Schweiz
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Höchstens 10 Prozent des Einkommens für KK-Prämien? SP-Initiative kommt zustande



Barbara Gysi, Nationalraetin SP-SG, Vizepraesidentin SP Schweiz, Mitte, bei einer Aktion anlaesslich der Lancierung der Praemien-Entlastungs-Initiative, am Dienstag, 26. Februar 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SP-Nationalrätin Barbara Gysi (mitte) knackt symbolisch die Prämienlast. Bild: KEYSTONE

Schweizer Haushalte sollen nicht mehr als zehn Prozent des verfügbaren Einkommens für die Krankenkassenprämien ausgeben müssen. Die Volksinitiative, die dies in der Verfassung verankern will, ist nach Angaben der SP zustande gekommen.

Die Partei hat nach eigenen Angaben vom Samstagabend 117'000 Unterschriften für ihre im Februar lancierte Initiative gesammelt. Das Anliegen habe bei den Stimmberechtigten offene Türen eingerannt, denn die Krankenkassenprämien seien im Vergleich zu den Löhnen und Renten in den letzten 20 Jahren explodiert, schrieb die SP.

Termin für Abgabe

Bei der Bundeskanzlei einreichen will die SP ihr Begehren am 23. Januar. Versicherte sollen gemäss der Initiative nicht mehr als zehn Prozent ihres Einkommens für die Krankenkassenprämien ausgeben müssen. Heute sind es nach Angaben der SP im Mittel 14 Prozent.

Weiter will die SP mit der Initiative erreichen, dass der Anspruch auf Prämienverbilligung künftig in allen Kantonen gleich gelten soll. Dies schütze die Versicherten vor willkürlichen Sparmassnahmen, liess sich Vize-Parteipräsidentin und Nationalrätin Barbara Gysi (SP/SG) im Communiqué zitieren.

Umfrage

Haushalte sollen nicht mehr als 10 Prozent ihres Einkommens für Prämien ausgeben. Was hältst du davon?

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Die individuellen Prämienverbilligungen wurden 1996 als Gegenstück zu der vom Einkommen unabhängigen Kopfprämie für die obligatorische Grundversicherung bei einer Krankenkasse eingeführt. Die Finanzierung teilen sich der Bund (7,5 Prozent der Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung) und die Kantone.

Auch CVP sammelt

Unterschriften für eine Initiative zu den Krankenkassenprämien sammelt seit Oktober 2018 auch die CVP. Das Begehren mit dem Titel «Für tiefere Prämien - Kostenbremse im Gesundheitswesen» verlangt, dass die Gesundheitskosten - und damit die Prämien - nicht stärker wachsen dürfen als die Gesamtwirtschaft und die Löhne.

Einen Termin für die Einreichung der Kostenbremse-Initiative hat die CVP noch nicht. Man sei daran, zu entscheiden, wie viel Sicherheitsmarge man einbauen wolle, sagte der Solothurner Nationalrat Stefan Müller-Altermatt am Samstagabend in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF. (jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 30.12.2019 06:41
    Highlight Highlight Die SP-Initiative zur Begrenzung der Krankenkassenprämien auf 10% des Einkommens ist ein guter Anreiz, um die Sparanstrengungen im Gesundheitswesen und bei den Krankenkassen (kantonale Einheitskassen einführen!) zu forcieren sowie endlich für flächendeckende Mindestlöhnen einzustehen. Zugleich muss allerdings auch die masslose Zuwanderung des Prekariats in die Schweiz abgestellt werden.
  • Schneider Alex 30.12.2019 06:13
    Highlight Highlight Die SP-Initiative zur Begrenzung der Krankenkassenprämien auf 10% des Einkommens ist ein guter Anreiz, um die Sparanstrengungen im Gesundheitswesen und bei den Krankenkassen (kantonale Einheitskassen einführen!) zu forcieren sowie endlich für flächendeckende Mindestlöhnen einzustehen. Zugleich muss allerdings auch die masslose Zuwanderung des Prekariats in die Schweiz abgestellt werden.

