Schweiz
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Walliser Patient stirbt nach Käsekonsum an Listeriose

Im Wallis haben sich vier Spitalpatienten mit Listerien infiziert – möglicherweise durch den Verzehr von Schwyzer Käse. Einer von ihnen, der an einer schweren Krebserkrankung litt, starb an den Folgen der Infektionskrankheit.

Gemäss den Angaben auf den Menüplänen haben die infizierten Patienten während ihres Aufenthaltes im Centre Hospitalier du Valais Romand (CHVR) tatsächlich Käse gegessen. Es sei aber nicht sicher, dass sie von dem betroffenen Käse konsumiert hätten, teilte das Spital in Sitten am Montag mit. Die Ansteckung mit Listerien sei bei den Patienten zwischen dem 30. März und dem 2. Mai diagnostiziert worden.

Anfang Mai waren bei einer internen Inspektion Listerien in Produkten der Käserei Vogel in Steinerberg SZ gefunden worden. Die Käserei informierte ihre Abnehmer und forderte sie auf, die Produkte aus den Regalen zu nehmen. Sie alarmierte auch das Labor der Zentralschweizer Kantone und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) über die Kontamination. Dieses gab daraufhin eine Warnung heraus.

Bei Personen mit intaktem Immunsystem verläuft die Infektion mit Listerien meist milde oder sogar ohne Symptome. Bei immungeschwächten Menschen hingegen können sich aufgrund der Bakterien eine Reihe schwerer Symptome entwickeln, die unter Umständen zum Tod führen könnten. Während der Schwangerschaft kann eine Listerien-Infektion zu einer Fehlgeburt führen oder das Kind kann mit einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung geboren werden. (sda)

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