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Ukraine

Viele Ukraine-Geflüchtete erreichen die Schweiz

A woman from Ukraine is welcomed after her arrival with her family at Zurich's central station, following Russia's invasion of Ukraine, in Zurich, Switzerland on March 9, 2022. (KEYSTONE/Mic ...
Die Flüchtende erreichen die Schweiz unter anderem mit dem Zug – so wie hier am 9. März.Bild: keystone/archiv

Immer mehr Ukraine-Geflüchtete erreichen die Schweiz

Immer mehr Flüchtende aus der Ukraine suchen Schutz in der Schweiz. Das Staatssekretariat für Migration hat aufgrund des grossen Andrangs alle Hände voll zu tun.
12.03.2022, 16:29
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Der Bundesrat hat für Flüchtlinge aus der Ukraine am Freitag den sogenannten Schutzstatus aktiviert. Damit soll die Schweiz den geflüchteten Menschen rasch und unbürokratisch Schutz bieten. Konkret sollen die Geflüchteten hierzulande rasch ein Aufenthaltsrecht erhalten, ohne dass sie ein ordentliches Asylverfahren durchlaufen müssen.

Nun meldet das Staatssekretariat für Migration (SEM), dass «Hunderte» seiner Mitarbeitenden im Einsatz stünden, um die Menschen aus der Ukraine in den Bundesasylzentren aufzunehmen. «Der Andrang ist weiterhin gross, bis am Abend werden wir gegen 400 Personen registrieren», schreibt das SEM am Samstag auf Twitter:

Der Bundesrat gewährt mit dem Schutzstatus nicht nur Ukrainerinnen und Ukrainern Schutz, sondern auch geflüchteten Menschen aus Drittstaaten. Voraussetzung ist, dass sie vor ihrer Flucht in der Ukraine über eine gültige Aufenthaltsgenehmigung verfügt haben und nicht sicher und dauerhaft in ihre Heimat zurückkehren können.

Wie viele Menschen tatsächlich in die Schweiz kommen, ist derzeit schwierig abzuschätzen. Die Glarner Regierungsrätin und Präsidentin der Sozialdirektoren, Marianne Lienhard, zeigte sich am Freitag aber zuversichtlich: «Ich wage zu sagen: Die Behörden sind gut aufgestellt.» (dpo) (bzbasel.ch)

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hösch
12.03.2022 16:47registriert März 2022
Es ist, wie Corona schon, ein Test wie robust unser Apparat ist wenn es nicht nach Schema F geht.

Aber gegen all die Traumatisierungen und Orientierungsverlust hat er kein Werkzeug.
Da braucht es individuelle Ansätze und jemand der Zeit hat.
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Studie zeigt: Frauen sind finanziell pessimistischer als Männer
70 Prozent der Erwachsenen unter 35 Jahren rechnen mit einer besseren finanziellen Situation in fünf Jahren. Der Einstieg ins Berufsleben und der erste volle Lohn überwiegt anscheinend die Sorge vor Inflation, Klimawandel, Krieg und Krise.

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