Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
03.07.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: In Rostock loeschen Feuerwehrleute ein Getreidefeld, das in Flammen steht. Aufgrund der Trockenheit sind in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Tagen zahlreiche Feldbraende ausgebrochen. (KEYSTONE/DPA/Danny Gohlke)

Brand in einem ausgetrockneten Getreidefeld in Rostock (D). Bild: DPA

Auslaufmodell Mensch: Warum unsere Zukunft düster aussieht

Die Menschheit steht am Scheideweg: Mit Klimawandel, künstlicher Intelligenz und Gentechnologie haben wir Kräfte entfesselt, die wir vielleicht nicht mehr kontrollieren können. Gelingt uns die Rettung vor uns selbst?



Über die Weihnachtstage gelüstet es viele Schweizerinnen und Schweizer nach Sonne und Wärme. Bangkok ist auf der Liste der Reiseziele weit oben. Der Jahreswechsel am Strand unter Palmen ist im Trend – man gönnt sich ja sonst nichts. Flüge nach Thailand bucht man für ein paar hundert Franken.

Als ich in den 1970er Jahren aufwuchs, konnten sich wenige einen solchen Trip leisten. Fliegen war ein teurer Spass. Heute ist es eine Art Volkssport. «Die Schweiz hat sich vom Land der Bahnfahrer zum Land der Vielflieger entwickelt», sagte Patrick Hofstetter, Leiter Klimapolitik beim WWF, kürzlich an einer Medienkonferenz der Koalition Luftverkehr, Umwelt und Gesundheit (KLUG).

ZUR MELDUNG, DASS FLUGHAFEN ZUERICH AG IM ERSTEN HALBJAHR 2016 SEINEN GEWINN UM BEREINIGTE 15.3 PROZENT GESTEIGERT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 24. AUGUST 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Passengers queue in the check-in hall 1 at Zurich Airport, pictured in Kloten, Switzerland, on July 31, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Fliegen bis zum Klimakollaps? Check-in am Flughafen Zürich. Bild: KEYSTONE

Wir sind regelrecht süchtig nach der Fliegerei. Allein in den letzten fünf Jahren hat sich die mit dem Flugzeug zurückgelegte Strecke pro Kopf ungefähr verdoppelt. Sie ist heute grösser als jene, die wir mit Zug und Auto absolvieren, wie Hofstetter ausführte. Das bleibt nicht ohne Folgen: Die CO2-Emissionen der Luftfahrt machen rund 18 Prozent des schweizerischen Klimaeffekts aus.

Wir verhalten uns wie unbelehrbare Raucher: Wir wissen, dass es schädlich ist, und tun es trotzdem.

Kümmert uns das? Das Bewusstsein für die Problematik wäre vorhanden. Spätestens beim Check-in am Flughafen oder daheim am PC aber verdrängen wir sie. Vielleicht kaufen wir im Laden Bioprodukte, um unser Gewissen zu beruhigen. Als ob Biorüebli das Weltklima retten.

Eine Umfrage im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) zeigt, dass 60 Prozent der Befragten der Aussage zustimmen, wonach die Fliegerei das Klima aufheizt. Aber nur knapp ein Viertel hat in den letzten zwei Jahren aus ökologischen Gründen auf eine Flugreise verzichtet. Wir verhalten uns wie unbelehrbare Raucher: Wir wissen, dass es schädlich ist, und tun es trotzdem.

Von der Umfrage zum Umdenken (und erst recht zur Umkehr) ist es ein weiter Weg. Das gilt für den Einzelnen – ich will mich nicht ausnehmen – wie für die Gemeinschaft. Das zeigt sich an den grossen Klimakonferenzen wie zuletzt in Katowice, wo Beschlüsse gefasst und nicht umgesetzt werden. Oder beim Trauerspiel um das CO2-Gesetz im Nationalrat.

2018 – Das Jahr der Wetterextreme

abspielen

Video: srf

Selbst eine bescheidene Flugticketabgabe war chancenlos, obwohl eine weitere SES-Umfrage zeigt, dass ein grosser Teil der Bevölkerung bereit wäre, eine solche zu entrichten. Und obwohl viele europäische Länder bereits einen Obolus auf die Fliegerei eingeführt haben. Das hat zwar den Beigeschmack des Ablasshandels, wäre aber immer noch besser als nichts.

Fossile Brenn- und Treibstoffe sind eben dreckbillig – im wahrsten Sinn des Wortes. Deshalb gilt die Devise «Nach uns die Sintflut» – im wahrsten Sinn des Wortes.

Denn der Klimawandel ist eine Realität. Wer das immer noch nicht wahrhaben will, ist naiv oder böswillig. Es geht nicht nur um die Erderwärmung an sich (wann gab es bei uns im Flachland eigentlich das letzte Mal einen richtig schneereichen Winter?). Niemand kann leugnen, dass das Wetter selbst in unserer gemässigten Klimazone immer extremere Formen annimmt.

So waren die Niederschläge 2018 sehr ungleich verteilt. Zu Beginn und am Ende des Jahres gab es viel, dazwischen gefühlt so gut wie nichts. Hitzetage im Sommer waren in meiner Kindheit die Ausnahme. Heute sind sie fast die Regel. Wesentlich stärker zeigen sich die Folgen des Extremwetters in anderen Regionen, durch heftige Stürme mit massiven Schäden.

Der Weltklimarat betreibt keineswegs Panikmache, wenn er in seinem im Herbst veröffentlichten Sonderbericht zu raschem Handeln mahnt. Dennoch scheint es fraglich, ob das Ziel einer maximalen Erderwärmung um 1,5 Grad zu erreichen ist. Möglich wäre es, die Mittel sind schon heute vorhanden. Aber es fehlt der Wille zu einem nachhaltigen Wandel.

Unwetter in Italien

Mobilität und Stromerzeugung basieren nach wie vor in erster Linie auf fossilen Energieträgern. So sind rund 1000 (!) neue Kohlekraftwerke geplant, obwohl Kohle der Klimakiller schlechthin ist. Viele Entwicklungs- und Schwellenländer beharren auf dem Primat der Wirtschaft. Die Industrieländer sind nicht besser, etwa Deutschland mit seiner ach so sauberen «Energiewende».

Werden wir die Kontrolle über die schöne neue Maschinenwelt behalten? Oder müssen wir damit rechnen, dass die Roboter uns irgendwann als Haustiere halten werden?

Fossile Brenn- und Treibstoffe sind eben dreckbillig – im wahrsten Sinn des Wortes. Deshalb gilt die Devise «Nach uns die Sintflut» – im wahrsten Sinn des Wortes. Durch unser kurzsichtiges Verhalten könnten wir das Klimasystem auf eine Weise verändern, die uns teuer zu stehen kommen wird – auch das darf man mehr als nur wörtlich nehmen.

Ich war immer ein Optimist, was den menschlichen Fortschritt betrifft. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Ich frage mich, ob wir nicht Kräfte entfesselt haben, die wir nicht mehr kontrollieren können. Bislang hatten wir die Technologien im Griff. Nun überschreiten wir zunehmend Grenzen, hinter die es vielleicht kein Zurück geben wird, auch wenn wir unsere Irrtümer irgendwann einsehen.

Das gilt nicht nur für die sorglose Art, mit der wir um die Welt jetten und die Atmosphäre aufheizen. Andere Entwicklungen bereiten ebenfalls Grund zur Sorge. Zum Beispiel die Künstliche Intelligenz (KI). Werden wir die Kontrolle über die schöne neue Maschinenwelt behalten? Oder müssen wir damit rechnen, dass die Roboter uns irgendwann als Haustiere halten werden?

Das eigene Erbgut verändern und schauen, was passiert?

abspielen

Video: www.explain-it.ch

Ein anderes Feld ist die Gentechnologie, besonders im medizinischen Bereich. Immer raffiniertere Methoden, besonders die so genannte «Genschere» CRISPR/Cas, ermöglichen immer gezieltere Eingriffe in die menschliche Keimbahn. Ein chinesischer Forscher sorgte Ende Jahr für Furore, als er behauptete, diese Methode an den Embryos eines Zwillingspaars angewendet zu haben.

Wie weit dürfen wir bei der «Optimierung» des Menschen gehen? Was sind die Konsequenzen für die Gesellschaft?

