Schweiz
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FILE -- In this Tuesday May, 13, 2014 file photo, Muslim pilgrims wear surgical masks to prevent infection from respiratory virus known as the Middle East respiratory syndrome (MERS) in the holy city of Mecca, Saudi Arabia. Saudi which is grappling to contain the spread of a frequently deadly respiratory virus announced Tuesday, June 3, 2014 that a review of the illness led authorities to sharply revise upward the number of confirmed infections and deaths from the disease. A report by the official Saudi Press Agency said authorities have registered a total of 688 confirmed infections and 282 deaths as a result of MERS since the virus was first identified in 2012. (AP Photo/Hasan Jamali, File)

Burka, Niqab oder was? Muslimische Pilgerinnen mit Atemschutzmasken in Mekka. Bild: Hasan Jamali/AP/KEYSTONE

Kommentar

Warum die Burka-Debatte einfach nur bescheuert ist

Die Zustimmung zum Burkaverbot nimmt in der Schweizer Politik rasant zu. Auf der Strecke bleiben Augenmass, Intelligenz und Vernunft. Dabei wissen wir doch alle: Verbote machen kreativ.



Pierre-Yves Maillard war einst ein Linksaussen in der SP. Während seiner Zeit im Nationalrat polemisierte der wortgewaltige Lausanner mit Gusto gegen vermeintliche Rechtsabweichler in seiner Partei wie Moritz Leuenberger oder Simonetta Sommaruga. Heute gehört Maillard der Waadtländer Kantonsregierung an. In dieser Rolle schlägt er ganz neue Töne an.

Vor einem Jahr sorgte der einstige Vorzeige-Linke beim linken Flügel seiner Partei für Konsternation, als er sich für Kürzungen bei der Sozialhilfe aussprach. Nun legte er bei einem weiteren kontroversen Thema nach: dem Burkaverbot. «Ich werde nicht zu jenen gehören, die diese Initiative bekämpfen», sagte Maillard der Zeitung «Le Matin Dimanche» in Anspielung auf das von Rechtsaussen lancierte Volksbegehren für ein landesweites Verbot.

Pierre-Yves Maillard, president du Conseil d'Etat, prend la parole lors de la conference de presse sur la troisieme reforme de l'imposition des entreprises (RIE III), ce jeudi 21 janvier 2016 a Lausanne. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Pierre-Yves Maillard unterstützt das Burkaverbot. Bild: KEYSTONE

Man reibt sich die Augen, doch Pierre-Yves Maillard ist nicht allein. Sein Parteikollege, der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr, sagte letzte Woche im Interview mit der NZZ: «Meine Meinung ist klar: Burkas gehören nicht hierher.» Martin Bäumle, Nationalrat und Präsident der Grünliberalen Schweiz, bekannte sich im «Tages-Anzeiger» zur Kehrtwende in Sachen Burkaverbot: «Ich habe meine Meinung geändert.» Seine Partei offerierte Mario Fehr prompt Asyl.

«Freie Sicht auf freie Bürger!»

Seither vergeht kein Tag, an dem nicht sich nicht Schweizer Politiker und vor allem Politikerinnen aus der Deckung wagen. In einem Fall von politischem Herdentrieb befürworten sie das Verschleierungsverbot. Im «SonntagsBlick» äusserten sich mehrere Parlamentarierinnen aus der bürgerlichen Mitte in diese Richtung. So etwa die Luzerner CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann: «Nach den jüngsten Anschlägen ist mehr denn je klar, dass es ein Verhüllungsverbot braucht.»

Schon klar. Verbieten wir den Gesichtsschleier, und der islamistische Terror löst sich in Luft auf. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Ich habe mit verschleierten Frauen erheblich weniger Mühe als mit priesterlichen Kinderschändern.

Aussagen wie die von Ida Glanzmann sind typisch für das bedenkliche Niveau, auf dem sich diese Debatte abspielt. Besonders wilde Blüten treibt sie in Deutschland, wo das Problem ähnlich virulent ist wie bei uns – also gar nicht. Seit den Anschlägen in Würzburg und Ansbach aber ist das Schleierverbot salonfähig geworden. «Freie Sicht auf freie Bürger!», fordert die Massenpostille «Bild» gewohnt polemisch. Selbst die linksliberale «Süddeutsche Zeitung» will den Vollschleier verbieten, weil er «massiv gegen westliche Werte und den Gleichheitsgrundsatz» verstosse.

Muslimische Touristen auf dem Hoehenweg am Donnerstag 23. Juli 2009 in Interlaken. Immer mehr Touristen aus der Golfregion und anderen muslimisch gepraegten Laendern entdecken das Berner Oberland. Die Zuwachsraten der Touristen aus den Golfstaaten in den vergangenen Jahren sind beachtlich: Allein zwischen 2006 und 2007 stieg die Zahl der Logiernaechte um 80 Prozent, wie das Nachrichtenportal swissinfo 2008 berichtete. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Ein Anblick, der viele nervt: Arabische Touristen in Interlaken. Bild: KEYSTONE

Sicher, eine verhüllte Frau ist ein ärgerlicher Anblick. Insbesondere wenn der Ehemann gleichzeitig in T-Shirt und Shorts vor ihr her stolziert. Man kann das auch bei uns beobachten, etwa auf der Zürcher Bahnhofstrasse. Darüber regt sich nicht nur Mario Fehr auf. Aber hilft es diesen Frauen, die in der Regel aus den Golfstaaten stammen, wenn wir die Burka – oder vielmehr den Niqab – verbieten?

Wie wäre es mit einem Zölibats-Verbot?

«Ich bin ein liberaler Mensch, und in einer liberalen Gesellschaft zeigt jeder sein Gesicht», sagt Fehr. Schönwetter-Liberaler ist die richtige Bezeichnung für Leute wie ihn. Denn zeichnet sich der Liberalismus nicht durch die Abwesenheit unnötiger Verbote aus? Erst recht, wenn sie das Gegenteil bewirken können, etwa indem Frauen ihr Haus nicht mehr verlassen (können).

Mir ist bislang noch kein überzeugendes Argument für ein Verbot des Schleiers aufgefallen. Dafür vernimmt man jede Menge Unsinn. So schreibt der Interims-Chefredaktor des SonntagsBlick, die demokratische Öffentlichkeit müsse dafür sorgen, dass jeder im Land glauben könne, was er wolle. Das könne sie aber nur, «wenn sie sich selbst vor religiösen Zumutungen schützt».

Schön gesagt, Philippe Pfister. Wie wäre es folglich mit einer Volksinitiative für ein Zölibats-Verbot? Denn was ist die grössere Zumutung: Eine Frau, die unter den Schleier gezwungen wird? Oder katholische Geistliche, die von der Kirche zu sexueller Enthaltsamkeit genötigt werden? Nicht alle können damit umgehen. Sie halten sich eine heimliche Geliebte, was die betroffenen Frauen oft in schwere seelische Not versetzt. Oder sie vergreifen sich an Kindern.

Letztlich ist ein Verbot des Gesichtsschleiers kein Ausdruck einer selbstbewussten Gesellschaft. Es zeugt von Angst.

Ich habe mit verschleierten Frauen erheblich weniger Mühe als mit priesterlichen Kinderschändern. Dennoch finde ich, die katholische Kirche muss dieses Problem selber lösen. Sollten wir das nicht auch dem Islam zubilligen?

Pierre-Yves Maillard findet, dass es «manchmal Verbote sind, die befreien». Vielleicht sehen das radikale Tierschützer auch so. Sie könnten in Versuchung geraten, Nutztiere von ihrem elenden Schicksal zu befreien, und eine Volksinitiative lancieren, die den Verzehr tierischer Produkte verbietet. Den gewaltigen Aufschrei, der dann ausbrechen würde, höre ich jetzt schon.

Bild

watson-Redaktorin Rafaela Roth beim Selbstversuch im Tessin. Bild: KEYSTONE

Ist ja logisch, von einem solchen Verbot wären wir alle betroffen, mit Ausnahme der Veganer. Das Burka-Verbot dagegen trifft nur die «Anderen». Darum ist es so bequem, sich dem Herdentrieb anzuschliessen und mit den Schafen zu blöken. Es tut uns überhaupt nicht weh.

Fragwürdiges Tessiner Vorbild

Eine Spur mehr Augenmass und Intelligenz wären in dieser Debatte bitter nötig. Auch beim vermeintlichen «Totschlagargument», dass man unter einer Burka eine Bombe verstecken könnte. Das lässt sich auch mit einem Trenchcoat machen, er ist erst noch unauffälliger. Wie also wäre es mit einer Volksinitiative für ein Regenmantel-Verbot, liebes Egerkinger Komitee?

Letztlich ist ein Verbot das Gesichtsschleiers kein Ausdruck einer selbstbewussten Gesellschaft. Es zeugt von Angst. Angst vor einem Fetzen Stoff. So wie es meine Kollegin Rafaela Roth bei einem Selbstversuch im Tessin erlebt hat. «Wir sehen nicht den Menschen, sondern nur noch das Kleid», stellte sie treffend fest.

Ach ja, das Tessin. Dort gilt seit dem 1. Juli ein Verhüllungsverbot. Die vermeintlich positiven Erfahrungen geben den Befürwortern des nationalen Verbots zusätzlichen Schub. Insbesondere Berichte über arabische Touristinnen, die sich angeblich begeistert den Schleier vom Gesicht reissen, wenn sie von der Polizei mit einer Busse konfrontiert werden.

Burka passt in liberale Demokratie

Für ein definitives Fazit aber ist es viel zu früh. In einem Jahr wird man wissen, ob sich das Verbot tatsächlich bewährt. Oder ob die zahlungskräftigen Gäste aus der Golfregion einfach wegbleiben. Ohnehin ist im Tessin ein interessantes Phänomen zu beobachten. Der Chef von Swissminiatur in Melide, ein beliebtes Ziel arabischer Gäste, hat festgestellt, dass die Frauen den Schleier zwar abnehmen, dafür aber eine riesige Sonnenbrille aufsetzen. Oder eine Atemschutzmaske tragen.

FILE - In this Aug.4 2016 file photo made from video, Nissrine Samali, 20, gets into the sea wearing traditional Islamic dress, in Marseille, southern France. The French resort of Cannes has banned full-body, head-covering swimsuits worn by some Muslim women from its beaches, citing security concerns. A City Hall official said the ordinance, in effect for August, could apply to burkini-style swimsuits. (AP Photo, File)

Cannes hat die Burkini am Strand verboten. Bild: AP/ap

Wollen wir solche Masken etwa auch verbieten? Dieses Beispiel zeigt die ganze Absurdität eines Burkaverbots. Denn wir alle wissen doch: Verbote machen kreativ.

Immerhin gibt es in dieser Debatte noch die eine oder andere Stimme der Vernunft. Etwa den deutsch-britischen Journalisten Alan Posener. Er ist alles andere als ein Linker und ein erklärter Religionsverächter. Dennoch schreibt er in der «Welt» (ebenfalls ein ziemlich konservatives Blatt), die Burka passe in eine liberale Demokratie, «in der die Rechte gerade der Minderheiten, Spinner und Sektierer geschützt werden, die aller Vernunft widersprechen».

Wahre Worte. Man kann es aber auch einfacher formulieren, etwa in diesem Kommentar der «Zeit» zum Burkiniverbot an den Stränden im südfranzösischen Cannes. Dieser «Verbotsirrsinn» zerstöre die Werte einer freien Gesellschaft viel mehr als dass er sie schütze. «Denn was ist die täglich beschworene Freiheit wert, wenn ich nicht einmal alleine entscheiden darf, was ich anziehe?»

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  • Frausowieso 02.09.2016 12:08
    Highlight Highlight Schlussendlich geht es darum, dass ein Grossteil der westlichen Bevölkerung keine Mitbürger möchte, die einen solchen Lebensstil pflegen. Die Menschen fühlen sich von fremden Kulturen überrannt. Jedoch sind ihnen die Hände gebunden. Die Verschleierung der Frau ist der einzige Punkt, an denen sie Grenzen setzen können. Ein klares Statement von den Trägerinnen und somit ein Merkmal mit dem man definieren kann- du gehst in unseren Augen zu weit und passt nicht hier her.
    • David Steger 17.09.2017 12:28
      Highlight Highlight Das und das Minarett-Verbot. Beides bringt meiner Meinung nach aber nicht den gewünschten Effekt. Nur weil man Moslems nicht als solche "wahrnimmt", heisst das nicht, dass sie nicht da sind. Sie sind bereits Teil unserer multikulturellen Gesellschaft.
  • Charles-Louis Joris (1) 18.08.2016 22:49
    Highlight Highlight Und dann noch dies - von einer Marokkanerin - zum Burkhini
    http://www.huffpostmaghreb.com/fatiha-daoudi/non-monsieur-plenel-le-burkini-nest-pas-un-vetement-comme-un-autre_b_11581122.html
    Am Schluss:
    für des welschen unkundige:
    "Nein, Herr Plenel. Der Burkini ist nicht einfach ein Kleidungsstück. Er ist Teil einer Strategie die, mit Hilfe [französischer, westlicher] ultratoleranter Geister zum beabsichtigten Endresultat führen wird: Ein frauenfreier öffentlicher Raum.*
  • Buddhatwig 18.08.2016 18:05
    Highlight Highlight Ein Verbot mag bescheuert sein, aber ein Burka zu tragen ist viel bescheuerter! Wer in dieser Gesellschaft leben will, MUSS eben sein Gesicht zeigen. Eine offene Gesellschaft muss auch ihre Werte und Bräuche verteidigen. In meinem Heimatland spuckt jeder auf der Strasse und es ist normal, es ist eine Tradition, Gewohnheit halt. Aber in der Schweiz macht man nicht, denn man will verachtet. Ich sehe persönlich keinen Unterschied zwischen Burkatragen und Spucken auf der Strasse. Religion? Give me a break! -bloss eine schöne Ausrede für Patriarchat und Frauenhass!
  • Pano 18.08.2016 14:16
    Highlight Highlight Blunschi's Argumentation hinkt in den meisten Punkten. Es geht hier nicht um Terrorismus etc., sondern um ein Minimum zwischenmenschlichen Verhaltens. "Hilft es diesen Frauen, wenn wir die Burka verbieten?" Ja, wenn das bestehende Vermummungsverbot ergänzt und konsequent angewandt wird. Touristen werden an der Grenze vor die Wahl gestellt: Einreisen "ohne" oder Weiterreisen "mit"; mit der Zeit werden sich diese vielleicht etwas überlegen.

    Übrigens: Habe letzte Woche einer Burka-Trägerin beim Spaghettiessen im Restaurant zugeschaut; grauenhaft!
  • http://bit.ly/2mQDTjX 17.08.2016 12:14
    Highlight Highlight Ein paar wenige sind blöd und wollen ihre Frauen mit Bevormundung und Kleidervorschriften schützen (trag Burka!).

    Viele Gegner sind genauso blöd. Sie wollen angeblich ihre Frauen mit Bevormundung und Kleidervorschriften schützen (Burka verboten!).

    Wer vorgaukelt, die Freiheit von Frauen schützen zu wollen, indem er genau diese Freiheiten begrenzt, dem geht es letztlich nicht wirklich um Frauen sondern nur um deren Instrumentalisierung zur Pflege seiner rückständigen Ideologie.

    Logisch wäre: Kleidervorschriften jeglichen Couleurs zu verbieten! Jede/r darf tragen, was er/sie will. Freiheit!
  • Herbert Anneler 17.08.2016 09:13
    Highlight Highlight Wo Amtshandlungen das Zeigen des Gesichts notwendig machen, gilt das für ALLE! Sonst aber ist ein Burkaverbot einer Gemengelage von FremdenhasserInnen und Emanzen zu verdanken, die ein sehr beschränktes Verständnis von Frauenfreiheit haben: sie versuchen, ihr eigenes Frauenbild allen Frauen überzustülpen, ohne sie zu fragen. Ist dies Freiheit? Ist dies liberal? Leider genau das Gegenteil! Mich erinnert ihre Argumentation an den Tenuebefehl in der Armee...
    • Stichling 17.08.2016 09:26
      Highlight Highlight Der Tenubefehl hat dieselbe Qualität, wie die islamistische Kleidervorschrift, die Frauen die Verschleierung aufzwingt. Er schreibt vor, was für Kleidung zu tragen ist.
      Das Burkaverbot hat dagegen eine ganz andere, eine befreiende Qualität: Es schreibt vor, wie man sich _nicht_ kleiden muss.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.08.2016 12:21
      Highlight Highlight Stichling: stimmt nicht. das Burkaverbot ist eine Kleidungsvorschrift mit derselben "Qualität wie die islamistische Kleidervorschrift".

      Kleidervorschriften schreiben immer auch vor, "wie man sich _nicht_ kleiden muss". Sie sind Hans was Heiri nur Ausdruck einer rückständigen Ideologie.

      Logisch vernünftig wäre nicht ein Burka-Verbot sondern ein Verbot von Kleidervorschriften. Also ein Verbot von Burka-Pflicht genauso wie auch ein Verbot eines Burkatrageverbots.

