Schweiz
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epa07588982 A pilot in front of a French built Dassault Rafale fighter jet prior to take off during a test and evaluation day at the Swiss military airbase, in Payerne, Switzerland, 21 May 2019. The trials of the five candidate airplanes, Airbus, Germany, Eurofighter, Boeing, USA, F / A-18 Super Hornet, Dassault, France, Rafale, Lockheed Martin, USA, F-35A, Saab, Sweden, Gripen E will take place until the end of June 2019.  EPA/PETER KLAUNZER

Reif fürs Museum? Französischer Kampfjet Rafale am 21.Mai bei den Flugtests in Payerne VD. Bild: EPA/KEYSTONE

Neue Kampfjets für die Armee: Amerikaner spotten über europäische Konkurrenz

Im Umfeld von US-Kampfjet-Herstellern mokiert man sich derzeit gerne über die angeblich veraltete europäische Konkurrenz. Sicherheitspolitiker lassen das nicht so stehen.

Henry Habegger / ch media



Wer in den letzten Wochen und Monaten mit den in Kampfjet-Angelegenheit angereisten Vertretern der Neuen Welt sprach, der bekam oft eine Art Mitleid zu spüren. Mitleid der Amerikaner und ihrer Alliierten mit den europäischen Flugzeugherstellern. Manchmal ging dieses Mitleid auch in freundlich, aber bestimmt zum Ausdruck gebrachte Herablassung über.

Es geht um die beiden europäischen Kampfjets Rafale (Dassault) und Eurofighter (Airbus), die noch im Rennen um die Nachfolge des F/A-18 sind. Der dritte europäische Flieger, der noch nicht in allen Teilen taugliche Gripen, ist ja bereits ausgeschieden. Die US-Jets F-35 (Lockheed Martin) und F/A-18 Super Hornet (Boeing) haben also bereits einen Gegner weniger.

epa07501648 An Airbus Eurofighter jet takes off next to a Swiss Air Force F/A-18 Hornet during the press conference on a test day at the Swiss Army airbase, in Payerne, Switzerland, 12 April 2019.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Besser gleich einmotten? Eurofighter-Jet am 12. April in Payerne VD. Bild: EPA/KEYSTONE

«Das sind Museumsstücke. Wenn die Schweiz europäische Kampfjets kauft, dann kauft sie Museumsstücke», sagte ein Firmenvertreter, der sich um einen der Aufträge für Air2030 bewirbt, kürzlich im Gespräch. Denn die beiden Jets, der Rafale und der Eurofighter, seien Entwicklungen aus den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Flugzeuge, die der vierten Generation zugerechnet werden.

Da loben sich die Amerikaner und ihre Jet-Alliierten ihre eigenen Jets. Der F/A-18 ist zwar gemäss dieser Definition auch ein Museumsstück, aber das Nachfolgemodell Super Hornet Block III, der in der Schweiz zur Debatte steht, gehört laut Aussagen von Boeing-Leuten der fünften Generation an. Entsprechend also dem neusten Stand der Technik. Dank seinen verbesserten Tarnkappeneigenschaften und einer Reihe von anderen Weiterentwicklungen wie «fortschrittliche Netzwerkinfrastruktur», «grössere Reichweite», «Zielerfassung über hohe Reichweite».

Während sich die Politik in Bern den Kopf über den Kampfflugzeug-Kauf zerbricht, werden auf dem Militärflugplatz Payerne bereits die Kandidaten getestet. Diese Woche ist der F/A-18 Super Hornet an der Reihe. (Archivbild)

Moderner als die Europäer? F/A-18 Super Hornet am 30. April in Payerne. Bild: KEYSTONE

Als den modernsten der Jets aber gilt den Amerikanern der F-35, der Tarnkappenbomber, das einzige Flugzeug im Rennen, das unbestritten der neuesten, der fünften Generation angehört. Geht es nach den selbstbewussten Leuten von Hersteller Lockheed Martin, so sind alle anderen Jets jetzt schon veraltet. Und werden es in 20, 30 Jahren erst recht sein.

epa07632488 A Lockheed Martin F-35A fighter jet is pictured during a test and evaluation day at the Swiss Army airbase in Payerne, Switzerland, 07 June 2019. The trials of the five candidate airplanes, Eurofighter by Airbus, Germany, F A-18 Super Hornet by Boeing, USA, Rafale by Dassault, France, F-35A by Lockheed Martin, USA, and Gripen E, by Saab, Sweden will take place until the end of June 2019.  EPA/PETER KLAUNZER

Ist nur das Modernste gut genug? US-Jet F-35A am 7. Juni in Payerne VD. Bild: EPA/KEYSTONE

Sitzen die Schweizer Kampfjetpilotinnen und -piloten womöglich bald in fliegenden Kisten? Kauft die Schweiz veraltete Ware, wenn sie kein US-Vehikel beschafft?