Der Tabubruch sorgte nicht nur bei Ethikern für Entsetzen und Ablehnung. Allerdings hat man bislang weder die angeblich genmanipulierten Babys noch konkrete Forschungsergebnisse zu Gesicht bekommen. Vielleicht ist der Chinese nur einer von nicht wenigen Bluffern, die dem schnellen Ruhm nachjagen und nicht zögern, die ganze Wissenschaft in Verruf zu bringen.

Dennoch stellen sich heikle Fragen: Wie weit dürfen wir bei der «Optimierung» des Menschen gehen? Was sind die Konsequenzen für die Gesellschaft? Wird uns der Machbarkeitswahn zum Verhängnis, wie Viktor Frankenstein im vor 200 Jahren erschienenen Roman von Mary Shelley?

Ein realer Wissenschaftler, der im März verstorbene Astrophysiker Stephen Hawking, hat in seinen letzten Lebensjahren vor den tödlichen Gefahren des Fortschritts gewarnt. Dabei hatte er selbst der Künstlichen Intelligenz viel zu verdanken. Dank immer ausgefeilterer Sprachsoftware konnte er zeigen, dass in seinem völlig gelähmten Körper bis zuletzt ein messerscharfer Verstand steckte.

Tod eines Ausnahmeforschers

abspielen

Video: watson/nico franzoni

Für Hawking hat die Menschheit eigentlich nur eine Zukunft: Sie muss ins All expandieren. Weil dies in den kommenden 100 Jahren noch nicht möglich sein werde, müssten die Erdbewohner in dieser Zeit «sehr vorsichtig» sein. Man kann die dystopische Sicht des genialen Briten durchaus skeptisch beurteilen. Zumindest in diesem Punkt aber lässt sich ihm kaum widersprechen.

Dabei wären die Möglichkeiten für eine gedeihliche Zukunft vorhanden. Der technologische Fortschritt im Verbund mit fiskalischen Massnahmen und der Bereitschaft zur einer gewissen Selbstbeschränkung könnte uns dorthin führen. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Aspekt wäre ein Wirtschaftssystem, das nicht Verschwendung belohnt, sondern Nachhaltigkeit.

Der Mensch ist eine vergleichsweise junge Spezies. Die Bakterien etwa tummeln sich seit Milliarden von Jahren auf diesem Planeten. Wir hätten das Potenzial und die Kreativität, um ihn für uns und unsere Nachkommen lebenswert zu erhalten. Derzeit aber sieht es eher so aus, als ob der Mensch wild entschlossen wäre, als destruktivste Spezies in die Erdgeschichte einzugehen.

Sofern das dann überhaupt noch irgend jemanden interessiert.

Klimawandel

Nichts erreicht – die bittere Klima-Bilanz armer Staaten

Link zum Artikel

Grünen-Chefin Rytz: «SVP und FDP handeln beim Klimaschutz billig und verantwortungslos» 

Link zum Artikel

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

Link zum Artikel

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

239
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
239Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 31.12.2018 10:29
    • Skip Bo 31.12.2018 13:24
      Highlight Highlight Interessanter Artikel der über den Tellerrand hinaus informiert. Er passt aber nicht in die aktuelle Meinungsblase. Der Klimawandel hat gefälligst KEINE positiven Aspekte zu haben.
  • jellyshoot 31.12.2018 08:30
    Highlight Highlight der mensch ist nichts anderes als ein virus, der seinen wirt befallen hat und langsam töten wird.
    die zelle wird schlussendlich überleben, der virus wird sich selbst zerstört haben.
  • Paedu87 30.12.2018 21:45
    Highlight Highlight Vielleicht haben wir es halt einfach verdient auszusterben... ich habe Kinder und natürlich möchte ich das nicht. Der Mensch löst Probleme nicht bevor sondern leider erst nach dessen auftreten. Es wird sich zeigen ob das in der Zukunft noch funktioniert...
  • mbr72 30.12.2018 21:43
    Highlight Highlight Hawkins in Ehren, aber die Aussage „wir müssen ins All expandieren“ war wohl die mit Abstand dümmste Aussage von ihm (sowohl in Hinsicht der Machbarkeit in relevantem Umfang wie auch aus ethisch-moralischer Sicht).
  • Skip Bo 30.12.2018 20:09
    Highlight Highlight Die Spezies Mensch ist nicht bedroht. Bedroht ist unsere Lebensweise. Spätestens mit dem Versiegen der fossilen Ressourcen in 50-100 Jahren und dem damit einhergehenden Ernährungsproblem wird es innerhalb von 3 bis 4 Generationen zu einer dramatischen Bevölkerungsreduktion kommen. Die Restbevölkerung wird sich nach den verfügbaren, nachwachsenden Rohstoffen richten, anpassen und damit auskommen. Die extreme Anpassungsfähigkeit ist ein Exklusivmerkmal dieser Spezie.
    Sämtliche heutigen Massnahmen werden diesen Punkt bestenfalls um 300 Jahre in die Zukunft verschieben.
  • malu 64 30.12.2018 19:37
    Highlight Highlight Jeder möchte so leben wie wir, aber die Ressourcen dieser Welt reichen niemals aus.
    Immer mehr Parasiten bevölkern die Erde.
    Wir sollten langsam etwas ändern. Geburtenkontrolle und Sterilisation wären ein weiterer Aspekt, dazu die Umwelt schonen, die Nahrungsgewonheiten umstellen und auf manches Verzichten.
    • Genesis23 31.12.2018 21:50
      Highlight Highlight Geburtenkontrolle ist n Anfang, viel wichtiger wäre es aber, die Lebensmittelverschwendung in den Griff zu bekommen. Wir brauchen schlicht keine 30 verschiedene Brotsorten, von denen täglich zig Tonnen im Müll landen.
  • Spooky 30.12.2018 19:15
    Highlight Highlight Die Apokalypse wurde schon in der Offenbarung des Johannes beschworen. Was ist passiert? Wir sind immer noch da! Wir werden auch in 10'000 Jahren noch da sein (oder auf dem Mars).
  • Snowy 30.12.2018 18:05
    Highlight Highlight Exakt dies ist auch das Problem, warum niemand (inkl mir) mit dem Fliegen aufhören will.

    Es braucht staatliche Vorgaben / Gesetze / Steuern!

    Mit freiwilligem Verzicht erreicht man leider keinen substantiellen Anteil der Bevölkerung (nehme mich selbst - zumindest zum Teil - nicht aus).

    Und Ja, dies wird dazu führen, dass ärmere Menschen nicht mehr über Silvester nach Bangkok fliegen können - das konnten sie bis vor 10 Jahren auch nicht.
    Günstig um die Welt fliegen ist kein Menschrenrecht des Westens.

    Ja, ist unsozial: Wer eine bessere Idee hat als höhere Preise/steuern, der trete vor.
    • HPOfficejet3650 31.12.2018 10:39
      Highlight Highlight Limitierung der möglichen Flüge pro Tag/Jahr! Staatsoberhäupter dürfen nur noch Linienflüge verwenden usw..Somit ist wäre jeder gleichberechtigt und es entsteht keine zweiklassen Gesellschafft. Ideen gibt es, aber Geld regiert die Welt.
    • Snowy 31.12.2018 13:32
      Highlight Highlight Limitierung der jährlichen Flüge pro Jahr würde genauso zu einer Verteuerung führen und wäre in der Umsetzung extrem kompliziert.

