Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Swissair-Bordservice in den 1970er Jahren

Swissair-Bordservice in den 70er Jahren, als Fliegen noch etwas Besonderes war. bild: ETH-Bibliothek Zürich

Kommentar

Man kann ohne Fliegen gut leben – ein Erfahrungsbericht

Ein Begriff macht in der Klimadebatte gerade Karriere: Flugscham. Muss man sich für die Fliegerei schämen? Nicht zwingend, aber das Leben ohne ist auch nicht ohne.



Greta Thunberg war wieder unterwegs. Am Dienstag besuchte die schwedische Klimaaktivistin das Europaparlament in Strassburg. Tags darauf schüttelte sie Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom die Hand. Gereist ist Greta natürlich wie immer mit dem Zug. Fliegen ist für sie tabu. In ihrer Heimat Schweden hat sich deshalb ein neuer Begriff etabliert: Flygskam – Flugscham.

Das Wort macht gerade Karriere, vermutlich wird es bald in den Duden aufgenommen. Unabhängig davon, ob man sich für die Fliegerei schämen sollte, haben die 16-jährige Schwedin mit dem Asperger-Syndrom und die Klimastreikbewegung in kurzer Zeit enorm viel erreicht. Die Bedrohung, die der Klimawandel darstellt, ist in der breiten Öffentlichkeit angekommen.

epa07511926 A handout photo made available by Vatican Media shows Pope Francis (L) greeting Swedish climate activist Greta Thunberg (R) during the weekly general audience in Saint Peters Square, Vatican City, 17 April 2019.  EPA/VATICAN MEDIA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine klare Aufforderung von Greta an Papst Franziskus. Bild: EPA/ANSA

Eigentlich weiss man es schon lange, spätestens seit Al Gores Film «Eine unbequeme Wahrheit» von 2006. Passiert aber ist wenig, trotz des Pariser Klimaabkommens. Nun reden plötzlich alle davon. Für Christoph Blocher mag das Klima ein «Modethema» sein, seine SVP-Bauern aber bekommen die Folgen des immer extremeren Wetters direkt zu spüren.

«Vor meinem 18. Geburtstag bin ich genau einmal geflogen, nach London. Die Abschlussreise meiner Sek-Schulklasse führte 1979 mit dem Zug nach Paris.»

Selbst die Erdölvereinigung wirbt in ihrer neusten Kampagne für die «CO2-arme Ölheizung». Swiss-CEO Thomas Klühr hat an der Bilanzmedienkonferenz der Airline des Langen und Breiten über das Klima referiert. Die Grossverbraucher von fossilen Energieträgern befinden sich offenbar unter Rechtfertigungsdruck. Das ist ein beachtlicher Erfolg für die streikenden Schülerinnen und Schüler.

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch verglich in seiner Predigt am Palmsonntag die Klimademos mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, an den dieser Tag erinnert. Greta Thunberg als neuer Jesus? Oh Jesses! Es genügt, dass man sie für den Friedensnobelpreis nominiert hat. Al Gore hat ihn schon bekommen, nicht zuletzt dank «Eine unbequeme Wahrheit».

Die Einsicht, dass etwas geschehen muss und die Zeit uns davonläuft, ist in den letzten Monaten beträchtlich gewachsen. Doch führt dies auch zu einer Änderung unseres Verhaltens? Gerade bei der Fliegerei besteht Handlungsbedarf. Sie ist in den letzten Jahren dreckbillig geworden, weshalb Flugreisen gerade in der Schweiz in den letzten Jahren fast explosionsartig zugenommen haben.

Das führt zu einer Entwicklung, die ich als «Huschhusch-Fliegerei» bezeichne: Mal husch für ein paar Tage nach Mallorca, mal husch ein Shopping-Trip nach London. Oder gleich New York? Dubai ist auch cool. Über Ostern statt ins Tessin nach Kreta – klar doch!

ZUM THEMA GELAENDEWAGEN UND STADTVERKEHR STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A BMW SUV and bicycle courier in traffic at the intersection Uraniastrasse and Sihlstrasse in Zurich, Switzerland, on March 4, 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Offroader-Boom ist nicht weniger problematisch als die Vielfliegerei. Bild: KEYSTONE

Ich kann mit dieser Herumfliegerei nichts anfangen. Ich bin in den 1970er Jahren aufgewachsen. Damals waren Linienflüge teuer und auch für Menschen kaum erschwinglich, die nicht in Armut lebten. Vor meinem 18. Geburtstag bin ich genau einmal geflogen, nach London.

«Der gedankenlose Flug- und SUV-Boom ist Ausdruck unserer Wohlstandsverwahrlosung.»

Die Abschlussreise meiner Sek-Schulklasse führte 1979 mit dem Zug nach Paris. Das war vor dem TGV, die Fahrt dauerte fast doppelt so lange wie heute. Aber wir fühlten uns grossartig, denn Schulreisen ins Ausland waren damals absolut nicht üblich. Heute sind sie fast normal. Und meinen ersten Langstreckenflug machte ich mit 24, von Hongkong nach London.

Diese Erfahrung wirkt bis heute. Ich betrachte mich als Wenigflieger. Auch in einem anderen Bereich wirkt meine Sozialisation in den 70ern. Offroader waren damals so exotisch wie ein Ferrari oder Lamborghini. Heute sind diese Spritfresser im Strassenverkehr omnipräsent, ihr Absatz nahm in den letzten Jahren ähnlich stark zu wie die Fliegerei.

Ein allradgetriebenes Fahrzeug macht Sinn im Gebirge, aber sicher nicht im Schweizer Mittelland mit seinem gut ausgebauten Strassennetz. Hier dient es als Statussymbol oder der Befriedigung eines diffusen Bedürfnisses nach Sicherheit. Um es klar und deutlich zu sagen: Der gedankenlose Flug- und SUV-Boom ist Ausdruck unserer Wohlstandsverwahrlosung.

«Fernreisen können durchaus Sinn machen, auch und gerade unter dem Aspekt des Umweltschutzes.»

Denn das Leben in den 70er Jahren war keineswegs schlecht. In Teilen der westlichen Welt werden sie als eine Art «goldenes Zeitalter» verherrlicht, in dem es Arbeit für alle gab ohne Bedrohung durch Billigkonkurrenz aus Fernost oder Roboter. Es gab keine Smartphones und nur wenige Fernsehprogramme, dafür bemannte Bahnhöfe und eine Post in jedem Dorf.

Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Wenn wir uns wirklich Sorgen um das Klima machen, genügen staatliche Vorschriften nicht. Die Flugticketabgabe wird mit dem neuen CO2-Gesetz vermutlich kommen, aber es braucht auch Eigenverantwortung. Muss man deshalb auf das Fliegen verzichten? Nur noch Ferien im Wallis oder an der Adria? Sicher nicht, aber wir sollten bewusster fliegen.

Fernreisen können durchaus Sinn machen, auch und gerade unter dem Aspekt des Umweltschutzes. Bedrohte Landschaften und Tierarten können gerettet werden, wenn die lokale Bevölkerung erkennt, dass ihr Schutz Touristen anzieht, die Geld und Arbeit bringen. Aber mal schnell nach Barcelona oder Berlin jetten, bringt keinen Gewinn an Lebensqualität.

Man kann leben ohne Huschhusch-Flüge und Mittelland-Offroader. Sehr gut sogar. Ich kann es bestätigen.