      Aber Vernunft scheint bei der Pflege von Fremdenhass, Islamophobie und anderen rückständigen Ideologien wenig zu fruchten.
  • whatthepuck 17.08.2016 08:59
    Highlight Highlight Religion hin, schlechter Modegeschmack her... ich hab einfach gern freie Sicht auf meine Mitmenschen. Menschen gehören nicht vermummt. Und wenn Vermummung zu einer Religion dazu gehört, dann ist es eine merkwürdige Religion. Und merkwürdige Religionen muss man nicht unterstützen.

    Hauptsache nicht gegen etwas sein, lautet wohl das Motto vieler.
    • planeto 17.08.2016 10:08
      Highlight Highlight Meiner Meinung sind alle Religionen etwas merkwürdig.
    • muellerra 17.08.2016 14:24
      Highlight Highlight Man kann nicht alles verbieten was man ablehnt.
    • _kokolorix 29.08.2016 07:08
      Highlight Highlight Schon mal die Kleidung einer Ordensschwester gesehen? Soo weit von den Kleidern muslinischer Frauen sind die auch nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 17.08.2016 08:40
    Highlight Highlight "Ich habe mit verschleierten Frauen erheblich weniger Mühe als mit priesterlichen Kinderschändern."
    Ich finde das Niveau solcher Argumente eher etwas niedrig und überflüssig.
  • Energize 17.08.2016 07:21
    Highlight Highlight Herzlichen Dank für den längst überfälligen Artikel! Ein Verbot bringt absolut überhaupt nichts. Und das Argument "frau könnte eine Bombe verstecken" zieht einfach nicht. Für alle welche dieses Argument in Betracht ziehen: bei welchem Anschlag war eine Frau in Burka involviert? ....
  • LeChef 17.08.2016 00:44
    Highlight Highlight Man kann durchaus für ein Burka-Verbot sein. Aber definitiv nicht als Liberaler. @Mario Fehr
  • Stichling 16.08.2016 23:00
    Highlight Highlight Es ist ein Jahrhundertfehler linker Kreise, dass sie im Namen der Religionsfreiheit die Unterdrückung der muslimischen Frauen hinnehmen wollen, dass sie im Namen der Toleranz den Islamisten einen eigenen Rechtsraum zugestehen wollen.

    Die Religionsfreiheit darf niemals dazu dienen, bestehende Gesetze und gesellschaftliche Normen für nicht anwendbar zu erklären.

    Wenn wir das tun, dann zerstören wir ganz langsam den Frieden innerhalb unser Gesellschaft.

    Wir dürfen keiner Religion zugestehen, dass ihre Lebensregeln über unseren Gesetzen und unseren gesellschaftlichen Normen stehen.
    • Stichling 17.08.2016 09:08
      Highlight Highlight @Galaxy: Dein Anliegen von Rechtstaatlichkeit ist auch meines.
      Rechtsstaatlichkeit bedeutet, dass ausnahmslos alle Einwohner denselben Gesetzen unterworfen sind. Das heisst, dass für niemanden Sonderrechte gelten dürfen, d.h. weder zu seinem Vor- noch zu seinem Nachteil.
      Es ist ist unverhältnismässig, wenn die grosse Mehrheit eine Unsitte weniger hinnemen und sich von ihnen beschämen lassen muss. Darum ist z. B. das Verbot des Nacktwanderns durchaus rechtsstaatlich. Ein Verbot der Burka, bzw. die Verhüllung des Gesichts, ist ebenso rechtsstaatlich.
    • bokl 17.08.2016 09:31
      Highlight Highlight Beide Verbote sind unnötig. Nacktwanderer und Burkaträgerinnen sind Ausnahmefälle welche eigentlich niemandem weh tun.

      Wie gross muss dann die Mehrheit sein, damit sie eine Unsitte nicht hinnehmen muss? 51%? 75%? 99%?
    • Stichling 17.08.2016 10:06
      Highlight Highlight @bokl: Demnach sind folgende Verbote unnötig, weil sie eigentlich niemandem weh tun: Rechtsüberholen, Exhibitionismus, Geschwindigkeitsübertretungen, Steuerhinterziehung, Graffitis, Stalking, Busen begrapschen und unter den Rock langen, Ladendiebstahl, Nachtruhestörung, Sex in der Öffentlichkeit, Hausfriedensbruch, Schwarzfahren, Drogenkonsum, Waffentragen ohne Bewilligung, Raubkopien, Geschlechterdiskriminierung, Batterien in den Müll werfen, mitten auf der Strasse Fussball spielen, etc., etc., etc.

      Bloss weil Du den Zweck nicht zu erkennen vermagst, ist es noch lange nicht unnötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Failai 16.08.2016 22:50
    Highlight Highlight 1. Mit diesem Verbot helfen wir keiner Frau die betroffen ist. Wenn es ihr aufgezwungen wurde, darf sie nach dem Verbot wahrscheinlich nicht mal mehr aus dem Haus.
    2. Wir sind ein Land in welchem jeder das Recht hat an das zu glauben was er will. In einem Land in welchem der Staat nicht zu sagen hat wie Frau sich anzuziehen hat.

    Ich finde dieses Thema ein sehr heikles Thema. Denn es werden sicher viele Frauen in das gezwungen, aber sicher nicht alle. Und klar ist es nicht unsere Kultur und Integration ist verhindert. Aber gerade dass bei uns jeder anziehn kann was er/sie will macht uns aus.
    • Lichtblau 16.08.2016 23:18
      Highlight Highlight @Failai: ".. . darf sie wahrscheinlich nicht mal mehr aus dem Haus." Warum ist es eigentlich immer so selbstverständlich, dass muslimische Frauen darauf warten müssen, was sie "dürfen"? Während westliche Frauen wahrscheinlich einfach die Wohnungstür eintreten würden, wenn der Mann ein Ausgehen verbietet? Sehen so die gleichen Rechte für alle aus? Kulturrelativismus sucks.
    • Failai 17.08.2016 02:11
      Highlight Highlight @Lichtblau ??? Lol ??? das habe ich ja gar nicht gesagt. Wo bitte sage ich dass muslimische Frauen darauf warten müssen zu dürfen? Ich spreche über diese Frauen die gezwungen werden, mit was auch immer für Mitteln, ein Burka zu tragen (was aber natürlich nicht auf alle zutrifft). Wenn ihr Mann es schafft diese Frauen zum Burka zu zwingen was hält ihn davon ab sie dann gar nicht mehr aus dem Haus zu lassen, wenn sie bedeckt nicht mehr raus darf? Ich habe nie von allen Muslimas geredet, nur von den burka-tragenden Musilmas die zuhause das machen müssen was der Mann für richtig hält.
    • Maett 17.08.2016 06:25
      Highlight Highlight @Failai: ich finde es seltsam, Gesetze unter Berücksichtigung von Verfehlungen anderer Kulturen auslegen zu wollen, um eventuelle Geschädigte zu vermeiden, die eine Kultur leben, die nicht einmal mit den grundsätzlichsten Werten unserer Gesellschaft (nämlich Freiheit und Gleichheit) vereinbar sind.

      Ich finde es richtig, Menschen die sich nicht integrieren wollen (oder aus glaubensgründen nicht können) auszugrenzen (islamische Kleidung ist ein Symbol dafür), denn dann werden sie sich langfristig gar nicht hier ansiedeln. Bei Akzeptant schaffen wir uns lediglich Parallelgesellschafen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Soli Dar 16.08.2016 22:41
    Highlight Highlight Super Artikel, herzlichen Dank!
  • poga 16.08.2016 21:39
    Highlight Highlight 489 Kommentare @ Peter Blunschi. Dein Kommentar scheint ein regelrechter Amoklauf in der Watson Comunity zu sein 😉.
  • michiOW 16.08.2016 20:47
    Highlight Highlight 3. Wieso haben sie zum Burkini Verbot nicht Stellung bezogen? Weil es hygienemässig Sinn macht? Und es Ihnen deshalb nicht in den Kram passt?
  • michiOW 16.08.2016 20:46
    Highlight Highlight Ich finde auch, dass ein Burkaverbot wenig zielführend ist.

    Jedoch hinkt der Vergleich mit dem Priester, ist für mich als Katholik völlig daneben und kein Dreck besser als als die Argumentation des Egerkinger Komitees.

    1. Stellen Sie die Priester unter generalverdacht.
    2. Werden Priester nicht al spriester geboren, entscheiden sich somit freiwilig für das Zölibat, die Frau wird als Frau geboren und in der islamischen Tradition (Zumindest in einigen) hat sie verschleiert zu sein. Das ist definitiv nicht dasselbe!


    (An die Redaktion: Ich schicke gleich noch Punkt 3. Bitte anfügen. Danke🙃
  • Amaranth17 16.08.2016 19:53
    Highlight Highlight Einige sprechen davon, dass damit ein neues Verbot entsteht. Genau genommen aber, wurde hier den Frauen verboten sich in der Öffentlichkeit anzuziehen wie sie wollen. Mit dem Burkaverbot wird dieses Verbot wieder aufgehoben.

    Das ist ein Einschnitt in die Religionsfreiheit. Ist das ok? Weiss ich nicht. Finde ich das ok? Auf jeden Fall. Hilft es gegen den Terror? Sicher nicht. Hilft es den betroffenen Frauen? Nicht weniger, als wenn wir nichts tun.
  • Dewar 16.08.2016 18:48
    Highlight Highlight Wenn ein Burkaverbot diskutiert wird, müsste man die Debatte auf andere zur Schau gestellten Religionsmerkmale ausweiten. Generell finde ich es spannend, dass sich vor allem (meist ältere) Herren aus dem konservativen Milieu jetzt plötzlich für vermeintliche Frauenrechte einsetzen. Die Frage ist aber, ob genau jene Frauen nicht in ihren Rechten eingeschränkt werden, wenn sie nicht anziehen dürfen, was sie wollen (wenn sie es denn wollen)? Und wären dann lange, nicht figurbetonte Kleider nicht auch einzuschliessen? Oder bei Männern der Bart, die Kippa, der Turban? Das Kreuz?
  • robben 16.08.2016 18:42
    Highlight Highlight so, hab nun einen tag mit mir gerungen. fazit: für ein verbot! warum? weil wir dann immer gleich sehen, wenn sich nora illi vor die tür traut ;)
  • Hercules Rockefeller 16.08.2016 18:13
    Highlight Highlight Für alle, die auf das Gleichbehandlungsgebot pochen. Und jetzt nicht mit Kontextargumentation ankommen, sondern einfach den Grundsatz kommentieren:
    Benutzer Bild
    • Energize 17.08.2016 07:35
      Highlight Highlight Auf welchem Bild sieht du eher gewaltbereite Personen? Was sind die Motive für die Verschleierung?

      Die Frage ist doch ob ein Verbot VERHÄLTNISMÄSSIG ist oder nicht. Was nutzt ein Verbot? Absolut gar nichts im Falle der Burka.

      Und weswegen soll das Gleichbehandlungsgebot für verschleierte Frauen gelten, welche Einkaufen gehen und für eine Gruppe Gewaltbereiter, welche sich vor der Justiz verstecken? Inwiefern sind diese Gleich?

      Und als zentrales Argument: du wirst in der Schweiz NIE eine grosse Gruppe vollverschleierter Frauen sehen. Weil es eifach keine gibt... Das Bild ist irreführend.
  • mitch01 16.08.2016 17:29
    Highlight Highlight Es geht doch schlicht darum, dass die Frauen gezwungen werden ein Burka zu tragen. Europa sollte ein Zeichen setzen gegen diesen mittelalterlichen Fanatismus.
    • Maracuja 16.08.2016 18:14
      Highlight Highlight Wer unbedingt Zeichen setzen will, soll bitte irgendwelche Mauern versprayen und nicht unsere Verfassung. Kleidervorschriften gehören, falls notwendig, in Gesetze und Verordnungen. Ein Vermummungsverbot z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln finde ich durchaus akzeptabel. Dass man Nikabträgerinnen aber verbieten will, verschleiert auch nur einen Fuss vor die Tür zu setzen, finde ich fragwürdig, insbesondere weil nicht alle dieser Frauen geltungssüchtige Konvertitinnen sind, die das Teil freiwillig tragen.
    • Baccaralette 17.08.2016 08:27
      Highlight Highlight irgendwelche mauern versprayen? Gehts noch? Die dann irgendwer reinigen und bezahlen muss, der damit gar nix zu tun hat? Schöne Vorstellung von Demokratie, Maracuja, Bravo!
  • Kii 16.08.2016 16:14
    Highlight Highlight Wegen 3-4 konvertierten schweizerinnen die hier bei uns einen tragen wird echt so ein geschi** gemacht?

    Ach herrlich, unsere rechtspopulisten die neuenfrauenrechtler 😂
    • Stichling 16.08.2016 22:30
      Highlight Highlight Eine sehr kurze Sicht.
    • Maett 17.08.2016 06:29
      Highlight Highlight @zzZüri: die Medien haben sich auf die Burka angefangen einzuschiessen, eigentlich geht's ja um den Niqab, und davon hab ich gestern alleine in Luzern über 20 gesehen - ich muss allerdings anfügen dass ich den halben Morgen an einer Gasse mit sehr vielen Touristen gearbeitet hatte - trotzdem stört mich das (und uns alle, die dort gearbeitet hatten) sehr, es ist einfach nicht respektvoll, so herumzulaufen.
    • Energize 17.08.2016 07:42
      Highlight Highlight @Maett: warum stört dich das? Kriegst du Augenkrebs? Nein in Ernst, gerade die Stadt Luzern hat unglaublich viel dem Tourismus zu verdanken.

      Die Vollverschleierung betrifft in 99.5% Touristinnen - die sehr Wenigen welche hier wohnen und trotzdem eine Verschleierung tragen wollen dies. Und wenn Sie dies nicht wollen haben sie die Möglichkeit das Ding abzulegen. Wird sie dazu gezwungen hat sie die Untersützung unserer Justiz.
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  • Wilhelm Dingo 16.08.2016 15:45
    Highlight Highlight Krass die Anzahl Kommentare! Warum bewegt das Thema so?
    • Bruno Wüthrich 16.08.2016 17:01
      Highlight Highlight In der Tat spielen die linken Vordenker (und die, die es sein wollen) derzeit eine äusserst zweifelhafte Rolle. Für den linken Mann soll gelten, dass er feministisch und für die EU zu sein hat. Nur vergisst man seit Jahrzehnten konsequent die «kleinen Leute», die ja seinerzeit am Ursprung der linken Bewegung standen. Und dann wundert man sich, wenn die den leeren Versprechungen der SVP folgen.