      Warum nicht einfach Steuern auf Kerosin und Schiffsdiesel genauso wie beim Autobenzin auch?
      Ich sehe wirklich nicht ein, warum der Flug- und der Schiffsverkehr privilegiert sein sollen.
  • Triple A 30.12.2018 17:14
    Highlight Highlight Man muss nur einkaufen gehen, um zu sehen, dass die Schnäppchen- Mentalität die vorherrschende ist. Die Menschen sind ergo der Menschen Untergang. Denn nachhaltig sein sollen die anderen, man selbst konsumiert grenzenlos und nicht nachhaltig. Bleibt die Hoffnung auf die KI. Evtl. beschützen uns die KI vor uns selbst! Wahnsinnig!
  • Easy 30.12.2018 15:11
    Highlight Highlight Lest mal Yuval Noah Harari... Sapiens, Homo Deus, 21Lessons... Alles drinn und mehr.
  • DemonCore 30.12.2018 15:02
    Highlight Highlight Man sollte eine vorgezogene Entsorgungsgebühr für CO2 einführen und überall wo CO2 anfällt sollte die Industrie verpflichtet werden atmosphärisches CO2 im gleichen Umfang zu sequestrieren. Weltweit natürlich. Die Länder, die sich quer stellen müssten durch internationales Recht gezwungen werden, für die Folgen und Schäden aus dem Klimawandel aufzukommen.
  • dmark 30.12.2018 14:14
    Highlight Highlight Ich würde das Bild jetzt mal nicht so "dunkel" malen. Auch ich bin in den Siebzigern aufgewachsen und atme heutzutage weit bessere Luft, arbeite an und profitiere von Entwicklungen der Technik und sehe dem Thema Klimawandel eher gelassen entgegen. Der "Dreck" wurde ja weniger. Aber auch dieser Bereich ist mittlerweile zu einem Wirtschaftszweig geworden und rührt kräftig die Werbetrommel. Letztendlich geht es da vielfach um Geld - viel Geld. Was mir da eher Gedanken macht, ist das Herum-pfuschen am Erbgut.
    Und KI? Naja, ich lasse das mal hinten angestellt. Da ist auch nur viel Wind dahinter.
    • Nachbarino 30.12.2018 14:47
      Highlight Highlight KI? Viel Wind dahinter? Da weiss jemand wohl nicht wovon er spricht.
    • dmark 30.12.2018 16:19
      Highlight Highlight Maschinen werden zwar viel Wissen erlernen können, aber sie werden niemals etwas wie eine Seele (oder wie man das sonst auch noch nennen möchte) besitzen. Intelligenz besteht nicht nur aus Wissen, sondern beinhaltet u.a. auch Gefühle.
      Und da sieht es dann doch recht "mau" aus.
    • Firefly 30.12.2018 16:37
      Highlight Highlight Nachbarino dochdoch, KI ist viel Wind... das ist unser kleinstes Problem und momentan eh noch keins. Das Problem ist immer noch der Mensch, und was er mit den Möglichkeiten der Technologie so anstellt und was nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RescueHammer 30.12.2018 14:11
    Highlight Highlight Erst kürzlich war auf ZDFInfo eine Sendung über die Robotik zu sehen. Die Roboter lernen selbstständig miteinander zu kommunizieren und lernen gleichzeitig voneinander. Was aber noch wichtiger schien, war der Hinweis, dass die Roboter den Menschen überleben werden und prädestiniert dazu seien, in die weiten des Universums aufzubrechen, um das Erbe der Menschheit hinaus zu tragen. Bald einmal werden alle Ressourcen auf diesem Planeten aufgebraucht sein und Roboter brauchen keine Luft, Wasser oder Nahrung.
    • dmark 30.12.2018 15:55
      Highlight Highlight Aber sie brauchen Energie - also Strom. Somit dürfte es nur ein kurzer Ausflug in die Weiten des Alls werden.
    • RescueHammer 30.12.2018 21:04
      Highlight Highlight Licht reicht vollkommen aus....
    • jellyshoot 31.12.2018 08:35
      Highlight Highlight @dmark: wenn die roboter selbstständig kommunizieren und lernen können, sind sie irgendwann auch in der lage sich selbstständig zu versorgen
  • TheGoon 30.12.2018 13:41
    Highlight Highlight Es gibt bessere Methoden, um Wohlbefinden zu messen, als ökonomische Modelle nach alter Art, die auf die Maximierung des Verbrauchs abzielen.

    hier der Link zu 20 Studien mit Bezug auf z.B.
    Post-Keynesian growth models
    oder
    An integrated approach to climate change, income distribution, employment, and economic growth.
    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800916303202
  • Majoras Maske 30.12.2018 13:32
    Highlight Highlight Die wahren CO2-Schleudern sind weder Touristenflugzeuge noch pendelnde Autofahrer, sondern Frachter, die billige Asienprodukte zu billig nach Europa bringen. Dagegen müsste vom vorgehen, wenn man den Klimawandel bekämpfen will. Die Ideologie verbietet das aber ebenso wie der Vernunft. Ohne billig produzierte Güter wird vieles teurer und die unteren Schichten kämen finanziell noch mehr unter Druck. Mit der Automatisierung die Produktionen wieder zurückzuholen, das wäre ein möglicher Ausweg aus dieser Falle. Aber soweit sind wir nicht.
    • der Denker 30.12.2018 14:32
      Highlight Highlight Nicht alle Tanker sind schlimm. Es sind vor allem jene Tanker welche mit Schweröl fahren. Es würde auch mit Erdgas gehen, was wesentlich umweltfreundlicher wäre
    • E7#9 30.12.2018 17:50
      Highlight Highlight der Denker: Welche Frachter fahren nicht mit Schweröl?
  • Gummibär 30.12.2018 13:26
    Highlight Highlight Alter der Erde ca. ............. 4 600 000 000 Jahre
    Dinosaurier Zeitalter ca... 169 000 000 Jahre
    Alter der Menschheit ca... 1750 000 Jahre
    nach Altem Testament ca. 5 000 Jahre

    vorläufig eine kurzzeitliche Entzündung
    • Firefly 30.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Vor der Entdeckung des Penicillin verliefen Entzündungen oft tötlich.
  • milone 30.12.2018 13:23
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt davon, dass wir auch deshalb nur so kurzsichtig handeln, weil wir (oder ein Grossteil von uns Schweizern) uns im Falle einer Klimakatastrophe, vermutlich doch noch irgendwie retten könnten, da wir ja Geld haben. Es trifft ja sowieso andere zuerst...
    • Firefly 30.12.2018 16:42
      Highlight Highlight Die Migration trifft uns direkt und wird wohl der erste Kratzer sein... sieht man ja schon heute.
    • In vino veritas 31.12.2018 01:21
      Highlight Highlight Naja, wir müssen vielleicht nicht das Meer fürchten, aber dafür bröckeln unsere Alpen, da der Permafrost langsam aber sicher auftaut. Auch wird die Trinkwasserversorgung ohne die Gletscher deutlich komplizierter und Dürreperioden gefolgt von Überschwemmungen sind auch nicht das Gelbe vom Ei...
  • IMaki 30.12.2018 13:04
    Highlight Highlight Dank der Klimakatastrophe ist die Menschheit - ja, dazu gehört trotz gegenteiliger Behauptungen der Schweizer Voll-Pfosten SVP und ihrer freisinnigen Vasallen auch die Schweiz, vor die einmalige Chance gestellt, Fortschrit (= Rettung) mit Nichtstun oder Wenigertun zu erreichen: nicht fliegen, nicht autofahren, nicht mehr bauen, weniger arbeiten, weniger konsumieren, weniger verdienen, weniger bezahlen für Miete, für Krankenkassen, für Steuern, für Kinderparkieren - Aufzählung nicht komplett. Aber wer will das schon?
  • dmark 30.12.2018 12:59
    Highlight Highlight Im Anfang der ganzen Geschichten steckt der Gewinn oder vereinfacht ausgedrückt die Gier nach Reichtum und Macht.
    • redeye70 30.12.2018 14:07
      Highlight Highlight Und die ist so alt wie die Menschheit. Kapitalismus ist nur Ausdruck davon. Der Kommunismus versuchte den Mensch zu ändern, scheiterte aber ebenfalls. Erstaunlich ist aber, dass die wenigen Sammler-und Jägervölker diese Gier nicht kennen. Die Probleme der Menschheit begannen mit dem Ackerbau und der sogenannten Zivilisation.
    • Firefly 30.12.2018 16:44
      Highlight Highlight Gier kann man kultivieren oder eben nicht. Reichtung kann man verteilen oder eben nicht. Alles eine Frage des gemeinsamen Willens
    • sowhat 31.12.2018 11:53
      Highlight Highlight @BVB, die Grundidee des Kommunismus ist nicht schlecht. Sie ist nur mit dem Menschen nicht kompatibel.
  • Jungleböy 30.12.2018 12:53
    Highlight Highlight Fliegen ist super! Es verbindet uns und wir sind in der lage schnellet zu reisen. Ich finde, fliegen sogar gefördert werden sollte. Was das co2 betrifft wäre ich für eine steuer, aber nicht um das fliegen den menschen unschmackhaft zu machen, sondern um neue technologien zu entwickeln, quasi als fördergeld. Ich finde diese schwarzmalerei nervig, das problem sind nicht wir sondern dass der planet von menschen geführt wird welche ohne rücksicht den planet bis zum geht nicht mehr ausbeuten. Das system muss verändert werden.
    • DemonCore 30.12.2018 17:58
      Highlight Highlight Wir beuten den Planeten rücksichtslos aus. Du und ich. Wir müssen Verantwortung übernehmen, nicht sündenböcke suchen.
  • badbart 30.12.2018 12:33
    Highlight Highlight Der Mensch ist prinzipiell nur auf sich bedacht, das es Ihm am besten geht (Geld) und dafür opfer er alles! Hauptsache man kann dann mit dem 500 PS zum Flughafen und für 3 Tage nach Thailand fliegen...
    Nur durch diese Eigenschaft sind wir überhaupt so weit gekommen, wie wir jetzt sind. Nun sollten wir uns aber ändern um den Planten nicht zu zerstören..... sollten....
  • frnrsch 30.12.2018 11:59
    Highlight Highlight Wieso geht die Menschheit davon aus dass sie das Klima bewusst beeinflussen können? Haben die Menschen wirklich das Gefühl dass sie irgendein Einfluss auf das was auf unserem Planeten vor sich geht haben. Das sie irgendetwas kontrollieren können. Das zeugt von Überheblichkeit und Grössenwahn und ist anmassend. Die Natur, die Erde wird sich verändern auf jeden Fall. Ob zu Gunsten von uns Menschen oder nicht. Es sind schon viele Lebewesen ausgestorben, die Erde hat schon viele verschiedene Zeiten mitgemacht und sie ist immer noch da. Sie wird sich erholen ohne uns. Vielleicht ist unsere Zeit da?
    • DJ77 30.12.2018 12:37
      Highlight Highlight Wenn wir Menschen im Jahr 36000 Millionen Tonnen Co2 in die Athmosphäre blasen beinflussen wir ganz bestimmt das Klima! Zu glauben das wir keinen Einfluss haben ist überheblich und grössenwahnsinnig! Wenn der Treibhauseffekt einmal ins Rollen kommt ist er nicht mehr aufzuhalten. Das ist bewiesen und wer es immernoch nicht glaubt guckt doch mal unseren Morgen/Abendstern genauer an, dort ist das Klima ausser Kontrolle geraten und es herrschen jetzt andere Zustände. Und erklär doch du mal in ein paar Jahren deinen Kindern so locker das unsere Zeit nun mal gekommen sei und das nun halt das ende vom Leben sei...
    • rodolofo 30.12.2018 12:56
      Highlight Highlight Zumindest wäre es heute denkbar, das Klima zu steuern zu versuchen, indem der CO2-Ausstoss erhöht, oder gesenkt wird.
      Aber das würde eine handlungsfähige UNO-Weltregierung bedingen.
      Und da sind wir eindeutig (noch) nicht so weit.
    • Baruch de Spinoza 30.12.2018 14:13
      Highlight Highlight Können Sie ihre Skepsis auch begründen? Anmassend ist es, die Arbeit tausender Klimaforscher als totaler Humbug zu verunglimpfen, offensichtlich ohne sich je mit der Materie befasst zu haben.