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Schüler streiken weltweit für das Klima

Play Icon

Mehr zur Klimastreik-Bewegung

Kein Fleisch, kein Flugzeug und kein Auto – wie sich der Alltag der Klimajugend verändert

Link zum Artikel

Junge Klimaaktivisten: «Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will»

Link zum Artikel

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Link zum Artikel

«Das ist erst der Anfang»: So reagiert die Klimajugend auf die grüne Welle in Zürich

Link zum Artikel

Mit diesem Video will die Klimajugend ihre Eltern an die Demo bringen

Link zum Artikel

Diese Replik der Klimajugend war der «Weltwoche» zu heiss

Link zum Artikel

Luzern ruft Klima-Notstand nicht aus – rate mal, wer dagegen war 🤔

Link zum Artikel

Inside Klimastreik: So formiert sich die Schweizer Klimajugend – eine Reportage

Link zum Artikel

Klima retten sofort – aber weiterhin fliegen: Die Klima-Widersprüche der Jugend

Link zum Artikel

Wie die Klimajugend sich organisiert und wer die Fäden zieht

Link zum Artikel

Die Klimastreiker pfeifen auf SRF-Projer – sie machen ihre eigene «Arena»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

188
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
188Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mirischgliich 20.04.2019 21:01
    Highlight Highlight Ja, ein Leben ohne Fliegen ist möglich!
    Ich habe Fliegengitter.
  • neutrino 20.04.2019 17:46
    Highlight Highlight Ich glaube, Individualverzicht und Flugscham, etc. (so ehrenvoll es ist) bringt nichts. Es muss teurer werden - da bringen Demos sicher was, um den Druck zu erhöhen.

    Sonst ist es doch so, wie wenn an einer Party 200 Liter Gratisbier offeriert wird mit der Bitte es sehr gemässigt zu kosumieren, damit es auch für spätere Gäste reicht. Wenn nichts kontrolliert oder reglementiert wird, gibt's immer welche, die dann 10 Liter trinken. Da kann man's niemandem verübeln, der nicht komplett vezichtet, sondern paar Gläser trinkt.
  • Hollda von Quorn 20.04.2019 17:39
    Highlight Highlight Es ist ja keine Neuigkeit, dass fliegen schädlich ist - das wissen wir im Grunde schon seit Jahrzehnten! Aber es war halt eine "unbequeme Wahrheit" und dies anzusprechen deshalb beinahe tabu. Immerhin das scheint sich nun langsam zu ändern. Auch wenn viele es noch nicht einsehen wollen.
    Natürlich gibt es noch viele andere Verursacher von Treibhausgasen - aber für den Einzelnen hier ist ein Flugverzicht nun mal die einfachste Massnahme, um sehr viel CO2 "einzusparen".
  • neutrino 20.04.2019 16:06
    Highlight Highlight Ich verstehe den Autor, aber das Problem ist doch folgendes: diese Billigflug-Aera wir einmal zu Ende gehen - politisch gewollt, oder dann spätestens mal Erdöl-bedingt. Ich glaube, viele Leute sehen nicht ein, warum sie nicht zB. 4-5 Mal pro Jahr jetzt davon profitieren sollen, während andere gleichzeitig zur Arbeit per Flugzeug pendeln.
  • Stratford-upon-Avon 20.04.2019 15:59
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel!
    Zu den 70er Jahren: die Leute waren weniger egoistisch, weniger geizig und besser ausgebildet als heute.
    • SanchoPanza 20.04.2019 20:18
      Highlight Highlight quatsch, besser ausgebildet waren sie nicht. Im Gegenteil! für wenig Ausbildung wurden noch faire Löhne gezahlt! da konnte sich eine Familie mit Durchschnittseinkommen noch ein Haus leisten - auch ohne das beide Eltern Master im STEM Bereich hatten.
    • Stratford-upon-Avon 20.04.2019 21:16
      Highlight Highlight Die Leute hatten damals ein besseres Allgemeinwissen, vor allem bezüglich Geschichte, Literatur, usw.
    • Stratford-upon-Avon 20.04.2019 21:24
      Highlight Highlight Da man die Humanwissenschaften mit dem Scheinargument, sie seien unnütz, auf dem Altar der Produktivität geopfert hat, sind die heutigen Menschen viel anfälliger für Verschwörungstheorien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 20.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Keine schädlichen Emissionen und keine Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen bedeutet kein globaler Handel, keine interkulturelle Verständigung, kein gar nichts... ade mässi!
  • Donald 20.04.2019 15:14
    Highlight Highlight Züge brauchen auch Energie und zwar einiges mehr, als offensichtlich viele denken. Schnell- und Langstreckenzüge sind auch nicht viel umweltschonender als Flüge auf die gleiche Distanz. Gerade mit den vielen leeren Plätzen, welche Züge durch die Gegend fahren.
    • ich ich ich 21.04.2019 06:38
      Highlight Highlight lieber donald
      in sachen faktenresistenz oder bewusstem lügen schlägst du fast schon deinem berühmt berüchtigten namensvetter aus den usa nach.
      hier ein link eines rechners welcher von wissenschaftlern entwickelt wurde. ich hoffe er ist einfach genug!
    • ich ich ich 21.04.2019 06:44
      Highlight Highlight https://www.energie-umwelt.ch/haus/oeffentlicher-verkehr-mobilitaet/mobility-impact
  • Triple A 20.04.2019 14:49
    Highlight Highlight Langfristig muss der CO2-Ausstoss weltweit festgelegt werden. Da es immer mehr Menschen gibt, muss er pro Kopf sinken. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten: 1. Die einfachere aber unsozialere Möglichkeit: CO2-Ausstoss kostet Geld und man lässt den Markt spielen. D.h. nur noch Reiche fliegen. - Dem Klima ist es nämlich egal wer fliegt. Hauptsache es is verkraftbar. 2. Die kompliziertere, sozialere Möglichkeit: Jeder bekommt ein CO2-Guthaben auf Lebenszeit. Was er damit macht ist seine Sache. Ist es aufgebraucht, wird er gezwungen sich klimaneutral zu verhalten.
    • Bangarang 21.04.2019 23:33
      Highlight Highlight Übers Geld ist die einzige Lösung.

      Sorry
  • Scipia della Rovere 20.04.2019 14:25
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz was die « Wenig-Fliegerei » und das « SUV-freie » Leben damit zu tun hat in den 70er Jahre gross geworden zu sein? Sind Leute mit einer Kindheit in den 70ern von Natur aus bescheidner nur weil es damals noch eher teuer und ungewöhnlich war ins Ausland zu fliegen? Welche Generation hat die « konsumierende » Generation denn erzogen? Ja wohl genau diese 70er-Kids. Ich denke Konsum hat weniger mit dem Jahrgang, als mit dem individuellen Bewusstsein und Willen den Konsum einzuschränken zu tun.
  • B-Arche 20.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Genau. Ich muss dann durch den Atlantik schwimmen wenn ich meine Eltern besuchen möchte.
    Und ich hätte meinen Mann verlassen müssen um im neuen Land jemand aus der Region zu finden. Das Flugzeug war für drei Jahre unsere Verbindung.

    Klar wer alles nur regional macht im selben Dialekt, selber Kultur, selbes Dorf - der braucht das nicht.

