Wirtschaft
Schweiz

Schweizer Industrieverbände Swissmechanic und Swissmem prüfen Fusion

THEMENBILD ZU DEN QUARTALSZAHLEN DER MEM-INDUSTRIE, VORGESTELLT VOM DACHVERBAND SWISSMEM --- Eine Maschine transportiert die noch miteinander verbundenen Wafers der Meyer Burger AG, aufgenommen am 21. ...
Die Fusion der beiden Verbände soll das politische Gewicht der Branche stärken. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Industrieverbände Swissmechanic und Swissmem prüfen Fusion

16.04.2026, 07:4816.04.2026, 07:48

Aus zwei mach eins: Die beiden Industrieverbände Swissmechanic und Swissmem wollen ihre Kräfte bündeln. Zu diesem Zweck starten die beiden ein Projekt, um einen gemeinsamen Verband für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie zu schaffen.

Ziel sei es, das Dienstleistungsangebot für alle Mitgliederfirmen weiter auszubauen, die politische Schlagkraft der Branche zu erhöhen und den Industriestandort Schweiz zu stärken, wie aus einem Communiqué vom Donnerstag hervorgeht.

Die beiden Verbände haben den Angaben zufolge bereits seit Anfang Jahr ihre Aktivitäten in der nationalen beruflichen Grundbildung gemeinsam unter dem Dach von Swissmem gebündelt. «Auf der Grundlage dieser erfolgreichen Zusammenarbeit haben die jeweiligen Führungsgremien vereinbart, ein Projekt für eine Fusion und die Schaffung eines gemeinsamen Verbands für die Schweizer Tech- und MEM-Industrie zu starten», heisst es weiter. Den entsprechenden Entschluss haben der Swissmem Vorstand am 26. Februar 2026 und der Swissmechanic Verbandsrat sowie am 15. April 2026 gefasst.

Als nächster Schritt werde eine aus Führungspersonen von Swissmechanic und Swissmem zusammengesetzte Arbeitsgruppe eine detaillierte Planung vornehmen und diese den zuständigen Gremien vorlegen. Den Grundsatzentscheid über eine Fusion fällt Swissmem demnach voraussichtlich an der Mitgliederversammlung am 23. Juni 2026 und Swissmechanic an der Delegiertenversammlung vom 24. Oktober 2026.

Swissmechanic (rund 1300 Mitglieder) und Swissmem (rund 1500 Mitglieder) vertreten eine Branche mit circa 325'000 Mitarbeitenden in der Schweiz, darunter 20'000 Lernende, und weiteren 550'000 Mitarbeitenden weltweit. Sie erwirtschaftet knapp 7 Prozent des Schweizer BIP. (nil/sda/awp)

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