      Umgekehrte Überlegung zu ihrer Aussage betreffend Beeinflussbarkeit: Könnten wir den Klimawandel denn gezielt zu unseren Ungunsten verändern? Falls Ja wäre Ihre Aussage widerlegt.
      Ein mögliches Beispiel: gezieltes Herbeiführen einer Marinen-Eisschild-Instabilität durch Sprengungen könnte die thermohaline Zirkulation innert weniger Jahre zum erliegen bringen. (google: „marine ice sheet instability“)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 30.12.2018 11:39
    Highlight Highlight Problem Nr. 1 ist das ungebremste Bevölkerungswachstum und die Verdichtung auf unkontrollierbare Megastädte die unendliche Ressourcen eines riesigen Umlandes fressen.

    Problem Nr. 2 ist das Primat Wachstumsorientierung der Wirtschaft mit den an die Arbeit angehängten Systemen wie Steuern, Löhne, Sozialabgaben, usw.

    Problem Nr. 3 ist Bildung. Sie bringt uns nicht weiter. Wir tun schlechtes im Wissen das es schlecht ist und folgen irrationalen Stimulies.

    Problem Nr. 4 ist die Nutzung von Erfindungen nicht nur zum Guten. Wir fördern die Schattenseiten der Technologie mit viel Geld (Waffen...)
    • Zeit_Genosse 30.12.2018 12:09
      Highlight Highlight Und viele andere Probleme, z.B. den Klimawandel, leiten sich davon (oben) ab und sind Symptom und nicht die Ursache.

      Wenn wir nicht die Schattenseiten aus Gier der Technologien wie, Internet, Gentech, KI/AI, BigData, DeepLearning, IoT, usw. betonen würden, dann wären das die Werkzeuge um viele Probleme der Menschen zu lösen.

      Das Hauptproblem liegt im Mensch selbst, der sich egoistisch nur um seine eigene Lebensspanne kümmert und sich selbst optimiert.