  • Mutbürgerin 20.04.2019 13:57
    Highlight Highlight Die Shamingbewegung beginnt mir zu gefallen. Wir wärs mit Service Public-Shaming, das produzieren und versenken von Ressourcen für Sendungen, die praktisch niemand sehen will. Kultur-Shaming, die organisierte Fehlallokation von Geld für Kinofilme mit weniger Zuschauer als ein 4.Liga Unihockeymatch. Mein Liebling ÖV-Shaming, das leere herumfahren im Halbstundentakt bis ins letzte Bergdorf.
  • katerli 20.04.2019 13:56
    Highlight Highlight Stimmt ich schlag die Fliegen immer tot. Ohne Fliegen lebt es sich auf jedenfall besser :))
  • zeitgeist 20.04.2019 13:49
    Highlight Highlight Schon mal darüber nachgedacht, dass jede Art von Konsum der Umwelt zusetzt und verurteilt werden müsste? Aber ein Leben wie in der Steinzeit will ja auch niemand führen. Und sich selbst aus der Welt zu schaffen liegt auch nicht wirklich in der Natur des Menschen. Die Populationsgrösse unserer Spezies kontrollieren oder mit Ressourcenknappheit leben? Oder warten, bis die Erde die Menschheit von alleine los wird?
    • ich ich ich 21.04.2019 06:41
      Highlight Highlight also was genau jetzt? und wie willst du kurzfristig die populationsgrösse kontrollieren?
  • Zackwinter 20.04.2019 13:30
    Highlight Highlight Witzig finde ich, dass der Zug als umweltfreundlicher bezeichnet wird oder als beste Alternative für weite Strecken angeprangert wird. Aber im Gegensatz zum Flugzeug fährt ein Zug prinzipbedingt durch einen festen Ganzjahresfahrplan den ganzen Tag durch die Gegend bei erschreckend geringer Auslastung/ Belegungsrate. Rechnet man doch bitte aus, wie hoch der CO2 Anteil pro Passagier in einem fast leeren Zug ist ....
  • Zackwinter 20.04.2019 13:27
    Highlight Highlight Es wieder so typisch. Hauptsache man hat einen Sündenbock, den man für die Luftverschmutzung verantwortlich machen kann.... wie hier schon geschrieben, ist die Luftfahrt für 2 % der Emissionen verantwortlich. Der Grossteil ist die Industrie. Man sollte doch bitte hier ansetzen oder das Thema differenzierter betrachten. Schwarz/ Weiss Betrachtung geht eben heutzutage nicht mehr.
    • ich ich ich 21.04.2019 13:41
      Highlight Highlight und nochmals (langsam wird es etwas mühsam): 2-3 % sind es nur weil nur ca. 5 % weltweit fliegen. in der reichen schweiz macht die luftfahrt ca. 18% des co2 ausstosses aus. und das notabene mit einem kompletten luxusgut.
      es ist klar, dass politisch und in der wirtschaft sehr bald sehr viel passieren muss, damit wir alle nachhaltiger werden.
      nichtsdestotrotz: einen der grössten impacts um co2 als privatperson einzusparen hat man leider durch den verzicht auf flugreisen...
  • Saasi 20.04.2019 13:20
    Highlight Highlight Hört endlich auf mit dieser Greta und ihrem Geldgeilen Clan. Die wird wohl für so viel Unsinn von links grün noch den Friedensnobelpreis bekommen, wie damals Obama als Kriegstreiber.
    Die Erde stösst selber knapp über 99% CO2 aus. Einmal mehr wie jetzt, dann wieder weniger und regelt den Ausstoss und Klima seit Mio von Jahren. Oder wurde Grönland auch mit Milliarden von Menschen, Industrie etc grün? Wenn das Eis die Pole schmelzt, gehen Mia von Kubik eiskaltes Wasser in die Golfströme und kaltet das Klima so wieder ab. Hört mal mit dieser Hysterie auf. Belügen kann man sich auch selbst.
  • TheRealSnakePlissken 20.04.2019 13:19
    Highlight Highlight Wohne am Fusse des Züribergs. Der Bahnhof Stadelhofen ist nah und ich bin daher seit 1991 nur noch mit ÖV und Mobility unterwegs (gilt für die ganze fünfköpfige Familie).
    Mir tun die vielen SUVler fast schon leid, denn wo bleibt der Distinktionsgewinn, wenn ALLE einen Züriberg-Traktor fahren? Aussen ist ja nicht angeschrieben, dass der Mercedes G in der Brabus-Ausführung 600 oder 900 PS unter der Haube spazieren fährt. Damit wurden früher Kampfpanzer bewegt, heute mehr so tätowierte Fussballer mit Bachelorette-Freundin. Einfach nur doof und dekadent.
    • Donald 20.04.2019 15:17
      Highlight Highlight Ich frage mich, ob du oder die SUV Fahrer einen grösseren Komplex haben. Gut dass du so gut über diese Leute und deren Autos informiert bist.
  • ostpol76 20.04.2019 12:30
    Highlight Highlight Ich finde es langsam schade was in letzter Zeit bei watson so abgeht.

    Öffnet man die App Sticht einem der 3452 Bericht über Trump ins Auge. Scrollt man weiter nach unten der obligate SVP Bashing Artikel. Und jetzt vermehrt auch noch das schlecht reden jeglicher Fliegerei und Heiligsprechung des Zug fahrens.
    Nicht zu vergessen die bösen Briten die aus der unantastbaren EU austreten.

    Also mir hat watson früher viel mehr Spass gemacht zum lesen. Es wurde einiges neutraler berichtet und man hat sich nicht nur auf ein paar Kernthemen eingeschossen.

    So ich habe fertig 😉
    • @schurt3r 20.04.2019 19:21
      Highlight Highlight Don‘t shoot the messenger!

      Du findest das Weltgeschehen nicht super, willkommen im Club 😉

      Wir berichten über diverse Themen, die relevant sind. Und dazwischen findest du zur Aufmunterung/Abwechslung/Entspannung viele andere Storys.
    • ostpol76 20.04.2019 19:53
      Highlight Highlight @Daniel

      Für einen Ausgebildeten Journalisten eine sehr schwache Antwort.
      Es kommt nicht darauf an über was man berichtet sondern wie man darüber berichtet.
      Und früher war dies einfach ausgewogener.
      Das meine Kritik nicht ganz an den Haaren herbei gezogen ist zeigen die vielen Herzen.
      Aber Kritik zu akzeptieren ist anscheinend nicht immer einfach.
    • ich ich ich 21.04.2019 07:03
      Highlight Highlight lieber ostpol76

      1.
      über trump berichten alleständig. und das seit 2 jahren. warum tun sie das? weil ein trump-artikel immer noch sehr viele klicks generiert. oder nenne mir ein news-quelle welche nicht ständig über ihn berichtet.
      2.
      was ist svp-bashing? ein von svp-anhängern geprägtes wort, welche es nicht ertragen, dass die meisten liberalen und unabhängigen medienhäuser nicht sehr positiv zur svp eingestellt sind.
      zudem: mit dem ganzen rummel in der partei, den grossen wählerverlusten, dem radikalen austausch der führungsetage usw. erstaunt das sogenannte „svp-bashing“ nicht wirklich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ch2mesro 20.04.2019 12:13
    Highlight Highlight werter herr blunschi,
    ich bin mit 20 das erste mal ans meer gefahren, meinen ersten flug als ü20. macht mich das jetzt zu einem besseren menschen als sie? ich denke eher nicht......
  • whatthepuck 20.04.2019 12:03
    Highlight Highlight Ich hab das hier schon mal geschrieben und schreibe es wieder: In meinen Augen ist es falsch, den Durchschnittsbürgern Flugscham einzutrichtern, nur weil sie 1-2x pro Jahr irgendwo hin fliegen. Das ist doch nicht das Problem. Solange es keine klaren politischen Regeln gibt, wird sich sowieso wenig ändern.

    Problematisch sind schon eher die erwähnten Huschhuschflüge, oder die Businessflüge. Je häufiger etwas gemacht wird, desto grösser sind die Auswirkungen davon.

    Und: Etwas müssig über ein Leben ohne Fliegen zu reden, wenn man seine Flugziele schon abgehäkelt hat, nicht?
  • zombie woof 20.04.2019 10:47
    Highlight Highlight Flugscham? Wie wärs mal damit: Gegen 40 Mio Container sind weltweit im Umlauf, von ca. 4500 Containerschiffen transportiert. Transportkosten für eine Jeans von Asien nach Europa ca. 35 Rappen.Nur die neueste Generation von Containerschiffen ist mit modernen Motoren ausgerüstet, der grosse Teil der Schiffe aber nach wie vor mit Schweroelmotoren ausgerüstet, also Dreckschleudern vom Gröbsten. Das kann man jetzt beliebig mit anderen Gütern erweitern. Ist die ständige Verfügbarkeit von allem möglichen, billigen Schrott wirklich nötig? Man nehme sich mal an der eigenen Nase.
  • reich&schön 20.04.2019 10:42
    Highlight Highlight Nein, Herr Blunschi, die Wohlstandsverwahrlosung zeigt sich nicht in SUVs und Ferienflügen sondern darin, dass grosse Teile der Medien und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung eine unattraktive 16-jährige Autistin vergöttern.

