Schweiz
Migros

Nicht deklarierte Milch in Schokolade-Reiswaffeln

Nicht deklarierte Milch in Schokolade-Reiswaffeln

13.07.2020, 19:5413.07.2020, 19:54

Eine in den Migros-Läden verkaufte Vollkorn-Reiswaffel mit dunkler Schokolade enthält nicht deklarierte Milch. Der Grossverteiler und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen raten Allergikern und Allergikerinnen vor dem Produkt ab.

Die in den Reiswaffeln enthaltene Milch sei bei einer amtlichen Kontrolle nachgewiesen worden, hiess es in einer Mitteilung vom Montagabend. Der Grossverteiler Migros habe die Waffeln aus den Regalen genommen und einen Rückruf gestartet. Wer nicht allergisch auf Milch sei, könne das Produkt ohne Bedenken konsumieren.

Betroffen von der Warnung ist das Produkt «Vollkornreiswaffeln mit dunkler Schokolade», es trägt die Artikelnummer 1042.197. Verkauft wurde es landesweit in Migros-Filialen und bei LeShop. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
«Es gibt nur ein Motiv, das diese Tat erklärt»: Psychiater zum Busbrand in Kerzers
Warum zündet sich ein Mann im Bus selbst an und reisst fünf weitere Menschen in den Tod? Der renommierte Psychiater Reinhard Haller weiss, wie Amokläufer ticken – und gibt eine Antwort.
Herr Haller, als was würden Sie diese Tat bezeichnen? War es ein erweiterter Suizid?
Reinhard Haller: Nein, das war ein erweiterter Mord. Beim erweiterten Selbstmord geht es letztlich darum, dass sich eine Person selbst töten will und dann das Liebste, was sie hat – oft sind das die Kinder oder andere Familienangehörige – mit in den Tod nimmt. Das geschieht gewissermassen aus altruistischen Motiven. Man will die Angehörigen in ein besseres Jenseits mitnehmen oder sie vor weiterem Elend bewahren, weil man die eigene depressive Stimmung fälschlicherweise auf sie überträgt. Man denkt: Denen geht es ja auch ganz schlecht, also tue ich ihnen etwas Gutes.
Zur Story