      Höchste Zeit, dass die Linken sich vermehrt auf die Wurzeln ihrer Ideologie besinnen. Aber damit wäre man wohl nicht mehr so modern. Was will denn das linke Establishment mit Arbeitern zu tun haben...
    • Citation Needed 16.08.2016 17:04
      Highlight Highlight Seku: nice try. Der mit den Frauenrechten kommt tatsächlich überraschend von rechts. Denn mit Frauenrechten hat die Burka schon zu tun, nicht aber das Burkaverbot.
    • Stichling 16.08.2016 22:42
      Highlight Highlight Ich denke, es bewegt, weil der dschihadistische Terror wie zu erwarten Angst macht.
      Gleichzeitig machen sich die Dschihadistensympathisanten immer mehr und immer sichtbarer in den Städen Europas breit (London, Brüssel, Paris, Köln, Basel, u.v.m). Ein ganz gut sichtbares Zeichen ist die vollverschleierte Salafistin oder Wahabitin. Ein Phänomen das auch für die meisten Muslime in Europa neu ist. Es erstaunt nicht, dass es Musliminnen gibt, die worttstark gegen die Burka ankämpfen. In Tunesien, der Türkei und in Syrien gibt es Kopftuchverbote als Ausdruck des Widerstands gegen den Islamismus.
  • Chrigi-B 16.08.2016 15:41
    Highlight Highlight Für mich ist der Hidschab absolut in Ordnung. Hidschab ist wie ein Rosenkranz oder eine Kippa. Alles was über diese Zurschaustellung geht finde ich stossend, befremdlich und unangebracht. Religion kann man in seinen 4 Wänden oder im Haus des Angebeteten ausleben, nicht in der Öffentlichkeit.
  • JackMac 16.08.2016 15:28
    Highlight Highlight Sind wir tatsächlich willens, einer Religion Zugeständnisse zu machen, welche ausser der eigenen Doktrin keine anderen Grundgesetze freier demokratischer Staaten akzeptiert?
    Sind wir bereit, die interpretierte Weisung eines pädophilen Religionsführers zu akzeptieren, der die eigene Frau (Aisha) aus rasender Eifersucht zur Totalverhüllung gezwungen hat?
    Ich nicht ! Ich bin alles andere als ein introvertierter weltfremder Bürger und selber ca. 5 Monate im Jahr als Ausländer in fremden Ländern unterwegs. Zumindest Zuhause möchte ich mich in einem freien toleranten Umfeld bewegen können!
    • Ganja 16.08.2016 16:17
      Highlight Highlight ist das nicht ein widerspruch, wenn du sagst du willst dich in einem toleranten umfeld bewegen und gleichzeitig verbieten was dir nicht gefällt?
    • JackMac 16.08.2016 19:33
      Highlight Highlight Nein, ich mag falsch verstandene Toleranz überhaupt nicht!
  • Ganja 16.08.2016 15:20
    Highlight Highlight danke für den artikel!!
    ein burkaverbot würde keines der vermeintlichen probleme lösen:
    - recht der frau stärken: hat wirklich jemand das gefühl, wenn eine frau jetzt zum burka tragen gezwungen wird, sich bei einem allfälligen gesetz was ändert. sie darf dann einfach das haus nicht mehr verlassen.
    burkaträgerinnen verbreiten angst: ist ein attentat einer burkaträgerin bekannt?
    vermummung: sobald ich ein baseballcap. sonnenbrille trage und den kragen hochschlage, ist mein gesicht nicht mehr erkennbar. wird das jetzt auch verboten?
  • Against all odds 16.08.2016 15:08
    Highlight Highlight "Denn was ist die grössere Zumutung: Eine Frau, die unter den Schleier gezwungen wird? Oder katholische Geistliche, die von der Kirche zu sexueller Enthaltsamkeit genötigt werden?"
    Mit dem kleinen und nicht unwesentlichen Unterschied, dass sich die Geistlichen freiwillig der Kirche zuwenden...
  • Sapere Aude 16.08.2016 14:56
    Highlight Highlight Mit einer erzwungene Verschleierung wird die Frau zu einem Objekt gemacht, es handelt sich um einen Missbrauch, der bereits heute geahndet werden kann. Man kann diese Form der Objektifizierung der Frau verbieten, wie steht es aber mit anderen? Nur einige Beispiele:
    - Sexismus in Werbung oder Filmen
    - Pornographie
    - Kleidervorschriften in Firmen
    - Make up Zwang
    - Prostitution
    • JackMac 16.08.2016 15:09
      Highlight Highlight Die Darstellerinnen stellen sich freiwillig zur Verfügung, ob in der Werbung oder im Porno.
      Eine Frau ist frei, eine Kleidervorschrift und damit den Job abzulehnen, dass selbe bei Make-up, welches meiner Meinung nach sowieso überbewertet ist.
      Alleine die erzwungene Prostitution gehört bestraft, wobei es an der Zeit wäre, friole offene Freudenhäuser zu zu lassen.
    • Sapere Aude 16.08.2016 16:30
      Highlight Highlight Eine Frau darf sich also aus freien Stücken zwar prostituiren, durch krankhafte Schönheitsideale zum Objekt machen aber nicht Verschleiern?
    • Sapere Aude 16.08.2016 23:19
      Highlight Highlight Ich sehe schon, eine Mehrheit findet es weniger schlimm, wenn eine Frau ihren Körper verkauft als wenn sie sich verschleiert.
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  • Dubio 16.08.2016 14:48
    Highlight Highlight Herr Blunschi verwechselt wiedermal Toleranz und Gleichgültigkeit.

    Es geht nicht um Kleider oder Vermummung. Es geht um die Geisteshaltung dahinter. Dass sich Frauen verschleiern müssen ist einzig und allein die Manifestierung der Herrschaft des Mannes über die Frau. Das kann im gleichberechtigten Abendland nicht toleriert werden.

    Insofern ist ein Verbot nicht ängstlich sondern ein entschiedenes Eintreten dafür, dass Freiheit bzw. Gleichberechtigung überhaupt entstehen kann.
    • bokl 16.08.2016 15:22
      Highlight Highlight Da freue ich mich doch schon auf die weiteren Initiativen von Herrn Wobmann und seinem Komitee zur Beendigung der Herrschaft des Mannes über die Frau ...
    • Maett 17.08.2016 06:37
      Highlight Highlight @reezee: in arabischen Ländern verschleiern sich auch westliche Frauen - weil sie müssen. Warum sollten wir also nicht Vorschriften erlassen, wie man sich in unserer Gesellschaft zu bewegen hat? Gab es (ausser dem Ku-Klux-Klan) in der westlichen Welt jemals die Mode, sein Gesicht zu verdecken, wenn man nicht gerade unerkannt randalieren wollte?

      Gesichtsverschleierung hat nichts mit Freiheit zu tun, denn Respekt uns gegenüber darf man durchaus einfordern. Reicht der Tschador etwa ganz im ernst nicht?
  • amRhein 16.08.2016 14:39
    Highlight Highlight Ein Verbot zeugt nicht von Angst, sondern von einem klaren Verständnis, wie man sich bei uns in der Öffentlichkeit zeigt oder eben nicht. Das kann man sehr tolerant sehen und auch gewisse Abweichungen kann und muss man aushalten.

    Was mich stört ist die penetrante Forderung, verhüllt rumlaufen zu dürfen und die Argumentationlinie via Religionsfreiheit. Die Religionsfreiheit ist ein Fass ohne Boden. Damit kann man alles begründen. Eine solche Verhüllung ist absurd. I.d.S. wünschte ich mir von den Vorkämpfern solcher Verhüllungen mehr Augenmass und Verständnis.
  • Hierundjetzt 16.08.2016 14:25
    Highlight Highlight Herzlichen Dank Herr Blunschi für Ihren Debattierbeitrag. Genau wegen solchen Argumenten haben wir eine Bauverordnung in der BV und demnach Kleidervorschriften.

    Es besteht ein Unbehagen in der Bevölkerung. Dies mit kreativen Herleitungen zu negieren erachte ich als es bitz sonderbar
  • DerGrund 16.08.2016 14:24
    Highlight Highlight Kaiser Flavius Honorius verbot im 5. Jahrhundert in Rom das Tragen der Hose, die als Zeichen der germanischen Barbaren galt. Bekanntlich half die Symptombekämpfung nicht viel - das weströmische Reich krachte dennoch ob der Völkerwanderungen zusammen.
    • JackMac 16.08.2016 15:16
      Highlight Highlight Aber nicht wegen der Völkerwanderung aus dem Norden!
      Du meinst also, wenn wir alle Rock und Toga tragen wird alles gut?
    • DerGrund 17.08.2016 02:35
      Highlight Highlight Nein, JackMac. Das will ich ja gerade sagen. Egal was man tragen darf und was nicht...diese Massnahmen sind und bleiben Symptombekämpfung. Das Problem ist nicht die Burka oder der Zausbart, sondern die Motivation dahinter. Diese zu verbieten löst die Salafisten und Konsorten leider nicht in Luft auf...
  • Ratchet 16.08.2016 14:13
    Highlight Highlight Ich finde den gesellschaftlichen Druck gegen Burkas absolut in Ordnung, bin dafür klar gegen ein Verbot.
    Man kann Hackenkreuze verbieten, doch es ändert nichts an der Tatsache, das heute noch Menschen die Nazis verehren.
    Es ist Aufgabe der Gesellschaft, solche unerwünschte Ideologien zu bekämpfen, ein Gesetz ändert wenig an der Denkweise der Menschen. Ein Verbot ist reine Symbolpolitik.
    Z.B ist wohl heute noch ein grosser Teil der älteren Frauen in der Innenschweiz gegen das Wahlrecht für Frauen und gehen wohl nie stimmen. Man führt deswegen auch keine Wahlpflicht für diese Frauen ein.
    • Ratchet 16.08.2016 15:38
      Highlight Highlight @Yallix Die Ethik bzw. die Werthaltung einer Gesellschaft sollte aber nicht als Form eines Gesetzes über die Freiheit eines Einzelnen stehen. Man nehme Nazi-Deutschland als Beispiel.
  • Peeta 16.08.2016 14:00
    Highlight Highlight Wollen wir diese rückständige Form bzw. Ausdrucksweise des Islamismus bei uns zulassen? Es geht tatsächlich auch mal darum, diesem ultra-konservativen, frauenunterdrückenden, machohaften Islam den Riegel zu schieben. Ein Zeichen zu setzen. Nicht bei uns! Wir leben in einer offenen Gesellschaft, in welcher Frauen keine Besitztümer ihrer Männer sind! Und ausserdem haben wir uns in gewissen Ländern ebenfalls an Vorschriften, Sitten und Gebräuche zu halten.
    • pun 16.08.2016 14:28
      Highlight Highlight Jahwoll! Als Zeichen gegen den religiösen Machismo von Männern gegenüber Frauen sollten wir unbedingt ein Gesetz erlassen, welches Frauen büsst! 0.o
  • mueggy 16.08.2016 13:57
    Highlight Highlight Ich verstehe das Problem nicht. Jedes zweite Grosi auf der Alp trägt ein Kopftuch, beim Heuen kommt noch ein Tuch vors Gesicht...
    Das einzige "Problem" wäre,wie die SBB -Kontrolleure überprüfen können,ob dieser swisspass dieser Frau gehört...
    • Der Beukelark 16.08.2016 14:33
      Highlight Highlight Burkaträgerinnen sind also den ganzen Tag am Heuen oder wie?
    • Lutz Pfannenstiel 16.08.2016 15:07
      Highlight Highlight Umgekehrt! Heuende Grosis sind den ganzen Tag am Burka Tragen ... und wenn die Alp nur über öV erreichbar ist, gibt's ein Problem bei der Swisspass-Kontrolle.... meinte wohl Mueggy. Von den Laborschutzbrillenträgerinnen ganz zu schweigen!
      Benutzer Bild
    • Baccaralette 17.08.2016 08:34
      Highlight Highlight ..genau Lutz, weil die Laborschutzbrillenträgerinnen auch so ins Migros zum kömmerlen gehen und natürlich auch so Zug und Auto fahren. Vom interagieren mit anderen Menschen ganz zu schweigen. Und sie tun das aus Spass an der Freud, weil so ein Anzug auch superbequem und gar nicht warm ist. Gefällt mir gut!!
  • Linus Luchs 16.08.2016 13:57
    Highlight Highlight Die Schweizer Politologin Regula Stämpfli ist in bürgerlichen und rechtsnationalen Kreisen eine Reizfigur – wegen ihren konsequent sozialdemokratischen und feministischen Positionen. Einigen hier im Forum wird sie bekannt sein.

    Ich möchte allen folgenden Artikel von Regula Stämpfli ans Herz respektive ins Hirn legen:
    http://www.news.ch/Durcheinandertal+moderner+Lebenswelten/675134/detail.htm

    Es lohnt sich, auch die von Stämpfli zitierte Argumentation von Zygmunt Bauman nachzuvollziehen.
    • Monti_Gh 16.08.2016 16:51
      Highlight Highlight Danke für den Link!
  • Adremos 16.08.2016 13:50
    Highlight Highlight Ein super Kommentar Herr Blunschi. Dem gibt es Nichts mehr hinzuzufügen.

    Vielen Dank dafür!
  • Robert K. 16.08.2016 13:43
    Highlight Highlight (a) wieviele Frauen, welche ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, tragen Burka?
    (b) wieviele dieser Frauen, werden zum Burka tragen von ihrem Mann gezwungen?

    Vermutung für Fragen (a), (b) Null.
    Kann jemand genaue Zahlen liefern?

    • rodolofo 16.08.2016 14:05
      Highlight Highlight Mir ist eine Freiwillige Burka-Trägerin bekannt: Sie heisst Frau Illi und ist zum Islamischen Glauben konvertiert.
      So hat sie ihr Ziel erreicht und viel Aufmerksamkeit von den Medien bekommen, etwas, was ihr ohne Burka wohl unmöglich gelungen wäre...
    • Robert K. 16.08.2016 14:35
      Highlight Highlight Dies wollte ich wissen, das ganze Gstürm basiert auf vagen Vermutungen, Unterstellungen; - und es gibt tatsächlich eine Frau, welche freiwillig eine Burka trägt, die schweizweit dank ihren TV Auftritten sogar mit Namen bekannt ist.
  • boexu 16.08.2016 13:40
    Highlight Highlight Komisch, seit Jahren kämpfen unsere Frauen vergeblich für Gleichberechtigung und werden von der rechten Ecke als "Emanzen" oder "Kampflesben" dargestellt und bekämpft. Und nun kommt die selbe Ecke und verlangt ein Burkaverbot aus frauenrechtlichen Gründen... stinkt doch irgendwie zum Himmel.
    Ich glaube der Masterplan dahinter - und was niemand auszusprechen wagt - ist am Ende ein (schleichendes) Verbot des Islam. Angefangen hat es mit der Minarettinitiative. Und wie setzt man schon wieder das Verbot einer Religion um? Mir graust davor. Und das ist keine "Nazikeule".
  • Fred 16.08.2016 13:39
    Highlight Highlight @PeterBlunschi
    Immerwieder gerne. Zu Ihrem: " ... ist immer etwas billig." Sie haben ja auch einen ganzen Artikel zu Verfügüng um Ihre Argumente darzulegen. Um nur ansatzsweise auf einer Ihrer Argumente eingehen zu können reichen halt 550 Zeichen nicht aus
  • Grundi72 16.08.2016 13:34
    Highlight Highlight Ich war während den Ferien mit der Familie in einem Kinder-Freizeitpark in Deutschland (Ravensburger Spieleland).

    Ein Gruppe von ca. 10 vollverschleierten (auch Augen) muslimischer Frauen mit Kindern waren auch dort.

    Egal wo sie hingingen, alle nichtmuslimischen Kinder sind sofort mit Angst in den Augen weggerannt. Buchstäblich hatten die muslimischen Familien sämtliche Attraktionen für sich alleine (wofür ich sie fast ein bisschen beneidet habe..)

    Wir dürfen solche Kleidung in unserer Gesellschaft nicht dulden. Es ist nicht unserer Kultur entsprechend, es macht Angst! Ich will das nicht!
    • Adremos 16.08.2016 13:46
      Highlight Highlight Ich rekapituliere:
      Sie haben Angst vor schwarzem Stoff, sind neidisch auf die muslimischen Familien zu guter Letzt zu wenig einfallsreich um das (höchstwahrscheinlich erfundene Szenario) auszunutzen, den Familien zu folgen und die leeren Attraktionen mitzubenutzen....
    • Citation Needed 16.08.2016 14:07
      Highlight Highlight Wenigstens gibst Du zu, dass Du wegen Unbehagen und Angst für ein Verbot bist. Ich halte Angst zwar für einen miesen Berater, die Begründung ist aber ehrlicher, als die vielen vorgeschobenen Pseudo-Argumente, die andere Befürworter jeweils bringen.
    • Natürlich 16.08.2016 15:28
      Highlight Highlight @adremos:
      Die Kinder haben Angst.
      Richtig lesen hilft!
  • SaveAs_DELETE 16.08.2016 13:29
    Highlight Highlight http://www.der-postillon.com/2016/08/burkaburka.html
  • Lumpirr01 16.08.2016 13:27
    Highlight Highlight Lieber Peter Blunschi, da haben Sie sich aber mit diesem Artikel mächtig ins Zeug gelegt! Ob Ihre teilweise weit her geholten Argumente die Watson - Leser überzeugen? Da unsere Gesellschaft zur Gleichberechtigung der Frauen steht und eine Unterdrückung in irgendwelcher Form nicht dulden sollte, finde ich ein Verbot solcher Symbole rsp. Kleider absolut gerechtfertigt...............
    • Peter 16.08.2016 13:44
      Highlight Highlight Die Gleichberechtigung setzen wir durch, indem wir Kleider verbieten? Come on! Sollte man das Übel nicht vielmehr an der Wurzel anpacken? Aber das ist schwierig und mühsam, da betreibt man lieber Symbolpolitik. Und deshalb sind meine Argumente keineswegs "weit hergeholt".
    • Baccaralette 16.08.2016 13:48
      Highlight Highlight Das Übel an der Wurzel anpacken? Den Islam in der Schweiz verbieten? Why not!
    • robben 16.08.2016 14:00
      Highlight Highlight das ist wohl genau die trennlinie: hält man das ganze für angebrachte oder für unangebrachte symbolpolitik...!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gantii 16.08.2016 13:25
    Highlight Highlight 2 dinge.

    1. es ist verboten jemandend zu zwingen etwas zu tragen dass er/sie nicht will.

    2. habt ihr alle nichts zu melden wenn ich mein outfit aussuche.
    oder seid nicht ihr alle die, welche sonst so gross rufen das frau sich anziehen darf was sie will? hm? jetzt plötzlich nicht mehr.. nein, man will frauen sogar vorschreiben wie sie sich anzuziehen haben. fortschrittlich.

    aber klar, weil ja alle gezwungen werden sowas zu tragen verbieten wir es jetzt zum schutz der gezwungenen. oder so?

    i dont get it, hypocrits.
    • Natürlich 16.08.2016 14:15
      Highlight Highlight Wass soll dieser Kommentar?Du musst ja gar nichts tragenwas du nicht willst!
      Du kannst weiterhin deinen sackartigen Umhang anziehen wenn du das möchtest.
      Lediglich den Gesichtsschleier musst du zu Hause lassen!

      *ironie on -Ich möchte auch Nacktwandern gehen aber leider ist dies hier im Appenzell verboten. Ich finde es eine Frechheit, dass mir der Staat vorschreibt, dass ich etwas anziehen muss! Schliesslich sind wir alle nackt geboren, oder?! - *ironie off
  • Kamo 16.08.2016 13:17
    Highlight Highlight Das Burkaverbot ist kein Ausdruck unseres westlichen Liberalismus, sondern als Frauenrecht getarnte Intoleranz gegenüber einer Minderheit.
    • dä dingsbums 16.08.2016 13:34
      Highlight Highlight Das hast Du schön auf den Punkt gebracht.