    Die Gesundheitsinitiative der CVP ist sehr allgemein gehalten. Mit ihrer Annahme wäre noch recht wenig gewonnen. Der Teufel steckt im Detail. Aber als Wahlkampfvehikel ist die Initiative geeignet.
  • Back in Time 29.12.2019 12:04
    Highlight Highlight Gemäss Angaben der Tagesschau von gestern abend ist die SP-Initiative eine Umlagerung über die Steuern. Dann würde ich zwar weniger KK-Prämien, dafür mehr Steuern bezahlen. An den Gesundheitskosten und den Steigerungen würde das wohl genau gar nichts ändern.
    • wolge 29.12.2019 14:12
      Highlight Highlight Ausser dass so die Steuerprogression zum tragen kommt und der gut situierte Mittelstand einmal mehr zur Kasse gebeten wird...
    • Klaus07 29.12.2019 14:23
      Highlight Highlight Der Anteil der direkten Bundessteuer beträgt 31% der gesamten Einnahmen des Bundes.

      Auch wenn ein Teil der Gesundheitskosten auf die Steuern überlagert werden, sinkt die Belastung pro Haushalt.

      Die Massnahme hilft jedoch definitiv nicht, die Steigerung der Gesundheitskosten zu stoppen.
  • Muetter8 29.12.2019 11:05
    Highlight Highlight Was viele der Kommentarschreiber nicht verstehen können, ist wie viel die Krankenkassen tatsächlich bezahlen müssen. Nur als bsp. Ich als normaler Sachbearbeiter (nur für Arztrechnungen) habe von Januar bis August 13 Millionen Franken an Leistungen ausbezahlt. Es braucht einfach unglaubliche Summen an Geld um das zu decken... Daher einfach Prämien wie die Steuern einkommesabhängig machen und alle Probleme sind gelöst da es genug reiche Leute hat.
  • Friedhofsgärtner 29.12.2019 10:04
    Highlight Highlight Können diese Gesetzgeber eigentlich auch mal was im Parlament lösen? Warum müssen die immer an unserer Verfassung rumschreddern?
  • Lucas29 29.12.2019 09:31
    Highlight Highlight Ich finde es grundsätzlich eine Frechheit, dass ich jeden Monat 200.- + bezahlen muss (2'500 Franchise), nie zum Arzt gehe (ausser bei Unfall, aber habe ja UVG) und es trotzdem jedes Jahr mehr wird!
    Krankenkasse freiwillig machen und jeder, der möchte, kann dann für sich selber Geld auf die Seite legen mit den gesparten Prämien. Und denen, die keine KK haben und es sich nicht leisten können, wird nur im absoluten Notfall geholfen...
    • wolge 29.12.2019 14:15
      Highlight Highlight Ok... Wenn du dann also Krebs, Alzheimer oder Demenz bekommst, was doch recht viele bekommen, bezahlen wir somit nichts für dich... passt oder?
    • Lucas29 29.12.2019 19:21
      Highlight Highlight Ja, ich will mein Leben nicht künstlich verlängern... sterben muss ich so oder so irgendwann.
  • HonoLulu 29.12.2019 08:51
    Highlight Highlight Einfach vorsichtig sein!
    Die offensichtliche Zweiklassenmedizin ist bei dem System dann vorprogrammiert. Die paar Wenigen, die das nötige Kleingeld haben, können sich Medis und Leistungen kaufen. Alle anderen stehen in der Reihe und warten auf med. Leistungen, die sie sich noch leisten können oder die dank Prämien-Geld-Mangel noch gezahlt werden.
    Entspricht dem kommunistischen System und ist asozial!
    • Muetter8 29.12.2019 09:58
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Sefe_Ta 29.12.2019 11:17
      Highlight Highlight Irgendetwas muss passieren, seit der Einführung der obligatorschen Krankenkassen steigen die Prämien. Die Bürgerlichen haben drei KK-Initiativen bekämpft und abgelehnt, nie wirklich eine anständige Lösung gebracht. Wen man es heute sieht mit Private und Allgemeine KK haben wir insgeheim schon eine zwei Klassen Medizin.
  • wolge 29.12.2019 08:29
    Highlight Highlight Der Ansatz ist völlig falsch... Statt der Krankenkassenprämie (Symptome) müssen wir die Gesundheitskosten (Ursache) bekämpfen...