    "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!" (Matthäus 7, 15)
    • H. L. 20.04.2019 10:50
      Highlight Highlight Sich als Aufklärer geben und im selben Kommentar eine Bibelstelle zitieren. Grosses Kino!
      Glaubwürdiger (und attraktiver) als du ist Greta allemal.
    • ojama 20.04.2019 11:26
      Highlight Highlight Einen dooferen Kommentar könnte ich mir kaum vorstellen. Gratuliere ;)
    • Gustav.s 20.04.2019 12:49
      Highlight Highlight Naja das unattraktiv könnten die sich dparen. Es hat nichts mit ihren aussagen zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 20.04.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich bin ebenfalls ein Kind der 70er. Bis jetzt sass ich 6-7 mal in einem Flugzeug. Ich werde auch in Zukunft fliegen. Einfach in meinem Rhythmus. Ebenfalls werde ich irgendwann einen ökologisch völlig unsinnigen SUV (bis dann hoffentlich elektrisch) fahren, einfach weil dieser einfacher ist, um mit einem lädierten Rücken hinter das Steuer zu klemmen.
    Mit ökologischer Fussabdruck ist schlecht, weil ich bis jetzt viel geschäftlich mit dem Auto unterwegs war. Vielleicht habe ich die Chance, dank Home-Office dies in naher Zukunft zu ändern.
    • dorfne 20.04.2019 13:40
      Highlight Highlight Sie fliegen und fahren Auto. Aber es gibt sicher noch Dutzende von andern Möglichkeiten etwas fürs Klima zu tun.
  • reich&schön 20.04.2019 10:38
    Highlight Highlight Kommerziell fliegen ist leider extrem mühsam geworden.
    Darum wenn immer möglich mit dem Privatflieger.
    • ich ich ich 21.04.2019 13:27
      Highlight Highlight danke auch für diesen sinnvollen beitrag. immer diese „extra-provozierer“, welche bewusst eine sachliche diskussion zu verhindern versuchen!


  • Leguan 20.04.2019 10:29
    Highlight Highlight Ich höre immer nur Fliegen, Fleischessen und Autos.
    Was ist mit den tausenden von Haustieren, die für lustig gehalten werden?
    • cheeky Badger 20.04.2019 11:25
      Highlight Highlight Was soll damit sein? Erleuchte uns doch bitte.
    • The Destiny // Team Telegram 20.04.2019 11:37
      Highlight Highlight Username checks out.


      Nebenbei ist es wesentlich schlimmer dass all die Schiffe mit schweröl herumtuckern ohne Filter und Co -_-
  • Domino 20.04.2019 10:21
    Highlight Highlight Nach linker multikulti Ideologie sollte man nicht mehr Fliegen um andere Kulturen kennen zu lernen. Da ist in jeder Stadt jede Kultur schon vorhanden. Überall alles gleich auf der ganzen Welt.
    • H. L. 20.04.2019 10:53
      Highlight Highlight Genau. Was gibt es Interessanteres, als die Kultur von New York oder La Palma kennenzulernen.
  • Hüendli 20.04.2019 10:20
    Highlight Highlight Word! Das Flugzeug hat seine Berechtigung im Interkontinentalverkehr, und die meisten SUVs sind überflüssiger als ein Kropf.
    Und als Flugangstgeplagter, der mal den Heimweg aus Südafrika mit dem Schiff angetreten hat, kommt mir diese Entwicklung natürlich nicht ungelegen 😅
    Deshalb noch die Frage: Wie bist Du nach Hongkong gekommen?
  • m. benedetti 20.04.2019 10:07
    Highlight Highlight Al Gore wurde mit der Klimabörse der erste Klimamilliardär. Der Prophet (schon 2014 sollte die Arktis im Sommer eisfrei sein) zeichnete sogar die Tiefdruckgebiete falsch herum und sein Film durfte in GB nur mit gesetzlich verordneten Korrekturnotizen gezeigt werden. Die gehypte Atom-Greta verzichtet auf das Fliegen und möchte gerne zurück auf die Scholle und wird gerade vergöttert und mit Jesus verglichen. Vielleicht kann sie auch über Wasser gehen, wer weiss. Frohe Ostern.
  • Walser 20.04.2019 09:58
    Highlight Highlight Es ist super was die „Gretas“ in ganz Europa ausgelöst haben. Es wird höchste Zeit, dass dieses Thema ernsthaft angegangen wird. Es gibt für jede Person tausend Möglichkeiten dafür etwas zu tun. Das Problem werden aber letztendlich nicht die kleinen gut situierten Länder sein, sondern die grossen wie USA, China, Indien, Russland etc. Solange sich Klimaschutz finanziell nicht lohnt oder Menschenleben direkt in sehr grossem Mass bedroht sind, sehe ich keine Chance für einen Turnaround.
  • WID 20.04.2019 09:55
    Highlight Highlight Die Vielfliegerei ist Ausdruck der allgemeinen Masslossigkeit.
  • Butschina 20.04.2019 09:48
    Highlight Highlight Ich denke, dass nicht komplett aufs Fliegen verzichtet werden muss. Geschäftliche Flugreisen könnten öfter mit der heutigen Videokonferenztechnik umgangen werden. Wenn bei den Ferienreisen jeder seine Flugmeilen halbiert wäre schon einiges erreicht.
  • Madison Pierce 20.04.2019 09:37
    Highlight Highlight Kann ich so bestätigen. Als Kind bin ich einmal geflogen. Nach München, weil wir auch mal einen Flug erleben wollten. Sonst haben wir unsere Ferien immer in der Schweiz in den Bergen oder in Frankreich am Meer verbracht. Mit Nachtzug und TGV ist man recht schnell in der Bretagne.

    Ich habe nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, weil ich Barcelona nicht kenne. Dafür -und das habe ich vielen Altersgenossen voraus- kenne ich die Schweiz, viele schöne Wanderungen und gute Museen.
    • Muselbert Qrate 20.04.2019 09:48
      Highlight Highlight Wenn du Barcelona noch nicht gesehen hast, hast du definitiv etwas verpasst!

