Schweiz
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Arena MEI

SVP-Nationalrat Luzi Stamm wird von allen Seiten, mitunter auch unter der Gürtellinie, angegriffen und bleibt trotzdem immer höflich und ruhig.  Bild:

Tumultuöse MEI-«Arena»: Professor läuft raus, Moderator stellt SVPler bloss 

Die «Arena» hat es geschafft und ist wieder das geworden, was sie seit den Zeiten der Blocher-Bodenmann-Duelle nicht mehr war: Eine gute Politshow. Bereits heute wird die Ombudsstelle von der SVP mit Beschwerden eingedeckt werden.  



Die Konzeptumstellungen, die das Team um Redaktionsleiter und Moderator Jonas Projer an der «Arena» vorgenommen hat, zahlen sich aus. Zum wiederholten Mal werden schon in Kürze Clips mit «Arena»-Ausschnitten im Internet die Runde machen. 

Diese Woche hat die «Arena»-Redaktion den SVP-Nationalrat Luzi Stamm den Löwen zum Frass vorgeworfen. Dieser trat in der Frage, wie das Verhältnis zur EU vor dem Hintergrund der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) zu gestalten sei, allein an gegen: SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, Operation Libero-Präsidentin Flavia Kleiner, FDP-Präsident Philipp Müller, Professor für Politik Dieter Freiburghaus und, ganz offensichtlich, das Publikum. 

«Händ Sie e Fraag, Herr Projer?»

Damit war die über Jahre eingeübte Dramaturgie mit zwei Befürwortern, zwei Gegnern, ein paar Parolenrufern, einem Moderator und seit dem Relaunch einem oder zwei Experten, über den Haufen geworfen. Und das mit Gewinn.  

Die behandelten Sachthemen a) Erweiterung Personenfreizügigkeit auf Kroatien, b) Kündigung der Bilateralen nötig oder nicht und c) institutionelles Rahmenabkommen gut oder knechtend, sind alle mit nicht mehr oder noch nicht viel Erkenntnisgewinn debattierbar.  

Aber die Debatte wird mit Verve geführt. Professor Dieter Freiburghaus will gleich zu Beginn der Sendung mit seiner Vorlesung beginnen und weist Philipp Müller wie einen Studenten zurecht, als dieser ihm dreinschwatzt. Als Moderator Jonas Projer sich mit einer Behauptung an ihn wendet, gibt er den gelangweilt-resignierten Oberstudienrat: «Händ Sie e Fraag, Herr Projer?» Und ziemlich zu Beginn der Sendung, als er mit Müller in einen Streit darüber gerät, wer wann den Inländervorrang vorgeschlagen hat und was das noch nütze, packt Freiburghaus seine Sachen und läuft aus der Studio-Kulisse raus. 

Abgang D. Freiburghaus

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Professor Freiburghaus hat genug vom vorlauten Philipp Müller, der ihm nicht zuhört. Er packt seine Sachen und geht. Video: streamable

Den sonst selten um einen Spruch verlegene Philipp Müller bleibt konsterniert zurück und fragt: «Bin ich jetzt tschuld, ass är gange-n-isch?» Auf Bitten Projers nimmt Freiburghaus seinen Platz nach wenigen Minuten wieder ein. 

Rückkehr D. Freiburghaus

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Jonas Projer: «Herr Freiburghaus, danke dass Sie wieder da sind.» Video: streamable

Stamm-Bashing à go-go

Mehr Grund zum Gehen hätte Luzi Stamm gehabt. Flankiert von zwei kognitiv-intellektuell wenig begabten Studiogästen musste er die Begrenzung der Zuwanderung gegen den Willen der EU verteidigen und es gebührt ihm ein gerüttelt Mass an Respekt, für die Art und Weise, wie er das getan hat. Flavia Kleiner, die ansonsten nur als neoliberale Gebetsmühle in Erscheinung trat («Der Unternehmer weiss am besten, wie viele und welche Arbeitskräfte er braucht!»), warf Stamm in einem starken Statement vor, die SVP sei eine wirtschaftsfeindliche Partei, die den Wohlstand gefährde und die Bevölkerung anlüge.

MEI-Arena

Flavia Kleiner, Co-Präsidentin der Operation Libero, kam wenig zu Wort und wirkte mit vorbereiteten Statements farblos und streberhaft.  Bild:

Freiburghaus bezeichnete Stamms Ansichten als «von vorgestern», «sooo blöd» und diejenigen der «Schweizermacher, zu denen Sie auch ganz gut passen würden.» Studiogast Herr Hostettler, KMU-Unternehmer aus der Waadt, sagte Stamm stellvertretend für sämtliche Westschweizer KMU-Unternehmen Schimpf und Schande («Wir Westschweizer haben die MEI zu zwei Dritteln abgelehnt. Reden Sie nicht immer von der Mehrheit der Bevölkerung! Sie spalten das Land!»). Und Nussbaumer bezeichnete den MEI-Verfassungsartikel der SVP, der eine Frist von drei Jahren bis zur Umsetzung vorschreibt, konsequenterweise als «dumm».

