4 Tage nach Badeunfall im Genfersee: 29-Jähriger im Spital gestorben
Ein 29-jähriger Mann, der am vergangenen Sonntag nach einem Badeunfall im Genfersee leblos aufgefunden worden war, ist vier Tage später gestorben. Er befand sich allein mit einem aufblasbaren Schwimmbrett etwa fünfzig Meter vom Ufer entfernt, als er ins Wasser fiel.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag kurz vor 10 Uhr auf der Höhe des Strandes von Vidy in Lausanne, wie die Lausanner Stadtpolizei am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der aus Portugal stammende und in der Region wohnhafte Mann etwa fünfzig Meter vom Ufer entfernt. Der Badende geriet in Not und verschwand laut Polizei kurz darauf unter der Wasseroberfläche.
Zeugen des Vorfalls alarmierten sofort den Rettungsdienst. Eine Streife der Stadtpolizei von Lausanne traf rasch am Ort des Geschehens ein, und einer ihrer Beamten sprang ins Wasser, gefolgt von einem weiteren Schwimmer, der ihm zu Hilfe eilte.
Nachdem der Mann unter der Wasseroberfläche ausgemacht worden war, tauchten die beiden Schwimmer ab und konnten ihn an die Oberfläche bringen. Anschliessend wurde er auf das Brett eines Paddlers gelegt und ans Ufer gebracht. Der bewusstlose Mann wurde von weiteren Polizisten, die zur Verstärkung herbeigeeilt waren, wiederbelebt, wie es in der Mitteilung weiter hiess.
Eine Ambulanz sowie der mobile Notfall- und Reanimationsdienst übernahmen die Versorgung des Opfers und brachten es ins Spital, wo es am Donnerstag starb.
Um die genauen Umstände des Badeunfalls zu klären, führt die Kriminalpolizei von Lausanne unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt Ermittlungen durch. (sda)