      Flug dauert nur 1,5h✌️
    • Madison Pierce 20.04.2019 12:43
      Highlight Highlight Ich denke das hat auch viel mit der Erziehung zu tun. Kinder müssen in den Ferien nicht möglichst weit weg, sondern wollen einfach etwas erleben. Wenn die Eltern tolle Erlebnisse in der Schweiz bieten können, vermissen die Kinder nichts.
    • Hüendli 20.04.2019 15:13
      Highlight Highlight Barcelona ist auch bloss eine Tagesreise mit dem Zug 😎😉 TGV ab Genf oder Basel, 1-2x umsteigen in Frankreich, im Doppelstöcker der Küste entlang über die Deiche - kann ich wärmstens empfehlen 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sleepless Lu 20.04.2019 09:37
    Highlight Highlight Mir sind noch keine Flügel gewachsen
    • Sisiphos 20.04.2019 12:15
      Highlight Highlight Das wird schon😂😂😂
  • Fruchtzwerg 20.04.2019 09:34
    Highlight Highlight Ja klar geht es.
    In meiner Realität ist es aber leider so, dass meine Partnerin derzeit in Kanada lebt.
    Muss ich mich nun schlecht fühlen wenn ich rüber fliege?
    • ghawdex 20.04.2019 10:44
      Highlight Highlight Ja, du könntest ja auch den Zug nehmen - wird derzeit Mantra mässig gepredigt...
    • who cares? 20.04.2019 12:31
      Highlight Highlight Also wenn him und her fliegen eure längerfristige Strategie ist, sehe ich sowieso schwarz für euch.
    • Triple A 20.04.2019 18:16
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg: Ja, du musst dich schlecht fühlen. Einfach weil es dem Klima egal ist, weshalb du fliegst. Aber die Liebe überwindet diese Schranke hoffentlich mühelos!😉
  • Genti 20.04.2019 09:32
    • ich ich ich 20.04.2019 11:46
      Highlight Highlight was auch in diesem artikel wieder ignoriert wird: 5 % der globalen bevölkerung fliegt.
      zugang zu digitalem konsum bzw. internet haben mittlerweilen mind. 50%...
      d.h. die 5 % stossen ähnlich viel co2 aus wie die 50%, welche zugang zum internet haben...
      hier werden äpfel mit birnen verglichen😉
  • seabear 20.04.2019 09:21
    Highlight Highlight Solange Flugreisen ein vielfaches günstiger sind und weniger lange dauern als Zugreisen werden die Menschen wohl nicht so bald umsteigen.
    • Rasti 20.04.2019 10:20
      Highlight Highlight Dann sollte der Staat Zugreisen subventionieren, denn Flugreisen sind nicht zu billig, denn die Fluggesellschaften machen ja Gewinn. Zugfahren ist eher zu teuer.
    • whatthepuck 20.04.2019 12:09
      Highlight Highlight Rasti: "zu billig" definiert sich nicht darüber, ob die Fluggesellschaften Gewinn machen oder nicht. Gerade weil sie Gewinn machen, sind Flüge offensichtlich zu billig. Da sind ganz viele externe Kosten (Klimakosten) nicht in den Betriebskosten drin.

      Züge sind wohl einfach teurer zu betreiben; man sollte sie deshalb preislich attraktiver machen als das Fliegen, das finde ich auch.
  • Max Dick 20.04.2019 09:15
    Highlight Highlight Die Diskussion um die Vielfliegerei in Ehren - aber fliegen macht gerademal 5% des CO2 Ausstosses aus. Der Anteil eines 2. Klassen-Passagiers darin wird dann nochmals etwas kleiner. Besser den Kampf auf die grossen Brocken richten, als dieser Alibikampf gegens Fliegen.
    • Saraina 20.04.2019 09:30
      Highlight Highlight Es sind nicht einmal 5%. Wäre es falsch anzunehmen, das wir auf eine neue Steuer vorbereitet werden? Zudem: Barcelona, London oder Hamburg lässt sich auch mit dem Zug erreichen. Aber eine Reise nach Kambodscha, China, Nord-oder Südafrika oder Süd-oder Nordamerika bildet. Und sei es nur darum, weil man bei 10’000 Metern Höhe aus dem Fenster entdeckt, wie klein Europa eigentlich wirklich ist.
    • Knut Knallmann 20.04.2019 10:49
      Highlight Highlight Es sind nur dann 5%, wenn man es weltweit betrachtet. Diese geringe Zahl kommt nur zustande, weil der überwiegende Grossteil der Erdbevölkerung noch nie in einem Flugzeug gesessen ist. In der reichen Schweiz macht der Flugverkehr jedoch fast ein Fünftel des CO2 Ausstosses aus. Wenn alle so fliegen würden wie wir, wäre das katastrophal. Es ist für den Durchschnittsschweizer ein grosser Brocken und daher macht es durchaus Sinn, darüber zu reden...
    • Nausicaä 20.04.2019 11:09
      Highlight Highlight @Seraina: Reisen hat ein gewisses Bildungspotential, dem ist so. Ich halte es aber generell für überschätzt und es dient auch oft als Ausrede, um weiter sorglos um die Welt jetten zu können...
      Ich bin auch viel gereist aber meine Bildung habe ich zu mindestens 80% aus Büchern und von intelligenten Menschen und guten LehrerInnen/ DozentInnen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 20.04.2019 09:14
    Highlight Highlight Die Diskussion erinnert mich etwas an Bio: Ja, Bio-Lebensmittel sind toll, ich esse ab und zu bio, auch wenn es etwas mehr kostet. - Tatsache: Bio stagniert seit Jahren bei etwa 10%. Wenns dann um den Griff ins Gestell geht, ist Geiz eben doch geil! Freiwilligkeit und Solidarität sind kaputt. Es geht nur übers Portemonnaie.
    Dieses Cheminéegeplapper geht mir auf den Sack. Benzin/Kerosen CHF 3.--/Liter! Autofahren und Flugreisen sind keine Menschenrechte.
  • Mutbürgerin 20.04.2019 09:13
    Highlight Highlight Das Thema läuft sich langsam tot. Thunberg war hier, Thunberg war dort, reicht auf Dauer auch nicht, um den Menschen irgendeine Klimaschuld einzureden. Mit den Flugreisen haben sich die Klimaapostel das falsche Thema ausgesucht. Zuwenig Nutzen für das Klima und zu gross der Eingriff für die Individueen. Wer sich das Geld für seine Ferien zusammengespart hat und seine wenigen Ferienwochen an einem anderen Ort geniessen will, den interessiert das Klima nicht und schon gar nicht die moralische Bewertung durch linksgrüne Vorschriftenmacher.
    • Knut Knallmann 20.04.2019 10:55
      Highlight Highlight Flugreisen sind im weltweiten Durchschnitt vielleicht unbedeutend, aber nicht in der Schweiz. Hier macht der Flugverkehr knapp ein Fünftel der CO2-Emissionen aus. Darüber zu reden macht durchaus Sinn...
  • Eric Lang 20.04.2019 09:13
    Highlight Highlight Der Artikel hat mich inspiriert, ich werde meine Tochter in Südostasien, dass nächste Mal mit dem ÖV oder noch besser mit dem Velo besuchen gehen.
    Hoffentlich, kann ich den Urlaub der nächsten Jahre, dafür kumulieren!?
  • Lauv 20.04.2019 09:13
    Highlight Highlight Mich würde ja interessieren, wie Herrn Bluntschi nach Hongkong gereist ist um seinen ersten Langstreckenflug anzutreten ;) Schöne Ostern
    • ghawdex 20.04.2019 10:47
      Highlight Highlight Na mit dem Zug natürlich!
  • mikel 20.04.2019 09:12
    Highlight Highlight Was ist denn sinnvolles Fliegen? Es kommt wohl immer aufdie persönliche Situation an. Wenn jemand Familie in Übersee hat, scheint dies legitim zu sein, dass man auch mal über Weihnachten fliegt. Die Wochenende- und mehrmals-im-Jahr-Fliegerei geht aber nicht mehr. Da muss jeder selber Verantwortung übernehmen. Lieber mal wieder 3 Monate unbezahlt und dann eine lange Reise. Und die restlichen "normalen" Ferien in der Schweiz oder per Zug in Europa.

    Da würden wir
  • Muselbert Qrate 20.04.2019 09:09
    Highlight Highlight Warum haben sich die Klima-Euphoriker eigentlich so aufs Fliegen eingeschossen? Ist es Neid?

    Ich meine gelesen zu haben, dass die Fliegerei einen massiv geringeren Einfluss aufs Klima hat als zB das Betreiben der weltweiten Online-Gaming Plattformen. Die Energie die dazu erzeugt werden muss ist gigantisch. Ebenfalls Plattformen für viele weitere Fun-Apps, Infotainment etc die betrieben werden..