      Stimme Dir zu.
    • Linus Luchs 16.08.2016 13:45
      Highlight Highlight Kamo, mir ist neu, dass Frauen eine Minderheit darstellen.
    • robben 16.08.2016 14:05
      Highlight Highlight es ist weniger als eine minderheit, es ist eine randgruppe, und zwar eine grenzradikale randgruppe. intoleranz geht wohl viel eher von dieser gruppe aus, als von der liberalen gesellschaft!
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  • Talli 16.08.2016 13:13
    Highlight Highlight Was ich noch sagen wollte, von mir aus können alle an der fasnacht eine burka tragen, dort gehört sie hin. Genauso wie ein piratenkostüm oder ein sheriff.

    Soll ja auch an der fasnacht so sein das man einmal im jahr vermummt seinen schabernack treiben kann
  • Baccaralette 16.08.2016 13:02
    Highlight Highlight ..und nun nachdem ich einige Kommentare gelesen habe, frag eich mich fast bei jedem Schreiber: ist er männlich oder weiblich? Ich war selber schon etliche Male in arabischen will heissen (auch) vollverschleierten Frauenwelten unterwegs und vermeide das heute. Nein, ich will nicht mitmachen bei Frauenunterdrückung. Und nein ich find die Burka, den Niqab nicht dämlich - ich finde ich absolut intolerabel.
  • Baccaralette 16.08.2016 12:51
    Highlight Highlight Es geht nicht darum, was SIE als mehr zumutbar finden, lieber Peter Blunschi. Es geht darum, dass die Frauen - ja und es sind NUR Frauen, Herr Blunschi (merksch!) - darunter auch Menschen sind und das gleiche Recht haben wie wir alle. Wie die Männer im Islam. Genautupfdasselbe. Und DAGEGEN werde ich kämpfen, sollte es mal soweit kommen, dass wir hier unsere gesichtliche Freiheit wahren müssen.
    Und dann das Übliche - Schlechtes mit noch Schlechterem vergleichen. Shame on you!
    • Baccaralette 16.08.2016 13:49
      Highlight Highlight Ach Gottchen. Wie selbstbestimmt sind sie denn, diese Frauen, die sich verschleiern (müssen), weil sie sonst in den Augen der (herrschenden) Männer eine Hure darstellen? Eeeextrem selbstbestimmenden, momoll.
    • Citation Needed 16.08.2016 14:23
      Highlight Highlight Baccara, der kompromisslose Kämpfer für gesichtliche Freiheit! Man könnte ja auch Männer zum Bartrasieren zwingen für mehr gesichtliche Freiheit, wenn schon dann müssen alle kenntlich gemacht werden! Die Hipsterbärte sollen demfall auch grad ab, sehen nämlich auch sehr gesichtsunterdrückend aus! Gillette zur Hand und auf in den Kampf!
      🙄
    • Baccaralette 16.08.2016 16:15
      Highlight Highlight Hipsterbärte find ich übrigens auch gar nicht sexy - ausserdem bin ich gerne Kämpferin, nein besser noch Amazone. Ich trage nämlich Minijupe. :-)
  • Cabonga 16.08.2016 12:49
    Highlight Highlight Änderungen sind nur nachhaltig, wenn sie auch von den Betroffenen mitgetragen werden, ansonsten ist es ein Zwang von aussen.
    Wir konnten den Nahen Osten nicht zur Demokratie bomben, genau so wenig können wir muslimische Frauen zur Gleichberechtigung verbieten.
    • Saraina 16.08.2016 14:04
      Highlight Highlight Kleidervorschriften für Frauen IST Unterdrückung von Frauen! Zumal hier den Frauen pauschal unterstellt wird, sie seien unterdrückt, und das aus einem Land, das bis heute nicht gleichen Lohn für gleiche Arbeit verwirklichen konnte!
    • Natürlich 16.08.2016 14:20
      Highlight Highlight Nein können wir nicht.
      Aber wir können dafür sorgen dass diese Frauen wenigstens in unserem Land ein Minimun an Freiheit bekommen!
    • Cabonga 16.08.2016 14:25
      Highlight Highlight Bei manchen Evangelisten tragen Frauen lange Röcke und werden somit vielleicht unterdrückt. Verbieten wir die jetzt auch?
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  • lech 16.08.2016 12:45
    Highlight Highlight Immer dasselbe; wenn sich in irgendeine Richtung ein gesellschaftlicher Konsens entwickelt, kommt ein Oberschlauer und stinkt dagegen. Selten einen so bescheuerten Kommentar gelesen. Wie würde Blunschli "who is he?" reagieren, wenn wieder Naziuniforme und Embleme herumspaziert würden ? Ausdruck einer freien Gesellschaft ?
    Bitte Blunschli, nachdenken, nachdenken. Die Burka ist eben nicht nur ein Kleidungsstück, sondern Ausdruck einer Haltung. Wenn man diese akzeptiert und will, soll man doch bitte von Riad aus die Welt mit Kommentaren beglücken. Viel Erfolg Blunschli !
    • Peter 16.08.2016 13:01
      Highlight Highlight Da werden Erinnerungen wach an den Kalten Krieg. "Moskau einfach". So hat man damals unliebsame Meinungen quittiert. Im übrigen bin ich für die Zulassung von Naziuniformen und Enblemen, genau wie in den USA, wo die Meinungsfreiheit sehr weit interpretiert wird. Wenn die Burka tatsächlich Ausdruck einer Haltung ist, muss man auch das akzeptieren.

      Und auch wenn Sie mich nicht kennen, dürften Sie das nächste Mal gerne meinen Namen richtig schreiben.
    • Baccaralette 16.08.2016 13:04
      Highlight Highlight Eine Burka, Niqab, Tschador ist KEINE Meinungsfreiheit. Ausser vielleicht bei der Illi. Ansonsten - setzen Sie sich mal mit den Frauenrechten in islamischen Staaten auseinander. Sie werden staunen, lieber Watson-Blunschli, wer da seine Meinung äussert und wer überhaupt gar kein Recht auf eine eigene Meinung hat.
    • INVKR 16.08.2016 13:32
      Highlight Highlight "wenn sich in irgendeine Richtung ein gesellschaftlicher Konsens entwickelt, kommt ein Oberschlauer und stinkt dagegen."

      Das ist die vielbeschworene Meinungsfreiheit, Kollege. Die gilt selbstverständlich auch für unpopuläre Meinungen.

      Ich glaube übrigens nicht, dass irgendjemand bestreitet, dass die Burka auch Ausdruck einer Haltung ist. Bloss halt, dass ein Verbot ein wirksames Mittel gegen diese Haltung sei.
      Ausserdem ist eben auch eine Häufung unnoetiger Verbote und Vorschriften (prinzipiell egal zu welchem Thema) Ausdruck einer Haltung, die ich mir als Liberaler nicht wuensche.
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  • Hammerschlegel 16.08.2016 12:31
    Highlight Highlight Die Debatte finde ich nicht bescheuert. Wenn ein Politiker ein Hassmail absetzt, dann handelt er sich möglicherweise eine Anklage ein. Wenn eine extreme Ideologie mit frauenverachtenden/unterdrückenden Symbolen (wie die Burka) in der Schweiz praktiziert wird, dann soll das plötzlich zu den normalen Freiheiten gehören? Geht irgendwie nicht auf, oder?
  • Der Tom 16.08.2016 12:30
    Highlight Highlight Kein Burkaverbot sondern ein Vermummungsverbot. Das muss unbedingt sein. Alle müssen das Recht haben andere Menschen zu sehen. Nicht nur die Umrisse sondern den Gesichtsausdruck.
    • Der Tom 16.08.2016 13:40
      Highlight Highlight @Slog für die Antwort einfach die Fragezeichen in der Frage durch Ausrufezeichen ersetzen.
  • Alteresel 16.08.2016 12:28
    Highlight Highlight DAS BESTE, DAS ICH ZU DIESER DEBATTE JE GELESEN HABE!! DANKE
    • chara 16.08.2016 13:11
      Highlight Highlight dann schlage ich vor dass sie mehr lesen sollten...
  • Tower204CH 16.08.2016 12:27
    Highlight Highlight Für mich ist es ein zeichen von Salafismus, kann und will ich nicht Unterstützen. Von mir aus kann man auf freiheit setzten, sol jeder machen was er wil. Dan sollten aber auch Nazis frei mit Hakenkreuzen rum Laufen können. Das wär für mich der Horror. Alles was Extrem wird kann ich nicht Unterstützen, Sie rufen ja auch auf den Erdogan die Treue zuhalten da man Egypten als Islamischer Staat schon verloren hat. Ich bin Links stimme aber Definitiv für ein Burka verbot. Bin mir sicher die Sichtweise der Sp wär anderst wenn es Kleidung wäre für Rechtsextreme zugörigen Frauen.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 16.08.2016 12:51
      Highlight Highlight Von mir aus können die Nazis gerne mit Hakenkreuzen rumlaufen. So kann man diese Menschen erkennen und meiden.
    • Tower204CH 16.08.2016 13:13
      Highlight Highlight Nein es wird zum zeichen der Zusammen gehörikeit, und verleiht Stärke. Einfachste Psychologie und kann in Dörfern auch zum Trend werden, selber erlebt mit dem auf näher Ich bin Stolz ein Schweizer zu sein.
    • Momo_1 16.08.2016 13:17
      Highlight Highlight Für rechtsextreme Frauen braucht es keine extra Kleidung. Sie stellen das schon zur Genüge zur Schau!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 16.08.2016 12:22
    Highlight Highlight In meinen Augen müssten alle die eine Burka tragen konsequent in die Emirate gesendet werden. Für mich steht die Burka für einen Steinzeit Islam. Ich glaube keiner Muslima in der Schweiz, dass sie sich das freiwillig anzieht.
    • Peter 16.08.2016 13:02
      Highlight Highlight In den Emiraten gibt es keinen Schleierzwang. Sie sind in dieser Hinsicht liberal. Vor allem liberaler als wir, wenn wir den Schleier verbieten.
    • Tower204CH 16.08.2016 13:21
      Highlight Highlight Herr Peter, die Ausübung des Christentum ist in Saud Arabien Verboten, dass Meka der Burka Träger . Emiraten haben Sie Recht mit so viel Geld möchte mann halt den doch die Westliche vorzüge Geniessen Ferrarie etc.Reisen Sie mal mit einer Bibel ein und zur Krönung noch ein Kreuz um den Hals in Saud Arabien . Als Westlicher Journalist gibt es gnade vor Recht als Afrikaner kann das zum Todesurteil Führen.Oder schauen Sie sich an was im Iran Passiert. Wie kann es sein das man zurecht bei uns fremden hass nicht akzeptiert aber Minderheiten die Genau das ausnützen verteidigt.
    • Chrigi-B 16.08.2016 13:42
      Highlight Highlight Lieber Peter
      Dies mag für westliche Frauen gelten. Einheimische Frauen werden wie Hunde gehalten. Wobei sie ihre Hunde wahrscheinlich noch besser behandeln, diese dürfen sogar ohne Begleitung in den Garten.
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  • dan2016 16.08.2016 12:13
    Highlight Highlight nun, ich denke dass es mehr Zwangsprostituierte auf High Heels gibt als unfreiwillige Burkaträgerinnen. Insofern, liebe Emanzen, liebe aufgeklärte 'liberale' Frauen, ihr findet doch auch, dass Zwangsprostitution ein Problem ist? Also los mit High Heels-Verbot, vielleicht auch Leder und Miniverbot. Und ich kenne keinen freiwilligen Krawattenträger. Insofern fort mit der illiberalen Unterdrückung. Und ja, wenn schon eine Bekleidungspolizei, dann diese auch echt beschäftigen!!!!
    • Hercules Rockefeller 16.08.2016 13:33
      Highlight Highlight Ich trage auch nicht gern eine Kravatte, aber wenn ich in einer Bank arbeite, MUSS ich einfach nun mal eine bescheuerte Kravatte tragen, ob mir das passt oder nicht. Ist ja freiwillig und wenn jemand in die Schweiz kommt, dann hat man sich gefälligst anzupassen. Wenn du ein High-Heel oder Prostitutionsverbot möchtest, dann lancier doch eine Initiative!
    • Natürlich 16.08.2016 14:26
      Highlight Highlight Achsoo, wusste gar nicht dass High Heels ein Muss bei Prostituierten ist.
      Wusste auch nicht dass nur Prostituierte High Heels tragen.
      Selten solch einen dämlichen Kommentar gelesen...
    • Snaggy 16.08.2016 15:33
      Highlight Highlight Eine liberale Demokratie zeichnet aus dass man sich gerade NICHT immer der Mehrheitskultur anschliessen muss!
  • Talli 16.08.2016 12:09
    Highlight Highlight Naja. Warum nicht konkret stellung beziehen gegen institurionelle, staatliche, und familiäre gewalt und unterdrückung der frauen? Wenn wir es akzeptieren das in der schweiz frauen gezwungen werden ganzkörperverschleierungen zu tragen, akzeptieren wir dann nicht still die gewalt?
    Ich denke auch das ea frauen gibt welche es in ordnung finden sich zu verschleiern. Aber warum? Sinnlose patriarchalische tradtlitionen? Fehlende bildung? Es fällt mir kein rationaler grund ein warum sich eine freie, auch im kopf freie, frau, oder besser ein mensch, von kopf bis fuss in schwarze stoffe hüllen will
    • Ganja 16.08.2016 13:35
      Highlight Highlight das heisst ja im umkehrschluss alle die für ein burkaverbot sind, stärken die rechte der frau, wie z.b. lohngleichheit usw.
      hat jemand wirklich das gefühl es geht nur einer frau besser, wenn wir das burka tragen verbieten?
      witzig ist ja, dass es als liberal gilt wenn ich etwas was mir nicht passt, verboten werden muss.
      by the way, mir passt die svp nicht, muss sie daher verboten werden?
    • Talli 16.08.2016 13:43
      Highlight Highlight Ich hab keine patentlösung parat. Wie die meisten menschen auf der welt, bin ich nicht die hellste laterne an der strasse.
      Meine intiution sagt mir, ja burkaverbot sinnvoll ( männliche intiution).
      Die argumente für ein verbot scheinen mir gewichtiger
    • Talli 16.08.2016 13:47
      Highlight Highlight Intuition*
  • Liederli 16.08.2016 11:55
    Highlight Highlight Danke, danke, danke für diesen Artikel.
  • Herr Schibli 16.08.2016 11:53
    Highlight Highlight Burkaverbot ist so meine ich der falsche Ausdruck. Wenn schon ein Verbot, dann vielleicht eher ein Vemummungsverbot. Was dann aber wieder die verschiedenen Fasnachten und traditionellen älplerischen Geisterrituale tangieren würde. Die Freiheit der Menschen sollte nur eingeschränkt werden, wo reale Gefahren drohen, beispielsweise im Strassenverkehr. Meines Wissens ging von einer Burka in CH noch nie eine Gefahr aus.
    • Anam.Cara 16.08.2016 12:41
      Highlight Highlight Sorry, Herr Schibli. Ich wollte ein Herzli geben, aber meine Finger waren zu schnell...
      Ich finde, der Artikel setzt sich am Ende sehr schlüssig mit der Freiheit auseinander. Ein Vermummungsverbot würde unsere individuelle Freiheit beschneiden.
      Und ich pflichte Ihnen bei: Verbote sollten nur dort ausgesprochen werden, wo sie die Sicherheit der anderen verbessern. Und nicht dort, wo es um eine Frage des Geschmacks geht.
      Denn "befreien" können wir die Frauen mit einem Burkaverbot nicht. Und es ist durchaus denkbar, dass viele betroffene Frauen keine Einmischung in ihre Tradition wünschen.
  • Peeta 16.08.2016 11:53
    Highlight Highlight Zu Fehr, Maillard und nun auch Badran passt folgendes Zitat von Winston Churchill: "Wer mit zwanzig kein Sozialist ist, hat kein Herz - wer es mit vierzig immer noch ist, hat keinen Verstand."
    Hut ab von diesen drei aufgeklärten Sozis, dass sie nicht einfach die Parteidoktrin (Grenzenlose Toleranz, Religionsfreiheit über allem) hinunterbeten, sondern sich kritisch mit der Materie auseinandersetzen und die richtigen Schlüsse ziehen. Und sich damit von der Partei emanzipieren. Ein Burkaverbot ist zwar nicht unser dringendstes Anliegen, aber auf Gesetzesebene allemal zu bejahen!
    • lipangalala 16.08.2016 12:14
      Highlight Highlight Was ich bei dieser Art von Kommentar so liebe, ist die absolute Freiheit von Argumenten. Mehr davon, das bringt die Debatte vorwärts.
    • Lowend 16.08.2016 12:23
      Highlight Highlight Ihrer Meinung nach muss Albert Einstein ein Vollidiot gewesen sein, denn er blieb Zeit seines Lebens seinen linken, pazifistischen Überzeugungen treu! So viel zu diesem bescheuerten Zitat.
    • Locusto 16.08.2016 12:31
      Highlight Highlight Aha, sie ziehen also die "richtigen" Schlüsse und "emanzipieren" sich von der Partei? Wenn das mal nicht mehr über deine persönlichen Einstellungen aussagt..
      Was ist denn der "richtige" Schluss? Ich würde wirklich gerne mal triftige Gründe für ein Verbot hören.

