder, sie seien glücklich.

Genügend Ressourcen, aber …

Viele der reichsten Länder der Welt, die eigentlich über genügend Ressourcen verfügten, scheiterten, wenn es darum gehe, allen Kindern eine gute Kindheit zu ermöglichen, wird Gunilla Olsson, Direktorin von Unicef Innocenti, in der Mitteilung zitiert.

Unicef warnt zudem vor gravierenden Gefahren für das Kindeswohl aufgrund der Corona-Pandemie. Wenn die Regierungen nicht schnell und entschlossen handelten, drohe den Kindern steigende Armut und eine Verschlechterung der psychischen und physischen Gesundheit.

Für die Studie wurden vergleichbare nationale Daten aus 41 Ländern der OECD und der Europäischen Union zur psychischen und physischen Gesundheit von Kindern, zu ihren schulischen und sozialen Kompetenzen sowie den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erhoben.

(sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Theageti 03.09.2020 14:26
    Highlight Highlight Das Kind auf dem Bild fährt auf der falschen Spur
  • Andre Buchheim 03.09.2020 13:22
    Highlight Highlight Die Kinder leiden nicht nur unter dem ausgeprägten Egoismus der Erwachsenen, der nicht müde wird, der nachkommenden Generation die Hölle auf Erden zu erschaffen (Klimawandel), sie werden von diesen auch wieder zu Egoisten erzogen. Das ist die Ursache aller Probleme.
  • Autokorrektur 03.09.2020 10:25
    Highlight Highlight Schön, wenn es unseren Kindern gut geht. Leider steigt der Druck mit dem Eintritt in die Pubertät, manchmal schon in die Schule, auf die Kleinen enorm an. Leistung muss erbracht werden, manchmal bleibt wenig Platz für freie Entwicklung. Woran wir hier in der Schweiz mMn "arbeiten" müssen ist das Miteinander; Kinder und ihr Eltern werden noch zu häufig als Störfaktor gesehen. Zum Beispiel: anders als in Spanien, wo man gefühlt in jedem Restaurant willkommen ist, wird man hier häufig mit einem Augenrollen begrüsst. Es täte uns allen gut, noch mehr mit-, statt nebeneinander zu leben. 🙂
  • Donald 03.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Eine Rangliste? Das sagt ja überhaupt nicht aus wieviel die Länder auseinanderliegen.
  • Inflatio 03.09.2020 09:01
    Highlight Highlight Die USA erstaunen mich ja nicht wirklich aber Australien und Neuseeland?
  • Hoci 03.09.2020 08:34
    Highlight Highlight Eigenartige Auswahl an Ländern. Afrika, der nahe Osten, Brasilien.usw. fehlen.
    Was auffällt, der Osten und Norden Europas hat die Bessere Schule, der Süden erfüllt das Klischee der Kinderfreundlichkeit (psych. Gesundheit) wir haben immerhin Top körp. Gesundheit, was auch sehr wichtig ist, gerade bei Kindern (Sport in der Schule nehme ich an..)
    • Autokorrektur 03.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Nix da Schulsport, das sind durchschnittlich 45 Minuten pro Woche, und dann so super tolles Zeug wie Völkerball. Aber: in der Schweiz sind ausserschulische Aktivitäten sehr weit verbreitet; schwimmen, Kampfsport, Teamsport, MuKi, auch sogenannte Polysportangebote findet man in fast jeder Stadt. Bei uns gibt es sogar das Angebot, dass man die Kinder in Kurse schicken kann die ein halbes Jahr dauern (Herbst/Winter); wird von der Schule organisiert und kostet recht wenig, also auch top im Sinne von Chancengleichheit. So konnte mein Kind z.B. mal klettern oder ins Kung Fu.
    • Autokorrektur 03.09.2020 10:17
      Highlight Highlight Und nicht zu vergessen: wir sind ein sportliches Land; Velo, Ski, Snowboard fahren, das sind alles Dinge, die schon unsere Grosseltern aus "Spass an der Freude und dem Sport" gemacht haben. Dementsprechend gibt man das weiter. In afrikanischen und südamerikanischen Ländern ist es wohl eher das Laufen, was praktiziert wird als Sport (ämel was ich weiss aus Dokus über indigene Stämme).
    • blueberry muffin 03.09.2020 10:55
      Highlight Highlight @ Hoci Afrika ist kein Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Track 03.09.2020 07:58
    Highlight Highlight Je nach dem wie man Psyche, Bildung und körperliche Gesundheit gewichtet, kann man mit dieser Rangliste so ziemlich viel anstellen. Also aufgepasst bei solchen Vergleichen
  • benn 03.09.2020 07:56
    Highlight Highlight Rang 12 für Bildung und Soziales, ein armutszeugnis für unsere Schulen!
  • Name_nicht_relevant 03.09.2020 07:21
    Highlight Highlight Durch das ich mit 3 Jahren i die Schweiz kam und ich 1 Jahr länger in den Kindergarten, statt Vorschule bin kann ich sagen das dies eine sehr gute Entscheidung vor meinem Papas Tod war. Meine Schwester half die Vorschule nicht viel. Da damals Ausländer aus dem Balkan eher gemobbt wurden und 100 Bewerbungen für eine Lehrstelle das Mindeste waren man mit gut Glück eine Lehrstelle fand. Finde ich heute das Leben der Multikulturellen Kinder viel besser, die vielen Möglichkeiten und Unterstützungen sind wirklich Super. Ich hoffe das bleibt so. Kinder sind unsre Zukunft egal wo Sie Leben.

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