Dittli (FDP): «Selbstmarketing der Amerikaner»

«Das ist Selbstmarketing der US-Hersteller. Auch die anderen Flieger sind nach wie vor in der Lage, einen Luftraum zu verteidigen», sagt der Urner FDP-Ständerat Josef Dittli, Präsident der Sicherheitskommission SIK der kleinen Kammer.

Josef Dittli, Staenderat FDP-UR, spricht waehrend einer Medienkonferenz eines ueberparteilichen Komitees

Josef Dittli. Bild: KEYSTONE

«Da unser Land so eine kleine Fläche hat und somit einen sehr kleinen Luftraum zu schützen hat, sind unsere Anforderungen an ein Kampfflugzeug auch vor diesem Hintergrund zu berücksichtigen. Dann gilt es vor dem Hintergrund der beschränkten Finanzen auch auf die logistische Basis Rücksicht zu nehmen», sagt der ehemalige Berufsoffizier, der unter anderem an einem Nato-College ausgebildet wurde. Er denkt an bestehende Einrichtungen wie Flughäfen und Kasernen.

Seiler Graf (SP): «CIA fliegt im Cockpit mit»

Priska Seiler Graf, Sicherheitspolitikerin der SP sagt: «Da will man die europäischen Typen wohl gezielt schlecht reden. Zudem fehlt jegliche strategische Diskussion, welches Ambitionsniveau wir anstreben möchten. Irgendwann kam die Schweiz auch zum Schluss, dass sie auf eigene Atomwaffen verzichtet, weil sie keinen Atomkrieg führen will.»

Priska Seiler Graf, SP-ZH, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 13. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Priska Seiler Graf. Bild: KEYSTONE

Für die Zürcher SP-Nationalrätin steht fest: «Der US-Tarnkappenbomber F-35 ist in erster Linie für Schläge tief im feindlichen Territorium geeignet. Das brauchen wir nicht. Klar sind die beiden Europäer-Modelle Kampfjets der 4. Generation, das lässt sich nicht abstreiten.»

Der «angebliche Super-Flieger F-35» habe aber auch seine Schwächen. Seiler Graf: «So sitzt der amerikanische Geheimdienst als blinder Passagier stets mit im Cockpit. Ich möchte mich nicht bei der Software in eine so grosse technische Abhängigkeit von den USA begeben, wie das beim F-35 der Fall wäre.»

Flach (GLP): «Aktuelle Robustheit» reicht

Nicht viel besseren Bescheid gibt es bei der GLP. Beat Flach, Aargauer Sicherheitspolitiker sagt, die GLP sei für eine Einflottenstrategie, daher brauche es ein Flugzeug, das zum Beschaffungszeitpunkt die Anforderungen der Armee erfülle.

Beat Flach, GLP-AG, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 13. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Beat Flach. Bild: KEYSTONE

«Der Gripen hat dem nicht entsprochen, was sich ja jetzt deutlich mit dem Rückzug aus der Evaluation bestätigt hat. Die Schweiz braucht aber für ihre Aufgaben auch kein Kampfflugzeug der 5. Generation. Es muss in meinen Augen eine glaubwürdige Luftwaffe mit aktueller Robustheit und entsprechenden Fähigkeiten ausgestattet sein», erläutert der Aargauer.

Quadranti (BDP): Warten auf Resultate

Nicht in diese Debatte einmischen mag sich derzeit die Zürcher BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti, auch sie Mitglied der Sicherheitskommission.

Nationalraetin Rosmarie Quadranti, BDP-ZH, Mitte, fotografiert waehrend einer Medienkonferenz von Operation Libero ueber die ueberparteiliches Wahlprojekt, am Freitag, 28. Juni 2019 im Casino Platz in Bern . (KEYSTONE/Anthony Anex)

Rosmarie Quadranti. Bild: KEYSTONE

Die BDP sei dafür, «dass die Frage, ob wir Flugzeuge wollen – versehen mit einem Preisschild, vors Volk» komme. Was die Wahl des Flugzeugtyps betreffe, solle man die Ergebnisse der Erprobung durch Experten abwarten.

Wie auch immer: Die Qual der Wahl dürften am Schluss die Verteidigungsministerin Viola Amherd (CVP) und der Gesamtbundesrat haben.

Bundesraetin Viola Amherd spricht an einer Medienkonferenz, am Montag, 17. Juni 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Wenn das Stimmvolk so will, wird am Schluss Viola Amherd entscheiden. Bild: KEYSTONE

Sie werden, sofern das Volk die nötigen sechs Milliarden Franken dereinst an der Urne bewilligt, den Typenentscheid treffen und sagen, welchen Jet die Armee kaufen darf. Oder kaufen muss. (aargauerzeitung.ch)

Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl

Was passiert mit den Tiger Kampfjets der Schweiz?