      Ps. Das Zitat wird fälschlicherweise Churchill zugeordnet (Google). Aber Hauptsache einen klingenden Namen einbauen, nicht wahr?
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  • genoni 16.08.2016 11:51
    Highlight Highlight Trotz der starken und teilweise ziemlich reflexartig anmutenden Kritik, herzlichen Dank für diesen Artikel, Herr Blunschi!

    Er zerpflückt die Initiative effizient und überzeugend.
    • Natürlich 16.08.2016 12:39
      Highlight Highlight Er zerpflückt rein gar nichts, er bringt bloss Argumente, welche gar keine sind...
    • Peter 16.08.2016 12:54
      Highlight Highlight Was schon mehr ist als die so genannten "Argumente" der Befürworter ...
    • chara 16.08.2016 13:18
      Highlight Highlight Einfache Mathematik Herr Blunschi
      0 x 1 = ??
      kein Argument x mehr Argument = ??

      Na, finden Sie die Antwort?
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  • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 11:50
    Highlight Highlight Wirklich interessant ist: Gestern gab es einen Bericht im Watson über einen Angriff von den Saudis auf ein Krankenhaus, bei dem 15 Menschen (Kinder und Frauen) gestorben sind. Es gab 2-3 Kommentare, und hier, in einem "Problem" das mit unseren Westlichen - Demokratischen Werten gesehen, gar kein Problem ist, sondern Freiheit bedeutet, gibt es Hunderte von Kommentaren, was ich damit sagen möchte ist, wir sollten uns bewusst sein, wie fest wir beeinflusst sind und wie weit wir uns von der Wirklichkeit bereits bewegen.. Tote muslimische Kinder bedeuten so gut wie nichts und das ist TRAURIG...
    • Saraina 16.08.2016 12:17
      Highlight Highlight Vor allem wenn man bedenkt, dass wir den Saudis immer noch Waffen liefern... Aber eben, wir wollen reiche, arabische Touristinnen befreien, die Toten und verstümmelten Araberinnen in Kriegsgebieten kümmern uns wenig, Hauptsache sie suchen nicht bei uns Asyl....
    • Lowend 16.08.2016 12:26
      Highlight Highlight Die bombardierten Kinder und Frauen können eben nicht so gut für die Politik des Hasses und der Ausgrenzung instrumentalisiert werden.
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 13:32
      Highlight Highlight @Lowend; Finde es schön, dass ich sie auf die "bombardierten Kinder und Frauen" aufmerksam machen konnte, auch wenn es nur deshalb war, da der Inhalt Ihnen höchstwahrscheinlich nicht passte? Mfg... (Sollte eigentlich oberster Priorität sein, unschuldige und schutzlose Leben zu schützen...
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  • woman91 16.08.2016 11:47
    Highlight Highlight Vielen Dank Herr Blunschi, Sie schreiben mir aus der Seele!
  • Alnothur 16.08.2016 11:45
    Highlight Highlight Auch sogenannte Feministen stürzen sich begeistert auf die Burka als nächste Möglichkeit, ein Bisschen auf Symptombekämpfung zu machen, seit Quotenblödsinn nicht mehr gut ankommt.
    Ja, der Niqab objektifiziere also die Frau - dann kommt als Nächstes die Forderung nach Verbot von Miniröcken, Hotpants, bauchfreien Tops, und offen getragenen Haaren, weil das objektifitiert die Frauen ja laut Feminismus ebenfalls? Willkommen im Iran?
  • kurt3 16.08.2016 11:43
    Highlight Highlight Wie das eigentlich so statistisch ? Wieviele Burkas sieht man in der Schweiz pro Tag so ungefähr? Wenn ich die Menge der Publikationen betrachte , muss es sich um eine wahre Epidemie handeln . Oder will die ganze Diskussion von anderen Sachen ablenken ? Ich weiß , ganz schön naiv , meine Fragen .
    • Maragia 16.08.2016 12:01
      Highlight Highlight Wie viele Amokläufer und Mörder, Terroristen etc. siehst du pro Tag in der Schweiz? Trotzdem sind Waffen hier generell verboten.
    • pun 16.08.2016 12:01
      Highlight Highlight Ganz schön knifflig, deine Fragen.... Zeit, den hochtechnologisierten Minarettzähler aus 2009 wieder hervorzukramen? ;-)
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    • zombie woof 16.08.2016 12:08
      Highlight Highlight Wie ich schon geschrieben habe, jetzt koennen sich ein paar dumme Politiker profilieren, um die richtigen Probleme anzugehen fehlt denen die noetige Kompetenz.
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  • shubeedoo 16.08.2016 11:38
    Highlight Highlight Super Kommentar, stimme voll zu, dass diese Debatte absolut dumm geführt wird. Die Burka zu verbieten wird überhaupt nichts an der Situation für Frauen in islamisch geprägten Ländern ändern. Jegliche Bekenntnisse zur Gleichberechtigung seitens der Politiker, die ein Verbot unterstützen, sind deswegen reine Heuchlerei. Poor muslim women, they need to be liberated by us! Sollen sich besser mehr um die Gleichberechtigung in unserem Land bemühen.
    • poga 16.08.2016 12:01
      Highlight Highlight Wir müssen nicht auf die anderen Länder schauen. Sondern lediglich dass in unserem Land die Frau den Status hat den sie verdiehnt.
    • shubeedoo 16.08.2016 12:38
      Highlight Highlight (1/2) Und welcher Status ist das? Entblösse dich entgegen des Gedankenguts, dass dir seit deiner Kindheit eingebläut wurde, damit irgendwelche Idioten, die gegen den Vaterschaftsurlaub sind sich in ihrer moralischen Überlegenheit gegenüber dem Islam bestätigt fühlen? Spüre den Wind der 'Freiheit'.

      Was ist das im Übrigen für eine isolatorische Haltung: Hier nicht, aber dorr wirste dann ins Gefängnis geworfen wenn du vergewaltigt wirst, geht uns ja nichts an?

      Bringt rein gar nichts. Gibt uns, wie gesagt, nur das warm fuzzy feeling of being holier than thou.
    • shubeedoo 16.08.2016 12:42
      Highlight Highlight (2/2) aufgezwungene Emanzipation ist wertlos. Emanzipation ohne Veränderung der unterliegenden Werte ist wertlos und dient nur zur Maskerade. Gleichzeitig entblösst man eine Frau aus einem anderen Land nicht um ihretwillen und sie fühlt sich scheisse, denn ihr wird beigebracht, dass sie sich in diesem Land verhüllen MUSS und in dem anderen Land entblössen MUSS. Denn Männer wissen ja immer, was besser ist für die Frau, sowohl was ihre Unterdrückung, als auch was ihre Emanzipation angeht.
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  • robben 16.08.2016 11:35
    Highlight Highlight ein problem sind die burkas nicht in der schweiz. genausowenig wie die minarette.

    die frage ist: sind sie ein symbol für irgendwas? nun, ja, das sind sie. ein symbol für den strengsten islam wie er in saudi-arabien gelebt wird.

    die diskussion über die burka ist nicht bescheuert, sonst gäbs hier nicht bereits 100 kommentare. bescheuert ist der vergleich mit dem zölibat.

    mit dem radikalislamischen terror haben sich die vorzeichen geändert und ich verstehe die sympathien für ein verbot dieses symbols, das, zumindest in meinen augen, auch ein symbol für die unterdrückung der frauen ist.
    • Anam.Cara 16.08.2016 12:47
      Highlight Highlight @robben: Ich möchte auch die Freiheit für alle Menschen und den Weltfrieden. Wie in den Kommentaren schon mehrmals dargelegt, wird ein Burkaverbot diesen Frauen wenig helfen. Und es wird nicht für Gleichberechtigung sorgen, sondern die betroffenen Frauen möglicherweise in einen Gewissenskonflikt bringen.
    • Anam.Cara 16.08.2016 12:59
      Highlight Highlight Wenn es nur um religiöse Symbole ginge, müsste mann dann nicht konsequenterweise auch das Kopftuch verbieten?
      Ich finde die Diskussion wichtig und richtig (solange sie sachlich geführt wird). Denn es geht letztlich darum, welche Werte und Grundsätze unserer Gesellschaft wichtiger und schützenswerter sind.
    • robben 16.08.2016 13:43
      Highlight Highlight das kopftuch zu verbieten, halte ich für komplett unangebracht. bei derburka/dem niqab kann ich einfach die ablehnende haltung gegen die radikalität dieser verschleierungsform verstehen, die negative assoziationen hervorruft und meiner meinung nach die frau entwürdigt.

      ein gewissenskonflikt dürfte sowieso schon bestehen, nicht?

      ich finde jedenfalls die message, dass eine burka hier nicht gesehen werden will, für vertretbar.
  • Der Beukelark 16.08.2016 11:32
    Highlight Highlight Warum bitte soll es ein rechtes Anliegen sein, gegen die Burka zu voten? Lenin spricht bei Religionen vom geistigen Joch, und Verdummung - bezeichnet die Sozialisten als Atheisten. Wer nicht an Religionen glaubt, hat doch keinen Grund, dafür einzustehen. Es gibt für mich keinen einzigen positiven Aspekt an der Burka, an Minaretten, aber auch an Kruzifixe und Kirchtürmen. In diesem Artikel wird suggeriert, dass man als Linker gefälligst offen und tolerant gegenüber Burkas bzw. Religionen sein soll und das ist totaler Schwachsinn. Streng ausgelegte Religionen sind destruktiv für den Menschen.
    • James_Bond 16.08.2016 13:22
      Highlight Highlight Bester Kommenar! Merci!
    • Citation Needed 16.08.2016 17:34
      Highlight Highlight Wenn Du gegen Religionen vorgehen willst dann geh gegen Religionen vor, nicht gegen ein Kleidungsstück, das ein Teil der Anhängerinnen dieser Religion trägt.
  • zombie woof 16.08.2016 11:30
    Highlight Highlight Finde ich wirklich gut dass es die politische Diskussion hinsichtlich Verschleierungsverbot gibt. So hat dann auch noch der duemmste Politiker endlich die Chance, etwas sehr wichtiges fuer die Schweiz zu tun und kann dann anschliessend stolz auf seine politischen Erfolge sein.
  • Linus Luchs 16.08.2016 11:26
    Highlight Highlight [Forts.] Ich bin definitiv weder politisch rechts, noch geistig minderbemittelt, Herr Blunschi. Ihrem Artikel zufolge bin ich aber ein blökendes Schaf, ohne Augenmass und Intelligenz. Danke.

    Um auf den Text zurückzukommen. Ein katholischer Geistlicher nimmt das Zölibat freiwillig in Kauf. Er kann jederzeit die Kutte an den Nagel hängen. Eine Frau in Saudi-Arabien riskiert alles, wenn sie sich dem Verhüllungszwang nicht unterwirft. Ein schwacher Vergleich.

    In einem Punkt gehe ich einig: Eine nachhaltige kulturelle Veränderung muss von innen heraus stattfinden, nicht von aussen durch Verbote.
    • Alnothur 16.08.2016 11:41
      Highlight Highlight Naja, die Illi machts ja freiwillig.
    • Hammerschlegel 16.08.2016 12:35
      Highlight Highlight Aber bitte Frau Petraca. Wer trägt denn freiwillig (ohne "gesellschaftlichen" Zwang oder Vorgaben des Imams oder Ehemanns) eine Burka?
    • Zwerg Zwack 16.08.2016 14:20
      Highlight Highlight @Petrarca: Gutes Argument! Man könnte also genauso gut ein Rasurverbot für Beine und Bikinizone fordern, weil dies auch keine Frau WIRKLICH freiwillig macht. Dies wäre genauso absurd wie ein Burkaverbot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 16.08.2016 11:26
    Highlight Highlight [Forts.] Es geht um zentrale Rechte des Menschen, in diesem Falle der Frauen. Konkret um das Diskriminierungsverbot. Die Burka ist ein Instrument, mit dem Frauen aufs Gröbste diskriminiert werden. Wer das mit Verweis auf angebliche Freiwilligkeit in Frage stellt, will nicht genau hinsehen.

    Und nun wird diese Diskriminierung in unserem Rechtsstaat öffentlich vollzogen. Wie müssen wir damit umgehen? Das ist eine komplexe Frage, weil verschiedene Rechte und Ansprüche in Konflikt geraten: Religionsfreiheit, Diskriminierungsverbot, Gesichtserkennung.
    • Alnothur 16.08.2016 11:42
      Highlight Highlight Die Burka ist aber nicht Ursache, sondern Symptom! Und mit deinen Ansichten haben wir bald Kleidervorschriften wie im Iran.
    • pun 16.08.2016 12:15
      Highlight Highlight A: "Die Burka wird den Frauen aufgezwungen und unterdrückt sie!"
      B: "Nötigung ist doch eine Straftat?"
      A: "Ja, aber da die Frauen so unterdrückt sind, hat noch keine eine Anzeige gewagt."
      B: "Hmm... ja, das ist vergleichbar mit der leider hohen Dunkelziffer an sexuellen Übergriffen, wo die Opfer sich häufig nicht getrauen, Anzeige zu erstatten oder ihnen nicht geglaubt wird."
      A: "Möglich, ABER wir können es ganz einfach lösen indem wir der geknechteten Frau eine Busse geben..."
      B: "...Warum sind wir nicht schon viel früher drauf gekommen?"
      Benutzer Bild
    • Linus Luchs 16.08.2016 13:07
      Highlight Highlight Ja, dziltener, die Burka ist ein Symptom. Aber wenn ein Symptom rechtswidrig ist, ist der Rechtsstaat gefordert. Wenn ein Alkoholiker seine Frau verprügelt, ist das zu ahnden, einverstanden? Das Prügeln ist aber ein Symptom. Auch der Alkoholismus. Ursache ist vielleicht ein tragischer Schicksalsschlag. Trotzdem kann das Symptom, das Verprügeln, nicht hingenommen werden.

      Die Ursache der Burka ist eine Kultur, in welcher Frauen unterdrückt und weibliche Sexualität verteufelt werden. Die Folge ist Diskriminierung, und diese verstösst gegen unsere verfassungsrechtlich verbrieften Grundrechte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 16.08.2016 11:26
    Highlight Highlight Herr Blunschi, mit diesem Artikel verrennen Sie sich gewaltig. Sie schreiben:

    „Ich habe mit verschleierten Frauen erheblich weniger Mühe als mit priesterlichen Kinderschändern. Dennoch finde ich, die katholische Kirche muss dieses Problem selber lösen.“

    Gemässe Art. 187 StGB sind sexuelle Handlung mit Kindern ein Offizialdelikt, das strafrechtlich zu verfolgen ist. Es wäre schändlich, die Lösung „dieses Problems“, wie Sie schreiben, der Kirche zu überlassen.

    Diesen Denkfehler, Herr Blunschi, begehen Sie meiner Meinung nach auch betr. Burka.
    • Peter 16.08.2016 11:38
      Highlight Highlight Der Ausdruck "Problem" mag in diesem Kontext etwas missverständlich sein. Ich meine damit das Zölibat, das muss die Kirche selber regeln. Ansonsten sehe ich, dass Sie bei allen Differenzen durchaus differenziert argumentieren. Damit gehören Sie nicht zu den blökenden Schafen. Dieser Ausdruck ist auf die Politiker gemünzt, die dem Herdentrieb folgen.
  • saugoof 16.08.2016 11:23
    Highlight Highlight Wollen wir wirklich ein Land von der Sorte sein das uns vorschreibt was wir anziehen dürfen?
    • Natürlich 16.08.2016 12:57
      Highlight Highlight Es schreibt uns nicht vor was wir anziehen dürfen, es verbietet lediglich den Gesichschleier.
      Ein kleiner aber feiner Unterschied!
  • WeischDoch 16.08.2016 11:21
    Highlight Highlight Also bitte! Die die sich enthalten müssen, tun dies aufgrund einer Wahl, die sie selbst getätigt haben! Burka ist bei den Damen Pflicht, weil sie das Geschlecht haben! Da ist ein kleiner aber feiner Unterschied!
    Was mich persönlich auch stört ist dieses "Toleranz" getue! Ich bin gegen die Toleranz, wenn wir sie gegen solche einsetzen, die selbst nicht tolerant sind. Solange meine Freundin in Saudi Arabien nicht mit dem Mini rumlaufen kann, ohne geköpft zu werden (vom Westen gebilligt), will ich auch keine Burka hier sehn. Fairness eben.
    • bokl 16.08.2016 11:43
      Highlight Highlight Dieses "Toleranz nur für Tolerante"-Geschfafel ist so was von lächerlich und etwa auf Niveau Sandkasten.