    Durch eine Beschränkung/Reduktion der Krankenkassenprämie werden die Gesundheitskosten weiter steigen, weil völlig falsche Anreize geschaffen werden...

    Wenn ich nicht mehr bezahlen muss egal wie viel ich Konsumiere, ist es mir egal was es kostet...
    • Friedhofsgärtner 29.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Falsch. Die Kosten kriegen Sie nicht runter. Die Menschen werden älter..
  • Critical_thinking 29.12.2019 08:07
    Highlight Highlight Nehmt euch ein Beispiel des NHS in der UK oder in anderen Ländern, wo die Gesundheitsversorgung komplett Aufgabe des Staates ist. So sollte es sein.
    • Harri Hirsch 29.12.2019 08:50
      Highlight Highlight Schon mal was über die Zustände im NHS gehört?
    • Critical_thinking 29.12.2019 09:14
      Highlight Highlight Harri, in Schottland funktioniert der NHS sehr gut.
    • Walterf 30.12.2019 00:39
      Highlight Highlight Ernsthaft? Woher bekommt der Staat das Geld? Vom Bankautomat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mbr72 29.12.2019 07:19
    Highlight Highlight Ich ahne schon, wer dafür die Zeche zahlen wird. Der mittlere bis obere Mittelstand, der eigentlich dafür da wäre, mit seinem Konsum die Wirtschaft bei Laune zu halten.
    Und das Grundproblem völlig überhöhter Krankenkosten wird damit überhaupt nicht angegangen.
  • Schneider Alex 29.12.2019 05:46
    Highlight Highlight Prämienstopp ist o.k. Jetzt müsst ihr nur noch sagen, wo konkret gespart werden soll.
    • cobi 29.12.2019 10:29
      Highlight Highlight Vorschlag:
      Parallelimporte ab 15% unterscheid.
      Einheitskasse
      EU Zulassung für Medis automatisch übernehmen.
    • sir_kusi 29.12.2019 12:23
      Highlight Highlight Es ist ein Vorschlag der SP. Da ist nicht vorgesehen zu sparen sondern nur umzuverteilen. Sprich du zahlst für die Anderen. Die Kosten werden weiter steigen.
  • Hoci 29.12.2019 03:59
    Highlight Highlight Och glsub sowas wurde uns bei der abstimmung anno dazumal eh versprochen. Doch sind die Prämienverbilligungen klammheimlich zunehmend wegestrichen worden.
    Diese Initiative bringt das ursprüngliche Versprechen zurück.
    Schon 10% ist sehr viel. Es gibt ja noch Selbstbehalt, Zusatzkosten und wichtige Zusatzversicherungen, da kommt man im Unfall und Krankheitsfall sehr schnell auf hohe Lohn%.
  • dho 29.12.2019 02:26
    Highlight Highlight Die Abstimmung ist bereits heute mit Sicherheit angenommen...