      Wenn der Sinn des Lebens ist, das Leben (nicht jenes des Einzelnen) zu erhalten und hinauszutragen, dann muss sich der Mensch ändern.
    • DemonCore 30.12.2018 14:54
      Highlight Highlight Du redest das Problem schön. Der Klimawandel hat mit der Menge des ausgestossenen CO2 zu tun, nicht mit der Weltbevölkerung. Im Allgemeinen empfehle ich den Befürwortern von Bevölkerungseduktionsideen bei sich selbst anzufangen.
    • Zeit_Genosse 30.12.2018 15:45
      Highlight Highlight Je mehr Menschen, desto mehr Energie, Ressourcen und damit CO2. Das von Menschen verursachte CO2 ist eine Folge. Wer glaubt die ganze Welt an eine Steckdose - mit auch nicht unproblematischem Strom in der konsequent nachgefragten Menge - anschliessen zu können, der ist zum jetzigen Zeitpunkt dem Realismus fern. Bevölkerungsstabilisierung, nicht -Reduktion. Dann über Geburtenraten (ich weiss, das ist sehr unschön und problematisch) die Menschheit auf einen verkraftbaren Level bringen. Wenn nicht, steigen ca. 2 Mia. Menschen zusätzlich in den Energiekreislauf ein und treiben das CO2 an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • willi22 30.12.2018 11:34
    Highlight Highlight Ich denke es gibt zwei Möglichkeiten um den Klimawandel zu stoppen: 1. Eine globale nachhaltige Wirtschaftskriese mit viel Lernprozess bei jedem einzelnen. 2. Eine Art globale öko-Diktatur indem alles und jedes geregelt und auf Verbrauch getrimmt wird.
    • Froggr 30.12.2018 12:33
      Highlight Highlight Also Kommunismus. Super, wollen wir das nicht alle? (Nein wollen wir nicht)
    • Raphael Conca 30.12.2018 12:44
      Highlight Highlight Weiss nicht. Habe nicht das Gefühl es noch zu stoppen ist.
      Was wir Menschen machen können, ist sofort zu handeln.
      CO2 Ausstoss so rasch wie möglich auf Null zu reduzieren.
      Strategien entwickeln, die ein überleben im verändertem Klima ermöglicht. Das sind Strategien wie sie auf dem Mond oder Mars auch nötig sind, nur etwas einfacher.
      Geld ist nicht das Problem, Gier Einzelner schin eher.
    • _kokolorix 30.12.2018 21:25
      Highlight Highlight Der Klimawandel ist schon lange nicht mehr zu stoppen. Es geht nur noch darum, ihn soweit zu begrenzen damit Menschen auch in Zukunft noch leben können.
      Die Wirtschaftskrise wird kommen, sobald die Produktion klimabedingt einbricht. Die reichen Länder werden dann ihre Ressourcen militärisch verpuffen um die armen Länder noch brutaler auszubeuten, um am Ende einsehen zu müssen, dass es einfach nicht mehr reicht. Es werden sehr, sehr viele Menschen sterben, aber vermutlich werden sich an ein paar günstig gelegenen Orten kleine Populationen erhalten. Vielleicht sind meine Gene ja dann noch dort
  • andrew1 30.12.2018 11:14
    Highlight Highlight Das hauptproblem ist die überbevölkerung. Es hat einfach zu viele menschen. Alles andere ist nur symptombekämpfung.
    • andrew1 30.12.2018 12:33
      Highlight Highlight Die schweiz ist wiedermal vorbildlich unterwegs mit einer Geburtenrate von 1.4. Es braucht eine deutlich höhere geburtenrate um die weltbevölkerung konstant zu halten. Aber dann gibt es andere staaten mit 6-8 im schnitt was heutzutage schon fast sträflich ist.
    • dmark 30.12.2018 13:03
      Highlight Highlight Folgerichtig müsste man die Entwicklungshilfen einstellen? Wäre hart, aber eine schnelle Lösung.
    • trio 30.12.2018 13:06
      Highlight Highlight So ein blödsinn! Das Problem ist unsere Gier und Blödheit. Alles andere ist nur symptombekämpfung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thunder 30.12.2018 10:54
    Highlight Highlight Der Flugverkehr ist weltweit für etwas mehr als 2% aller CO2 Emissionen verantwortlich. Wenn sich der Flugverkehr verdreifacht, sind es immer noch peanuts! Also gibt es keinen Grund auf den weekendtrip nach London oder die Ferien in der Karibik zu verzichten. Ich jedenfalls fliege weiter wie bisher (ohne schlechtes Gewissen für 2 Tage an einen Fussballmatch nach Georgien). Soll hyperventilieren wer will!
    • Froggr 30.12.2018 12:33
      Highlight Highlight Absolut. Und die Schweiz selbst für etwa 0,03 Prozent. Also Leute haut rein!
    • Darling 30.12.2018 12:36
      Highlight Highlight Könntest du bitte diese Abgabe von 2% verinken oder uns sagen was deine Quelle ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 30.12.2018 10:49
    Highlight Highlight Und trotzdem leben wir in der besten Welt, die wir je hatten, Indikatoren wie Armut, medizinische Versorgung, Lebenserwartung etc. bezeugen es weltweit.
    • mogad 30.12.2018 11:18
      Highlight Highlight Und weil wir glauben, das werde ewig so bleiben geschieht auch nichts.
    • Jozo 30.12.2018 11:28
      Highlight Highlight @mogad Weil trotz der negativen Nachrichten an Fehlern gearbeitet wird. Es bleibt eben nicht, sondern hat sich verbessert. Pessimismus hingegen wird unser Untergang sein.
    • _kokolorix 30.12.2018 21:45
      Highlight Highlight Ja, wir arbeiten sehr intensiv an Fehlern. Einer davon ist, den Flugverkehr von allen Abgaben zu befreien, damit ich für 50€ nach London Jetten kann. Ein Zugbillet kostet das Zehnfache!
      Zugegeben, wir hätten momentan tatsächlich die Möglichkeit die beste aller denkbaren Welten zu verwirklichen. Die Ressourcen wären vorhanden, allein 2% der Weltbevölkerung beanspruchen fast 80% für sich allein, damit sie goldene Kloschüsseln, Privatjets und riesige Villen rund um den Globus haben können.
      ⅓ der Lebensmittel wird weggeworfen, damit am Samstagabend die Regale immer noch prallvoll sind, etc., etc.
  • patnuk 30.12.2018 10:48
    Highlight Highlight Wir verhalten uns wie unbelehrbare Raucher: Wir wissen, dass es schädlich ist, und tun es trotzdem......dann sollte man die Frage stellen, warum verbieten wir denn das Rauchen nicht wenn es so schädlich ist.
    • Raphael Conca 30.12.2018 12:53
      Highlight Highlight Weil ein Verbot keine Lösung darstellt. Für keine Drogen. Eigentlich für nichts.
      Durch Steuerabgaben die Kosten tragen, um die Bevölkerung über mögliche Gefahren zu informieren und Rückstellungen für die Pflege von Geschädigten anzulegen.
    • Gleich 30.12.2018 13:15
      Highlight Highlight Mit dem Rauchen schadest du dir (fast) nur selbst. Deshalb.
  • Mr.Grim 30.12.2018 10:47
    Highlight Highlight Wir sind auch nur Tiere und verhalten uns auch so.Aufwachen bitte den Titel Mensch haben wir uns selber verliehen.
  • Skydiver58 30.12.2018 10:38
    Highlight Highlight Die Menscheit gibt die Kontrolle aus der Hand und zerschtört sich selber
  • wolge 30.12.2018 10:34
    Highlight Highlight Geprägt von den modernen Religionen sieht sich der Mensch als die von Gott auserwählte Spezies. Der Tod eines einzelnen Menschen stellt für uns eine Tragödie dar, während das Artensterben, das Aussterben einer Art, nur ein Schulterzucken hinterlässt. Wir sollten uns zurückbesinnen, zu einer Zeit in der unsere Ahnen noch in tiefer Verbundenheit mit Mutter Natur standen. In der sie nur nahmen as sie zum leben benötigten..
    • Pain in the Ass 30.12.2018 13:33
      Highlight Highlight Das hat nun wirklich nichts, aber auch garnichts mit den Religionen zu tun. Die meisten Religionen beinnen sich auf Bescheidenheit, was keine Stärke des modernen Menschen ist. Es gab auch noch nie eine Zeit, an der die Menschen zerstörerischer und konsumgeiler unterwegs war wie heute. Heute sind aber die meisten Menschen in Industrieländer nicht religiös oder nur auf dem Papier. Deine Aussage ist somit falsch!
    • wolge 30.12.2018 16:02
      Highlight Highlight Das sehe ich anders undere Gesellschaft so wie sie nun ist, wurde auf dem Grundstein moderner Glaubensrichtungen wie dem Christentum und dem Islam aufgebaut. Unsere Gesetze basieren zu grossen Teilen darauf, ebenso unsere Denke und unsere gesellschaftlichen Normen. Selbst wenn wir nicht mehr religiös sind und aus der Kirche ausgetreten sind, so basiert vieles in unserem Leben auf den grossen Religionen. Im Gegensatz zu früheren Religionen in welchen die Natur viel stärker im Mittelpunkt stand, stellen diese den Menschen, resp. Gott nach dem der Mensch erschaffen wurde, in den Mittelpunkt...
    • _kokolorix 30.12.2018 21:52
      Highlight Highlight Der Kapitalismus ist die aktuell verbreitetste Religion. Die Kapitalisten glauben an die unsichtbare Hand des Marktes, an den Thrickle down Effekt und an unendliches Wachstum. Und sie glauben unerschütterlich daran, besser zu sein als alle Anderen...
  • Ale Ice 30.12.2018 10:14
    Highlight Highlight Brennende Themen.
    Zu heiss, um sich endlich darum zu kümmern, wie es scheint.
    Zu stark die Verdrängungsmechanismen, die rücksichtslosem Ausbeuten und suchthafter Gier nach Vergnügen den Rücken stärken.

    Und im Hintergrund der Weltklimadebatte winselt die Unendliche Geschichte namens Atommüll mit Halbwertzeiten von 1 Million Jahren um Aufmerksamkeit.

    Noch weigere ich mich dem kleinen dystopischen Weltuntergangschor beizutreten. Noch.
    • DemonCore 30.12.2018 10:35
      Highlight Highlight Atommüll ist ein politisches, kein reales Problem. Es existieren sichere und wirtschaftliche Bewältigungstechniken, im Gegensatz zur Klimaproblematik.
    • Ale Ice 30.12.2018 12:23
      Highlight Highlight @DemonCore
      Schön wär's...
    • Froggr 30.12.2018 12:35
      Highlight Highlight Sag Menschheitsuntergang wennschon. Die „Welt“ wird nicht wegen uns untergehen. Niemals.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ismswiss 30.12.2018 10:10
    Highlight Highlight Langsam komme ich ins grübeln. Diese Schwarzmalerei von allen Medien und es ändert sich trotzdem nichts! Nur die Steuern auf gewisse Produkte werden erhöht und alle haben das Gefühl es ändert sich etwas! Statistiken sagen wer sich wie verhält und das die Schweizer sich noch bessern müssen aber den Chinesen wagt niemand etwas zu sagen! Und wer überhaupt führt diese Statistiken? Und sind sie wahr? Vielleicht sollte man eine Statistik machen um wieviel Prozent diese Statistiken stimmen. Fragen über Fragen. Wem sollen wir glauben?
    • rodolofo 30.12.2018 10:35
      Highlight Highlight Wenn Du niemandem glauben willst, hast Du immer noch die Möglichkeit, eigene Beobachtungen zu machen.
    • Midnight 30.12.2018 11:38
      Highlight Highlight @ismswiss Man kann auch einfach zum Fenster raus schauen: Lang anhaltende Trockenheit, Frühlingstemperaturen mitten im Winter, Erhöhung der Baumgrenze, ein Rekordsommer jagt den Nächsten...