      Man kann von Anderen nur fordern, was man selbst auch vorlebt. Auch wenn es manchmal schwerfällt.

      Und der Westen (nicht nur NGOs) kritisiert Saudia-Arabien ziemlich regelmässig bezüglich Menschrechte und Stellung der Frau. Das billige Öl nehmen wir dann aber halt trotzdem.
    • WeischDoch 16.08.2016 12:14
      Highlight Highlight Wir leben es aber weitaus mehr vor? Werden etwa Muslime, Buddys oder Juden hier so stark diskriminiert wie andere Glaubensrichtungen in manchen arabischen Staaten? Meiner Meinung nach funktioniert das so:
      Ich toleriere etwas, du tolerierst etwas, ich toleriere mehr, du tolerierst mehr.
      Wenn wir aber einen Schritt in die richtige Richtung machen, sie aber nicht, geht das nicht auf. Man kann mit unfairen Spielern keine fairen Spiele spielen! Solange wir das nicht lernen, wird immer ein Risiko bestehen, zu verlieren. sLebe isch kein Sugus!
    • bokl 16.08.2016 12:57
      Highlight Highlight Also wenn ich einen Schritt in die richtige Richtung mache, mein Opponent aber nicht, mache ich noch so gerne den nächsten Schritt. Mit jedem Schritt in die richtige Richtung, denn er nicht macht, vergrössert sich mein Vorsprung ...
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  • Lowend 16.08.2016 11:20
    Highlight Highlight Meine Mutter, die sich als Juristin schon früh für die Rechte der Frau eingesetzt hat, würde sich im Grab umdrehen, wenn sie lesen müsste, wie sich die früheren Feinde der Gleichstellung nun plötzlich als Retter der verschleierten Frauen aufspielen!
    Dass sind doch alles nur Heuchler und Opportunisten, die sich nun plötzlich mit den Errungenschaften der Sozialdemokratie schmücken, weil es ihnen bei ihrer Hetze gegen den Islam hilft, während ihre eigenen Frauen vermutlich immer noch zu Hause am Herd für den Mann kochen und ihm dienen müssen, weil er das Geld nach Hause bringt.
    • shubeedoo 16.08.2016 11:34
      Highlight Highlight Treffend gesagt. Den Politikern hier passt der Feminismus in den Kram, wenn er nicht die schweizerischen Frauen betrifft. Pure Heuchlerei.
  • Fred 16.08.2016 11:10
    Highlight Highlight Das einzige was hier bescheuert ist, ist Ihr Artikel Herr Blunschi.
    • Peter 16.08.2016 11:17
      Highlight Highlight Vielen Dank für diese "konstruktive" Auseinandersetzung mit meinen Argumenten ...
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 11:24
      Highlight Highlight Soweit sind wir schon, dass ein Kommentar von den Rechten beschimpft wird, eben den Druck den SVP auf die Richter etc. mit der DSI machen wollten, zeigt sich in Ihrem Wähler... Finde den Artikel sehr interessant Mfg.
    • Nausicaä 16.08.2016 11:32
      Highlight Highlight Hihi
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichling 16.08.2016 11:06
    Highlight Highlight Wer der Auffassung ist, es gäbe Debatten, welche "einfach nur bescheuert" sind, der muss ein Antidemokrat sein, der sich nach Zensur und Diktatur sehnt. Anders kann man nicht zu dieser überheblichen, fürchtetlich eingebildeten Auffassung kommen.
    Soetwas hätte ich in einem rechtsextremen Revolverblatt zu lesen erwartet, aber doch nicht im aufgeklärten, sozialdemokratischen "Watson". Ich bin enttäuscht.
    • Peter 16.08.2016 11:13
      Highlight Highlight Ich bin überhaupt nicht gegen die Debatte, ich sage nur, wie ich sie finde. Auch das gehört zur Meinungsfreiheit. Man soll die Dinge beim Namen nennen.
    • Bowell 16.08.2016 11:21
      Highlight Highlight Genau, freedom of speech und so. Peter bedient sich nur den Donaldschen Methoden und nennt die Dinge beim Namen. Make Switzerland Great Again;)! Muss ich noch hinschreiben, dass ichs ironisch meine?
    • Stichling 16.08.2016 13:10
      Highlight Highlight @Peter: Eben, genau wie Du, habe auch ich die Sache beim Namen genannt.
      Ein Hoch auf die Redefreiheit!
  • Sapere Aude 16.08.2016 11:04
    Highlight Highlight Fast noch einmal gut zusammen weshalb in meinen Augen ein Burkaverbot sinnlos wäre bzw. nicht in einen liberalen Rechtsstaat passt. Und ja ich finde es unangenehm, wenn ich das Gesicht des Gegenüber nicht sehen kann, ob die Person nun eine Burka, eine Sonnenbrille oder sonst was für eine Vermummung oder Verstellung. Die "freie" Sicht zu erzwingen, erachte ich trotzdem als sinnlos und kontraproduktiv. Mit einem Verbot haben wir nichts gewonnen.
  • Michael L. 16.08.2016 11:01
    Highlight Highlight Auch wenn ich in meiner Haltung gegenüber des Burka-Verbots noch unentschlossen bin, finde ich diesen Beitrag an gewissen Stellen eine Zumutung:

    1." Man reibt sich die Augen,..."
    - Sie reiben sich die Augen. Bitte bleiben Sie spezifisch.

    2. Ich habe mit verschleierten Frauen erheblich weniger Mühe als mit priesterlichen Kinderschändern.
    - Jede verschleierte Frau ist verschleiert. Nicht jeder Geistliche ist aber ein Kinderschänder. Was für ein Vergleich.

    3. Immerhin gibt es in dieser Debatte noch die eine oder andere Stimme der Vernunft.
    - Wieder wie bei Punkt 1.
    • Peter 16.08.2016 11:15
      Highlight Highlight Zu 1: Das ist Wortklauberei.

      Zu 2: Natürlich ist nicht jeder Geistliche ein Kinderschänder. Aber jene, die es sind, sind weit schlimmer als verschleierte Frauen.

      Zu 3: Bitte weiterlesen, dann sehen Sie, wen ich damit meine (zB Alan Posener).
    • Michael L. 16.08.2016 11:24
      Highlight Highlight Zu 1: Hier geht es nicht um Wortklauberei. So wie Sie den Satz formuliert haben entsteht der Eindruck Sie sprechen für die Allgemeinheit, was Ihrer Aussage mehr Gewicht verleihen würde. Das stimmt so aber nicht.

      Zu 2: Der vergleich hinkt. Bei den Priestern, die Sie ansprechen handelt es sich um kriminelle, die sich bevor sie eine solche Tat begehen auch entscheiden könnten der Kirche den Rücken zu kehren. Das Priesteramt ist freiwillig.

      Zu 3: Hier beanspruchen Sie wiederum die Deutungshoheit dafür, was Vernunft sein soll. Mir wäre lieber Sie würden die Sache beim Namen nennen: Ihre Meinung
    • Locusto 16.08.2016 12:44
      Highlight Highlight Wird aber anstrengend, wenn sie diese Differenzierung bei jedem Zeitungsartikel kritisieren. Der Text von Blunschi ist offensichtlich ein Kommentar zu einem politischen Thema – es liegt auf der Hand, dass er seine Meinung offenlegt. Es ist literarisch gesehen überaus unästhetisch und langweilig, jedes einzelne Mal darauf hinweisen zu müssen, dass eine persönliche Meinung vorliegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 16.08.2016 11:00
    Highlight Highlight Das Tragen der Burkas hat viel mit Freiheit, und deutlich weniger mit Religion, und schon gar nichts mit Rassismus oder mit dem Zölibat zu tun (wir diskutieren hier über Kleider). Doch mit welcher Freiheit? Ist die Burka erlaubt, könnten Frauen gezwungen werden, sie zu tragen (Freiheit wo?). Ist sie verboten, nimmt man ihnen die Freiheit, sie zu tragen. Eine Frau, die aus freiem Willen eine Burka trägt, hat auch den freien Willen, in die Schweiz einzureisen, oder es zu lassen. Sie hat den freien Willen, zu entscheiden, was ihr wichtiger ist. In der Schweiz zu sein, oder die Burka zu tragen.
    • Stichling 16.08.2016 13:21
      Highlight Highlight Schön hier etwas zu lesen von einem, der etwas weiter und konsequenter denkt, als es die meisten tun.
      Allerdings, verkürzt man diese makellos schlüssige Argumentation, dann kommt dabei folgendes heraus: Wem es hier nicht passt, der kann ja wieder gehen.