    Die Verzweiflung der bürgerlichen Parteien (CVP Sammlung) ist der Beweis dafür, sage ich als Mitglied einer bürgerlichen Partei.
  • Evan 29.12.2019 01:01
    Highlight Highlight Die Frage ist doch, wie viel uns unsere Gesundheit wert ist. Ja, wir bezahlen viel, und wir bezahlen immer mehr, aber was kriegen wir im Gegenzug dafür? Ist es nicht so, dass die Qualität zugenommen hat und dass wir im Vergleich zu anderen Ländern qualitative sehr hochwertige Leistungen erhalten?
    • DerMedicus 29.12.2019 08:22
      Highlight Highlight gebe dir Recht. Wer soll dann den Ausgleich im Gesundheitswesen bezahlen? Pflege, Ärzte und alle Angestellten, die sich lange für unser Wohl ausbilden, gut und gerne mal 60-70h die Woche arbeiten um uns zu helfen. Der Teufelskreis kommt. Wird werden noch mehr Personalmangel im Gesundheitswesen haben, bei mangelnden Gehältern. Anders ist der Staat nämlich kaum sparbereit.
    • Ribosom 29.12.2019 09:01
      Highlight Highlight Wir bekommen sehr viel. Sie Qualität ist hoch.
      Ich selber hingegen bekomme nichts, solange ich gesund bin. Da der Zahnarzt und Gynäkologe nicht bezahlt werden, verursache ich keine Kosten.
      Erst wenn ich einen Unfall habe oder mit 80 Jahren künstlich am Leben gehalten werde, kann ich die Leistungen voll geniessen, die ich bezahle.

      Jeder muss selber an seinen Kosten schrauben. Muss man wegen Husten in den Notfall? Brauchen alte Menschen Spenderorgane?
      Brauchen im Sterben liegende Menschen lebensverlängernde Massnahmen?
      Die Ärzte sagen ja, aber was findet der Patient?
    • Evan 29.12.2019 10:06
      Highlight Highlight @Ribosom, auch du kriegst sehr viel, nämlich Sicherheit.
  • Antinatalist 29.12.2019 00:10
    Highlight Highlight Ein bessere Lösung wäre, es so handzuhaben wie z.B. in Dänemark. Dänemark verfügt über ein staatliches Gesundheitssystem dessen Planung, Leitung und Finanzierung auf nationaler Ebene, Bezirksebene und Gemeindeebene erfolgt. Es besteht eine Versicherungspflicht, wer in Dänemark wohnt und Steuern bezahlt ist automatisch auch krankenversichert.

    Eine andere Option wäre die Finanzierung über nicht ess- und trinkbare (Alkohol ausgenommen) Konsumgüter über die Mehrwertsteuer. Das bedeutet, dass alle Luxusartikel z.B. mit 25% besteuert würden. Jedes Smartphone, jedes Auto sowie auch Dienstleistungen.
    • Brasser 29.12.2019 01:54
      Highlight Highlight Damit Dein Bericht ein bisschen ausgewogener wird, seien hier noch die teilweise sehr lange Wartezeiten für die medizinische Versorgung (z.B. Operationen) und die massive Unterdeckung an Hausärzten in Dänemark erwähnt.
      Ob nun ein Smartphone heutzutage tatsächlich noch als Luxusartikel definiert werden kann (wo z.B. Bankgeschäfte u.a. ohne Gerät gar nicht mehr möglich ist), sei mal dahingestellt.
    • sellerina 29.12.2019 10:23
      Highlight Highlight @Brasser
      Auch wir in der Schweiz haben sehr lange Wartezeiten zudem herrscht auch bei uns massiven Ärztemangel, v.a Hausärztemangel und werden durch ausländisches Ärztepersonal ersetzt. Es herrscht grosses Ungleichgewicht. Daher finde ich viele Ansätze vom Steuersystem in Dänemark sehr sinnvoll und sollte so in der Schweiz umgesetzt werden. Um die Pflegequalität beizubehalten wird Dänemark als grosses Vorbild genommen. Warum nicht auch das dänische Steuersystem als Vorbild nehmen? Ich habe selber in der Pflege in Dänemark gearbeitet und habe den Vergleich.
  • alles ist relativ 28.12.2019 23:29
    Highlight Highlight Die Initiative taugt wohl dazu, mehr umzuverteilen da der Rest dann durch die Kantone respektive Steuerzahler berappt wird. Da Steuern im Gegensatz zu den KK-Prämien progressiv sind, bezahlen Gutverdienende einfach mehr ans Gesundheitwesen. Im besten Fall.
    Im schlechteren Fall spart der Staat einfach woanders.