Heikler Spruch von Projer

Und als ob das nicht schon genug wäre, gab ihn Moderator Projer auch noch der Lächerlichkeit preis. Nachdem Kleiner geschwärmt hatte «von Schrebergärten, mit Flaggen aus ganz viel verschiedenen Nationen, die im helvetischen Wind wehen, auch die von Kroatien», wandte sich Projer an Stamm und sagte: «Ich kann mir vorstellen, dass Sie die Schrebergärten mögen, aber die Kroaten weniger.»

Arena MEI

SP-Nationalrat Eric Nussbaumer eröffnete den Lachreigen über Luzi Stamm.  Bild:

Nach einem peinlichen Moment der Stille prustete jemand mit Mikrofon los, hauptverdächtig ist Nussbaumer. Dann lachte das ganze Publikum Stamm aus. Dieser fasste sich nach einer Schrecksekunde rasch und erwiderte nur, es gebe nichts zu Lachen. Danach sagte er wieder, was er den ganzen Abend sagte: Es gehe weder um Kroatien, noch um die Bilateralen Verträge noch um irgendwelche Rahmenabkommen. Es gehe einzig und allein darum, ob der Bundesrat die Zuwanderung aus der EU begrenze, was er müsse, weil es a) Volkswille sei und b) die Personenfreizügigkeit innerhalb der EU nur in der Theorie funktioniere. Und das tue der Bundesrat nicht.

Slapstick-Einlage Kroaten/Schrebergärten

abspielen

Video: streamable

Der Sieger heisst Luzi Stamm 

Damit hat Stamm, der wegen Unterzahl etwa die Hälfte der Redezeit erhielt, seinen Teil dazu beigetragen, die übliche Rollenverteilung «Polternde SVPler vs. anständigen Rest» in der gestrigen «Arena» umzukehren. Während Kleiner, Nussbaumer, Müller und Freiburghaus in rudelhaftem bis peinlich-unhöflichem Überbiss über Stamm herfielen, blieb dieser ruhig und brachte höflich aber bestimmt den Standpunkt seiner Partei rüber und wirkte insgesamt und mit Underdog-Bonus am sympathischsten.  

Nichtsdestotrotz wartet auf Achille Casanova am Montag eine Menge Arbeit. Er nimmt als Ombudsmann der SRG – neben wenig anderem – die Beschwerden von Zuschauern über SRF-Sendungen an, in denen SVP-Exponenten angegriffen werden.  

Update 1:

Jonas Projer weist den Vorwurf in folgendem Wortlaut zurück (siehe Tweet unten): «Unsinn! Hier spielt Ihnen die eigene politische Gesinnung einen Streich. Die Bemerkung zielte natürlich darauf, dass die SVP die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien vehement ablehnt. Und ausgelacht hat Herrn Stamm überhaupt niemand. Nach der Sendung gratulierten ihm verschiedene Teilnehmer zu seiner Courage – unter anderem ich.» 

Update 2:

In einer früheren Version wurde Dieter Freiburghaus als «Staatsrechtsprofessor» bezeichnet. Er hat sich am Samstag Vormittag bei watson gemeldet und verlangt, dies in «Professor für Politik» zu ändern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ulixes 06.03.2016 23:59
    Highlight Highlight Arbeitslosigkeit CH: 3-4%
    Arbeitslosigkeit EU 12%