      Statistiken hin oder her, das sind alles Effekte, die man mit blossem Auge erkennen kann, dafür braucht es keine Zahlen auf einem Papier!

      Aber klar, man kann jetzt einfach alle Statistiken und Berichte anzweifeln, dann verschwinden die sichtbaren Effekte von selbst...

      Übrigens: Die Dreckschleuder "China" hat der Westen so herangezüchtet. War schliesslich billiger so und Geiz ist sowieso geil!
    • Froggr 30.12.2018 12:37
      Highlight Highlight Natürlich wirds wärmer. Das bezweifelt ja niemand. Aber warum? Wie zur Hölle kann man den Zusammenhang zwischen dem CO2 und den Temparaturabstiegen herstellen? Und nein, nur weil gleichzeitig auch mehr CO2 ausgestossen wird ist noch lange keine logische Erklärung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 30.12.2018 09:57
    Highlight Highlight "Ich frage mich, ob wir nicht Kräfte entfesselt haben, die wir nicht mehr kontrollieren können." Wir haben sie noch nie kontrollieren können, nur haben wir bis vor etwa fünfzig Jahren in unserer Fortschritts-, Wissenschafts-, Technologienaivität geglaubt, diese Kräfte führten zu einer besseren Welt. Dabei haben wir nicht gesehen, wie viel Zerstörung damit verbunden ist. Diese Zerstörung kommt jetzt auf uns zu. Wir fahren die Erde gegen die Wand und die Erde wird sich regenerieren, aber der Fahrer, nun ja . . .
    • Whaaaat?_Son 30.12.2018 10:06
      Highlight Highlight Nein, diese Entwicklung ist nicht dem Wissensdurst sondern dem Profithunger geschuldet.
    • rodolofo 30.12.2018 10:48
      Highlight Highlight Ich kann ein Messer zum Gemüse schneiden verwenden, damit eine Holzfigur schnitzen, oder jemanden umzubringen.
      Heute gibt es voll automatisch laufende Produktionsketten, gentechnisch designte Lebewesen und Atombomben, mit denen man alles Leben auf unserem Planeten auslöschen könnte.
      In der Regel versuchen Automobilisten, möglichst NICHT mit einem anderes Automobil zusammenzukrachen, oder möglichst NICHT über eine Kurve hinaus zu fahren.
      Ebenso verhalten sich Präsidenten, die möglichst KEINEN Atomkrieg auslösen wollen.
      Aber was ist mit Terroristen, oder mit technischen Pannen...?
    • HomoSapiens 30.12.2018 10:58
      Highlight Highlight Wir?
      Play Icon
  • Swissbex 30.12.2018 09:53
    Highlight Highlight Ich sehe nur ein Problem welches wir ernsthaft angehen sollten, den Klimwandel! Wenn wir nicht endlich etwas unternehmen was Wirkung zeigt bleiben alle anderen Dinge Nebenschauplätze.
    Dies restlichen Themen im Artikel betrachte ich ein bisschen anders, KI wird zu oft mit Sciencefiction vermengt und mit Gentech kann man sehr viel gutes erreichen. Man stelle sich Gentech wie ein Messer vor, damit Gemüse klein schneiden ist eine gute Sache, aber man kann damit auch Menschen schmerzen zufügen oder noch schlimmeres.
    • DemonCore 30.12.2018 10:41
      Highlight Highlight Atommacht A befürchtet dass Atommacht B kurz davor steht, eine Super KI zu entwickeln, die ihr möglicherweise für immer eine absolute technische und militärische Überlegenheit sichert. Was tut Atommacht A? Natürlich ist KI ein Problem!
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 11:02
      Highlight Highlight Aber worin genau besteht die Katastrophe beim Klimawandel?
    • TactixX 30.12.2018 11:42
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg; Naiv?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 30.12.2018 09:49
    Highlight Highlight Doom and Gloom! Beim Klimawandel haben wir versagt, anderseits gibt es auch Entwicklungen, die Hoffnung machen: immer bessere Elektrofahrzeuge, immer geringere Preise für Solarzellen. Vielleicht bricht der CO2-Austoss am Ende gar nicht wegen Massnahmen ein, sondern weil die Nachfrage wegbricht. Gentechnik, künstliche Intelligenz - alles noch in den Kinderschuhen. Neben den Gefahren gibt es eben auch das Potential! Ich glaube an die Menschheit - wir können, müssen, und werden die Kurve kriegen! Doom und Gloom bringt uns nur in die selbsterfüllende Prophezeihung.
    • Silent_Revolution 30.12.2018 10:29
      Highlight Highlight Emissionsarm strebt der Mensch weiterhin nach Wachstum und steuert gleichermassen auf sein Verderben zu.

      Ob wir mit dem Diesel oder nem Elektrofahrzeug die letzten Ressourcen transportieren, spielt dann auch keine Rolle mehr. CO2 hier, Scheinlösungen da, aber das kontinuierliche Wachstum und somit das eigentliche Problem bleibt bestehen.

      Technologie kann kein Problem lösen, welches nur über die Vernunft erreichbar wäre. Und davon ist beim Menschen nun wirklich nichts vorhanden.

      Mit dem Elektrowagen geht`s geschmeidig um die Kurve und dann mit Vollgas in die Hölle.
    • Ruggedman 30.12.2018 11:42
      Highlight Highlight Deinen Optimismus möchte ich haben (oder auch nicht). Ich glaube eher wir fahren den Karren ungebremst und mit Überschall an die Wand.
    • Bynaus @final-frontier.ch 30.12.2018 12:47
      Highlight Highlight Unsinn! Wirtschaftswachstum für sich genommen verursacht keine Umweltverschmutzung, dennGeld ist letztlich rein virtuell. Das Problem sind die Aktivitäten, die zu diesem Wachstum führen, Rohstoffabbau, Transport, Verarbeitung, Gebrauch, Entsorgung. Wenn es uns gelingt, diese Aktivitäten zu "entgiften", steht der Vereinbarkeit von Wirtschaftswachstum und Umweltschutz nichts mehr im Weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • "Das Universum" formerly known as lilie 30.12.2018 09:44
    Highlight Highlight Die destruktivste Spezie der Erdgeschichte ist bereits gewesen und löschte praktisch das gesamte damals existierende Leben auf der Erde aus: die Cyanobakterien vor etwa 2.4 Milliarden Jahren, welche das "Umweltgift" Sauerstoff erzeugten.

    Und das ist der Unterschied zum Menschen: Die Cyanobakterien waren so "schlau", nur Gifte freizusetzen, die ihnen selbst nichts anhaben konnten.

    Der Mensch aber vergiftet sich selbst.

    Selbst wenn das Ökosystem auf der Erde zusammenbricht - das Leben wird weiterbestehen. Ob man vom Menschen das Gleiche sagen kann, ist allerdings höchst fraglich.
    • DemonCore 30.12.2018 12:11
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht dass wir zuwenig schlau sind, sondern dass wir zu gierig sind.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 30.12.2018 15:24
      Highlight Highlight @DemonCore: Gier ist nicht gerade schlau. 😏
  • Nesiden 30.12.2018 09:38
    Highlight Highlight Toller Beitrag! Trifft genau ins Schwarze! Ich teile jede Ansicht!
    • rodolofo 30.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Ja, die Evolution wäre bereit für einen Neustart ohne Menschen.
      Alles beginnt einfach nochmals von vorn, sobald die Radioaktive Verstrahlung abgeklungen ist und sich der Plastik-Müll doch noch zersetzt hat.
      Und dieser Neustart wir zur grossen Chance für neue Arten!
      Die werden dann später im Erdkunde-Unterricht von der "Sackgasse Mensch" erfahren und wie das der Ameisen-Spezies ermöglicht habe, selber gross und stark zu werden.
      Und man wird davon sprechen, dass mit der Weltmacht China die Menschen versucht hätten, sich mit Ameisen-Tugenden zu retten, bevor das Inferno seinen Lauf nahm...
  • Troyen 30.12.2018 09:22
    Highlight Highlight Ein grossteils des Klimawandels wird durch Konzerne verursacht, weshalb es auch mal wichtig ist, denen Grenzen zu setzen und Auflagen zu geben. Es bringt wenig, wenn wir uns so viel Mühe geben, wenn ein paar Habgierige alles wieder zerstören.
    • road¦runner 30.12.2018 10:33
      Highlight Highlight Nein, durch den Konsumenten, also die Kunden jener Konzerne.
    • DemonCore 30.12.2018 10:43
      Highlight Highlight Konzerne produzieren für Kunden, also für uns alle. Umwelt schützen? Weniger Scheiss konsumieren!
    • HomoSapiens 30.12.2018 11:00
      Highlight Highlight @road:runner
      Play Icon

