Schweiz
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Nach Cyanobakterien-Fall: Im Neuenburgersee darf wieder gebadet werden

Ein Mann schaut auf den mit Absperrbaendern geschlossenen Strand bei Boudry, am Freitag, 31. Juli 2020 in Boudry am Neuenburgersee. Die Behoerden im Kanton Neuenburg haben ein Badeverbot fuer den Strandabschnitt zwischen der Areuse-Muendung und Colombier verhaengt. Zuvor waren sechs Hunde an den Folgen einer Vergiftung gestorben. Der Grund fuer die Vergiftungen waren vermutlich Cyanobakterien. Die Behoerden raten vom Bad im ganzen Neuenburgersee ab. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Absperrung nicht mehr nötig. Bild: keystone

Das Baden im Neuenburgersee ist wieder erlaubt. Es wurden zwar Cyanobakterien im Wasser nachgewiesen. Die Wasserproben, die an verschiedenen Stellen des Sees entnommen wurden, enthielten aber keine Giftstoffe.

Die Anrainerkantone Neuenburg, Waadt und Freiburg warnen in einer Mitteilung vom Mittwoch jedoch davor, dass «bei hohen Temperaturen und stehendem Wasser an allen Ufern des Sees Vorsicht für Kleinkinder und Haustiere geboten ist».

Vergangene Woche war ein Badeverbot für mehrere Strandabschnitte verhängt worden, nachdem bei Boudry NE sechs Hunde an den Folgen einer Vergiftung gestorben waren. Diese ging mutmasslich auf Cyanobakterien - im Volksmund Blaualgen - zurück. Mit den Resultaten der Untersuchung wird in den nächsten Tagen gerechnet.

Aufgrund der Gewitter in den vergangenen Tagen sind jedoch seit Sonntag die an der Oberfläche sichtbaren Blaualgen praktisch verschwunden.

Auch im Genfersee, Murtensee und Lac de Joux kann zur Zeit gebadet werden. Das ergaben Wasserproben des Waadtländer Kantonschemikers. Dabei sollen dennoch die oben erwähnten Vorsichtsmassnahmen berücksichtigt werden, wie es in der Mitteilung hiess. (aeg/sda)

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