    • Bruno Wüthrich 16.08.2016 14:12
      Highlight Highlight Ja, Sie haben recht. Das ist irgendwie störend. Doch der Föifer und das Weggli geht eben nicht immer.
  • lipangalala 16.08.2016 10:52
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, Gesichtsverschleierung und in gewisser Weise auch ein Kopftuch passen nicht in eine aufgeklärte Gesellschaft, sind nicht Ausdruck aufgeklärten Gedankenguts und klar sind wohl viele "betroffene" Frauen ihren Männern nicht gleichgestellt. Jedoch gibt es unaufgeklärtes Gedankengut, Benachteiligung bis Unterdrückung von Frauen, usw. auch ohne diese Attribute, ganz schweizerisch. Sollen wir also Äusserlichkeiten verbieten, die nicht "unseren" (wessen?) Normen entsprechen, "uns" nicht gefallen? Was bewirken wir damit, für wen? Wird dadurch irgendetwas "besser"? Ich denke nein.
  • pun 16.08.2016 10:50
    Highlight Highlight Wer unter Zwang vollverschleierten Frauen per Gesetz helfen wollen würde, würde fordern, dass es explizit illegal ist, jemanden zu nötigen, sein Gesicht zu verhüllen. So würde man tatsächlich unterdrückten Frauen ein Mittel in die Hand geben, wenn sie Hilfe holen möchten. Das Burkaverbot will ja die Frauen, die es zu schützen vorgibt, selbst büssen...
    • Stichling 16.08.2016 13:35
      Highlight Highlight Nein, weil jede zur Gesichtsverschleierung gezwungene Frau, dann auch gezwungen würde zu bekennen, dass sie sich freiwillig verschleiert. Damit würde Dein vorgeschlagenes Gesetz von Anfang an wirkungslos sein.
    • pun 16.08.2016 14:18
      Highlight Highlight Nötigung ist jetzt schon illegal, aber offenbar haben die von Nötigung betroffenen Frauen zu wenig vertrauen in den Schutz, den ihnen der CH Rechtsstaat bietet, als dass sie Anzeige erstatten würden. Meinst du das wird besser, wenn wir diese Frauen nun büssen?
    • Stichling 16.08.2016 15:05
      Highlight Highlight @Pun: Ja. Die Busse muss der Mann finanzieren, seine Frau kann ja im Vollschleier nirgends arbeiten gehen, wenn sie denn überhaupt dürfte. Sind die Bussen häufig und teuer genug, dann wird ihm einfallen, dass es Allah gefällt, wenn seine Frau ihr Gesicht enthüllt, und so die perfekte Schöpfung Allahs gepriesen wird. 😆
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  • anakena 16.08.2016 10:48
    Highlight Highlight Wundert mich nicht, dass Sie Blunschi für seinen fragwürdigen journalistischen Erguss eine Plattform bieten. Die Saure-Gurken-Zeit ist doch vorbei. Vor's Volk mit der Burka-Frage, dann ist die Diskussion beendet!
  • Nausicaä 16.08.2016 10:48
    Highlight Highlight Ich bin da einer Meinung, so ein Verbot hilft den Frauen nicht und die Auslegung des Islams können wir als Westler nicht modernisieren, das müssen progressive Kräfte in diesen Gesellschaften selbst angehen. Bei der katholischen Kirche bin ich nicht einverstanden, ich finde schon dass das unser Bier ist, da in vielen Belangen gesellschaftlich/ politisch Druck zu machen, um eine Modernisierung zu forcieren, wenn man sie schon nicht abschaffen kann...
  • Hayek1902 16.08.2016 10:47
    Highlight Highlight Ich finde Burkas etc. dämlich, aber das heisst nicht, dass ich sie verbieten will. Man muss auch keine Instrumente verbieten, nur weil Eltern ihre Kinder zum Spielen lernen zwingen. Viele tragen die ja freiwillig. Dumm? Ja, aber tut mir nicht weh. Earplugs, Arschgeweih und Hörner unter der Haut sind auch dumm, aber verbieten muss man es nicht. Die optische Belästigung ist etwa gleich. Dem IZRS gäbe man einen PR Coup: Man stelle sich vor, 100 Vollverschleierte demomstrieren friedlich und setzen sich auf die Strasse. Die Polizei darf sie dann alle abführen und büssen. Das gibt schöne TV Bilder.
  • w'ever 16.08.2016 10:44
    Highlight Highlight meiner meinung nach geht es nur um die anpassung der lokalen gepflogenheiten.
    so wie ich mit meiner freundin nicht in ein arabisches land fahre und sie dort ständig mit dem bikini rumläuft und ich überall bei oä trinke (schönes bild grad), so will ich auch nicht dass frau hier verschleiert rumläuft.
    • robben 16.08.2016 12:04
      Highlight Highlight würden sie es denn nicht als zeichen der stärke empfinden, wenn zb der iran - entgegen den eigenen gepflogenheiten - beschliessen würde, dass ihre freundin neu bikini tragen darf, wenn sie das möchte?
    • w'ever 16.08.2016 20:55
      Highlight Highlight nein.
      wenn zbsp der iran dass nicht will, dann hab ich es zu akzeptieren weil ich gast in einem fremden land bin.
  • Lowend 16.08.2016 10:44
    Highlight Highlight Mir kommt dass ein wenig so vor, als ob einige aufgebrachte Spiessbürger glauben, dass man Werte wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, den neu Zugereisten nur mit voll verblödeten Gesetzen, polizeilichem Zwang und drakonischen Strafen einbläuen kann.
    Irgendwie ist dass doch total bescheuert!
    • Natürlich 16.08.2016 15:11
      Highlight Highlight Haha, Witz des Tages! als würden sich Burkaträgerinnen mit solchen Werten identifizieren können.
      Wahrscheinlich wissen sie nicht mal deren Bedeutung!
      So viele Gesetze wie strenggläubige Muslime befolgen, da kommt es auf die paar mehr auch nicht mehr an.
      Im Gegenteil, hilft vielleicht sogar bei der Integration.
    • Lowend 16.08.2016 15:45
      Highlight Highlight Ui Natürlich macht einen schönen Eintopf aus all den Ressentiments gegen die Muslime und deren Frauen, die ja nach Lesart der "echten Eidgenossen" so wie so alle böse, ungebildete Islamisten sind. Echt übel!
  • NWO Schwanzus Longus 16.08.2016 10:42
    Highlight Highlight Burka ist nicht Religiösen Schriften des Koran zu finden daher kann man es auch nicht damit rechtfertigen. Burka kst ein Politisches Symbol des Salafismus der Intoleranz predigt. Wir sollten nicht behaupten das das Liberal wäre solche Intoleranz zu dulden.
    • kurt3 16.08.2016 11:16
      Highlight Highlight DJ , es erstaunt mich aber sehr , dass Du die Zeit gefunden hast , den Koran nach " Burka" zu durchsuchen .
  • Ylene 16.08.2016 10:36
    Highlight Highlight Ja für ein CH-weites Verhüllungsverbot (und ein Waffenexport-Verbot nach Saudiarabien, etc. etc.)! Es geht darum, dass wir ein Zeichen setzen gegen extreme, frauen-/LGBT-feindliche, antidemokratische Ideologien und im Zeichen einer falsch verstandenen Toleranz nicht einfach alles durchgehen lassen - auch zum Schutz aller gemässigten Muslime, die doch am allermeisten unter diesen Fundis leiden! Und lesen Sie gefälligst mal was über Pädophilie - Sex mit Kindern ist doch für Männer keine 'Notlösung'! (Spoiler: Pädophile haben kein sexuelles Interesse an Erwachsenen, auch ohne Zölibat)
    • Nausicaä 16.08.2016 11:08
      Highlight Highlight Nur dass nicht geklärt ist, ob es sich bei diesem Sex mit Kindern um Pädophilie handelt oder eben um eine Notlösung weil die Norm verboten ist und um zusätzlichen üblen Machtmissbrauch. Lesen Sie Literatur über sexuellen Kindsmissbrauch und seine zahlreichen Ursachen ;)
  • Sillum 16.08.2016 10:34
    Highlight Highlight Eine Meisterleistung von Herrn Blunschi: Er vergleicht das Zölibat mit der Unterdrückung der Frau. Was für Blödsinn muss eigentlich noch geschrieben werden, lediglich um den extremen Linkspopulismus auszuüben?
    • Peter 16.08.2016 10:37
      Highlight Highlight Was ist an dem Vergleich falsch? Auch das Zölibat ist ein Mittel der Unterdrückung, nämlich der Sexualität.
    • NWO Schwanzus Longus 16.08.2016 10:47
      Highlight Highlight Burka und Zöllibat gehören meiner Ansicht nach Verboten.
    • Peter 16.08.2016 11:03
      Highlight Highlight @Mockingbird Und den Schleier tragen alle Frauen nur unter Zwang? Aber gut, im Prinzip entscheidet man sich freiwillig für das Zölibat. Und manche verlassen das Priesteramt, wenn sie es nicht aushalten. Aber was ist mit jenen, die den Gewissenskonflikt zwischen ihrer Berufung und ihren Trieben nicht auflösen können? Dann kommt es zu den erwähnten Missständen. Und darum ist das Zölibat eine Zumutung.
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  • Wasmeinschdenndu? 16.08.2016 10:34
    Highlight Highlight Ich kann natürlich auch einfach mit einer Sturmmaske durch die Stadt laufen und jeden der mich abschätzig anschaut als radsist beschimpfen...
    Ade merci
  • reaper54 16.08.2016 10:32
    Highlight Highlight Es geht um die Werte, und wir in Europa vertreten andere Werte als sie in der Arabischen Welt. Es ist extrem traurig, dass sich gewisse Personen nicht anpassen können und man dies mit Verboten durchsetzen muss ja, aber leider ist es nicht zu ändern. So wie in dem Artikel argumentiert wird könnte man alle Verbote abschaffen. Das geht jedoch nicht weil die Gesellschaft nicht funktionieren wird ohne Verbote. Des einen Freiheit ist des anderen Einschränkung. Der Staat ist da um einen generellen Ramen festzulegen. Das wir als Volk mitbestimmen können ist dabei sehr zu schätzen!
    • lipangalala 16.08.2016 11:01
      Highlight Highlight Welche Werte Europas sind denn durch eine verschleierte Frau (meistens eine Besucherin) in Gefahr? Etwa die Freiheit (die wir durch ein Verbot selbst einschränken)? Eine liberale Gesellschaft (die durch ein Verbot weniger liberal wird)? Die Gleichberechtigung der Frau (die dadurch wohl kaum verbessert wird, vor allem nicht die Gleichberechtigung der Frau im Schweizer Bünzli-Haushalt)?
    • reaper54 16.08.2016 11:20
      Highlight Highlight Wenn man in ein Fremdes Land geht passt man sich an. Das ist purer Anstand den Personen in diesem Land gegenüber. Wer das nicht kann soll Zuhause bleiben. Zudem ist die Islamisierung sehr wohl ein Problem Europas (in Berlin gibt es Viertel in die die Polizei nurnoch in Mannschaftsstärke geht, in Frankreich Patroulliert die Fremdenlegion) wer das verleugnet sitzt mit geschlossenen Augen in der Ecke und singt lalalala.
    • lipangalala 16.08.2016 11:35
      Highlight Highlight @reaper54, das hat jetzt aber leider keine meiner Fragen beantwortet. Bringt ein Gesetz hier mehr "Anstand"? Wie weit soll, bzw. muss (hier liegt der Unterschied!) diese Anpassung gehen? (Wieviele Schweizerinnen kleiden sich in den Ferien in muslimischen Ländern "angepasst"?) Wenn und wo islamistische Tendenzen ein Problem sind (dass es das gibt, verleugne ich gar nicht. Singe auch nicht lalalala :-), tragen wir mit einem Burkaverbot zur Verbesserung bei?
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  • poga 16.08.2016 10:28
    Highlight Highlight 2/2 Weiter stellt sich mir die Frage ob wir, wenn wir ein solches Symbol der Frauenunterdrückung akzeptieren, nicht aufhören sollten über Frauenquoten zu diskutieren. Und sagen, dass die Gesellschaft das selber regeln muss.
    • lipangalala 16.08.2016 11:05
      Highlight Highlight Es geht gar nicht darum, Frauenunterdrückung zu akzeptieren. Ungleichbehandlung und Unterdrückung von Frauen ist ein weit grösseres Problem. Hier wird ein Symbol bekämpft, das wir als Angriff auf "unsere" Werte sehen, die wir an anderer Stelle viel signifikanter überhaupt nicht bereit sind zu verteidigen.
    • poga 16.08.2016 11:11
      Highlight Highlight @Rhabarber ich würde viel lieber bei der Gesellschaft anfangen statt nur bei einem Geschlecht. Ich zweifle daran, dass das Burkaverbot den Frauen nur schadet. Im Gegenteil ich denke dass bei den Männern dabei wenigstens ein Gedankenanstoss kommt. Oder möchte der Mann alleine einkaufen Elternhespräche führen usw?
    • poga 16.08.2016 11:20
      Highlight Highlight @lipan wenn du meinen ersten Teil mit meinen Antworten, und meine neueste Antwort hier liest, kannst du meinen Gedanken hier vieleicht etwas besser verstehen. Im Bereich Gleichstellung fände ich es ein verheerendes Signal bei der Burka nicht konsequent Nein zu sagen. Das Zeichen an die Gesellschaft könnte sein: Wir müssen alles tun. Um die Frauen endlich auf das gleiche Level zu bringen. ausser natürlich der Islam. Das wird von vielen wohl kaum akzeptiert.
  • Lowend 16.08.2016 10:28
    Highlight Highlight Ein paar Hetzer greifen unsere freiheitlichen Werte an.
    Ein paar andere Hetzer nehmen diese feigen Angriffe zum Anlass, endlich die totale Überwachung, die sie seit Jahren gefordert haben, einzuführen.
    Ganz rechte Hetzer merken, dass man diese Verängstigung für die eigene Politik benutzen kann und hetzen nun ihrerseits gegen die anderen Hetzer.
    Und dazwischen steht die SP, die völlig den Kompass verloren hat und gar nicht mehr weiss, welchen Hetzern sie sich anschliessen soll, weil sie vergessen haben, dass sie nicht für die Hetzer, sondern für die Bevölkerung politisieren müssten.
    • Ordo Malleus 16.08.2016 10:51
      Highlight Highlight Hat jemand Hetzer gesagt!? An jedem Tag dieselbe alte Lei­er. Legen sie doch mal ne andere Platte auf.
  • pulcherrima* 16.08.2016 10:28
    Highlight Highlight Es ist erschreckend, wie sich die Politiker zu solch unüberlegten Aussagen hinreissen lassen. Es sollte doch möglich sein, selbst wenn man sich bedroht fühlt, mit Verstand zu diskutieren. Ich bin ganz klar gegen ein Burkaverbot, denn die Folgen für die verhüllten Frauen scheinen mir gewichtiger als der Nutzen für die Sicherheit.
  • poga 16.08.2016 10:26
    Highlight Highlight Der Kommentar hat etwas wahres danei und ist im Grundsatz richtig. Persönlich denke ich trotzdem dass man die Vollverschleierung/Vermummung verbieten sollte. Es ist ein Abwäägen zwischen freier Kleiderwahl und dem Recht seinem Gegenüber ins Gesicht schauen zu dürfen. Was meiner Meinung nach auch zu einer liberalen Gesellschaft gehört. Weiter @Peter schteibst du, dass der Islam das selber regeln sollte. Da bin ich anderer Meinung. Dass diese Religion durchaus mit unseren Werten annecken kann wissen wir darum ist es umso wichtiger dass sie sich in unsere Gesellschaft integriert.1/2
    • Peter 16.08.2016 10:41
      Highlight Highlight Der Katholizismus hat sich lange gegen Moderne und Liberalismus gesträubt. Es brauchte einen innerkirchlichen Prozess, genauer das Zweite Vatikanische Konzil, um eine mindestens teilweise Versöhnung mit der weltlichen Gesellschaft zu ermöglichen. Warum soll das im Islam nicht gelingen?
    • Francine Berset 16.08.2016 10:53
      Highlight Highlight Hören Sie Sie auf zu träumen! War mehrere Jahre in islamischen Länder tätig. Die Entwicklung geht in die andere radikale (nach unserer Auffassung) Richtung. Schauen Sie sich nur mal in D die 2/3 Generation an.
    • poga 16.08.2016 11:00
      Highlight Highlight Das der Islam das schafft, steht für mich ausser Frage. Nur welchen Preis müssen wir dafür bezahlen, und wie lange wird das dauern. Gerade der Islam ist meiner Meinung nach in einer Bringschuld und wir müssen uns entscheiden, wie stark wir diese einfordern. Und ob es mehr bringt mit der Peitsche oder dem Zuckerbrot. Da wir die radikaleren Kreise ansprechen müssen glaube ich da mehr an die Peitsche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 16.08.2016 10:26
    Highlight Highlight Danke!!! Lasst uns nicht die Freiheit unserer Mitbürger durch sinnlose Gesetze beschneiden!
    • Der Beukelark 16.08.2016 11:38
      Highlight Highlight Du meinst die Freiheit von einer Religion unter ein Tuch gezwungen zu werden?
  • Chancentod 16.08.2016 10:24
    Highlight Highlight Ich weiß ja nicht wie die Rechtslage in der Schweiz ist, aber in Deutschland gilt das Vermummungsverbot, streng genommen kollidiert dieses Gesetz mit dem der freien Religionsausübung! Zieht man sich bei einer Demo nen Schal vors Gesicht, bekommt man es eventuell mit dem Gummiknüppel eines Polizisten zu tun, streng genommen dürfte man also in der Öffentlichkeit keine Burkha tragen!
  • Oberlehrer 16.08.2016 10:23
    Highlight Highlight Obwohl ich mir noch kein abschliessendes Urteil zum Burkaverbot gebildet habe, überzeugen mich die Gegenargumente von Peter Blunschi nicht:
    Erstens differenziert er nicht zwischen Niqab (Augen frei) und Burka (Augen nicht sichtbar). Niemand würde Atemschutzmasken tragen - der Niqab wäre ja weiterhin legal.
    Zweitens handelt es sich bei der Vollverschleierung um ein kulturelles Phänomen, das im Koran nirgends vorgeschrieben wird.
    Drittens handelt es sich bei der Burka um ein Symbol, das eher eine radikale politische Ideologie (Salafismus) denn eine Religion repräsentiert.
    • Peter 16.08.2016 10:43
      Highlight Highlight Diese Differenzierung zwischen Burka und Niqab ist interessant. Damit erhält die Debatte tatsächlich eine neue Qualität. Ich weiss nur nicht, ob die Initianten des Burkaverbots das auch so sehen. Denn steht nicht auch der Niqab für den Salafismus?
    • NWO Schwanzus Longus 16.08.2016 10:53
      Highlight Highlight Ja der Niqab steht nicht nur für den Salafismus, sondern symbolisiert auch den Wahabismus des Saudischen Königreichs. In Saudi-Arabien ist Niqab standard.
    • Saraina 16.08.2016 12:02
      Highlight Highlight Salafismus und Wahabismus ist das selbe. Salafismus ist das Wort, das die Wahabiten für sich benutzen.
  • Natürlich 16.08.2016 10:17
    Highlight Highlight Natürlich, in meinen Augen ist das Zölibat völliger Mist und ich wäre der erste der einer Initiative zur Abschaffung dieses Verbots zustimmen würde!
    Nur ist das hier nicht das Thema...
    Auch die von vielen ins Feld geführte Religionsfreiheit ist Unsinn!
    An keiner Stelle im Koran ist von einer Komplettverhüllung die Rede.
    Virle europäische Staaten haben bereits ein solches Verbot erlassen.
    Selbst in der Türkei und Tunesien wo über 90% Muslime leben ist das tragen von Burkas verboten.
    • legis 16.08.2016 10:36
      Highlight Highlight Das nennt man dann Opportunismus: Erdogan ist immer böse, ausser er spricht sich für ein Burka-Verbot aus.
    • Natürlich 16.08.2016 12:34
      Highlight Highlight @lexlex:
      Wer sagt sowas?
    • legis 16.08.2016 13:58
      Highlight Highlight "Selbst in der Türkei und Tunesien wo über 90% Muslime leben ist das tragen von Burkas verboten."

      Du warst das!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iwan THE Zar 16.08.2016 10:14
    Highlight Highlight «Die Süddeutsche will die Burka verbieten» ist nicht dasselbe wie «ein Kommentator in der Süddeutschen will die Burka verbieten». Nur so nebenbei, wenn wir schon bei Intelligenz und so sind.
  • Queen C 16.08.2016 10:12
    Highlight Highlight Raphaela Roth zur Burkathematik: 'Wir sehen nicht den Menschen, sondern nur noch das Kleid.' Wie recht sie hat. Unfreiwillig komisch...
    • Ordo Malleus 16.08.2016 10:57
      Highlight Highlight Nein, das ist schon tragisch komisch. Ich hatte sogar ein wenig Mitleid mit der Autorin.
  • Tepesch 16.08.2016 10:11
    Highlight Highlight Anstatt übet Burkas zu diskuzieren sollte man besser wichtigere Probleme angehen, wie z.B. steigende KK Prämien, die drohende Überalterung, etc.
    Aber eben, mit Burkas läst sich halt schön Polemik betreiben...
    • Stichelei 16.08.2016 14:29
      Highlight Highlight Statt über KK-Prämien, Überalterung zu diskutieren, sollte man besser wichtigere Probleme angehen, wie Zerstörung der natürlichen Ressourcen, Klimaerwärmung, Welthunger . . . . statt über Zerstörung der natürlichen Ressourcen, Klimaerwärmung, Welthunger zu diskutieren, sollte man besser wichtigere Probleme angehen, wie die bevorstehende Mutation unserer Sonne zu einem roten Riesen . . . . Dass es wichtigere Dinge zu lösen gibt, ist so ziemlich das doofste Argument in einer Diskussion.
    • Tepesch 16.08.2016 17:28
      Highlight Highlight @Stichling
      Trifft in diesem Fall jedoch zu 🙈
  • TodosSomosSecondos 16.08.2016 10:08
    Highlight Highlight Wenn sich die Moslems in ihren Ländern darüber echauffieren, dass Touristen so wie zu Hause rumlaufen und damit ihre religiösen oder was auch immer Gefühle verletzetn, dann ist das absolut verständlich und deren ihr gutes Recht und was fällt uns Fremden überhaupt ein...

    Fordert man gleiches hier, ist man aber ein Rassist. Hört mal mit der Bigotterie auf. Ich bin auch überzeugter Linker und sicher kein Verteidiger unserer christlichen Werte aber das geht auf keine Kuhhaut.

    Und last but not least ist die Burka ein Unterdrückungsinstrument. Da darf man dagegen sein ... und basta.
    • Saraina 16.08.2016 11:59
      Highlight Highlight Wo echauffieren sich denn die Moslems? In Saudi Arabien gibt es keinen Tourismus, in den Emiraten bewegen sich Frauen in Shorts, am Strand am Bikini, Ägypten und die Türkei werben verzweifelt um Sonnenanbeterinnen, in Marokko wandern Europäerinnen in Unterleibchen und Shorts durch den Atlas... Die einzige Einschränkung ist, dass man zum Besuch einer Moschee die Schuhe auszieht und das Haar bedeckt. Und in der Türkei habe ich Schweizer Damen fortgeschrittenen Alters im Badeanzug im Strandrestaurant gesehen, war auch nicht appetitlich. Ah, Sie meinen den Iran! Ja, aber die tragen keine Burkas.
  • Saraina 16.08.2016 10:07
    Highlight Highlight Den Schwachköpfen, die unbedingt Frauen vom Golf "helfen" wollen, die an der Bahnhofstrasse in der Chanel Boutique einkaufen und im Dolder Grand residieren sei mal gesagt: in Syrien leben Araberinnen im Bombenhagel, in der Türkei und in Griechenland in Lagern und/oder im Dreck, im Mittelmeer ersaufen sie - da fühlt sich auch Mario Fehr irgendwie nicht so betroffen. Wahrscheinlich weil er sie nicht sehen muss. Und seine Spezis vom Egerkinger Komitee sorgen dafür, dass das so bleibt. Heuchelei pur!
    • legis 16.08.2016 10:38
      Highlight Highlight So ist es, eine pure Nebelgranate ist diese Initiative, nur dazu da, um von den wahren Problemen abzulenken.
  • Natürlich 16.08.2016 10:06
    Highlight Highlight Schliesslich gibt es ja auch ein Gesetz, dass man nicht nackt herumlaufen darf.
    Sozusagen schreibt der Staat bereits vor, dass wir etwas anziehen müssen.
    Und sorry, aber wer die Freiheit sich anzuziehen was man möchte durch ein Burkaverbot eingeschränkt sieht, dem ist auch nicht mehr so ganz zu helfen.
    Ja, es sind vergleichsweise wenige die Burkas anhaben aber ist das ein guter Grund etwas nicht zu verbieten? Die Burka hat m. E. nur Nachteile: Sie verhindert Integration, sie zieht (negative) Blicke an, sie behindert Identifikation. Bsp. Mutter mit Burka holt Kind von der Schule ab usw.
    • bokl 16.08.2016 10:46
      Highlight Highlight In welchem Gesetz ist explizit festgehalten, dass man bekleidet sein muss? Wie viele Prozent des Körpers müssen bekleidet sein, damit man gesetzeskonform unterwegs ist? Hab da irgendwie eine Bildungslücke.
    • TobaFett 16.08.2016 11:25
      Highlight Highlight bokl, du musst aufpassen. Du forderst gerade Fakten;)
    • Natürlich 16.08.2016 12:32
      Highlight Highlight @bokl: also im kt appenzell wurde das Nacktwandern per Gerichtsbeschluss verboten.
      In anderen Situationen droht lediglich eine Busse wegen "Belästigung der Allgemeinheit".
      Es könnten jedoch Personen Anzeige erstatten wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses"
      Aber ins Gefängnis kommst du wegen Nacktheit nicht😉
  • Bruno Wüthrich 16.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Herr Blunschi, das, was sie hier vertreten, ist nicht mehr und nicht weniger als ihre freie Meinung. Es war noch nie ein gutes Argument, Andersdenkende als unintelligent und mit zu wenig Augenmass ausgestattet zu bezeichnen.