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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Cédric Wermutstropfen 08.07.2019 19:17
    Highlight Highlight Ich will ein modernes Mehrzweckkampfflugzeug, das cool aussieht. Die Kosten sind mir egal, solange die Qualität stimmt. Was wir zu viel ausgeben können wir locker an anderen, unnötigen Stellen einsparen - z.B. bei der Entwicklungshilfe.
  • Sharkdiver 08.07.2019 19:04
    Highlight Highlight Nun ja ganz unrecht haben die Ami nicht. Europa sieht es ja gleich, wesshalb sie eben erst ein neues Projekt vorgestellt haben (FCAS) Das die aktuellen museum Flieger ersetzten soll
  • nitVoZieri 08.07.2019 18:25
    Highlight Highlight Der Stealth ist doch völlig übertrieben. Der kann nicht mal Mach2, ist schlecht im Dogfight. Was wollen wir uns überhaupt tarnen, es geht um Polizei Arbeit in der Luft.
    • Spellbinder 08.07.2019 21:07
      Highlight Highlight Die F-22 scheint gerade ready zu werden 😂😂😂
  • Dominik Treier 08.07.2019 17:01
    Highlight Highlight Die Amis sind nicht nur wie immer selbstherrlich und arrogant, sie verschweigen auch, dass sowohl die F-35, als auch schon die FA-18 und auch ihr jetziger Nachfolger für die Schweiz und ihre Bedürfnisse komplett ungeeignet sind. Diese Flugzeuge wurden beide als trägergestützte Jadgbomber entwickelt um vor allem Bodenziele in Offensiven mit grosser Reichweite angreifen zu können. Sie sind weder besonders schnell, noch wendig, da das keine Priorität hatte. Klar mit Lenkwaffen auch nicht so wichtig im Luftkampf, für ein wenig Polizei in unserem kleinen Land aber schon eher...
    • Dominik Treier 08.07.2019 23:21
      Highlight Highlight Wir bräuchten zur Verteidigung ohnehin keime Jets. Die sind für die Defensive in so kleinen Ländern völlig ungeeignet, da mit grosser Warscheinlichkeit am Boden zerstört oder mangels intakter Startbahnen nutzlos, bevor irgendjemand etwas merkte. Dagegen bräuchte es eher Boden-Luft Raketen. Für die Luftpolizei aber tun es die billigsten Jets längstens...
  • Älü Täme 08.07.2019 16:10
    Highlight Highlight Wann kann ich an der Urne den Kauf verweigern?
  • imposselbee 08.07.2019 15:30
    Highlight Highlight Warum nicht ein Joint Venture zwischen Pilatus und Ruag, für 6 Milliarden käme bestimmt eine dope Version raus, zudem ist das Geld ohnehin für die Katz(Prestige), so würde zumindest Know-How und Arbeitsplätze geschaffen.
  • Christian Mueller (1) 08.07.2019 14:54
    Highlight Highlight Ein schweizer Alleingang in der Luftraumüberwachung ist leider ein teurer Fehler. Im wirklichen Ernstfall wären die Flugis nach 3 Monaten nicht mehr einsatzbereit, weil das Flugbenzin fehlt, oder laufen die mit Milch? Die ganze Farce der 'bewaffnetetn Neutralität' scheitert schussendlich am Treibstoff, der importiert werden muss und in einem Krieg nicht mehr käme. Deshalb ist es so wichtig, dass es nie wieder Krieg gibt.
    • J. 09.07.2019 01:21
      Highlight Highlight Ich denke da haben sie auch einen Logik Fehler. Denn sollte es jemals zu einem Krieg in Europa kommen, so werden wir keinen Treibstoff für 3 Monate brauchen, denn in 3 Monaten gibt es uns nicht mehr. Abgesehen davon dürfte selbst ein konventioneller Luftkrieg der Schweiz kaum 3 Monate dauern, bei der kleinen Anzahl an Flugzeugen die wir haben.
    • Christian Mueller (1) 09.07.2019 10:10
      Highlight Highlight danke, noch mehr argumente gegen kampfjets.
    • nitVoZieri 09.07.2019 23:15
      Highlight Highlight Wenn ich mich richtig erinnere, war Guisans Plan das Jura und Mittelland im Ernstfall aufzugeben und sich in die Alpen zurückzuziehen. Kommt es zum Luftkampf, nicht Polizeieskorte, die US Flieger wären in den Alpentälern zu gross, sie wurden für das offene Meer konzipiert. Der jetzige FA18 ist auch zu gross.
  • Biotop 08.07.2019 14:46
    Highlight Highlight Sukhoi su 35 á ca. 50 Mio.
    • reaper54 08.07.2019 18:26
      Highlight Highlight Und den KGB im cockpit mit dem
      wir nicht gerade best buddy sind...
  • DemonCore 08.07.2019 14:42
    Highlight Highlight In punkto Uninformiertheit der Teilnehmer kann die Flugzeug-Debatte der Energiedebatte locker das Wasser reichen.
    • imposselbee 08.07.2019 15:50
      Highlight Highlight Kommt eben immer drauf an, von welcher Lobby die Informationen gesponsored sind, gele.
  • MBär 08.07.2019 14:42
    Highlight Highlight Da sucht man verzweifelt nach Experten, welche einem kompetent und informativ über die Vor-& Nachteile der Flugzeuge aufklären können. Und wo findet man sie? In den Kommentarspalte bei Watson! Gott sei dank...