    Das Problem der überproportional steigenden Gesundheitskosten wird damit überhaupt nicht gelöst sondern eher verschärft, da die Verantwortung jedes Einzelnen abnimmt.
  • Antinatalist 28.12.2019 23:15
    Highlight Highlight Naja, das Störende daran ist, dass, wir gehen mal von einem den Bedingungen entsprechenden Lohn von 6000 Franken aus, die Familie, bestehend aus zwei Personen, 600 Franken Prämie beisteuert. Die Familie bestehend aus drei Personen auch 600 Franken beisteuert. Die Familie bestehend aus vier Personen auch 600 Franken beisteuert. Die Familie bestehend aus 5 Personen auch 600 Franken beisteuert. Die Familie bestehend aus 6 Personen auch 600 Franken beisteuert.
    Die Familie bestehend aus 6 Personen wird mit Garantie der grösste Kostentreiber sein.

    Sozial soll's sein, aber so? Da habe ich Mühe.
    • DerTaran 29.12.2019 01:46
      Highlight Highlight Da habe ich kein Problem damit, KK Prämien für Kinder sollten eigentlich ganz gestrichen werden.

      Ausserdem zahlt jedes Kind später (als Arbeitnehmer) genug Steuern und Abgaben um diese Kosten zu kompensieren.

      Meine Kinder sind übrigens Gross, ich würde davon nicht mehr profitieren.
    • dho 29.12.2019 02:31
      Highlight Highlight Auf welchem Planeten lebt ein @Antinatalist???
      Benutzer Bild
    • Menel 29.12.2019 05:26
      Highlight Highlight In den 80ern wars noch so, dass das dritte Kind "gratis" war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerMeiner 28.12.2019 22:33
    Highlight Highlight Immer wieder interessant, wie Initiativen wie diese Riegel vorschieben wollen, anstatt das Kernproblem anzugehen. Die Wirtschaftlichkeit (Geld wächst immer noch nicht auf Bäumen, auch bei der SNB nicht) scheint dabei stets gekonnt ausgeblendet zu werden. Oder noch besser, mit ein paar „hilfreichen“ antikapitalistischen Floskeln wird die wirtschaftliche Wichtigkeit runtergestraft.
    • Antinatalist 29.12.2019 00:20
      Highlight Highlight Geld wird gedruckt oder gebucht. That's it.

      Oder erkläre kurzerhand einmal, wie aus einer Dienstleistung Geld wird.

      Geld ist nichts anderes als ein Versprechen über einen definierbaren "Wert", das der Übergeber dem Empfänger gibt. Bar- wie Buchgeld kann auch völlig wertlos werden. Nämlich dann, wenn die Empfängerseite das Geld nicht mehr als jenes Versprechen ansieht, das es sein soll. Oder der, der das Geld hat, so viel druckt, dass alle ganz viel Geld haben. Aber Geld verliert sowieso Jahr für Jahr an Wert. Nur wer permanent sehr viel anhäufen kann, stört dies wenig oder gar nicht.
  • Blaubar 28.12.2019 22:32
    Highlight Highlight Anderer Vorschlag. Was 10% übersteigt, muss die Pharmaindustrie berappen.
    • Antinatalist 28.12.2019 23:30
      Highlight Highlight Der Gedanke ist im Grunde der Richtige. Der Hebel wäre hier anzusetzen, denn mit "10%" wird das heutige Gesundheitssystem unfinanzierbar und teure Medikamente werden von der Kassenpflicht ausgenommen werden. Das trifft dann in der Regel chronisch Kranke wie z.B. HIV-Patienten. Diese "Haushaltskasseregelung" wird nicht funktionieren.