    Wenn die Schweiz jetzt der EU sagt, sie müsse wegen "schweren wirtschaftlichen Problemen" das Freizügigkeitsabkommen neu verhandeln (der einzige Grund der Neuverhandlungen vorsieht), ist das wirklich ein schlechter Witz, da hat Herr Freiburghaus recht.
  • WilliMu 05.03.2016 22:31
    Highlight Highlight @Bowell
    Waren Sie selber denn schon an einer UNI? Ich glaube nicht. (Ihre Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig).
    Herr Freiburghaus hat völlig richtig gehandelt, wenn er sich nicht einfach übers Maul fahren lässt. Er hat sich übrigens sehr wohl kritischen Stimmen gestellt, aber eben nicht im Sinne der SVP. Die übrigens keine Gelegenheit auslässt, unsere UNI's und ETH's schlecht zu machen. Auch wenn sie dort Staatsschmarotzer, wie ehemals Mörgeli und neuerdings Vogt, unterhält. Was für eine Luderei!
    • Bowell 06.03.2016 09:06
      Highlight Highlight Sie Spassvogel, war sogar an Uni & ETH (mit Abschluss, selbstverständlich) und Sie;)? Kann sein, dass sich hin und wieder ein Rechtschreibefehler einschleicht, dass sie mir nun daraus mangelnde Intelligenz vorwerfen wollen um ihr argumentum ad hominem durchzubringen amüsiert mich, haben Sie auch etwas Handfestes gegen mein Statement oder erfreuen sie sich weiterhin ihrer Polemik?
  • Bowell 05.03.2016 19:45
    Highlight Highlight Ein Strafrechtsprofes... sorry, ein Professor für Politik der sich kritischen Stimmen nicht stellen will ist eine Schande für unsere Hochschullandschaft. Kritisches Denken und das offene Umgehen mit anderen Meinungen stellt die Basis wissenschaftlichen arbeitens dar, wer das nicht schon im 1. Semester verinnerlicht hat, hat an einer Uni nichts verloren.
    • ulixes 07.03.2016 00:02
      Highlight Highlight Wenn mir der Moderator eine Frage stellt, und ich diese nicht beantworten kann, weil der FDP-Präsident themafremd reinschreit, würde mich das auch aufregen. Ich kann die Reaktion von Herrn Freiburghaus jedenfalls nachvollziehen.
  • WilliMu 05.03.2016 18:51
    Highlight Highlight Flavia Kleiner war echt super. Sie war die Einzige, die Klartext gesprochen hat. Und zwar wirklichen Klartext:
    die SVP will unser Land abschotten, sie will ein Disney-Land mit Blocher als den grossen Guru. Und vielleicht noch Köppel als Einflüsterer. Das Geblabber der anderen Teilnehmer dieser Arena war echt mühsam, v.a. von Stamm und Müller. Ausgenommen Prof. Freiburghaus: ein überzeugender Experte, wie die SVP keinen hat.
    Ich freue mich auf das weitere Engagement der Operation-Libero, ein echter Lichtblick in unserer bisher von der SVP geprägten Politzene (=30 % unseres "Volches").
    • Sophia 25.08.2017 17:51
      Highlight Highlight Ich wundere mich echt über die vielen Blitze für dich, willimu, denn was du hier schreibst, ist positiv und richtig. Der Luzi Stamm lügt doch, wenn er den Mund auf macht, und das mit dem freundlichen Gesicht eines echten Mephisto. Bei der AUNS geht es immer gegen Ausländer, ganz gleich, ob gegen Kroaten, Kosovaren oder sonst wen: Die MEI ist keineswegs zum Schutz der Schweiz sondern gegen das Fremde an sich gerichtet. Man hat voll auch auf die Bilateralen gezielt, die man auch nicht will. Mit Europa verdienen ist gut, aber mit Europa leben oder zusammenleben, das will man auf keinen Fall.
  • Don Giovanni 05.03.2016 18:43
    Highlight Highlight @Maurice Thiriet:

    "Eine gute Politshow" oder "Alle waren schlecht, ausser Luzi Stamm?"

    Sehr widersprüchlicher, reisserischer Artikel.
  • Kookaburra 05.03.2016 16:13
    Highlight Highlight Es ist unheimlich für mich, dass man unser "Land" rein als Wirtschaftskraft interpretieren und vertreten kann...
    • Kookaburra 05.03.2016 17:36
      Highlight Highlight Nur damit wir uns verstehen:

      Dass die FDP das macht, ist zu erwarten, dass aber etwa drei Viertel des Souveräns und der Politiker so agiert, empfinde ich als ungeheuer illoyal.
  • AJACIED 05.03.2016 15:57
    Highlight Highlight Flavia Kleiner! Och da versucht jemand voll die Schweiz zu verändern. Nur weil jetzt das abgelehnt wurde seit ihr noch keine Hirsche in der Politik. Also kommt mal runter
  • Fairness_3 05.03.2016 15:05
    Highlight Highlight Von Arena-"Experte" erwarte ich, Sachlichkeit zu vertreten und klärend zu wirken. Was macht Prof Freiburghaus: läuft davon, wenn ihm widersprochen wird.
  • FrancoL 05.03.2016 13:42
    Highlight Highlight Immer wieder wird gefordert über die Bilateralen abzustimmen:
    Eine Abstimmung über die Bilateralen, die von der SVP zu einem Plebiszit zur Einwanderung angereichert von einer unsinnigen aber wirksamen Vermischung mit den Flüchtlingsthema würde die Bilateralen ernsthaft gefährden.
    Es ist nicht einfach die Bilateralen auszudeutschen, deren Vorteile in Schlagworte zu kleiden. Es bracht ein tiefes Wissen zu den vielen Verträgen, ein Wissen das viele Bürger nicht haben können.
    Die Angstmacherei ist da viel wirksamer, um einiges besser zu bewirtschaften. Das wäre ein Kampf mit ungleichen Spiesen.
    • icarius 05.03.2016 14:05
      Highlight Highlight Aber glaubst du nicht die bilateralen Sind so Oder so gefährdet? Eine Abstimmung würde zumindest allen klarmachen dass sie bei einem nein gekündigt werden und zumindest diesbezüglich dem wunschdenken einiger wähler ein Ende setzen.
    • FrancoL 05.03.2016 14:20
      Highlight Highlight @icarius; wie ich geschrieben habe; es geht um das Verständnis der Bilaterale UND dem Verknüpfen alleine mit Einwanderungsfragen und Flüchtlingen.
      Zur Zeit würde die Grosswetterlage keine faire Diskussion zulassen, das lässt mich befürchten dass etwas zu Bruch geht das nicht zu Bruch gehen müsste, meine Meinung.