    Ich denke die Menschheit könnte eher aufs Online-Gaming verzichten? Oder man könnte es verbieten oder besteuern.
  • Dragonlord 20.04.2019 08:59
    Highlight Highlight Wir wollen alles haben und nichts dafür bezahlen.
    Dass wir die Zeche später (in naher Zukunft) mit dem Klima bezahlen, dass wird nun immer mehr zum Thema.
    Die Gesellschaft ist träge, wenn es darum geht, auf den eigenen Luxus zu verzichten.
    Aber immerhin machen sich immer mehr Menschen Gedanken darum.
    Es geht ja nicht darum, mit dem Finger auf die bösen SUV's und die Fliegerei zu zeigen, es geht vielmehr darum, den Leuten einen Denkanstoss zu geben, ob das, was sie tun, nachhaltig ist und wie es vielleicht in naher Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann.
    • dorfne 20.04.2019 09:42
      Highlight Highlight Man kann auch ohne Zerstörung unserer Lebensgrundlagen in Wohlstand leben. Es braucht nur ein Umdenken. Qualität statt blinden Wegwerfkonsum. Mehr Geld für Bahn und Hotellerie ausgeben als für 6 Billigflüge im Jahr. Teureres Biogemüse statt jeden Tag Fleisch usw.usf..
    • a-minoro 20.04.2019 10:29
      Highlight Highlight "Man kann auch ohne Zerstörung unserer Lebensgrundlagen in Wohlstand leben."

      In materiellem Wohlstand definitiv nicht. Aber das werden die wenigstens begreifen und deshalb wird sich diesbezüglich auch nichts ändern. Wie schon einmal erwähnt: Der Durchschnittsschweizer braucht Ressourcen von knapp 3 Erden...
    • dorfne 20.04.2019 10:49
      Highlight Highlight @a-minoro. Haben wir unterschiedliche Vorstellungen von Wohlstand? Mit Wohlstand mein ich nicht blind drauslos konsumieren, im Sinn einer Wegwerfmentalität. Qualität vor Menge, z.B. nur 3 Teashirt a 40 Franken im Schrank als 20 billige. Mit dem Zug nach Paris statt mit dem Flugi, eine teure Uhr, anstatt jedes Jahr eine neue kultige Billiguhr. Biogemüse statt jeden Tag Fleisch, teuren Ökostrom beziehen, am Wochenmarkt mit dem Weidemkorb einkaufen statt Plastikverpackungen. Machen wir Alles und noch mehr. Und wir leben im Wohlstand, im Qualitätswohlstand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 20.04.2019 08:46
    Highlight Highlight Ein sehr schlechter Artikel gross aufgemacht. Nur schon der rote Satz, dass man "Fernreisen" (mit dem Velo?) unter dem Aspekt des Klimaschutzes unter nehmen darf. Das Fliegen ist so Abgrund schlecht. Einfach einen Artikel hinhauen ohne fundierte Recherche. Greta, immer wieder. Das Mädchen ist auf einer Einbahnstrasse, sie sieht die Welt anders. Man sollte die Welt sehen wie sie ist und in Zukunft versuchen, den Umweltschutz mit all den unkontrollierten Deponien zu verbessern.
    • Peter 20.04.2019 10:53
      Highlight Highlight Schon klar, einfach die unkontrollierten Deponien beseitigen, dann ist alles gut, auch das Klima. Gilt übrigens auch für den Kauf von Biofood. Ironie off.
    • Gubbe 20.04.2019 11:42
      Highlight Highlight Peter: Mein lieber Ironiker. Bist du einer der Langsammerker? Ständig schreibst du von Klima. Du solltest dich mehr auf den Umweltschutz konzentrieren, wo der Mensch etwas bewegen kann. Das Weltklima mit dem Nino, der tecktonischen Plattenwanderung, den Golfstrom und alle Hochs- und Tiefs, die kann niemand verändern. Ich habe nichts gegen Biofood, wo 500m weiter Unsägliches gestreut wird. Sarkasmus?
    • dorfne 20.04.2019 13:50
      Highlight Highlight Wo ist denn der Unterschied zwischen Klima- und Umweltschutz? Etwas für den Umweltschutz tun und dafür weiter das Klima ungebremst aufheizen? Und was haben die tektonischen Plattenverschiebungen mit dem menschgemachten Klimawandel zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • canoe58 20.04.2019 08:35
    Highlight Highlight Gute Überlegungen, Herr Blunschi. Und das sagt ihnen ein pensionierter Pilot, dessen Job nicht wirklich besser wurde mit dem Trend zum billig Fliegen.
    Ohne in ein Whataboutism verfallen zu wollen, weise ich aber noch auf einen Energiefresser hin der immer noch unter dem Radar fliegt: das Internet braucht mittlerweile weltweit in etwa gleich viel Energie wie die Fliegerei.
    Sieht so aus dass wir Menschen einfach mit allem was wir machen übertreiben.
    • dorfne 20.04.2019 10:52
      Highlight Highlight Nur kommt der Strom fürs Internet bald nur noch aus erneuerbarer Energie. Wir müssen als erstes jetzt endlich von den fossilen Brennstoffen weg kommen.
  • patnuk 20.04.2019 08:31
    Highlight Highlight Wie wäre es mit CO2 Steuern auf importierte Ware von einem anderen Kontinent, dass würde die lokalen Produkte fördern. Die grösste Dreckschleuder ist nicht der Mensch im Flugzeug, sondern die Waren die transportiert werden von A nach B. Zum Beispiel wird in Norditalien Tonnen von Reis angebaut, da muss ich kein Reis kaufen dass hunderte von KM auf einem Schiff oder Flugzeug verbracht hat. Die CO2 Bilanz könnte sich nur in diesem Bereich erheblich verbessern.
    • Triple A 21.04.2019 08:21
      Highlight Highlight @patnuk: Ganz generell wären CO2-Steuern gut. Nur müssen sie so hoch sein, dass sie eine lenkende Wirkung haben.
  • ströfzgi 20.04.2019 08:26
    Highlight Highlight Hoi Blunschi, wie bist Du damals nach Hong Kong gekommen? Wenn nicht per Langstrecke, war das in der Zeit ja recht abenteuerlich.

    Und du wärst uns den Reisebericht schuldig 🙏

  • Freilos 20.04.2019 08:25
    Highlight Highlight Ich arbeite bei einem Arbeitgeber, welcher 95% seines Umsatzes im Ausland generiert. Die Ware wird täglich abgeholt und dann mittels LKW (Europa) bzw. Flugzeug (Rest der Welt) verteilt. Muss ich mich eigentlich schämen dort zu arbeiten? Ich mag meinen Job sehr...
    • Dragonlord 20.04.2019 10:36
      Highlight Highlight Nein, aber vielleicht kannst Du etwas dazu beitragen, dass Deine Firma nachhaltiger arbeitet? Damit würdest Du schon mal etwas bewirken.
  • Lioness 20.04.2019 08:24
    Highlight Highlight Wir besuchen jedes 2. Jahr die Familie meines Mannes in Mittelfinnland. Dahin fliegen wir (2.5 + 1 h Flugzeit in vollbesetzten Flugzeugen, danach Mietauto) oder gehen mit der Fähre und dem eigenen Auto (total 3 Tage Reisezeit). Beides nicht gerade Klimmafreundlich. Deshalb fragte ich mich, letzthin auch, ginge es auch Anders? Bis auf die ganze Strecke mit dem Auto kam mir nichts in den Sinn, was nicht mehr als 3 Tage Reisen bedeuten würde. Ein Auto braucht man dort oben sowieso: ÖV nur in und zwischen den Grossstädten. Dies sind jeweils unsere einzigen Auslandferien.
    • dorfne 20.04.2019 10:55
      Highlight Highlight Ihnen geht es um die Zeit. Aber für das Klima ist die Zeit abgelaufen. Vielleicht reisen Sie bald mit dem Zug nach Finnland und bleiben dann etwas länger dort, ev. 2 bis 3 Wochen atatt nur schnell über Weihnachten.
    • Lioness 21.04.2019 16:48
      Highlight Highlight Wie schön, dass sie anhand meines Kommemtars den Reisezeitpunkt rauslesen konnten. Wir gehen immer für mindestens 2 Wochen (ohne Anreisezeit) im Juli nach Finnland. Nordische Sommerferien sind herrlich. Ich hätte übrigens nichts gegen eine Flugsteuer zusätzlich zum normalen Flugpreis. Nach Finnland kommt man eh nicht günstig hin. Sowohl die Fähre als auch das Flugzeug sind teuer. Gibt keine Easyjet Verbindungen. Auch die Mietautos sind nicht mit südlichen Preisen Vergleichbar, da mangelnde Konkurrenz. Nach NewYork fliegt man billiger und bleibt kürzer.
  • Miikee 20.04.2019 08:16
    Highlight Highlight Anstatt immer auf dem selben Sachen rumzuhacken und nicht weiterzukommen, könnte man gut auch mal andere Themen anschneiden.