      Die Verhandler in der Politik müssten also den Pharmakonzernen den Riegel schieben und klar machen, welche Preise man bereit oder nicht zu bezahlen bereit ist. Aber da wird man mit dem gleichen Problem kämpfen: Teure Medikamente werden nicht mehr verfügbar sein.
  • Blaubar 28.12.2019 22:31
    Highlight Highlight Die Pharmaindustrie wird diese Initiative unterstützen und sich ins Fäustchen lachen.
  • PC Principal 28.12.2019 22:30
    Highlight Highlight Man sollte mal die ganze Homöopathie streichen, dann könnte man schon viel sparen.
  • p4trick 28.12.2019 22:18
    Highlight Highlight Warum nicht Einheitskasse komplett vom Staat bezahlt und jeder zahlt bis CHF5000 im Jahr oder maximal 10% des Haushalt Einkommens selber?
    • Antinatalist 28.12.2019 23:46
      Highlight Highlight "2017 entfielen auf jede in der Schweiz wohnhafte Person Gesundheitskosten von monatlich 814 Franken".

      Wohlbemerkt, auf jede Person: also auf Kinder, Erwachsene, Rentner.

      Die Kosten sind da. Die Prämien entsprechend. DIe Frage ist also noch, wie man die Prämien reduzieren kann, sondern wie man die Kosten runter bekommt. Bei den Prämien anzusetzen ist in jedem Fall der falsche Ansatz. Es sei denn, der Wunsch ist, dass die Gesellschaft weitgehend massgeblich erkrankt, weil sie den Arzt aus Kostengründen meiden oder die Kosten nicht mehr gedeckt werden können, weil zu wenig Geld da ist.
    • Menel 29.12.2019 05:30
      Highlight Highlight Bei einer staatlichen Einheitskrankenkasse würden aber unsere Prämien nicht für Gewinne für Aktionäre und Werbung gebraucht.
    • sir_kusi 29.12.2019 12:21
      Highlight Highlight @menel, stimmt nicht bzw ist heute nicht so, Gewinne sind verboten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BaDWolF 28.12.2019 22:15
    Highlight Highlight Bin kein Mathegenie aber was wäre, wenn jeder und jede einfach fest 5% des Einkommens für die KK abgeben müsste? Würde doch deutlich mehr zusammen kommen als jetzt und die ärmeren würden auch noch entlastet? Da würden womöglich sogar deutlich weniger % reichen?
    • Commander 29.12.2019 01:12
      Highlight Highlight Klingt gut aber was ist mit Kindern? Und allenfalls nicht erwerbstätigem Ehepartner? Die 5% gäbe ich ja gerne, wenn damit die ganze Familie gedeckt ist 😉. Und was ist mit Selbständigerwerbenden, welche keinen hohen Gewinn ausweisen? Zahlen die dann auch nur 5% davon?
      Und geht es um steuerbares Einkommen? Dann kann ich bei höherem Liegenschaftsunterhalt oder Pensionskasseneinkauf KK-Prämien sparen bzw. diese auf nahe Null drücken? Sie sehen, Ihre Idee ist gut gemeint, bedingt jedoch wohl typisch schweizerisch dutzende Ausnahmeregelungen und wird dann zu einem Bürokratiemonstrum.
    • Antinatalist 29.12.2019 01:49
      Highlight Highlight Der Eine hat fünf Kinder und der Andere keins. Der mit fünf Kindern hat 10'000.- Lohn, der, der keins hat, 4000.-. Damit kämen pro Monat 700.- in die Kasse zusammen.

      Einer hat ein Kind und verdient 4000.-, ein anderer hat kein Kind und verdient 10000.-. Es kommen wieder 700.- pro Monat zusammen.