      Das die Bilateralen gefährdet sind, da stimme ich zu. Diese Gefährdung ist aber besser zu händeln als ein NEIN vom Volk zu den Bilateralen.
  • Patamat 05.03.2016 13:39
    Highlight Highlight Haha, als der Moderator am Ende der Sendung allen die Hand schüttelte und sich zuletzt zu Freiburghaus umdrehte, war dieser bereits weg! Der arme Herr Projer stand da wie bestellt und nicht abgeholt. Obwohl ich deswegen laut lachen musste und der Herr Professor auch sonst zur Unterhaltung beigetragen hat, bin ich doch der Meinung, dass der Posten des "Experten" in der Arena mit Personen bestückt werden müsste, die sich neutral verhalten und ausschliesslich sachlich argumentieren. Meinungen werden bereits zur Genüge von den übrigen Gästen geboten.
  • rodolofo 05.03.2016 13:13
    Highlight Highlight Luzi Stamm ist allenfalls ein "moralischer Sieger", da er wirklich zur "anständigen Berner-Zuchtlinie" innerhalb der SVP gehört.
    (Deswegen hat er wohl auch seinen Status als Vice verloren...)
    Inhaltlich haben mir die anderen TeilnehmerInnen wesentlich besser gefallen!
    Sehr erfrischend waren die statements von Flavia Kleiner, handfest die Gedanken von Nussbaumer, und temperamentvoll der Auf- und Abtritt des "Experten".
    Was mir in letzter Zeit besonders auffällt, ist folgendes:
    SP'lerInnen und FDP'lerInnen können ihre gegenseitigen Sympathien kaum mehr verstecken.
    Die haben noch "Charakter"!
    • FrancoL 05.03.2016 13:48
      Highlight Highlight Ihre beiden letzten Sätze kann ich nun nicht genau einordnen, meine Sie das ironisch oder als ernsthafte Aussage?
    • rodolofo 05.03.2016 18:30
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Ich meine diese beiden Sätze wirklich so!
      Die SP und die FDP vertreten gegensätzliche Positionen und Interessen, tun dies aber auf eine sehr angenehme, "anständige" Weise.
      So haben wir zwei echte Alternativen vor uns und können einerseits unseren eigenen Standpunkt mit einer Seite verknüpfen, aber andererseits die Gegenperspektive wie die Rückseite der selben "Medaille" in unser Weltbild integrieren.
      Ergänzt werden diese Perspektiven von konstruktiven Kräften, wie den Grünen, der BdP und der GLP.
      Bei der SVP und (weniger) bei der CVP setze ich einige Fragezeichen.
    • FrancoL 05.03.2016 20:12
      Highlight Highlight Danke für die Klärung. Der apostrophierte Ausdruck Charakter hat mich irritiert.
      Sonst kann ich Ihnen nur beipflichten, nur mit Konsens ist die Schweiz zu retten und nicht durch extreme Alleingänge.
  • gunner 05.03.2016 12:08
    Highlight Highlight schau die wiederholung, läuft seit 20 min. da fällt einer dem andern ins wort, der moderator ist da auch ein schlechtes vorbild. absolut mühsam ist das!
    • SanchoPanza 05.03.2016 13:49
      Highlight Highlight ich find Projer eh schlecht. Es kommt oft so rüber als wär die Arena eine reine Projer-Vorstellung...
  • Christian vG 05.03.2016 11:58
    Highlight Highlight Ich fand die Sendung gut. Schlicht und eifach: es wurde die heuchlerische, verlogene Politik der SVP durch den Herr Unternehmer, Herr Müller, Frau Kleiner, Herr Nussbaumer und Herr Freiburghaus demaskiert. Ich hör es noch in den Ohren wie diverse SVP -Exponenten während dem MEI-Wahlkampf stets von der Überbewertumg der Bilateralen und problemlos in Kauf zu nehmenden Kündigung der Verträge gesprochen haben. Herr Blocher hat es gestern in der Tagesschau übrigens wiederholt. Ehrlich wäre es nochmals über die Bilateralen-Verträge abzustimmen.
    • FrancoL 05.03.2016 12:28
      Highlight Highlight Ich bin Ihrer Meinung mit der Einschränkung:
      Eine Abstimmung über die Bilateralen, die von der SVP zu einem Plebiszit zur Einwanderung angereichert von einer unsinnigen aber wirksamen Vermischung mit den Flüchtlingsthema würde die Bilateralen ernsthaft gefährden.
      Es ist nicht einfach die Bilateralen auszudeutschen, deren Vorteile in Schlagworte zu kleiden. Es bracht ein tiefes Wissen zu den vielen Verträgen ein Wissen das viele Bürger nicht haben können.
      Die Angstmacherei ist da viel wirksamer und um einiges besser zu bewirtschaften. Das wäre ein Kampf mit ungleichen Spiessen.
  • Mok2nd 05.03.2016 11:33
    Highlight Highlight Glückwunsch Watson. Geht doch noch.
  • erdbeerfrosch 05.03.2016 11:06
    Highlight Highlight achso, und a propos ausgeglichene Runde: man könnte auch sagen es war absolut nicht ausgeglichen dass Flavia Kleiner als junge Frau und einzige Nicht-Parlamentarierin drei älteren männlichen Nationalräten gegenüberstand. Ich finde, sie hat sich unter diesen Bedingungen sehr gut geschlagen & es ist völlig unnötig, sie wie in diesem Artikel zu beleidigen ("neoliberale Gebetsmühle").