    Gewisse Personen sollten ihre Tastatur besser zur Seite legen. Es kommt offensichtlich nicht viel "Gschiieds" dabei raus.
    • Avenarius 08.07.2019 20:50
      Highlight Highlight Man sollte grundsätzlich die Piloten fragen. Die, deren Beruf es ist und nicht Politiker, die immer noch meinen Milch trinken sei gesund.
    • MBär 08.07.2019 21:58
      Highlight Highlight Ist Milchtrinken ungesund?^^

      Scherz bei Seite; grundsätzlich sollte man das Volk fragen ob es Kampfjets will. Dies wird auch so sein. Dass die Politik und ein Expertengremium den Entscheid treffen, welcher Typ sich am besten eignet, ist vernünftig. Da ein solcher “Einkauf" aber auch eine Weiterentwicklung oder Entstehung von Beziehungen mit sich bringt, ist es nicht verkehrt, dass auch die Politik (ein wenig) mitreden kann, denke ich. Aber es wäre schön, wenn auf die Fakten schlussendlich mehr Wert gelegt wird als alles andere.
    • Christian Mueller (1) 09.07.2019 10:12
      Highlight Highlight @avenarius dann kann man ja gleich de bauern fragen, wie viel subventionen sie gebrauchen. oder künstler, wie gross das kulturbudget sein sollte...
  • Alice36 08.07.2019 14:26
    Highlight Highlight Ja das können die Amis gut, spotten, verhöhnen und auslachen. Ihr Bestes Exemplar "biggest Bully of all times" haben sie sogar zu Präsidenten gemacht. Bildung, Soziales, Infrastruktur, Gesellschaft alles ist am zerfallen, einzig die Waffenindustrie funktioniert noch und die kontrollieren sie komplett. Jetzt sollen wir auch noch ihre Flieger kaufen die sie jeweils nach Bedarf ein und ausschalten können. Sorry das ist keine gute Idee. Ja die beiden Euro Jet's sind nicht mehr auf dem Neuesten Stand, der Grippen wäre, nach meiner Meinung für unsere Zwecke Ideal, leider politisch nicht oportun.
  • markus l (1) 08.07.2019 14:16
    Highlight Highlight Die Kasernen spielen bei Kampfflugzeugen keine Rolle.
    Die Kavernen schon. Mit europäischen Flugzeugen machte die schweizer Luftwaffe gute Erfahrungen. Bei den amerikanischen dagegen nicht sehr.
  • Relativist 08.07.2019 14:12
    Highlight Highlight Jetzt kurz eine Frage (mit ein paar Annahmen).
    A1: Wie wir in den letzten 'modernen' Kriegen gesehen haben, ist das erste Ziel der attackierenden Armee immer die Eliminierung der Luftwaffe.
    A2: Wenn wir unseren Luftraum verteidigen müssen, ist von einer technologisierten Invasion auszugehen.

    Nun die Frage: Wenn uns eine (hoch)-technologisierte Armee angreift, was sind die Chancen das unsere Luftwaffe bereits am Boden zerstört wird und dass wir im Ernstfall nie genügend Flugzeuge zur Sicherung des Luftraums hätten?
    • dho 08.07.2019 15:28
      Highlight Highlight Chancen? Null. Alles andere ist politisches Gerede.
    • Dominik Treier 08.07.2019 23:28
      Highlight Highlight Wir hätten in jedem enstzubehmenden Konflikt gegen eine grössere Macht nicht die geringste Chance, zumindest nicht mit konventionellen Taktiken. Damit müsste sich unsere Armee wie sie heute besteht erübrigen. Wir bräuchten davon genau noch 4 Dinge und zwar Katastrophenschutz, Cyberabwehr, Terrorbekämpfung und Luftpolizei, wofür billigste Jets locker reichten. Für die zwei mittleren ist unsere Kaltkriegs-Reduit-Armee laut Angaben nicht ausgerüstet, notabene die grössten Bedrohungen. Dafür haben wir viele Füsel, Artillerie, Panzer etc. alles teuer unnütz und mit Museumswert...
    • nitVoZieri 09.07.2019 23:24
      Highlight Highlight @Teier: Die CH ist ein wunderbares Land, das beste Gut unsere Bildung. Selbst wenn du in der Jugend was versemmelt hast, du bekommst über den zweiten Bildungsweg eine zweite Chance. Ich habe daher nichts dagegen etwas an die CH zurückzugeben. Das Militär ist eine Möglichkeit. Kein SVPler.
  • Inanna 08.07.2019 14:01
    Highlight Highlight Hab ja keine Ahnung aber müssen wir dann wieder teuren Luftraum kaufen um die Dinger überhaupt ausfliegen zu können?
    • DemonCore 08.07.2019 16:30
      Highlight Highlight Die Schweiz hat Ausbildungskooperationen mit diversen Staaten. F/A 18 sind in Frankreich, Italien und Norwegen geflogen. Umgekehrt kommen immer mal wieder diverse ausländische Piloten in die Schweiz trainieren.
    • Inanna 09.07.2019 08:59
      Highlight Highlight @Demon Core

