Schweiz
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Sturmschäden in Muttenz. Bild Polizei Basel-Landschaft

In Muttenz stürzte ein grosser Baum auf zwei parkierte Personenwagen. 
Bild: Polizei Basel-Landschaft

Sturmböen halten Polizei und Feuerwehren auf Trab – Warnstufe 3 gilt noch bis Mittwochmorgen



Die starken Winde halten Polizei und Feuerwehren seit Montag auf Trab. Mit dem Tief «Susanna» kamen im Verlaufe des Dienstags erneut stürmische Winde auf. Seit  dem Vormittag kam es in Baselland zu rund einem Dutzend Einsätze.  

Ein spezieller Fall ereignete sich gegen 14 Uhr in Muttenz BL. Dort stürzte ein kräftiger, grosser Baum auf zwei parkierte Personenwagen, welche beide stark beschädigt wurden. Verletzte soll es keine gegeben haben, meldet die Kantonspolizei Basel-Landschaft.

Gemäss Meteo Schweiz gilt insbesondere in der Westschweiz und in der Deutschschweiz noch bis Mittwochmorgen um 6 Uhr die Warnstufe 3. Das bedeutet: «Starker Sturm in den den tiefen und mittleren Lagen mit Böen von 90 bis 110 Kilometern pro Stunde.»

Zwei Verletzte im Kanton Bern

Bei der Kantonspolizei Bern sind bis Dienstagvormittag rund 30 Meldungen wegen des Sturms eingegangen.

In Lyssach wurde am Montagabend ein Chauffeur verletzt. Sein Lieferwagen war frontal mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Bereits am Montagmittag war ein Autofahrer im Simmental verletzt worden. Ein Baum war auf seinen Wagen gestürzt.

Annullierungen am Flughafen

Die starken Winde hatten auch Einfluss auf den Betrieb am Flughafen Basel-Mühlhausen. Bis Dienstagnachmittag fielen insgesamt elf Starts und Landungen aus, wie eine Sprecherin des Euro Airports auf Anfrage sagte. Zehn davon am Montag.

Im Kanton Graubünden musste die Bahnlinie Chur-Arosa wegen umgestürzter Bäume unterbrochen werden. Das meldete die Rhätische Bahn am Dienstag in einer Mitteilung.

Keine Wagen am Fasnachtsumzug

Im Kanton Solothurn verzeichnete die Alarmzentrale bis Dienstagvormittag zehn Meldungen, die in Zusammenhang mit dem starken Wind standen. Gemeldet wurden umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die teilweise auf die Fahrbahnen fielen.

Weil für Dienstagnachmittag erneut auffrischende Winde angekündigt sind, haben die Organisatoren des Solothurner Fasnachtsumzuges entschieden, dass die Zünfte ihre Wagen mit den Sujets nicht mitführen dürfen. Die Organisatoren befürchten, dass diese von Windböen umgerissen werden könnten.

Noch bis Mittwochmorgen Warnstufe 3

Nach dem Sturm «Ruzica», der am Montag für turbulente Zeiten gesorgt hatte, zieht gemäss Meteo Schweiz im Verlauf des Dienstags nun das Sturmtief «Susanna» von der Bretagne in Richtung Ostsee. Damit kommen erneut Sturmwinde auf.

Verschiedene Kantonspolizeien, etwa jene von Solothurn, raten derzeit von Waldspaziergängen ab. (whr/sda)

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