Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Das Team aus der Schweiz waehrend dem ganztaegigen Teamwettkampf der European Cyber Security Challenge anlaesslich der Konferenz Swiss Cyber Storm 2015 im KKL in Luzern. Die European Cyber Security Challenge ist die Europameisterschaft der noch nicht berufstaetigen IT Security Spezialisten und wird in Teams bestritten. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

The team from Switzerland during the European Cyber Security Challenge team competition on the occasion of the Swiss Cyber Storm 2015 congress in the congress center KKL, Lucerne, on Wednesday, October 21, 2015. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Das Team aus der Schweiz an der European Cyber Security Challenge 2015 in Luzern. archivbild: KEYSTONE

Politiker wollen Cyber-Truppe, um die Schweiz vor Hacker-Attacken zu schützen



Der Bund soll eine militärische Cyberdefence-Organisation schaffen. Das verlangt das Parlament vom Bundesrat mit einer Motion.

Diese stammt von Ständerat Josef Dittli (FDP/UR). Die geplante Einheit soll aus 100 bis 150 professionellen IT-Spezialisten bestehen. Daneben sollen die Cyber-Truppen nach dem Milizsystem funktionieren und 400 bis 600 Personen umfassen.

Der Nationalrat hatte der Motion in leicht abgeänderter Form zugestimmt. So soll es keine spezielle Cyber-Rekrutenschule geben. Zudem wurde der Begriff «Kommando» durch den Begriff «Organisation» ersetzt, um der Armee hier mehr Handlungsspielraum zu lassen. Der Ständerat stimmte diesen Änderungen am Dienstag einstimmig zu.

Verteidigungsminister Guy Parmelin wies darauf hin, dass entsprechende Arbeiten bereits im Gang seien. Ein erster Cyber-Lehrgang werde diesen Sommer durchgeführt. Laut Parmelin umfasst dieser 800 Ausbildungs-Stunden, und er wird mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen. (oli/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3

SRG-Umfrage zeigt: Im Moment würde die Kovi sehr deutlich angenommen

Mitte Oktober hätten die Schweizer Stimmberechtigten die Konzernverantwortungsinitiative deutlich, die Kriegsgeschäfteinitiative knapp angenommen. Damit deckt sich die erste Welle der SRG-Trendumfrage weitgehend mit jener der Tamedia-Medien von Mitte Oktober.

63 Prozent der Befragten hätten die Konzernverantwortungsinitiative sieben Wochen vor dem Abstimmungstermin vom 29. November bestimmt oder eher angenommen. 33 Prozent hätten sicher oder eher ein Nein in die Urne gelegt, wie die am Freitag …

Artikel lesen
Link zum Artikel