      vielen Dank für den Input, das wusste ich nicht. Ich frage mich nur, könnten wir uns im Ernstfall wirklich verteidigen? wären wir dann nicht sowieso auf eine Allianz mit unseren Nachbaren angewiesen? wäre dieses viele Geld nicht besser angelegt in der Bildung oder im Sozialwesen?
  • Fanta20 08.07.2019 13:41
    Highlight Highlight Ich bin kompletter Laie in diesen Dingen, aber ich meinte mehrfach gelesen zu haben, dass auch der F-35 nicht ohne Mängel ist, nebst dem sehr hohen Stückpreis notabene. Dazu kommt, dass für die CH wohl andere Einsatzgebiete prioritär sind als für die USA. Wir müssen keine Ölfelder bombardieren oder im Dogfight bestehen.
    • redeye70 08.07.2019 22:01
      Highlight Highlight Gerade im Dogfight ist der F-35 nicht besonders gut. Eurofighter und Rafale sind hervorragend, weil sie auf Schnelligkeit und Wendigkeit entwickelt wurden. Aber ich kenne ja nicht einmal das Anforderungsprofil unserer Luftwaffe 🤷‍♂️
  • Herbert Anneler 08.07.2019 13:30
    Highlight Highlight Nur pro memoria: Bei den letzten Tests schnitt die Rafale am besten ab - eine europäische Maschine mit Potential der 5. Generation. Und bei der F35 und Super Hornet fliegt die CIA nicht nur mit, Papi Trump kann allenfalls auch persönlich entscheiden, ob diese Flugzeuge überhaupt zu einem Einsatz starten können oder nicht und ob wir Ersatzteile erhalten. Und wenn sich die Patrouille suisse schon in der Ortschaft täuscht, wo sie einen Auftritt hat, frage ich mich: Brauchen die überhaupt neue Jets und nicht bloss einmotorige Propeller-Maschinen zwecks Ausbildung...
    • Oberon 08.07.2019 15:18
      Highlight Highlight Ich habe auch schon mehrmals gesagt es dürften eigentlich keine US Flugis in Betracht kommen.

      Für die Luftraumüberwachung reicht eine kleine Staffel G4. Das Radarsystem und die Boden/Luftabwehr wäre viel wichtiger.
  • wolge 08.07.2019 13:20
    Highlight Highlight Wenn wir von Strategie und Zukunftstauglichkeit sprechen so wäre es wohl Sinnvoller in die hiesige Drohnen Entwicklung zu investieren.

    Erstens würde dadurch der Forschungs- und Entwicklungsstandort Schweiz gefördert. Zweitens wäre man unabhängiger von anderen Ländern (Thema Spionage und Sabotage). Drittens werden Drohnen künftig autonom den Luftraum schützen können. Dies ohne Menschliche Einschränkungen, wenn es um Beschleunigung etc. geht
    • Francis Begbie 08.07.2019 16:50
      Highlight Highlight Ich will keine Kampfdrohnen an unserem Himmel!
  • Ökonometriker 08.07.2019 13:12
    Highlight Highlight Die Luftwaffe der Schweiz hat nicht die Aufgabe, einen Krieg gegen andere Staaten zu gewinnen. Dafür ist sie zu klein. Sollte dies eine Anforderung sein, müssten wir Dutzende von Milliarden investieren und eigene Luftwaffenhersteller aufbauen. Das Volk müsste hier aber erstmal einen solchen Auftrag erteilen - was kaum passieren wird.

    Für die heutigen luftpolizeilichen Aufgaben braucht es nicht die neusten Tarnkappen-Technologien.
  • bebby 08.07.2019 12:51
    Highlight Highlight Wieso eigentlich überhaupt noch bemannte Flugzeuge? Sind Drohnen nicht die Zukunft und günstiger als Flugzeuge mit Piloten?
    Oder fehlt dann das spielerische Element?
    • Rasti 08.07.2019 13:00
      Highlight Highlight Der Einzige Flieger dieser Klasse wäre die im Moment in Entwicklung befindliche Su 70. Hatte Anfang Jahr den Erstflug. Die braucht aber immer noch einen Bemannten Kampfjet, denn sie gilt als unterstützung. Heißt man bräuchte dann auch Su 57. Foch bis dass dann zuverlässig funktioniert sind die neuen Kampfjets auch schon wieder durch.
    • fireboltfrog 08.07.2019 13:00
      Highlight Highlight Drohnen sind für Angriffe und Überwachung geeignet. Sie können zB keinem Linienflieger weiterhelfen, bei dem der Funk ausgestiegen ist.
    • Jokono 08.07.2019 13:11
      Highlight Highlight Und an welche Drohne haben sie gedacht? Gibt es Kampfjetdrohnen?
      Ich glaube nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fireboltfrog 08.07.2019 12:50
    Highlight Highlight Wieso ist der Grippen ausgeschieden? Mit einem Triebwerk ist er mit abstand der billigste in der Wartung und vermutlich auch in der Anschaffung. Kann mir nicht vorstellen, dass er Luftpolizeiliche aufgaben nicht hervorragend erledigen kann, ansonsten hätte man ihn ja wohl nie kaufen wollen. Als neutrales Land brauchen wir ja keine Jets für Luftangriffe ausserhalb unseres Landes. Im Innland kann man problemlos vom Boden abwehren, dass kommt viel billiger.