    • INVKR 05.03.2016 13:38
      Highlight Highlight Absolut. Man ist nicht gleich ein Neoliberaler nur weil man findet, dass Arbeitgeber einstellen dürfen wen sie wollen.
    • NicroStase 08.05.2016 22:08
      Highlight Highlight Neoliberal und Gebetsmühlenartig ist weit untertrieben. Hätte man nicht jemanden gefunden, der auch eine Ahnung von dem hat, was er erzählt? Flavia Kleiner entpuppte sich als Witz in dieser Runde und der davonlaufende Professor passt genau zu Frau Somaruga. Fehlte nur noch, dass er ausrichten liess, dass er auf dem Klo war!
      Anscheinend haben wir nicht die selbe Sendung gesehen. Einzig Herr Stamm blieb gelassen und souverän, auch trotz all den primitiven Anfeindungen.
  • erdbeerfrosch 05.03.2016 11:02
    Highlight Highlight Hm. Habe glaubs eine andere Sendung gesehen. Wie kann eine Diskussionsrunde ausgeglichen besetzt sein, wenn es nunmal so ist, dass die SVP sich allen anderen gegenübersieht in der Thematik? Ausserdem waren die vier Gäste gut übers politische Spektrum
    verteilt: rechts die SVP, bürgerlich die FDP, links die SP und Flavua Kleiner als Parteilose.
    Stamm hat mehrfach behauptet, die Bilateralen seien "unbestritten", obwohl die SVP ja bereits mit der Kündigung (von wessen Seite auch immer) liebäugelt. Das ist weltfremd & es ist richtig, ihm das nicht durchehen zu lassen!
  • Töfflifahrer 05.03.2016 10:59
    Highlight Highlight Ist eine politische Sendung nur dann gelungen, wenn man sich gegenseitig fertig macht und nur einer am Schluss den Boxring stehend verlässt, dabei aber weder Argumente noch Schlussfolgerungen zählen?
    Ich stelle mir die Frage, ob der Auftrag des SRF, betr. politischer Information so erfüllt wird. Müller outet sich als stinkfrech, die anderen als eher dümmlich, Stamm zwar ruhig (chapeau) aber die Aussagen sind nicht wirklich inspirierend. Einzig der Prof. hats geschnallt und, wenn auch nur teilweise, die Runde verlassen, dem wurde es einfach zu dumm!
    Sorry, für mich nicht politisch massgebend!
    • NicroStase 08.05.2016 22:12
      Highlight Highlight Ja der davonlaufende Professor war ja sehr überzeugend, genauso überzeugend wie die aus dem Saal laufende Somaruga. Das ist in einer demokratischen Debatte nur noch peinlich und lächerlich.
  • alex DL 05.03.2016 10:33
    Highlight Highlight Mal abgesehen vom Gehalt der Diskussion selbst ist das ein genialer Beweis wie TV, Newsplattformen und Social Media gemeinsam etwas völlig Neues, dynamisches hervorbringen können. Bitte noch viel mehr davon!!
  • Sillum 05.03.2016 10:26
    Highlight Highlight "Mehr Grund zum Gehen hätte Luzi Stamm gehabt." Das hätte ich mir nie im Leber träumen lassen, einen solchen Satz im Watson-Portal zu lesen und dann erst noch von Maurice Thiriet! Ich bin verunsichert, muss ich mir Sorgen machen um die Gesundheit von Herrn Thiriet? Etwas Positives über die SVP oder deren Vertreter? Eher treffe ich den Papst im Bordell oder den Chef der IS im Vatikan. Ich bin völlig verunsichert.
    • Grecko 05.03.2016 10:43
      Highlight Highlight Jetzt male mal nicht den Teufel an die wand, er hat nur erklärt wies ist, das muss noch lange nicht heissen dass er die Positionen der SVP beführwortet.
    • dickmo 05.03.2016 10:55
      Highlight Highlight Sie werden sich wieder fangen. Da bin ich sicher.
  • koks 05.03.2016 10:14
    Highlight Highlight jetzt haben wir doch eben ein paar milliarden für den eu-transit durch die zweite gotthardröhre gesprochen. hat sich die eu eigentlich schon offiziell bedankt?
    • rodolofo 05.03.2016 13:19
      Highlight Highlight Warum sollte sie?
      Sie dürfen die zwei Röhren nur einspurig befahren...
  • Lopsi 05.03.2016 09:57
    Highlight Highlight Klingt nach scripted reality.
  • Coffee2Go 05.03.2016 09:55
    Highlight Highlight Toll Watson, lesen wir nun jeden Samstag die Zusammenfassung der Arena? Überlasst doch das Thema Politik den rennomierteren Blättern, welche nicht nur zusammenfassen, sondern mit ein bisschen Zusatzmaterial arbeiten. Zudem kann jeder den es interessiert die Arena selbst schauen, also bitte lasst es eure Linkspolitische Einstellung auf diese Weise zu zelebrieren.
  • Gähn on the rocks 05.03.2016 09:14
    Highlight Highlight Gäähn. Tumultös war gar nichts an dieser Sendung! Aber vieles erschreckend peinlich.
  • Schreiberling 05.03.2016 08:42
    Highlight Highlight Also erstens: ich war selbst im Publikum, und wir haben mehr über Projers ungeschickte Bemerkung, und nicht Stamm ausgelacht.