    Was ist mit den Transportschiffen und Öltankern, die täglich mit Schweröl betrieben durch die Gegend tukern?

    Was geht mit den etlichen Kohlekraftwerken oder der Industrie im Allgemeinen. Warum müssen noch nicht alle Industriehallen, Solaranlagen installiert haben.

    Warum hängt die Schweiz an Fossilen Brennstoffen und investiert nicht in die Zukunft und Forschung. Warum sind wir hier nicht ein gutes Vorbild und hören auf die SVP.

    Warum produzieren wir so viel Abfall?
    • dorfne 20.04.2019 10:59
      Highlight Highlight Es gibt hunderte von Klimasünden. Warum immer die Eine gegen die Andere ausspielen? Das bringt uns nicht weiter. Jeder sollte mal irgendwo anfangen etwas zu tun. Z.B. Weniger Fleisch, weniger Plastikflaschen usw.. es gibt unzählige Punkte wo man ansetzen kann.
  • Ribosom 20.04.2019 08:16
    Highlight Highlight Geboren in den frühen 90ern flog ich das erste mal 2011 führ die Maturareise. Auch wenn es früher auch ohne Fliegen ging, geht es heute definitiv nicht mehr.
    Aber wieso drescht man immer aufs Fliegen ein?
    Der alltägliche Konsum jedes einzelnen Menschen fällt mehr ins Gewicht. Dabei denke ich unter anderem an billige Klamotten, exotische Früchte, in Plastik verpacktes Gemüse, regelmässig neue Handys und unnötige Spazierfahrten mit dem Auto. Die Liste ist beliebig erweiterbar.
    Jeder muss seinen Konsum drosseln. Ja auch beim Fliegen, aber nicht nur dort sondern überall.
  • Dnipro 20.04.2019 08:14
    Highlight Highlight Es that nicht lange gedauert und schwupps erscheint wieder ein Klimaartikel auf Watson. Und was für einer! Der Text weist schon beinahe religiöse Züge auf. Wurde Greta in Rom vom Papst schon mal prophylaktisch heilig gesprochen? Haben sie keine anderen ökologischen Themen mehr auf Lager als der ach so zerstörerische Flugverkehr oder das ewige, abgedroschene Thema SUV. Oder ist es für Sie einfach 'gäbig' die Klimawelle zu reiten, bis sie bricht, um Leserschaft bei Laune zu halten? Warte gespannt auf den nächsten Aviatik-Bashing-Greta-Artikel.
  • Filzstift 20.04.2019 08:13
    Highlight Highlight Flog mit ca. 15 Jahren zum ersten mal, meine Frau gar erst mit 23. Dann ca. 1x in Jahr. Bis vor 5 Jahren. Dann als wir Kinder bekamen. Sagten uns: Die werden erst fliegen wenn die gross sind. Sollen nämlich die tollen Erlebnisse auf Land auch haben. Z.B. altersgerechtes Abenteuercamping statt 1 Wo Strand, Spielplatz und sonst nix oder Elternbefriedigungsferien in NY. Zudem ist Flug eh ein Stressfaktor mit Kindern.
    • Muselbert Qrate 20.04.2019 09:49
      Highlight Highlight Gilt für meine Kinder aber nicht!
  • Zimbo666 20.04.2019 08:05
    Highlight Highlight Offroader als Spritfresser zu bezeichnen ist schon sehr pauschal und zeugt von wenig Ahnung in der Automobilindustrie. Mal so nebenbei. Verglichen mit den, man könnte meinen „goldenen 70er“, verbraucht jeder SUV von heute, weniger Sprit als fast jedes Auto aus den 70ern. Die meisten registrierten SUV sind mit 2.0 bis 3.0 Liter Motoren ausgestattet und verbrauchen durchschn. 5-8 Liter pro 100km. Gibt es denn auch einen Beleg für einen „SUV-Boom“? Oder hat man kurz vor der Verfassung dieses einseitigen Bericht mal schnell aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass dort 3 SUV vorbeifuhren?
    • skyfox14 20.04.2019 08:19
      Highlight Highlight What? In den meisten Teilen der Welt (wie auch Europa) sind SUV das wichtigste Segment für die Autobauer. In den USA ist das meist verkaufte Auto sogar ein Pickup (F150) was sich eher nicht unter 10l/100km bewegen lässt.

      Aber egal, die Elektroautos werden es richtigen. Für Tesla ist das Model Y fast wichtiger als das Model 3. Da der SUV Markt viel grösser ist. Ob ein EV nun 15 oder 22 kW/100km verbraucht ist egal...
    • Gawayn 20.04.2019 08:26
      Highlight Highlight @Chapito
      Das die Fahrzeuge immer grösser werden, jede Automarke ein SUV im Portofolio hat, muss nicht diskutiert werden.
      Das ist so.

      Es gab früher wenige Marken, die Gelände taugliche Fahrzeuge anboten.
      Jetzt bietet es JEDE an.

      Auch ein Fakt ist aber, das in den 70ern, mittelgroße Fahrzeuge, nicht weniger schluckten als heute die Großen.

      Mein erster Wagen war Ende 80er ein Fiat Panda.
      Mit rund 3 Liter auf 100 Kilometer, würde der als Benziner noch heute als sehr sparsam gelten.
      Dazu hat der kaum Elektroschrott produziert...
    • Ribosom 20.04.2019 08:27
      Highlight Highlight Die SUVs sind tatsächlich die meist verkaufte Autoklasse in der Schweiz. Es gab da mal einen Bericht von SRF, gar nicht so lange her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • skyfox14 20.04.2019 07:59
    Highlight Highlight Warum lese ich nie was zum Fleischkonsum und die zerstörten Böden durch Pestizide? Würden wir endlich weniger Fleisch essen und biologisch mit Mix-Kulturen unsere Lebensmittel anbauen wären wohl alle CO2 Probleme in Luft aufgelöst...
    • dorfne 20.04.2019 08:58
      Highlight Highlight Darüber wird oft berichtet. In den Zeitungen und noch öfter am TV. Und das seit Jahren. Was Sie hier machen ist nichts anderes als Whataboutismus. Klimabewusstes Verhalten ist für uns Wohlstandsmenschen ein fortlaufender Prozess. Ich kann 100 Sachen bereits machen und trotzdem gibt es noch sehr viel mehr, das ich für das Klima machen könnte.
  • Toerpe Zwerg 20.04.2019 07:53
    Highlight Highlight SUVs sind eine Projektionsfläche. Viel entscheidender für den Spritverbrauch als eine etwas höhere Bauart ist die stärke der Motorisierung. Sieht man aber halt nicht.
    • Firefly 20.04.2019 08:15
      Highlight Highlight Das stimmt, bei den SUV ist vor allem der Platzverbrauch ein Problem, besonders in Städten, da passen sie auf keinen Parkplatz und stehen halb auf dem Gehsteig. Auch dass in den meisten Vier Plätzern die meiste Zeit nur einet besetzt ist, ist extrem ineffizient.
    • 1+1=3! Initiative 20.04.2019 08:31
      Highlight Highlight SUVs sind schwerer und haben bedingt durch die Bauform einen schlechteren CW Wert - beides Dinge, die durch eine stärkere Motorisierung kompensiert werden müssen/wollen.

      Dafür sind sie bequem zum ein- und aussteigen und haben noch ein paar andere Vorteile.