      Nur so als Rechenbeispiel. Problem erkannt? Mit jedem zusätzlichen Menschen steigt die Probabilität, dass jemand ernsthaft erkrankt. Wenn man es auf den Verdienst reduziert, wird dies dem Bevölkerungswachstum nicht gerecht. Kinder bis nach der Ausbildung tragen selbst ja kein Einkommen bei.
    • BaDWolF 29.12.2019 03:14
      Highlight Highlight Da haben sie natürlich recht, da müsste natürlich noch so einiges ausgearbeitet werden. Vielleicht wäre sogar ein fester Prozentsatz aus Einkommen und Vermögen Sinnvoll? Nunja ist ja auch nzr eine Idee, klar kann ich hier zu nächtlicher Stunde kein Allheilmittel presentieren. Und ich fürchte aucg, dass so etwas niemals angenommen werden würde. Ist ja leider so, dass je mehr jemand hat, je weniger will dieser jemand davon abgeben.
  • Basswow 28.12.2019 22:12
    Highlight Highlight Und nach 10+ Jahren unbenutztem Service nochmals einen Abzug!
    Bei chronischen Arztgängern franchise immer wieder erhöhen.
    • Garp 28.12.2019 23:00
      Highlight Highlight Warum chronisch Kranke und Kranke bestrafen wollen, die haben es oft schon schwer genug.

      Wer gesund ist, kann sich doch eh schon glücklich schätzen.
    • [CH-Bürger] 29.12.2019 09:19
      Highlight Highlight es gibt leider viele Beispiele von Leuten, die wegen Lappalien den Notfall aufsuchen (Bsp Kopfschmerzen, Schnupfen, etc). Solches Fehlverhalten sollte man bestrafen dürfen.
    • Garp 29.12.2019 10:58
      Highlight Highlight Das ist auch ein Hausarzt Problem (zu wenige) , CH-Bürger, und dass Hausärzte ausserhalb der Praxiszeiten nicht mehr erreichbar sind, auch telefonisch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 28.12.2019 22:07
    Highlight Highlight Leider löst keine der Initiativen das Problem der steigenden Prämien wirklich.
    • Klaus07 29.12.2019 14:12
      Highlight Highlight Und wo genau wollen Sie ansetzen?

      Es ist nicht einmal sicher, wer der Hauptverursacher der Kostensteigerung ist.

      Es sind irgendwie alle Schuld, Pharma, Spitäler, Ärzte, Patienten, Versicherungen, Überalterung, Zuwanderung.

      Das Problem der steigenden Gesundheitskosten ist nicht nur ein Schweizer Problem, es ist ein Globales System und in keinem westlichen Land gibt es eine Patentlösung um die Kosten zu stoppen.

      Also wo wollen Sie ansetzen?
    • demian 29.12.2019 15:01
      Highlight Highlight Um dafür eine Lösung zu finden werden in Bern ganz viele Leute bezahlt. Es ist nicht meine Aufgabe eine Lösung zu finden.

      Aber die Initiative bietet für niemanden einen Anreiz um die Prämienerhöhungen zu bremsen. Also wird es immer so weitergehen, bis die Prämie bei immer mehr Leuten die 10% überschreitet.
  • Lebenundlebenlassen 28.12.2019 22:04
    Highlight Highlight Auch hier wieder Symptombekämpfung anstelle Ursachenbekämpfung.. Pinkertons Ansatz fänd ich wirkungsvoller.
    • Klaus07 28.12.2019 22:13
      Highlight Highlight Lieber Symptombekämpfung als nichts zu tun.
      Bis dato konnte noch niemand Lösungen aufzeigen, die die Ursache bekämpft. Oder haben Sie umsetzbare Lösungen?
    • Antinatalist 29.12.2019 02:01
      Highlight Highlight Es ist nicht einmal eine Symptombekämpfung. Symptombekämpfung wäre, wenn Zigaretten 10 Franken pro Schachtel teurer würden und das Geld dann in die Krankenkasse einflösse. Damit hätten die Raucher ihre Folgekosten in etwa gedeckt, womit zumindest zeitweilig die Prämienerhöhungen der Allgemeinheit für einige Jahre etwas entschärft werden könnten. Auf Dauer aber werden die Gesundheitskosten wieder steigen, womit auch Prämienerhöhungen für alle anderen wieder zum Thema werden - weil die Behandlungsmethoden immer lebensverlängernder und ALLE immer älter werden. Gesunden soll ja keiner.
  • Pinkerton 28.12.2019 21:26
    Highlight Highlight Typisches SP-Denken. Eine Quote fixieren, die nicht überschritten werden darf, ansonsten der Staat sein Füllhorn ausschütten muss. Wenn das Leben doch nur so einfach wäre.

