Zürichs Mega-Veloprojekt wird teurer als gedacht
Sie ist immer wieder ein Streitthema und sorgte bei manchen schon für graue Haare: die geplante Franca-Magnani-Brücke. Das Zürcher Veloprojekt im Kreis 4 und 5 hat schon bezüglich des Klub- und Badmintonlokals Yonex für rote Köpfe gesorgt, dieses müsste für den Bau der Velobrücke abgerissen werden. Die ursprüngliche Planung der Rampe verwarf die Stadt, da diese zu steil sei und nicht mit den neuen Velorichtlinien übereinstimme. Nun kommt heraus, dass das ganze Projekt wesentlich teurer wird, als bisher gedacht.
80 Millionen Franken sollte der Bau gemäss dem Stadtrat bisher kosten. Nun hat er am Mittwoch verkündet, dass das Projekt überarbeitet werden muss. Alleine bei den Planungskosten von 7,2 Millionen Franken kommen nochmals satte 5,3 Millionen Franken obendrauf, das sind 70 Prozent. Und auch die Kosten des Baus an sich werden vermutlich nochmals angehoben. Wie viel es am Ende kostet, könne die Stadt auf Anfrage der NZZ noch nicht beantworten.
Laut der Zeitung betragen aber bei Bauprojekten die Projektierungskosten zehn Prozent der effektiven Baukosten, was demnach über hundert Millionen Franken heissen würde.
Das soll geändert werden
Grund für die Änderungen sei ein breiterer Veloweg, stärkere Stützen, höhere Geländer sowie eine Verbesserung des Schutzes der Bahngleise.
Die neue Velobrücke soll zwischen 2030 und 2034 realisiert werden. Davor muss aber noch die Zustimmung der städtischen Stimmberechtigten vorliegen.
(kek)