    Wurde er womöglich einfach irgendwie disqualifiziert, weil man befürchtet die Schweizer möchten den Grippen auch jetzt noch nicht?
    • DerTaugenichts 08.07.2019 14:35
      Highlight Highlight Saab konnte keinen vollständig flugbereiten Testflieger zur Verfügung stellen.
  • Nickoseli 08.07.2019 12:50
    Highlight Highlight Ach was, der Geheimdienst im Cockpit ist zu viel technische US-Abhängigkeit, die ganze Microsoft-Infrastruktur bei unserem Geheimdienst oder zu Hause oder bei unseren Regierungstellen und praktisch der kompletten Schweizer Wirtschaft ist noch in Ordnung. Da ziehen wir die Grenze? Scheint mir doch etwas willkürlich gewählt.. Egal was für Flieger wir haben, der nächste Krieg wird durch Daten entschieden, nicht mit Feuerkraft.
    • Erba 08.07.2019 14:33
      Highlight Highlight Ja, nur beim US Jet, kann der CIA oder wer auch immer das Flugzeug übernehmen oder gar den Start verhindern. Ich glaube nicht, dass die Schweiz das möchte. Wie wärs wieder den alten Hunter auszugraben? Der hat mir immer gut gefallen
  • Jerry Cad 08.07.2019 12:37
    Highlight Highlight Naja, einen Tarnkappenbomber braucht die Schweiz ja wirklich nicht. Ausser wir hben vor demnächst unsere Nachbarländer anzugreifen.
    • sweeneytodd 08.07.2019 13:27
      Highlight Highlight Der F35 sowei auch der FA18 sind auch keine Tarnkappenbomber sonder Mehrzweckkampfflugzeuge.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 08.07.2019 20:25
      Highlight Highlight Nun ja, die F-35 hätte durchaus Stealthfähigkeiten.
      Aber leider ist sie auch eine vollkommen überteuerte Fehlkonstruktion.
      Sieht heftig aus, hat aber zu viele Probleme.
  • Dmnk 08.07.2019 12:33
    Highlight Highlight Bevor wir uns von den Amerikanern abhängig machen sollten wir eher den Hunter wieder reaktivieren. Da müssten wir zumindest nicht befürchten dass die Versorgung mit Ersatzteilen als diplomatisches Druckmittel verwendet wird...
  • Markus97 08.07.2019 12:33
    Highlight Highlight Mal so ein Vergleich: Würde man die Rafale kaufen, wäre dies als würde man einen GM X 1980, als neues Polizeiauto einführen. Das Flugzeug wäre bei Einführung über 40 Jahre alt! Da könnte man 2030 bereits über die nächste Beschaffung nachdenken...
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    • DemonCore 08.07.2019 14:41
      Highlight Highlight Nein. Die ersten Entwürfe stammen aus den 80er Jahren, die F/A-18 wurde Anfangs der 70er entwickelt, als Vergleich. Das heisst nicht dass das physische Flugzeug aus den 80ern stammt. Punkto Aerodynamik hat sich seit den 80ern nicht viel verändert. Selbstverständlich haben Rafales und Eurofighters moderne Avionik, EKF und Navigationsmittel. Auch die Bewaffnung ist modern. Tarnkappenflugzeuge-Entwürfe stammen aus den 90ern, flogen in den 00ern als Prototypen und gingen in den 10ern in die Produktion. Die USA sind die einzigen die Tarnkappenflugzeuge im grossen Stil produzieren können.
    • Markus97 08.07.2019 15:07
      Highlight Highlight Gut, machen wir das mal mit einem 40 Jahre Zyklus bei Flugzeugen. Hier im Vergleich ein Flugzeug von 1900
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    • Markus97 08.07.2019 15:07
      Highlight Highlight 1940
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  • what's on? 08.07.2019 12:27
    Highlight Highlight Und was, wenn man viele Pilatus Porter kauft, bewaffnet und gut über die Schweiz verteilt und damit den Luftraum sichert? Das wäre mal ein neuer Ansatz.
    • Toerpe Zwerg 08.07.2019 13:00
      Highlight Highlight ist halt etwas schwierig, wenn jedes Linienflugzeug doppelt so schnell unterwegs ist ...
    • Rasti 08.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Das wäre wie mit einem Traktor ein Auto auf der Autobahn abzufangen. Zu langsam.
    • Markus97 08.07.2019 13:02
      Highlight Highlight Reisegeschwindigkeit A320: 840 km/h. Höchstgeschwindigkeit Pilatus Porter 244 km/h.
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  • Logan 08.07.2019 12:25
    Highlight Highlight Schade hat sich die Eidgenossenschaft in früheren Zeiten entschlossen, keine eigenen Jets zu entwickeln. Ihre Anstrengungen damals waren richtungsweisend (Trapezflügel und Learjet).
    Heut wären WIR führend...
    • Hierundjetzt 08.07.2019 12:41
      Highlight Highlight Mirage Skandal bereits vergessen? 😏 Entwicklung eines Schweizer Langstrecken-Atombombers, um im Ernstfall Moskau auszulöschen?
    • Eine_win_ig 08.07.2019 12:44
      Highlight Highlight Und wie stellen Sie sich das vor mit den Kriegsmaterialexportbestimmungen, die die Schweiz hat? Wem würden wir denn so viele Flugzeuge verkaufen, dass es sich lohnen würde? Die USA, Russland, Deutschland und Frankreich hätten gleichwohl ihre eigene Produktion...
    • El Vals del Obrero 08.07.2019 13:17
      Highlight Highlight Und Schweden hat diese Strategie ja bestens geklappt :)
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  • leu84 08.07.2019 12:21
    Highlight Highlight Ein paar Fragen: Verdient Herr Dittli bei einem bestimmten Flugzeug-Typ aus Europa mit? Erfahren die CIA-Leute nicht weniger über unsere Flieger, wenn wir mit Rafale oder Eurofighter herumfliegen Frau Seiler Graf?