      Richtig Troyen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rothen 30.12.2018 09:19
    Highlight Highlight Treffen sich die Erde und ein weit gereister Planet. Sagt der Planet zur Erde:" Du siehst ja mies aus... Krank?" Antwortet die Erde:" Ja, es geht mir tatsächlich nicht so gut. Ich habe Menschen." Mitfühlend antwortet der andere Planet:" Ohje... Ja, das ist eine schlimme Krankheit. Hatte ich auch mal. Aber glaube mir, das geht vorüber!"
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 11:01
      Highlight Highlight Der fühlende Planet? Nö.
    • Bynaus @final-frontier.ch 30.12.2018 12:50
      Highlight Highlight Hm, da müssen die Menschen also mindestens zwei Planeten besiedelt haben! Eine positive Zukunftsvision also! :D
    • Thomas Rothen 30.12.2018 17:05
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg: Parabel ist Dir ein Begriff...?

      Bynaus: Ein wenig Optimismus muss auch sein 😁
  • Resche G 30.12.2018 09:17
    Highlight Highlight Wie soll das Individum es schafen z.B. sich beim Fliegen etwas zurück zu nehmen wenn es von allen seiten mit immer perfiderer Werbung zum gegenteil animiert wird? Verzicht und Nachhaltigkeit muss auch oder vorallem auch von der Wirtschaft getragen werden.
    • DemonCore 30.12.2018 10:53
      Highlight Highlight Sprich auch von uns Kunden
  • In vino veritas 30.12.2018 08:57
    Highlight Highlight Das tragische ist ja, dass viele dieser Probleme schon heute gelöst werden können. Flugtickets fair besteuern und mit diesem Geld Alternativen fördern, z. B. bessere Zugverbindungen, an Hyperloop forschen. Bei der Stromproduktion wäre es auch möglich, zeitnah auf nachhaltige Produktion zu setzen. Aber selbst für die vielversprechende Forschung in die Fusionsernergie kommen die Mittel nur mühsam zusammen. Es müssten halt auch ethische Regeln (weltweit) beschlossen werden, sei es Genetik, Killerroboter oder KI. Auch das, wäre machbar, wenn der Wille vorhanden wäre.
    • E7#9 30.12.2018 13:20
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Wir haben noch keine Lösungen für sichere erneuerbare Energie. Selbst wenn wir die ganze Schweiz mit den (sehr umweltschädigenden) Windräder und Solarpannels zudecken würden, wir hätten trotzdem keine sichere Stromversorgung, weil ineffizient und wetterabhängig. Von Kernfusion sind wir noch sehr weit entfernt. Wir wären Alchimisten, die Gold aus Blei herstellen könnten. Solche Kernfusionen gibt es in Sonnen oder passieren in Supernove. Doch bis der Mensch dazu fähig ist dauert das noch.
  • Maranothar 30.12.2018 08:43
    Highlight Highlight Das Thema Klimawandel ist durch. Die Regierungen dieses Planeten haben bereits gezeigt dass sie nichts tun wollen.

    Die Gentechnologie wird wo man kann ausgebremst, anstatt gefördert damit die Menschheit an die neuen Bedingungen angepasst werden kann.

    Und das alles weil sich unsere Spezies immernoch künstlich und agressiv teilt.

    Solange wir so primitiv sind, kann man nur hoffen dass die AI das Kommando übernimmt.
  • DigMer 30.12.2018 08:41
    Highlight Highlight Was mir nicht in den Kopf will: Wieso wird eigentlich nicht mal ernsthaft über eine globale Geburtenkontrolle diskutiert? Denn seien wir einfach mal ehrlich: Reduktion ist mittelfristig die einzige Möglichkeit, egal was für Technologien uns irgendwann mal zur Verfügung stehen.

    Massiver Eingriff in die persönlichen Rechte? Klar! Sauschwierig bei unserem System, dass nur dank Demografiepyramide überlebensfähig ist? Absolut!

    Aber es muss sein!
    • Ale Ice 30.12.2018 10:35
      Highlight Highlight Richtig.
      Statt dessen müssen sich Frauen / Paare rechtfertigen, wenn sie keine Kinder kriegen.
      Denn das Gründen einer Familie mit der Zeugung von Kindern wird erwartet und gilt Glück und Sinn stiftend.
    • rodolofo 30.12.2018 11:06
      Highlight Highlight Warum wir nicht über globale Konsum-Kontrolle diskutiert?
      Weil das den Konsumenten nicht passt und sie nichts lieber tun, als shopen!
      Reicht das als Antwort?
      Ich könnte auch noch sagen, dass es halt immer noch Menschen gibt, die gerne Kinder haben, oder Menschen in "3.Welt-Ländern", die im Alter von Angehörigen gepflegt werden wollen.
      Weil die wissen, dass durchschnittlich drei von fünf Kindern früh sterben werden, stellen sie mindestens vier Kinder auf die Welt.
      Eigentlich ganz vernünftig...
    • Ale Ice 30.12.2018 12:22
      Highlight Highlight @rodolofo
      Reicht fast ganz als Antwort. :)
      Und danke für die Ergänzungen.

      Dass ich gerne Kinder habe und mit ihnen arbeite, habe ich nicht erwähnt.
      Und die sog. 3. Welt habe ich hier auch aussen vor gelassen. (Dort haben die Menschen längst massivst unter der Verschwendungs- und Ausbeutungssucht der Konsumgesellschaft zu leiden. Und wehe, sie kommen auf die Idee, von dort zu flüchten...)

      ... Ich finde es schlimm, wie sehr die Normierung des Menschen auf die Erfüllung von Erwartungen, die der Welt schaden, sich wie ein Perpetuum Mobile dreht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 30.12.2018 08:38
    Highlight Highlight Der Homo Sapiens ist grundsätzlich ein Egoist und dies ist das Hauptproblem. Wir werden uns nicht ändern (können)!
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 11:00
      Highlight Highlight Das ist falsch. Der Homi Sapiens ist ein soziales Wesen und hat es durch Kooperation sehr weit gebracht.
    • _kokolorix 30.12.2018 22:15
      Highlight Highlight @Toerpe
      Grundsätzlich gebe ich dir recht.
      Aber es gibt leider etwa 2% der Menschen, die sind egoistisch, unproduktiv und schmarotzerisch. Und diese Minderheit verpufft einen Grossteil unserer Ressourcen völlig sinn und zwecklos um beim Rest selbiger Minderheit angeben zu können...
  • memento 30.12.2018 08:36
    Highlight Highlight Als ich 18 war, hatten nur wenige derselben Alterskategorie ein Auto, war viel zu teuer. Heute hat praktisch jeder 18jahrige mit Brief selbstverständlich ein Auto, man könnte ja als Looser angeschaut werden. Leasing macht es möglich
  • rodolofo 30.12.2018 08:34
    Highlight Highlight Es ist hoch kompliziert und zugleich ganz simpel:
    Wenn die Menschheit es nicht schafft, sich selber zu regulieren und sich Grenzen zu setzen, dann wird sie reguliert und werden ihr Grenzen gesetzt!
    Der Planet Erde ist riesengross, aber die Ressourcen sind beschränkt.
    Wenn wir den Urwald abholzen, um damit kurzfristig einen Profit zu erzielen, wird das heftige Tropenwetter den offen und nackt daliegenden Boden in wenigen Jahren weggeschwemmt und ausgedorrt haben!
    Dann ist da nur noch Wüste.
    Und wie viele Menschen in der Wüste leben können, dürfte Allen klar sein: Null bis Einige Wenige.
  • katerli 30.12.2018 08:30
    Highlight Highlight Eine co2 Steuer auf Flugtickets damit sich wieder nur die reichen das Fliegen leisten könnten ist unfair. Alternativ könnte man ein Flug-KM-Guthaben pro Kopf einführen. Die wenigflieger könnten so ihr KM-Guthaben verschenken oder verkaufen, die Vielflieger Guthaben dazukaufen. Na? Das wäre doch mal fair....
    • Harri Hirsch 30.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Seit wann ist fliegen ein Menschenrecht?
    • Herr Kules 30.12.2018 11:07
      Highlight Highlight Finde ich super, ausser das mit dem verschenken/kaufen. Dann fliegen halt die Vielflieger weniger...

