Vermisster 25-Jähriger im Val d'Arlas GR tot aus Lawine geborgen
Im Val d'Arlas in Graubünden haben Rettungskräfte am Sonntagnachmittag einen 25-jährigen Italiener tot aus einer Lawine geborgen. Der junge Alpinist war seit mehreren Tagen vermisst worden.
Der Mann wurde laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden vermutlich am Mittwoch verschüttet. Er sei den Behörden am Donnerstag um 10.00 Uhr als vermisst gemeldet worden, hiess es. Am Vortag sei im Suchgebiet eine Lawine abgegangen.
Polizei und Staatsanwaltschaft leiteten eine Untersuchung zu dem Todesfall ein. Mit ihrer Mitteilung bestätigte die Kantonspolizei Meldungen der italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos. Demnach stammte der 25-Jährige aus der Region Neapel und arbeitete in St. Moritz. Er sei allein zu einer Bergtour auf 2700 Meter über Meer aufgebrochen und nicht wie geplant zurückgekehrt, hiess es in den italienischen Berichten.
Die Suche nach dem Mann hatte am Samstag wegen schlechten Wetters und Lawinengefahr vorübergehend unterbrochen werden müssen. (sda)