    Zweitens: Wie soll man zu einem Thema, dass nur die SVP befürwortet eine ausgeglichene Diskussion führen? Zwei SVPler einladen? Das funktioniert auch nicht. Zudem war es Pech dass Freiburghaus sich so "parteiisch" gab und auf Stamm einprügelte, aber das kann man vor einer Sendung nie wissen.

    Dritrens: Man hätte in diesem Artikel auch erwähnen können, dass Stamm viel Schwachsinn verzapft hat. Auch wenn es ihm gelang mehr oder weniger ruhig zu bleiben,
    • FrancoL 05.03.2016 10:37
      Highlight Highlight Danke für die Richtigstellung;
      Ruhig zu bleiben ist bestimmt eine Qualität, die sicherlich auch hoch zu bewerten ist.
      Richtige und unterlegte Aeusserungen zu machen wäre auch eine Qualität und diese war bei Stamm, wie teilweise auch bei anderen nicht oder wenig vorhanden.
      Allerdings geht für mich der Diskussionsbeitrag klar vor, das Verhalten würde ich auch schätzen doch weit weniger als die Aussage.
    • nilson80 05.03.2016 11:18
      Highlight Highlight Die ruhige und -tatsächlich sogar- sympathische Art von Luzi Stamm in der Arena täuscht nicht darüber hinweg , dass er über weite Strecke Blödsinn geredet hat. Absurd war alleine schon dass ständige vermischen von Asylproblematik und der Personenfreizügigkeit für EU Bürger sowie das faktenresistente Behaupten dass die Bilateralen auf keinen Fall in Gefahr sind. Das Verhalten von Herrn Freiburghaus war leider auch sehr peinlich, obwohl er inhaltlich recht hatte. Eine politische Diskussionssendung ist aber nicht sein Hörsaal. Das muss ihm vorher klar sein.
    • Schreiberling 05.03.2016 11:27
      Highlight Highlight Ja das Verhalten von Herrn Freiburghaus war ebenfalls höchst zweifelhaft. Dafür habe ich mich seit langem wieder einmal in einer Arena amüsiert. Klar ist das nicht wirklich die Aufgabe dieses Sendeformats. Doch die Ausbrüche haben das komplexe Thema sehr kurzweilig erscheinen lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duti 05.03.2016 08:28
    Highlight Highlight Schön wie der Volkswille zählt! Ob knapp oder nicht, das Volk hat entschieden, dies gilt zu respektieren! Viele sagen"bin dagegen nur weil es von der SVP kommt. So ein Schwachsinn, so geht man heutzutage abstimmen. Echt traurig.
    • phreko 05.03.2016 08:41
      Highlight Highlight Jetzt dreht ihr Rechten euren Slogan gegen die Linken um?
    • amore 05.03.2016 08:49
      Highlight Highlight Der Volkswille zählt........ Wie ging das schon wieder bei der Zweitwohnungsinitiative? Wie hat sich Amstutz eingesetzt, dass die Initiative so viel Federn lassen musste. Nein, nein, das Märchen mit dem Volchwillen ist endgültig vorbei.
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 05.03.2016 08:49
      Highlight Highlight ich gibt wohl mehr die sagen "ich stimme dafür nur weil es von der svp kommt"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 05.03.2016 08:28
    Highlight Highlight Die Arena promoviert die Streitkultur statt dass sie Politik als Debattieren für die beste Lösung versteht und zugänglich macht. Sie betont das Trennende und meidet das Verbindende. Es ist Polit-Porno, der als Unterhaltungssendung konzipiert sich der Frage stellen muss, ist das Service Public. Es wird auf Personen gezielt und der Schlagabtausch finden immer mehr auf der persönlichen Ebene statt. Aber wir sind noch weit von US-Verhältnissen weg, wo Politik verwildert und degeneriert.
