Auto fährt in St. Moritz zwei Kinder in Fussgängerzone an
Am Dienstag sind in der Fussgängerzone von St. Moritz zwei Kinder von einem rutschenden Auto erfasst worden. Die beiden wurden mittelschwer verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Wie die Kantonspolizei Graubünden am Mittwoch mitteilte, hielt ein 60-jähriger Autofahrer sein Fahrzeug kurz nach 13 Uhr in der Fussgängerzone von St. Moritz Dorf an, um Mitfahrende aussteigen zu lassen.
Laut Polizei fuhr der in der Zone fahrberechtige Mann weiter, bremste dann aber ab, worauf sich die Räder blockierten. Das Auto rutschte die winterliche Strasse hinunter und erfasste zwei sechs- und vierzehnjährige ukrainische Geschwister.
Das Fahrzeug drückte die beiden gegen eine Fensterfront und kam dann zum Stillstand. Die Eltern sowie Drittpersonen betreuten die mittelschwer verletzten Kinder bis zum Eintreffen der Ambulanz. Diese transportierte die beiden Kinder ins Spital nach Samedan.
Die Kantonspolizei Graubünden ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die genauen Umstände des Unfalls. (sda)