    Ich bin gegen jede Art der Vermummung und Verschleierung. Ich mag die rechten und linken Idioten nicht, die an Demonstrationen vermummt auftreten und Sachschaden verursachen. Und ich mag keine Burkas etc. Ich habe Verständnis für all jene, bei denen vermummte Personen (egal ob Frauen oder Männer) ein mulmiges Gefühl auslösen. An Terrorismus denke ich dabei nicht!
  • Walter Sahli 16.08.2016 10:03
    Highlight Highlight Guter Kommentar! Gefällt mir!
  • Gähn on the rocks 16.08.2016 10:02
    Highlight Highlight Verschiedene Aspekte werden hier vermischt.
    Frauen in Burkas entscheiden z.B. selten alleine und frei über ihre Kleidung.
    Und genauso gut ist ein Gesichtsschleier definitiv auch kein Ausdruck einer selbstbewussten Gesellschaft. Jedenfalls nicht für mich.
    • Gähn on the rocks 16.08.2016 18:21
      Highlight Highlight Du bist aber ein schlaues Kerlchen.
  • Scaros_2 16.08.2016 10:01
    Highlight Highlight Natürlich ist die Diskussion bescheuert. Ich bin auch dafür das Leute ein Kopftuch tragen dürfen genau so wie sie enien Hut tragen, eine Mütze, eine Kappe usw.

    Ich möchte einfach nicht eine Vollverschleierung haben aka Burka. Ein mundschutz zu tragen wie in China ist ja auch kein Problem wenn notwenig. Im Spital trägt man das auch um Patienten zu schützen aber wenn ich nur einen Schlitz die Augen sehe oder aber nur gerade durch ein Netzlein erkennen kann das dort Augen sein könnten das geht mir persönlich zu weit.
    • pun 16.08.2016 10:45
      Highlight Highlight Herzlich willkommen in einer freien Gesellschaft, wo jedeR selbst abstecken darf, was ihm/ihr zu weit geht, ohne anderen Verbote aufzuzwingen.
      Der Punkt ist auch, dass Mundschutz mit riesiger Sonnenbrille eigentlich mehr verdecken als ein Niqab - Burkas werden wohl noch keine gesichtet worden sein. Willst du dann auch Sonnenbrillen ab einer gewissen Grösse und Verspiegelung verbieten?
    • Scaros_2 16.08.2016 11:05
      Highlight Highlight Kannst du mir einmal erklären wann du eine riesen fette Sonnenbrille trägst + Mundschutz? ;-)
    • pun 16.08.2016 11:12
      Highlight Highlight Dann, wenn ich eine mich verhüllende muslimische Frau im Suisse miniature bin ;-).

      Oder zum Beispiel an einer Demo gegen Rechtsextreme, wo Tränengas in der Luft liegt und die Rechten offensichtlich uns Linke filmen - um danach Besuchsaufrufe mit meinem Gesicht und meiner Adresse in einschlägigen Foren zu veröffentlichen. (Nein, ich bin nicht gewaltbereit, ja, ich bin trotzdem schon in solchen Situationen gelandet).
  • guergelmue 16.08.2016 09:58
    Highlight Highlight Gut gebrüllt, Löwe!
    Interessant auch zu beobachten wie die grössten Chauvi-Parteien, die sich bisher gegen jegliche Gleichstellungsbemühungen wehrten als grosse Frauenbefreier aufspielen, sobald es gegen "die anderen" geht.
    Offenheit und Akzeptanz (und alle weiteren "christlichen Werte") werden sicher nicht durch populistische und unnütze Gesetze vermittelt. Damit sammelt man höchstens ein paar Wutbürgerstimmen bei der nächsten Wahl....
  • Natürlich 16.08.2016 09:57
    Highlight Highlight Sehr schlechter Artikel!
    Die Burka nicht verbieten zu wollen aus Angst, Frauen dürften dann ihr Haus nicht mehr verlassen ist ja wohl das schlechteste Argument überhaupt!
    Ich dachte, (analog Zu jensten Kommentaren von Gläubigen Muslimen) dass all diese Frauen den Schleier freiwillig tragen, jetzt also anscheinend doch wieder nicht?...
    Diese Männer wollen ihre Frauen vor neugierigen Blicken schützen: Ist denen überhaupt bewusst, dass eine solche Kleidung in Westeuropa genau das Gegenteil bewirkt?
    Das Verbot eines "Fetzen Stoffs" zeugt nicht von Angst sondern von einer aufgeklärten Gesellsch.
    • Peter 16.08.2016 10:47
      Highlight Highlight Ich schreibe nirgends, dass die Frauen den Schleier freiwillig tragen. Und gehören derartige Verbote wirklich zu einer aufgeklärten Gesellschaft? Ich denke nicht.
    • Saraina 16.08.2016 11:49
      Highlight Highlight Natürlich gibt es Frauen, die den Nikab freiwillig tragen, weil sie denken, dass sie damit gottgefällig handeln. Nora Illy zum Beispiel, die auch gesagt hat, dass sie nach einem Verbot die Wohnung nicht mehr verlassen würde. Man kann das krass und daneben finden, das tue ich auch, aber Fakt ist, dass es abgesehen von den Touristinnen mehrheitlich Schweizerinnen sind, welche ihr Gesicht bedecken, und dass diese Frauen problemlos ihre Ehemänner verlassen könnten, wenn sie denn wollten.
  • rodolofo 16.08.2016 09:57
    Highlight Highlight Danke für diesen Appell für mehr Augenmass!
    Viele ungeduldige ZeitgenossInnen glauben, sie könnten die Evolution abkürzen, indem sie "Symbole der Unterdrückung" aus unserem Alltag entfernen, wie Burkas, oder Minarette.
    Mit solcher Symbol-Politik ändern wir aber nichts an der inneren Grundhaltung von Männern, die glauben, Frauen abwerten zu müssen, um sich selbst besser zu fühlen. Und wir ändern auch nichts daran, dass viele Frauen bei dieser Grundhaltung mitmachen, indem sie solchen Machos auch noch gefallen wollen!
    Der Macho lebt ja stellvertretend für "Huschelis" dominante Eigenschaften aus.
  • marcial13 16.08.2016 09:53
    Highlight Highlight Watson! Ihr seit mir ja ein lustiges linkes Blatt! Wie kann man gegen ein Burkaverbot sein? Vor allem als Linksdenker! Warum die SVP dafür ist, ist klar. Warum aber alle anderen dafür sein müssen ist eig. auch klar... Doch es gibt es immer noch so viele Menschen in der Schweiz die so konservativ und religiös sind das man die Frauen so diskriminiert? Was diese Frauen "austragen" müssen ist einfach nur Mittelalter. Das hat nicht mit Weltoffen zu tun! Mundschutz geht für mich in Ordnung aber die Frauen bei denen die Augen noch mit einem Netz verschleiert sind, das ist einfach nur traurig.
    • pun 16.08.2016 10:41
      Highlight Highlight Und hat man eigentlich je eine Frau in der Schweiz gesehen, die eine wirkliche Burka, also die mit dem Netz vor den Augen getragen hat? Nein. Alles andere geht für dich ja in Ordnung. Also kein Handlungsbedarf, ergo bescheuerte Debatte.
    • bokl 16.08.2016 10:55
      Highlight Highlight Wie kann man nur für ein Burkaverbot sein? Absolut toter Buchstabe. Ausser Spesen nichts gewesen.
  • El Vals del Obrero 16.08.2016 09:50
    Highlight Highlight Ist die McDonalds-Werbung, bei welcher zwei Gesichter durch Burger und Soft-Drink versteckt werden, nur per Zufall in diesem Artikel? Oder ist das die neuste Burka-Ersatz-Mode? :)
  • demokrit 16.08.2016 09:50
    Highlight Highlight Ich halte es mit ihm:

    "Man kann im Namen der Liberalität doch nicht die Unterdrückung der Frau akzeptieren." - Marco Solari

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Solari
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 11:12
      Highlight Highlight Unterdrückung der Frau? Könnte man auch den Druck der Gesellschaft, die auf eine Frau ausgeübt wird bezeichen... (schlank, geschminkt etc.) Die Feministin Gruppe der "Femen" zieht sich aus, um der Gesellschaft zu zeigen, dass eine Frau nicht nur als Sexobjekt angeschaut werden soll... Die Ironie ist, feministinnen setzen sich für die Gleichberechtigung und Rechte der Frauen ein, und wir versuchen hier genau diese Rechte zu verbieten... Zwang hat no nie geholfen... (und Helfen kann man nur, wenn es ein Problem gibt, wenn es kein Problem existiert, muss man auch nicht vermeintl. Hilfe bieten.
    • demokrit 16.08.2016 11:31
      Highlight Highlight Das geht auch umgekehrt. Ein Mann muss nicht minder attraktiv und grossgewachsen sein, um im Partner- und Jobwettbewerb zu bestehen. Selber schuld, wer sein eigenes Glück daran orientiert, was andere von ihm halten. Hat aber mit religiöser Knechtschaft der gebärenden Frau überhaupt nichts zu tun.

      Einen Nikab zu tragen, hat sowieso nichts mit einem Recht zu tun. Rechte sind nicht dazu da, Zwang über andere ausüben zu können.
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 11:37
      Highlight Highlight Noch einmal: man muss den Leuten die Möglichkeit geben, es abzunehmen, aber nicht durch Zwang: Die Betroffenen dürfen entscheiden, das nennt man wiederum Freiheit & Gleichberechtigung. Sprich wenn man genug Respekt von Frauen hat, sollte man Ihre Entscheidung akzeptieren, auch wenn es für Ihre Augen nicht schön ist... Hiphoper Hosen oder "hirokese-Haarschnitte" stören mich auch, soll ich nun etwas unternehmen? ;) MFG
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas_v_Meier 16.08.2016 09:47
    Highlight Highlight Das Burkaverbot ist für mich eine Stellvertreter Diskussion wie das Minarettverbot. Man projiziert alles Negative was der Islam zu bieten hat in ein Stück Stoff oder ein Turm und meint man löst die Probleme mit den Extremisten damit. Was wurde während der Debatte um das Minarettverbot alles diskutiert. Initiative angenommen und alle die Probleme verschwanden aus der Debatte um jetzt wieder aufzutauchen.

    Die Lösung habe ich nicht. a) Komplex und b) kein Politiker oder Verantwortlicher der damit sein Geld verdient sehe nur wie alle Hilflos dem Volk vermeintlich einfache Lösungen anbieten.
  • 1ofsome 16.08.2016 09:46
    Highlight Highlight Sorry aber dieser Artikel ist so fernab von neutralem Journalismus...
    'vermeindlich' positiven Erfahrungen?

    Hinzu kommen die an den Haaren herbeigezogenen Contra-Argumente.
    Es geht beim Burka verbot meines erachtens nicht darum Kleidung vorzuschreiben oder eine Minderheit zu diskriminieren, es geht darum meinem Gegenüber ins gesicht sehen zu können.

    Denn dies ist die westliche Mentalität, meinen von einem Gegenüber, Angesicht zu Angesicht, nicht Angesicht zu Maske.
    • Peter 16.08.2016 10:49
      Highlight Highlight Westliche Mentalität? Interessante Wortwahl. Man kann sich damit der Tatsache entziehen, dass derartige Verbote einfach nicht liberal sind. Und der Artikel ist im übrigen durchaus nicht neutral, sondern als Kommentar gekennzeichnet.
    • Hayek1902 16.08.2016 10:51
      Highlight Highlight Natürlich ist es nicht neutral, es ist ein Kommentar von Herrn Bluntschi. Ihr Kommentar ist ja auch nicht neutral, soll er ja auch nicht.
  • lichtler 16.08.2016 09:43
    Highlight Highlight Schön, geschrieben dem gibts nichts mehr hinzuzufügen außer, dass nicht die Diskussion stark an die Minarettinitarve erinnert. Man verbietet etwas, dass nicht wirklich ein Problem ist bzw. nicht das Problem löst, dass man lösen will.
  • pun 16.08.2016 09:42
    Highlight Highlight In einer liberalen Gesellschaft ist es auszuhalten, dass jemand sein Gesicht nicht zeigt oder verfälscht.
    Vor einiger Zeit haben wir noch Tipps erhalten, wie man ein Gesicht verfremden kann, um der unliberalen ständigen Überwachung mit Gesichtserkennung zu entgehen und nun soll es etwa liberal sein, sein Gesicht zeigen zu müssen?
  • x4253 16.08.2016 09:41
    Highlight Highlight Lustig ist ja, dass gerade die Anti-Verbots-Parteien hier nach Verboten schreien...
    Die Diskussion über Sinn und Unsinn über ein solches Verbot muss aber stattfinden, denn es wurde zu lange tabuisiert, was dazu geführt hat, dass die "Wird man doch wohl noch sagen dürfen"-Fraktion es für sich reklamiert.

    Ein "Ja" zum Burkaverbot müsste irgendwie in letzter Konsequenz auch bedeuten, alle anderen religiösen Spinner aller Richtungen zu verbieten bzw. deren Symbole und Rituale. Klingt aber nach Verfolgungsregime und Polizeistaat. Nein Danke!
    • x4253 16.08.2016 11:44
      Highlight Highlight Abgesehen davon ist der Verbot eines Stofffetzens kein probates Mittel gegen Extremismus. Ich behaupte mal, dass es die Spannungen weiter anheizen würde. Was es braucht ist Aufklärung, und eine Reformation der Religion, so wie es sie im Christentum auch gab.
  • Wilhelm Dingo 16.08.2016 09:41
    Highlight Highlight Natürlich ist das Burkaverbot bescheuert. Trotzdem stört es mich wenn vermehrt Burkaträgerinnen rumlaufen weil diese abgekoppelt von unserer Gesellschaft leben. Genau gleich wie mich auch andere extrem religiöse Gesellschaften stören welche abgekoppelt leben. Ein Beispiel sind jüdische Familien welche ihre Kinder in religiöse Privatschulen stecken.
    • Saraina 16.08.2016 11:42
      Highlight Highlight Touristen leben per Definition abgekoppelt von unserer Gesellschaft. Sonst wären es Reisende. Und die Einheimischen, die jetzt ihr Gesicht verschleiern gehen mit einem Verbot einfach nicht mehr nach draussen, werden also auch nicht besser angekoppelt.
    • Wilhelm Dingo 16.08.2016 20:16
      Highlight Highlight @Slog: lies den Kommentar dann verstehst Du es allenfalls.
  • Asmodeus 16.08.2016 09:41
    Highlight Highlight Sicher hilft ein Burkaverbot gegen Terror.

    Würzburg, Nizza,Paris,Orlando.

    Die trugen alle eine Burka!! Oh nicht? Ups
  • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 09:36
    Highlight Highlight Es gibt nur einen Weg um eine friedliche und liberale Gesellschaft zu werden / bleiben / sein: jedem die Möglichkeit geben, so zu leben, wie er / sie es möchte, wenn eine Frau gezwungen wird, einen Schleier zu tragen, Ihr die Möglichkeit bieten, es abzunehmen, wenn sie es von sich aus möchte, dann dies nicht verbieten. Fremde / fremdes ist nichts böse, sondern eine Bereicherung, solange man sich selber entscheiden kann und nicht gezwungen wird... Wäre alles fremde "böse" gläubten wir heute noch, die Erde sei eine Scheibe, denn diese Information war damals auch "fremd"..
    • Asmodeus 16.08.2016 12:18
      Highlight Highlight Die Möglichkeit existiert ja schon, dass sie den Schleier abnehmen kann wenn sie es nicht möchte.
      Die Gesetze wären da. Aber der Wille muss von der Frau kommen.
    • GeorgOrwell 1984 16.08.2016 14:00
      Highlight Highlight Stimmt fast :) Der Wille MUSS nicht kommen, ist eine freie Entscheidung, nicht alles was uns falsch erscheint, ist auch tatsächlich falsch... Freiheit und Gleichheit bedeutet, dass man lebt, und leben lässt, und in solch einer Gesellschaft hat das Wort "Müssen" nichts zu suchen denke ich;)
    • Asmodeus 16.08.2016 14:36
      Highlight Highlight Ich meine, wenn sie keinen Schleier tragen möchte, dann liegt es an ihr das zu entscheiden und nicht an uns das für sie zu bestimmen.

      Wir können auch nicht einen auf USA machen und in jede Wohnung rennen um uns als Beschützer der unterdrückten Frauen aufspielen.
      "We will liberate you. No matter if you want or not"
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  • Topoisomerase 16.08.2016 09:34
    Highlight Highlight Peter Blunschi. Danke!

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

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