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Minarett, Burka: 9 islamische Dinge, die wir auch noch verbieten könnten

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Es hat genug Platz in der Verfassung: 9 islamische Dinge, die wir auch noch verbieten könnten

Minarette sind schon verboten und der Ganzkörperschleier könnte es ebenfalls bald sein. Warum hier aufhören? Wer hat noch nicht, wer will noch mal? ACHTUNG: Dieser Artikel könnte stellenweise Ironie enthalten.
29.08.2016, 14:1630.08.2016, 14:34
Kian Ramezani
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Thawb

Konsequenterweise müsste ein Verbot neben Nikab und Burka auch das traditionelle weisse Gewand für arabische Männer miteinschliessen, da es ebenfalls beinahe einer Ganzkörperverschleierung gleichkommt.

Dubai ruler Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, center, talks to Emirati officials after announcing a UAE Mars mission named "Hope" — or "al-Amal" in Arabic — which is scheduled ...
Bild: Kamran Jebreili/AP/KEYSTONE

Vor allem wenn man Bart und Sonnenbrille dazuzählt.

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bild via the national

Araber verzichten zwar in der Regel im Ausland auf das Tragen des Thawbs – nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Das ist aber noch lange kein Grund, dies nicht zu verbieten. Die gute Nachricht: Der vorgeschlagene Verfassungsartikel des Egerkinger Komitees ist bereits geschlechtsneutral formuliert und würde also auch für Männer gelten.

Händedruck

«In der Bundesverfassung steht nichts von Händeschütteln», verteidigte sich einst der Rektor der Sekundarschule in Therwil (BL). Zwei Schüler muslimischen Glaubens weigern sich dort, einer Lehrerin die Hand zu geben. In diesem Fall müsste nicht mit einem Verbot, sondern einem Gebot gearbeitet werden, zum Beispiel:

«Lehrpersonen an Schweizer Volksschulen ist zu Beginn der Unterrichtsstunde die Hand zu schütteln.»
Einer der beiden Therwiler Schüler.
Einer der beiden Therwiler Schüler.screenshot via AL JAZEERA

Schweinefleisch

Auch ein Gebotsfall, denn vereinzelt verzichten Schweizer Schulen bereits auf Schweinefleisch im Menüplan, sehr zum Unmut konservativer Politiker. In Dänemark sind diese zur Tat geschritten und haben ein solches Schweinefleisch-Gebot beschlossen. In der Schweiz wäre folgender Verfassungsartikel denkbar:

«In den Kantinen öffentlicher Einrichtungen ist traditionelle Schweizer Küche, insbesondere Schweinefleisch, zentraler Bestandteil des Angebots.»
Gestelle mit Cervelats werden aus einer Koch- und Raeucherkammer geschoben beim Fleischverarbeiter Bell in Basel am Montag, 16. Februar 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) ** NO SALES, NO ARCHIVES **
Bild: KEYSTONE

Gebetsruf

Wen eines der vier Minarette in der Schweiz stört, der würde am islamischen Gebetsruf wohl auch keine Freude haben. In Deutschland macht die rechtspopulistische AfD gegen den Ruf des Muezzins mobil. In der Schweiz ist er nirgends zu hören. Noch nicht.

Gebetsruf in Zürich, ein Projekt des Künstlers Johannes Gees (2007).YouTube/salaat2007

Koran

Angesichts zahlloser problematischer Textstellen sollte ein Verbot des Buchs in Betracht gezogen werden.

epa05434639 Petra Sandles (L), vice president of the Bavarian State Office of Criminal Investigations (LKA), hands a Quran from northern India (ca. 17th century) to Abdollah Nekounam Ghadiri, Consul G ...
Bild: EPA/DPA

Vorname Mohammed

Einen Gefallen tut man den Buben im jetzigen Klima mit einer solchen Namenswahl ohnehin nicht.

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screenshot: bfs

Fasten

Erwiesenermassen der Volksgesundheit abträglich.

Palestinians break their day-long Ramadan fast at a traditional tent during the holy month of Ramadan in Jebaliya, Gaza Strip, Thursday, June 23, 2016. Muslims across the world are observing the holy  ...
Fastenbrechen im Gazastreifen (2016).Bild: Adel Hana/AP/KEYSTONE

Arabische Schriftzeichen

Sieht zwar hübsch aus, aber passt nicht ins Schweizer Ortsbild.

Libanesisches Restaurant in Genf.
Libanesisches Restaurant in Genf.bild via google maps

Als Geste des Guten Willens wären pseudoarabische Schriftzeichen weiterhin erlaubt:

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Dieses Schnellrestaurant benutzt sie schon heute in vorauseilendem Gehorsam:

Libanesisches Restaurant in Zürich.

Arabische Sprache in Flugzeugen und ÖV

Schafft ohnehin nur Probleme.

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bild: southwest

Seien wir ehrlich ...

... und gleichzeitig effizient und kommen auf diese alte Forderung der «Weltwoche» zurück:

Bild
bild: weltwoche (11.05.2010)
Möchtest du weitere islamische Dinge verbieten?

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

1 / 10
Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka
Hidschab: Wird vor allem als Bezeichnung für ein Kopftuch verwendet, das Haar und Ohren vollständig bedeckt, das Gesicht indes frei lässt. Meist werden zusätzlich die Halsregion, der Ausschnitt und eventuell die Schultern bedeckt.
quelle: shutterstock
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256 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Kstyle
29.08.2016 15:56registriert Dezember 2015
Am besten verbieten wir gleich alle Religionen dann sind wir dem Weltfrieden ein Stück näher;-)
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Maria B.
29.08.2016 15:03registriert Februar 2015
Was mir in letzter Zeit auf den Geist geht, sind die zahllosen Hetz- und reinen Clickbaite-Artikel, oft auch als mehr oder weniger nachvollziehbare Kommentare verpackt.

Muss das wirklich sein und wenn ja : cui bono?

Seit längeren Tagen reisserische Titel a gogo und mit sich schier überschlagenden inhalten, oft solche darunter, die sich wie redaktionelle Vorgaben an die Leserschaft richten.

Irgendwie schade, dass dieser Stil bei WATSON Einzug gehalten hat.
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ostpol76
29.08.2016 15:21registriert November 2015
Wird watson seit neustem vom islamischen Zentralrat gesponsort? Oder wieso erscheint jeden Tag ein Artikel über diese Thema?
Langsam habe ich den Eindruck ihr versucht zwanghaft den Islam schön zu reden.
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