Schweiz
Energie

Über die Hälfte der Schweizer Gebäude mit Gas oder Erdöl geheizt

Über die Hälfte der Schweizer Gebäude mit Gas oder Erdöl geheizt

06.10.2022, 09:2606.10.2022, 11:43

Mehr als die Hälfte der Gebäude in der Schweiz werden mit Gas oder Heizöl geheizt. Weniger als ein Fünftel sind mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Deren Anteil hat sich jedoch seit dem Jahr 2000 vervierfacht. Jede vierte Person heizt mit Gas.

Das geht aus der Gebäude- und Wohnungsstatistik hervor, die das Bundesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlicht hat. Ende letzten Jahres gab es demnach in der Schweiz 1.77 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung sowie 4.69 Millionen Wohnungen.

Frieren Wohnung Winter
Ein Mann friert in seiner WohnungBild: Shutterstock

Über eine Million aller Gebäude sind Einfamilienhäuser, wovon mehr als die Hälfte nur von einer oder zwei Personen bewohnt werden. Eine solche Wohnung ist im Schnitt gut 100 Quadratmeter gross. Drei bis Vier-Zimmer-Wohnungen machen gut die Hälfte aller Wohnungen aus.

Vor dem Hintergrund der Energieknappheit sticht der Anteil von 58 Prozent bei den Gebäuden hervor, die mit fossilen Brennstoffen geheizt werden. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Einfamilienhäusern – 55 Prozent heizen mit Gas oder Heizöl - und den Mehrfamilienhäusern (66 Prozent) markant.

Heizöl kam in 41 Prozent der Gebäude zur Anwendung und bleibt damit der Hauptenergieträger zum Heizen. Dieser Anteil ist in den letzten 40 Jahren konstant geblieben. 18 Prozent der Gebäude verfügten über eine Gasheizung, doppelt so viele wie noch vor 30 Jahren.

(yam/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Unser Geschmack wird vielfältiger»: Expertin zu künftigen Food-Trends
Was landet künftig auf unseren Tellern? Simone Jones erklärt, warum wir mehr Hülsenfrüchte essen dürften und welche ungewöhnliche Geschmackskombination sie liebt.
Wenn wir in zehn Jahren durch einen Schweizer Supermarkt gehen: Was, glauben Sie, werden wir anders einkaufen als heute?
Simone Jones: Wir werden wohl viel mehr pflanzliche Proteinquellen kaufen, etwa Linsen, Kichererbsen oder Kidneybohnen. Heute fragen sich viele noch: Was mache ich damit? Künftig werden wir besser wissen, wie wir sie zubereiten können. Und auch in Restaurants, Take-aways und Fertiggerichten werden Hülsenfrüchte eine grössere Rolle spielen.
Zur Story