      Ausserdem, finde ich, sollte man generell ein Europaflugverbot einführen!
    • esmereldat 30.12.2018 11:59
      Highlight Highlight Ach Quatsch, wenn man 50-100 Stutz pro Flug drauf zahlt, können sich das weiterhin fast alle leisten, nicht nur die Reichen. Und falls das ein Grund ist, nicht zu fliegen - umso besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 30.12.2018 08:30
    Highlight Highlight Zum Jahresausklang wedelt Herr Blunschi mit der Alarmismus-Rute.

    Dieser Analyse muss widersprochen werden. Bislang war niemand in der Lage, mir zu erklären, woran die Erde genau zu Grunde geht, wenn es etwas wärmer wird. Die Gentechnik bietet neben Risiken auch riesige Chancen und mit der AI verhält es sich genau so.

    • g0ldrake 30.12.2018 11:08
      Highlight Highlight «Bislang war niemand in der Lage, mir zu erklären, woran die Erde genau zu Grunde geht, wenn es etwas wärmer wird.»

      Bei mir verhält es sich so: Ich schaue ab und zu aus dem Fenster und ziehe meine eigenen Schlüsse daraus...
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 12:13
      Highlight Highlight Und welche Schlüsse sind das?
    • g0ldrake 30.12.2018 12:51
      Highlight Highlight Aus deinen Kommentaren und Fragen schliesse ich, dass du offenbar von einer Bringschuld ausgehst.

      Hier liegst du m.E. nicht richtig.

      Die Existenz der Gesellschaft auf diesem Planeten ist ein Privileg, kein Recht.

      Es liegt an dir, deine Schlüsse aus Beobachtungen zu ziehen, wenn du das denn willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 30.12.2018 08:29
    Highlight Highlight Nach Äonen begegnen sich 2 Planeten in einer näheren Umlaufbahn...
    Sagt der Eine...
    "Du siehst aber ganz furchtbar aus, seit unserer letzten Begegnung..."
    Darauf der Andere,
    "Ja ich weiss. Ich leide unter ganz schlimmen Menschen Befall!"
    "Ojee" der Eine wieder..
    "Das kenne ich. Das ist übel. Aber keine Angst, das geht vorbei..."
  • Randalf 30.12.2018 08:18
    Highlight Highlight Wäre es so schlimm für das Universum wenn unsere Spezie verschwinden würde? Ich vermute die Frage ist nicht ob, sondern wann. Und so wie wir uns Mühe geben, all das zu ignorieren, wird es eher früher als später.
  • Froggr 30.12.2018 07:56
    Highlight Highlight Globalisierung sage ich dazu nur.
    • rodolofo 30.12.2018 10:27
      Highlight Highlight Hast Du etwa Probleme mit dem Wetter?
      Und als was würdest Du denn die Sonne bezeichnen, die uns Alle wärmt und ohne deren Energie keine Pflanzen wachsen würden und folglich auch keine Tiere, wie zum Beispiel Menschen?
      Ist die Sonne auch ein Problem der Globalisierung?
    • ostpol76 30.12.2018 11:40
      Highlight Highlight Meinst du mit Globalisierung dass Güter und Waren zuerst in der halben Weltgeschichte herumgeflogen werden bis sie beim Konsumenten sind?
  • Fairness 30.12.2018 07:53
    Highlight Highlight Würden alle gesunden Menschenverstand anstatt Partikulärinteressen, Profit und Gier walten lassen, käme so einiges wieder einigermassen ins Lot. Leider fängt keiner damit an.
    • rodolofo 30.12.2018 08:41
      Highlight Highlight "Keiner" stimmt nicht ganz.
      Einige Prozente dürften es schon sein, die versuchen, dem Schicksal eine Wende zu geben.
      Ich selber zähle mich zu dieser schon beinahe homöopathischen Minderheit von IdealistInnen.
      Und was kriege ich zu hören von sogenannt "Bestens Integrierten"?
      "Was Ihr da macht, hat doch keine Zukunft!"
      Okay, Du hast recht!
      Solange nur so wenige umzukehren, oder abzubremsen versuchen, haben auch wir keine Zukunft! Dann gibt es den unvermeidlichen Total-Crash...
    • Swissbex 30.12.2018 09:46
      Highlight Highlight Das Problem von gesundem Menschenverstand ist, dass jeder etwas anderes darunter versteht. Oder haben Sie schon jemals einen Menschen getroffen der von sich gesagt hat, dass er keinen gesunden Menschenverstand hat?
      Das Problem scheint wohl doch komplexer zu sein.
    • lofdo 30.12.2018 10:32
      Highlight Highlight Es fängt leider niemand damit an, weil Sie ziemlich treffend die Grundsätze unseres kapitalistischen Systems beschriebe haben. Nur leider wird man als kapitalismuskritische Person als verblendeter und träumender Kommunist tot geredet. Selbst die kapitalismuskritische Forschung wurde aus den Wirtschaftswissenschaften verbannt.
      Für interessierte Menschen empfehle ich: Prosperity without Growth von Tim Jackson.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tolgito 30.12.2018 07:50
    Highlight Highlight In diesem Sinne... ein gutes neues jahr 🤪
  • Goon 30.12.2018 07:48
    Highlight Highlight Klimaerwärmung ist das eine Problem. Bevölkerungswachstum das andere. Und zusammen wahrscheinlich nicht lösbar solange wirtschaftliche Interessen an erster Stelle stehen.
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 08:44
      Highlight Highlight Wirtschaftliche Interessen stehen hinter dem Bevölkerungswachstum?
    • salamandre 30.12.2018 09:28
      Highlight Highlight die Wirtschaft erhält in der Zukunft K.I., Klone und Maschinen und die Elite wird dafür sorgen, dass der Pöbel aufhört sich zu vermehren...nicht ein sehr erbauendes Bild
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 09:37
      Highlight Highlight Welche Elite denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tan Long 30.12.2018 07:32
    Highlight Highlight Der Tipping-Point war gestern!
    • Tan Long 30.12.2018 08:36
      Highlight Highlight Das ist keine Frage von like oder dislike. Wenn dann dereinst die Probleme echt spürbar werden, werdet ihr Liker und Disliker eines besseren belehrt werden. Die Natur verhandelt nicht! Sie ist ein wenig wie dieser Shiva aus Indien. Zerstören und Erschaffen in einem. Die einzige wirkliche Singulartät. Gut und böse in einem vereint. Jenseits, diese Vorstellung. Jenseits auch unser Energieverbrauch und die ihn begleitenden kognitiven Dissonanzen.
  • Tan Long 30.12.2018 07:30
    Highlight Highlight Der Tipping-Point war bereits!
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 08:44
      Highlight Highlight Welcher Tipping Point?
    • Raphael Conca 30.12.2018 09:51
      Highlight Highlight The point of no return - dänk.
    • Toerpe Zwerg 30.12.2018 10:00
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht. Return wovon?
    Weitere Antworten anzeigen

Wie ein Schweizer Naturforscher die Schönheit der Erde sah und die «weisse Rasse» anklagte

In seinem 1942 erschienenen Buch «Weltbild eines Naturforschers – Mein Bekenntnis» rechnete der Schweizer Geologe mit der Herrschsucht und der Profitgier der «weissen Rasse» ab, der etliche Naturvölker und Tierarten zum Opfer fielen. Sein Appell an die Menschheit ist auch heute noch aktuell.

Mit diesen Worten beginnt das Bekenntnis des Schweizer Naturforschers Arnold Heim (1882–1965), mit dem er 1942 die Welt beschenkt, während diese in den Flammen eines grauenvollen Krieges aufgeht. 

Arnold Heim wollte mit seinem Buch niemandem den Glauben nehmen und auch niemanden kränken. Es war nur so, dass sein unablässiges Streben nach der Wahrheit über das uneigennützige und unvoreingenommene Forschen führte, so wie es seine «verehrten Eltern» Marie Heim-Vögtlin – die erste …

Artikel lesen
Link zum Artikel