    Ein gegen und dafür des Tarnkappenbombers ist, dass wir diese Flieger irgendwo abstellen und nicht mehr finden. Dann sinken die Treibstoffkosten der Armee. Mehr Geld für anderes.
  • HugiHans 08.07.2019 12:21
    Highlight Highlight Das Flugzeug selbst und deren Flugleistungen sind nur ein Teil der Definition, welcher Generation die Flugeinheit zuzuordnen ist. Einen sehr hohen Stellenwert muss auch der Avionik, der Bedieneinheit (z.B. F-35 mit HMD), der Sensorik und der Waffensysteme aus.

    Auch, ob die aktuellen Lenkwaffen der FA-18 zu den Europäern passen, ist die Bodengestütze Luftabwehr kompatibel mit der Software der Jets (z.b. Freund/Feind Erkennung).

    Somit reicht die alleinige Betrachtung des Flugzeuges nicht. Es muss eine Gesamtbetrachtung aller verbundenen Systeme erfolgen und als Entscheidungsgrundlage dienen.
    • Herbert Anneler 08.07.2019 13:35
      Highlight Highlight Zu einer Gesamtbetrachtung gehört auch das Thema Politik. Deshalb ist es skandalös, dass wir nicht über einzelne Typen, sondern nur über den Beschaffungskredit abstimmen dürfen, und deshalb werde ich diesen auch ablehnen.
    • HugiHans 08.07.2019 16:07
      Highlight Highlight @Herbert Anneler
      Die Politik muss regeln, ob die Schweiz eine Armee benötigt und welche Aufgaben dieser zukommen. Da ist der aktuelle Stand, dass eine eigene Armee das Land verteigenen und die Lufthoheit sichern soll.
      Der Typenentscheid gehört hier sicher nicht dazu. Dieser muss durch Fachspezialisten erfolgen und nicht durch Miliz-Politiker oder durch das Volk. Allenfalls kann eine Fachkommision den Kauf begleiten und Empfehlungen dazu abgeben.
  • Kommemtar 08.07.2019 12:17
    Highlight Highlight Im moment gibt es dich nur eine Feage di alle Umtreibt:

    Hat der Flieger GPS oder nicht!?
    • rundblick 08.07.2019 12:40
      Highlight Highlight Und Reichweite ist sehr wichtig, damit man nicht schon in Mümliswil abdrehen muss :-)
    • leu84 08.07.2019 12:42
      Highlight Highlight Und wer betreibt das GPS-System? 🤔
    • Herbert Anneler 08.07.2019 13:35
      Highlight Highlight 😂
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  • p4trick 08.07.2019 12:14
    Highlight Highlight Wenigstens bringt die europäische Software die Flieger nicht zu schnell richtung Boden?
  • Goldjunge Krater 08.07.2019 12:14
    Highlight Highlight Der Rafale ist tatsächlich lächerlich. Der Eurofighter ja eigentlich auch.