    Was tatsächlich gegen steigende Gesundheitskosten helfen würde, wäre die Schliessung von Regionalspitälern, die Anpassung des Leistungskatalogs in der Grundversicherung und eine Erhöhung der Franchisen. Aber das will halt auch keiner, am wenigsten die SP.
    • ItsMee 28.12.2019 21:46
      Highlight Highlight Früher kosteten die KK Prämien 25-40 Franken ... bei einem Einkommen von 1800 CHF ... Heute kosten die KK Prämien 300+ bei einem einkommen von 4500 (Durchschnitt) ... die Preise sind unglaublich gestiegen, die Kosten blieben gleich und der Service wurde schlechter .... ich bin jetzt kein Genie, aber irgendwas geht doch da nicht auf ;)
    • Queen C 28.12.2019 21:48
      Highlight Highlight Pinkerton, sie wollen es nicht hören, nicht sehen und schon gar nicht darüber reden. 🙉🙈🙊
    • Posersalami 28.12.2019 21:52
      Highlight Highlight Tja leider ist die Schliessung von Spitälern idR nicht Mehrheitsfähig. Siehe Abstimmung vor kurzem im Säuliamt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 28.12.2019 21:12
    Highlight Highlight Wir Schweizer finden schon noch einen Grund das abzulehnen... 🙃
    • Brasser 28.12.2019 22:25
      Highlight Highlight Ich denke mal, zumindest diejenigen, die darauf kommen, wer dies am Schluss bezahlen muss, werden dies tatsächlich ablehnen...
    • Shlomo 28.12.2019 22:57
      Highlight Highlight @Brasser: Nein all die Schweizer die denken, dass sie irgendwann so viel Geld haben, dass sie dafür bezahlen müssten obwohl das nie eintrifft. Das selbe schon bei der Erbschaftsteuer. Jeder dumme Schweizer denkt er hätte irgend ein verschollener reicher Erbonkel.
    • Panna cotta 29.12.2019 00:52
      Highlight Highlight @jjjj: Arbeitsplätze vermutlich. Ich weiss noch nicht warum, aber es würden sicher Arbeitsplätze verloren gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flugsteig 28.12.2019 21:06
    Highlight Highlight Was heisst denn verfügbares Einkommen genau? Nettolohn, Nettolohn minus Steuern oder ganz was anderes?
    • Antinatalist 29.12.2019 00:03
      Highlight Highlight Spielt keine Rolle, weil es für alle dieselben Spielregeln wären.

      Aber es gibt Millionäre und Milliardäre, die keine Einkommenssteuern bezahlen. Dort steht dann beim Einkommen eine 0.-.

      Unter anderem deshalb ist es keine gute Idee der SP.
  • FrancoL 28.12.2019 21:01
    Highlight Highlight Und weil die Initiative von links kommt, werden selbst viele die davon profitieren könnten ein "Nein" einlegen.
    • Evan 28.12.2019 21:36
      Highlight Highlight du meinst wohl jene, die am meisten davon profitieren würden.
    • FrancoL 28.12.2019 21:48
      Highlight Highlight Ja dies könnte genau so sein.
    • Posersalami 28.12.2019 21:51
      Highlight Highlight Genau so schauts aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 28.12.2019 21:01
    Highlight Highlight Angstmacherkampagne der Bürgerlichen incoming!
    • Count Suduku 28.12.2019 21:36
      Highlight Highlight Es kostet Arbeitsplätze schwächt die Wirtschaft und verschlechtert unsere Sicherheit. Ausserdem ist die EU böse! Und nein den Initiativtext habe ich nicht gelesen...
    • will.e.wonka 28.12.2019 21:50
      Highlight Highlight .
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