    • Kastigator 05.03.2016 09:05
      Highlight Highlight Again what learned: “Promovieren“ heisst in einer veralteten Bedeutung tatsächlich “unterstützen, fördern“. Nicht schlecht.
    • nilson80 05.03.2016 11:24
      Highlight Highlight Die SVP ist in dem Fall der Ron Jeremy der Polit-Porno Darsteller
  • Jazzomaniac 05.03.2016 07:39
    Highlight Highlight Tumultös - mein Lieber Schwan, ich habe Arenas zu EWR-Zeiten erlebt, die waren tumultös. Wo ein Bergbauer fast auf Bundesrat Ogi losgegangen ist. Aber das hier? Ein laues Lüftchen ...
    • _kokolorix 05.03.2016 09:05
      Highlight Highlight von diesen sendungen profitiert die arena noch heute.
      auch wenn ich mich vielleicht täusche, aber damals hat die svp die sachliche argumentation gegen persönliche anfechtungen ausgetauscht und ist damit gut gefahren.
      wo das hinführt, zeigen uns die us republikaner dieser tage, dort wird ernsthaft über das verhältnis von hand und penisgrösse diskutiert um den besseren präsidenten zu küren!
  • Thomas Binder 05.03.2016 04:41
    Highlight Highlight Ein immer ruhiger und gelassener Eric Nussbaumer, ein dauernd mit Zahlen und mit sich selbst jonglierender Philipp Müller, eine sich als hardcore Wirtschaftsliberale outende Flavia Kleiner, ein Freiburger, der beleidigt das Haus verlässt und ein von den Selbstherrli(bergis)chen degradierter Luzi Stamm als Sympathieträger, obwohl seine als vierfaches Tapferes Schneiderlein (28 auf einen Streich) vorsätzlich nicht umsetzbar formulierte MEI zu nichts anderem dient, als die Vormachtstellung der SVP zu zementieren auf Kosten der Zerstörung der Beziehung der Schweiz zur EU: Eine eigenartige Sendung.
    • Yoschi 08.03.2016 23:27
      Highlight Highlight In der Tat eine eigenartige Sendung. Ich habe als eingeladener Gast die Gelgenheit genutzt, meine Meinung kundzutun: Die SVP hat das Stimmvolk getäuscht.
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  • Oj Manbrook 05.03.2016 04:13
    Highlight Highlight Bei so einer Einseitigkeit ist es überhaupt nicht überraschend, dass stamm hier als Sieger hervor geht. Das war damals mit dem Herrn vom Islamischen Zentralrat genau das gleiche. Alle gegen einen, er blieb souverän. Was passiert? Diese Gruppen gewinnen Anhänger. Will man das? Politisch sehr fragwürdig. Für mich ist die Arena, bei weitem noch nicht da wo sie einmal war. Ganz im Gegenteil!
  • Pasch 05.03.2016 03:39
    Highlight Highlight Ist eh alles FAKE... überall auf der Welt brodelts... da brauchts wohl nen
    Alibi-Konflikt ... und in China fällt en Sack Reis um. TV ist ein Produkt.
  • seventhinkingsteps 05.03.2016 03:15
    Highlight Highlight Ich denke, man kann an dieser Stelle auch mal diesen Text hier erwähnen, der aufzeigt in was für einem Milieu Luzi Stamm, Lukas Reimann, Anian Liebrand zusammen mit Ulrich Schlüer (ehemaliger Sektetär von James Schwarzenbach) so verkehren:

