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Zürich erhebt Beschwerde gegen Kanton wegen Veloweg am Neumühlequai

Ein Velofahrer fahert auf einer temporaeren Velospur auf dem Neumuehlequai, am Freitag, 27. Maerz 2026 in Zuerich. Der Regierungsrat des Kantons Zuerich hat den Stadtrat von Zuerich informiert, dass e ...
Der Kanton hat diesen Veloweg beim Zürcher Central wieder aufgehoben.Bild: keystone

Stadt Zürich erhebt Beschwerde gegen Kanton wegen Veloweg am Neumühlequai

08.04.2026, 13:0608.04.2026, 14:49

Die Posse um den Veloweg am Zürcher Neumühlequai geht in eine weitere Runde: Der Stadtrat hat entschieden, Beschwerde gegen den Kanton einzureichen. Dieser hatte den umstrittenen Veloweg über Nacht aufgehoben.

Auslöser für den Zank ist die Baustelle am Hauptbahnhof, die nach Ansicht der Stadt für Velofahrende ein Sicherheitsrisiko darstellt. Deshalb markierte sie im Bereich Neumühlequai/Walchestrasse eine «dringliche und befristete Verkehrsanpassung», wie die Stadt es ausdrückt, sprich einen Velostreifen.

Die Stadt Zürich ist überzeugt, dass solche befristeten Massnahmen in ihrer Zuständigkeit liegen. Da war der Kanton jedoch anderer Meinung. In der Nacht vom 27. auf den 28. März liess er die Velospuren kurzerhand entfernen.

Die temporaere Velospur auf dem Neumuehlequai, am Freitag, 27. Maerz 2026 in Zuerich. Der Regierungsrat des Kantons Zuerich hat den Stadtrat von Zuerich informiert, dass er eine von der Stadt vorgenom ...
Autos stauen sich neben dem mittlerweile entfernten Veloweg am Neumühlequai.Bild: keystone

Die Stadt bezeichnet die momentane Situation für die Velofahrenden aber als «unhaltbar», wie sie am Mittwoch mitteilte. Der Stadtrat habe deshalb beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Regierungsrat erhoben.

Die Stadt streckt dem Kanton jedoch die Hand aus: Sollte sich in Absprache mit dem Kanton eine Lösung ergeben, die das Velofahren am Neumühlequai sicherer macht, zeigt sich die Stadt bereit, die Beschwerde zurückzuziehen.

Wie es beim Regierungsrat auf Anfrage hiess, fanden erste Gespräche mit dem Zürcher Stadtrat bereits statt, um «im konstruktivem Rahmen eine gemeinsame Lösung zu finden». Über den Inhalt der Diskussionen macht der Regierungs-Sprecher derzeit keine Angaben. (sda)

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