      Bequem schlägt Umweltschutz.
    • Gipfeligeist 20.04.2019 08:55
      Highlight Highlight Die gigantische Bauart hat auf jeden Fall eine Wirkung: mehr Auto, mehr Metall, mehr Ressourcen für die Herstellung.
      und den Innenraum dann bitte mit Echtleder auskleiden...
  • Erarehumanumest 20.04.2019 07:47
    Highlight Highlight Das Problem ist halt: Eine Woche auf Santorini inkl. Flug und Hotel ist immer noch günstiger als ein Wochenende in Zermatt...In der Schweiz mache ich aufgrund der horrenden Hotelpreise halt nur noch Tagesausflüge...
    • Fly Baby 20.04.2019 08:19
      Highlight Highlight Mimimimi🤦‍♂️
    • fools garden 20.04.2019 08:26
      Highlight Highlight Ich würde sogar sagen, ist inkl. Vollpension billiger als Daheim zu bleiben.
    • dorfne 20.04.2019 09:11
      Highlight Highlight Weil das Fliegen zu billig ist. Keine Kerosinsteuer, keine Mehrwertsteuer, keine Energiesteuer auf Auslandflüge. Zu kompliziert, da lässt mans lieber bleiben. Die Bahn zahlt Mehrwertsteuer, Energiesteuer und Jahr für Jahr horrende Trassengebühren. Die Bahn soll unattraktiv gemacht werden, damit mehr Autos verkauft und Strassen gebaut werden können. Und der Fliegerei-Branche tut man damit auch einen Gefallen. Dem Klima nicht. Aber wozu auf das Vielfliegen verzichten, solang es Leute gibt, die sich statt nur alle 2 Jahre jedes Jahr ein neues Handy kaufen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scooby doo 20.04.2019 07:35
    Highlight Highlight Ich bin noch nie mit dem Flugzeug in die Ferien geflogen.... Muss dazu aber sagen,dass ich erst 2 mal im Ausland in den Ferien war.... Dafür stand ich mit 3 jahren das erste mal auf skiern,mit 13 auf nem snowboard .Unsere Ferien verbrachten wir immer in der Schweiz.Ferien im Ausland konnte ich mir noch nie gut vorstellen, und wenn dann gleich um die Ecke... Von dem her könnte Fliegen sehr viel teurer werden... Weils eh zu billig ist.... Soo ich freu mich auf die Blitze
    • Ribosom 20.04.2019 07:55
      Highlight Highlight Ich fliege lieber alle 2 Jahre für mehrere Wochen ins Ausland als jedes Jahr auf künstlich beschneiten Pisten zu fahren ;)
      Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
    • Roboter 20.04.2019 09:33
      Highlight Highlight Dir ist schon bewusst, dass Wintersport einen ziemlich fetten Umweltschutzfleck produziert? Vielleicht solltest du in Zukunft die Freizeitgestaltung etwas überdenken?
    • Scooby doo 20.04.2019 10:09
      Highlight Highlight @ribosom... Ich rede hier nur von Sommerferien......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 20.04.2019 07:35
    Highlight Highlight Wieso immer das Thema Fliegen? Die Flugindustrie ist Weltweit für ~ 2% der Treibhausgase verantwortlich.

    Wieso nicht mal über den schamlosen Konsum von Waren aller Art wie z.B. jedes Jahr ein neues Handy, immer die neuste H$M Billigklamotten usw. Diese Industrien sind grössere Drecksschläudern.

    Das Fliegen Umweltschädlich ist weis jeder langsam...das andere dinge 1000 mal schlimmer sind...weis wohl fast keiner.

    • Firefly 20.04.2019 08:10
      Highlight Highlight Ja, das stimmt. Die Kunsum und Wegwerfkultur ist ein grosses Problem. Auch dass Konsum mit all der Werbung und dem Life Style Brimborium, für die meisten Menschen wie eine Droge wirkt. Es macht abhängig. Und was macht man normalerweise gegen Drogensucht?
    • Eisvogel 20.04.2019 08:15
      Highlight Highlight Bitte nicht Schädliches gegeneinander ausspielen. Wir müssen an unserer Lebensweise grundsätzlich etwas ändern, vom Fliegen über den privaten Verkehr bis hin zum Konsumverhalten.
    • Grittibenz 20.04.2019 08:21
      Highlight Highlight Es hat auch damit zu tun, dass Treibhausgase, welche in den oberen Atmosphärenschichten freigesetzt werden, wesentlich "potenter" sind als welche an der Oberfläche. Aber ja es ist schlussendlich nur ein kleiner Teil.

      Das Militär ist zum Beispiel extrem bedenklich, zu den riesigen Maschinen wie Panzer sehen die SUVs auch wieder klein aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • badbart 20.04.2019 07:27
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, das mit den SUVs ist mir auch aufgefallen, es gibt immer mehr! Gibt es nicht ein Wort für das schämen fürs SUV fahren?? 20LiterVerbrauchsScham?

    Da muss noch viel in den Köpfen passieren, bevor wir den Planeten wegen Profitgier und Statussymbolen zerstören...!


    • Miikee 20.04.2019 08:09
      Highlight Highlight SUV ist so böse.

      Wenn ich also ein Auto kaufe das 20 Liter schluckt ist es voll ok, es darf einfach kein SUV sein? Dieses SUV bashing ist irgendwie doof....
    • DerMeiner 20.04.2019 08:47
      Highlight Highlight Gewisse Köpfe sollte sich vielleicht erst etwas bilden, gerade was den Verbrauch von SUVs im Vergleich zu anderen Autos angeht...
    • Gubbe 20.04.2019 08:52
      Highlight Highlight badbart: Wer hat dir erzählt, dass ein SUV 20 Liter verbrennt. Ein SUV braucht nicht mehr, als ein anderer Wagen auch. Es kommt immer auf die Gaspedalstellung an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peeti 20.04.2019 07:21
    Highlight Highlight Merci für diesen, Blunschi! Damit die Flugverkehrsabgabe auch wirklich kommt und Mensch bei Huschhusch-Flügen zweimal denkt, hier bitte die Petition unterstützen:

    https://www.umverkehr.ch/node/660
  • fotzelschnitte 20.04.2019 07:20
    Highlight Highlight Schon etwas gar schwach Herr Blunschi.....
    ich hätte jetzt ein paar gute Argumente gegen die Fliegerei erwartet!
    Menschen kann man nicht "umerziehen" indem man ihnen sagt, das es Früher auch ohne Fliegen ging. Zu behaupten, dass es keine Lebensqualität bringt, nach Barcelona zu Jeten stimmt halt auch nicht für alle.
    Früher war alles besser und deshalb lassen wir den modernen Quatsch lieber sein, ging ja damals auch ohne, sind halt schon sehr schwache Argumente. Oster-Lückenfüller- Artikel.....
    • Raphael Stein 20.04.2019 07:53
      Highlight Highlight Sagen wir das mal so, fotzelschnitte:

      Heute ist nicht alles besser wie früher.

    • queendaenerys 20.04.2019 09:21
      Highlight Highlight Ein Artikel zum Umweltbewusstsein mal aus einer eher emotionalen und persönlich Perspektive. Artikel, dir all die Fakten gegen das Fliegen aufzählen gibt es en masse, darum wirkt dieser Artikel auf mich mal erfrischend anders.

Greta Thunberg nimmt am Klimagipfel in Lausanne teil

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nimmt vom 5. bis zum 9. August am Klimagipfel «Smile for Future» in Lausanne teil. Zum Treffen werden mehr als 450 junge Menschen aus 37 europäischen Ländern erwartet.

Die 16-jährige Thunberg, aus deren Schulstreik eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden ist, werde neben dem Nobelpreisträger Jacques Dubochet in Lausanne anwesend sein, teilten die Organisatoren des Gipfels am Montag mit.

An der Universität …

Artikel lesen
Link zum Artikel