    http://schlemihl.org/2014/11/26/schweizerzeit-sprachrohr-der-verschworungstheoretiker-und-rassisten/
    • Jack Bauer 05.03.2016 07:01
      Highlight Highlight Auf welchen Fakten basiert denn dieser Artikel? Vorverurteilung durch wirre Behauptungen? Seltsam, dass du dich den gleichen Mitteln bedienst, wie deine vermeindliche Gegnerschaft! Fight fire with fire...
    • Jazzomaniac 05.03.2016 08:02
      Highlight Highlight Auch mal auf einen Link im Artikel geklickt, Jack Bauer? Dass Stamm und Reimann Anhänger von Verschwörungstheorien sind, ist doch nichts neues...
    • seventhinkingsteps 05.03.2016 11:54
      Highlight Highlight Jede "Behauptung" im Blogtext verweist auf einen Zeitungsartikel. Inwiefern die Quellen dort bei einem Landboten verlässlivh sind, weiss ich natürlich nicht.
  • Spooky 05.03.2016 02:30
    Highlight Highlight ...und Flavia Kleiner gehört jetzt zur Classe Politique! Ich gratuliere ihr zum wohlverdienten Karrieresprung!
    • Peter von der Flue 05.03.2016 07:33
      Highlight Highlight Die Dame kommt mir vor wie früher im Gymi die Möchtegern Intellektuellen der Schulzeitung. Nur weil sie mit dem Rektor öfters Gespräche hatten, hielten sie sich für Dozenten oder mindestens als Allwissende Instanz gegenüber den Mitschülern. Fräulein Kleiner wird uns schneller auf den Sack gehen, als sie uns ans Herz gewachsen ist. Kurzum eine Egomanin, mit Geltungssucht, also ein perfektes Profil um als Politplauderi Karriere zu machen.
    • Spooky 05.03.2016 08:07
      Highlight Highlight Mir tun all jene ehrlichen Schweizer leid, die auf Flavia Kleiner mit ihrem Hippieglanzaugencharme hereingefallen sind. Flavia Kleiner ist ein Politiktalent. Flavia Kleiner wird irgendeinmal Nationalrätin werden. Ihr Lebensabend ist bereits gesichert, während die allermeisten jener gutgläubigen, naiven Schweizer, die Flavia Kleiner in ihrer DSI-Sache unterstützt haben, bis ans Ende ihres Lebens jeden Rappen umdrehen werden müssen, um überhaupt in der Schweiz überleben zu können. Ich wünsche dir viel Erfolg, Flavia Kleiner. Und du bist ein guter Mensch, Flavia, schon klar.
    • INVKR 05.03.2016 13:29
      Highlight Highlight Mer chas au übertriebe, wann ist denn das letzte Mal jemand in der Schweiz verhungert?
      Ausserdem, an Sinn oder Unsinn der DSI ändert der Charakter von Flavia Kleiner im Grunde nichts. Ein Ad hominem ist kein Argument.
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  • Grigor 05.03.2016 01:37
    Highlight Highlight Bin gespannt ob einigen Kommentar-Exponenten aufgefallen ist, dass dieser Text von Thiriet geschrieben wurde.
  • äti 05.03.2016 01:14
    Highlight Highlight Darf man denn SVP-Exponenten nicht angreifen? Bloße umgekehrt? Habe nie über so ein Gesetz abgestimmt!
  • CyanLama 05.03.2016 01:00
    Highlight Highlight Ich bin nicht der selben Meinung wie die SVP, aber der Volksentscheid muss nun mal durchgeführt werden, ob das mir passt oder nicht..
    Wir sind mit der DSI-Volksabstimmung schlichtweg zu spät auf die Idee gekommen uns gegen die SVP zu wehren.
    Es ist immer einfacher gegen die Anderen zu sein, anstatt eigene Fehler einzugestehen.
    Falls es eine Möglichkeit gibt den MEI-Entscheid rückgängig zu machen,ja dann los, aber dafür hab ich bisher noch keine Pläne gehört.
    • icarius 05.03.2016 06:57
      Highlight Highlight Der Plan heisst RASA.
    • Martiis 05.03.2016 08:45
      Highlight Highlight Wieso wird die Aussage von icarius geblitzt? Sie ist richtig und enthält keine Wertungen. Was kann einem daran, nicht passen?
    • poga 05.03.2016 08:54
      Highlight Highlight @cyanLama Ich denke dass auch nit einer ähnlichen Gegenwehr wie bei der DSI die MEI angenommen worden wäre. Ich denke auch dass die DSi angenommen worden wäre wenn nicht die AI schon durch ist. Die Stimmung war da einfach eine andere. Die Stimmung war einfach eine andere. Und die Regierung wollte ungebremst in Richtung Zuwanderung ohne Einschränkung, EU Gesetze übernehmen ohne grosse Gegenwehr. Das hat sich geändert. Die Politik hat mehr oder weniger begriffen, dass sie hier nicht den einfachen Weg beschreiten kann. So denke ich dass die AI für damalige Verhältnisse sehr hart umgesetzt wurde.
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  • Schmiedrich 05.03.2016 00:32
    Highlight Highlight Ich bin zwar komplett gegen Stamms Ansichten, allerdings muss ich sagen, dass er immer sehr freundlich bleibt und durchaus sympathisch rüberkommt. Ganz im Gegensatz z.b. Zu einem Giezendanner.
    • mfur 05.03.2016 02:27
      Highlight Highlight Giezendanner ist vor allem ein unhöflicher Polteri. Stamm hingegen ist zwar vordergründig freundlich, hintergründig aber unheimlich. Vor solchen schaudert mir mehr, als vor einem bellenden Giezi.

      "Schönes" Beispiel ist z.B. sein Vortrag an diesem schrägen, sektenhaften Anlass Ende 2015:
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    • icarius 05.03.2016 08:13
      Highlight Highlight @mfur

      Was noch unheimlicher ist: Ein grosser Teil der Wählerschaft denkt genauso.
    • Pisti 05.03.2016 14:04
      Highlight Highlight Die armen der Welt verhöhnt die JUSO zum Beispiel mit dem Video zur Spekulationsinitiative. Oder Frau Merkel die Millionen einlädt ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben macht und sie nun in Griechenland auflaufen lässt anstatt von Beginn weg zu sagen, zu uns könnt ihr nicht kommen.
      Die Rede von Luzi Stamm ist aber sehr gut und entspricht leider der Realität.

Grüne überflügeln CVP, SVP weiterhin im Minus – das SRG-Wahlbarometer in 4 Grafiken

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