    Alles andere als ein US-Nachfolger wäre unlogisch.
    • Bruuslii 08.07.2019 12:32
      Highlight Highlight wieso?
    • Sapere Aude 08.07.2019 12:35
      Highlight Highlight Der F 35 hat auch seine Schwächen. Ob die technologische Überlegenheit der F 35 ausreicht, um Rafale oder Eurofighter der Lächerlichkeit preiszugeben, wurde in keinem Ernstkampf unter Beweis gestellt. Gerade bei der Schweiz stellt sich die Frage, ob wir wirklich das "neuste und beste" Kampfflugzeug benötigen.
    • fireboltfrog 08.07.2019 12:57
      Highlight Highlight Der Eurofighter ist soweit ich weiss ein ziemliches gebastelt. Sehr teuer in der Wartung (siehe Österreich). Erfahrung ist da eben schon wichtig, und die Amerikaner haben wohl mit abstand am meisten bei Kampfflugzeugen. Aus zweiter hand habe ich erfahren, dass bei den Piloten der Grippen viel beliebter ist wie der Rafale.
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  • Markus97 08.07.2019 12:13
    Highlight Highlight Ganz unrecht haben sie nicht. Ein Jet aus den 80er-Jahren wird keine besonders hohe Lebensdauer haben. Das Volks-Nein zum Grippen dürfte ein Fehler gewesen sein. Jetzt gibts nur noch die Wahl zwischen horrend teuer und hoffnungslos veraltet.
    • Herbert Anneler 08.07.2019 13:38
      Highlight Highlight F35: Schon mehr Abstürze als bei allen andern Typen, und noch gar nicht ausgereift. Müsste wie der Gripen aus dem Wettbewerb genommen werden!
    • mPo@ZH 08.07.2019 13:40
      Highlight Highlight Oder Option 3: keine Jets kaufen?

    • Demo78 08.07.2019 17:08
      Highlight Highlight @Anneler korrekte Analyse 👍🤓
  • Amenokal 08.07.2019 12:10
    Highlight Highlight Das die Amis mit einem Budget von ca. 2Milliarden pro Tag und ihrer unglaublich aggressiven 'Verteidigungspolitik' andere Anforderungen an einen Jet haben ist klar. Das die Todesfabriken-Sprecher von Lockheed-Martin ihre Tötungsmaschienen für die Besten halten ist auch keine Überraschung. http://halten ist
    • Toerpe Zwerg 08.07.2019 13:03
      Highlight Highlight Hoi, bist grad vom Seminar für Polemik-Sprech abgegangen?
    • Amenokal 08.07.2019 13:25
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg Nein. Kannst du mir eins empfehlen?
    • Herbert Anneler 08.07.2019 13:45
      Highlight Highlight Die Amis bauen und verschrotten ihre Göppel sehr schnell, weil sie als aggressive Weltmacht immer das Neuste benötigen. Die Dauerhaftigkeit, die wir wollen, bieten sie nie - wir brauchen. Die FA18 haben ihre Lebensdauer viel früher erreicht, als erwartet! Als neutrales Land brauchen wir im Gegensatz zur aggressiven Grossmacht USA keine Angriffsjäger, sondern Verteidigungsjäger. Kurz: Mit der F35 und Super Hornets kauften wir viele Featured, die wir gar nicht brauchen. Amenokal liegt richtig.
  • Todesstern 08.07.2019 12:10
    Highlight Highlight Make love, not war
  • Winzig 08.07.2019 11:56
    Highlight Highlight wie wärs wenn wir den kauf der raffale/eurojets an die börsenequivalenz koppeln? die eu hat ja gezeigt dass so eine koppelung auch ohne sichtbaren zusammenhang gemacht werden kann.
    • DemonCore 08.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Wie wär's wenn wir den nächsten Jet nach militärischen, finanziellen und logistischen Kritierien auswählen? Und nicht nach den Kriterien einer fragwürdigen und unkoordinierten Aussenpolitik?
    • dho 08.07.2019 15:25
      Highlight Highlight Die Idee ist gut, aber du bist ein weicher Verhandler (wie der Bundesrat...)

      Der Deal sollte lauten, Flugzeuge gegen Modifikationen beim Rahmenabkommen.
    • JoeMuc 08.07.2019 18:14
      Highlight Highlight Wie wäre es wenn die EU den den EU Marktzugang mit dem Beitritt der Schweiz in die EU koppelt? :-O

      Immer dies Halbstarken... *gähn*
  • Sapere Aude 08.07.2019 11:48
    Highlight Highlight Wenn Parlamentarier*innen nicht einmal einen Tarnkappenbomber von einem Mehrzweckkampflugzeug unterscheiden können, sollten sie sich vielleicht nicht am Typenentscheid beteiligen.
  • sweeneytodd 08.07.2019 11:45
    Highlight Highlight Nur weil ein NR etwas sagt hat er noch nciht recht 🙆, klar der F35 ist sacke teuer, aber unbestritten der modernste von allen. Man darf auch davon ausgehen, dass er am längsten Support vom Hersteller erhält, da er für die nächsten Jahrzehnte das Rückgrat des Amerikanischen Heeres stellt. Welcher Jet und ob überhaupt ein Jet für die Schweoz vonnöten sei, sei dahingestellt.
    • dmark 08.07.2019 12:59
      Highlight Highlight Wurde die Software für den F35 auch in Indien geschrieben?
    • Brat Wurst 08.07.2019 13:11
      Highlight Highlight Modern: ja... aber scheinbar trifft die Kanone nicht....
      Gucksdu: „Die Kanone schiesst irgendwohin – Harte Kritik am F-35 (Tagi, 24.6)“.
    • Triumvir 08.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Was nützt uns "Support vom Hersteller", wenn die Software à la Boeing fehlerhaft ist...!?
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