Schweiz
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Umweltaktivisten blockieren Quaibrücke und färben Limmat grün



Rund 250 Demonstrantinnen und Demonstranten der Umweltgruppierung Extinction Rebellion haben am Samstag für etwa drei Stunden die Zürcher Quaibrücke blockiert. Die Stadtpolizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und trug Demonstranten einzeln von der Brücke.

epa08497408 Activists from the global environmental movement Extinction Rebellion during a protest on the Quaibruecke in Zurich, Switzerland, 20 June 2020.  EPA/ALEXANDRA WEY

Bild: keystone

Die Blockade-Aktion begann um 12 Uhr und war grundsätzlich friedlich, zu Ausschreitungen kam es nicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die freiwillig gingen oder von der Brücke getragen wurden, mussten sich einer Personenkontrolle unterziehen und erhielten eine Wegweisung. Um 15.15 Uhr war die Kontrolle beendet, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte, und die Quaibrücke konnte für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Polizisten tragen einen Aktivisten der Umweltbewegung Extinction Rebellion von der Quaibrücke in Zürich.

Die Polizei musste einige Teilnehmer, die nicht freiwillig gingen, von der Brücke tragen. Bild: sda

Insgesamt seien 257 Personen kontrolliert worden. Davon wurden 5 Personen auf die Polizeiwache gebracht. Eine 18-jährige Frau wird wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte der Staatsanwaltschaft zugeführt. Sämtliche kontrollierten Personen würden wegen verschiedenen Tatbeständen angezeigt.

Alle droht eine Anzeige

Wegen Verstosses gegen die Covid-19-Verordnung machten sich die Demonstranten nicht strafbar, ihnen drohen aber Verzeigungen wegen Störung des öffentlichen Verkehrs und wegen Nötigung, weil der Verkehr für über drei Stunden blockiert war.

HANDOUT - Von Unbekannten grün eingefärbte Limmat, am Dienstag, 10. September 2019 in Zürich. Die Stadtpolizei Zürich hat umgehend Abklärungen eingeleitet und die Wasserschutzpolizei aufgeboten. Zudem wurden Detektive eingesetzt, um den Ursprung der Verfärbung abzuklären. Aufgrund von ersten Erkenntnissen, kann davon ausgegangen werden, dass die Limmat von mehreren unbekannten Demonstrierenden im Bereich der Gemüsebrücke grün eingefärbt worden ist, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. (HANDOUT STADTPOLIZEI ZÜRICH)

Dieses Foto stammt vom 10. September 2019. Damals wurde die Limmat ebenfalls grün eingefärbt – von unbekannten Demonstranten. Bild: STADTPOLIZEI ZÜRICH

Mit geschätzt rund 250 Teilnehmern hatte der Anlass weniger als die maximal erlaubte Demonstrations-Höchstzahl von 300 Personen, die noch bis Sonntag gilt. Praktisch alle Teilnehmer trugen eine Schutzmaske. Die Abstandsregeln, bis Sonntag gelten noch die bekannten 2 Meter, hielten die Aktivsten hingegen nicht ein.

Limmat grün eingefärbt

Die Aktivisten wollten mit ihrer Aktion daran erinnern, dass die Welt nach der Corona-Pandemie nun nicht «zurück zur Normalität» dürfe. Sonst könne der Klimakollaps nicht verhindert werden.

Die Umweltgruppierung Extinction Rebellion ist in vielen Ländern präsent und setzt bei ihren Aktionen meist auf zivilen Ungehorsam wie etwa Strassenblockaden. In Zürich färbte die Gruppierung im vergangenen September die Limmat grün. (sda)

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113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 22.06.2020 08:54
    Highlight Highlight Helden, wie sie die Schweiz braucht!
  • Dwight D Eisenhower 21.06.2020 10:07
    Highlight Highlight Gerne würde ich mal die CO2 Bilanz der Teilnehmer mit einer notmalen Stadtzürcher*in vergleichen.
    Die Schweiz ist schon sehr weit mit der Klimapolitik demonstriert doch in den Schwellenländern
  • Darkside 21.06.2020 01:42
    Highlight Highlight Chemikalien in einen Fluss zu schütten mag in diesem Fall vielleicht harmlos sein, ist aber dennoch sinnlose Ressourcenverschwendung. Keine Ahnung wie diese Leute darauf kommen, dass eine solche Aktion das Denken anderer Menschen verändern könnte. Da geht's offensichtlich einfach um Selbstdarstellung.
  • soulpower 20.06.2020 20:44
    Highlight Highlight Es gibt verschiedene Arten von Klimaaktivisten. Einige suchen das Maximum an Aufmerksamkeit und färben ganze Flüsse grün ein. Ich bin eher skeptisch darüber, ob eine solche Aktion für die Flüsse umweltfreundlich ist. Weiss jemand mehr?
    • Geogräfin 20.06.2020 21:10
      Highlight Highlight ja, das ist absolut unbedenklich und wird in der Hydrologie oft als Tracer verwendet, um z.B. unterirdische Abflüsse zu beobachten. Gerüchteweise hat ein Student ein paar Semester über mir das auch mal getrunken um zu schauen ob er danach grün pinkelt.

      Ah ja, die Uni hat das übrigens auch schon geschafft: https://www.20min.ch/story/studenten-faerben-fluss-giftgruen-ein-101843994582
    • soulpower 20.06.2020 21:36
      Highlight Highlight Geogräfin: Danke für dein input,....von dem her also unbedenklich. Hoffe dazu, dass dieser Guru oder Füher von "Extinction Rebellion" auch so unbedenklich ist. Da hat man ja letzte Woche betreffend den sektiererischen Strukturen bei den Aluhüten schon genug erfahren, und hofft, dass dies nicht auch bei diesen Gruppierungen und deren extremen Aktionen in diese Richtung läuft. Es wäre äusserst schade für alle welche eine Umwelt/Klima-freundlichere Welt wollen und sich dafür einsetzen...
  • Locutus70 20.06.2020 20:41
    Highlight Highlight Das da viele Autos einen Umweg nehmen mussten und damit die Umwelt noch mehr verschmutzt wurde, darauf kommen diese Leute wohl nicht ...
    Und das man bei solchen Ansammlungen Mundschutz trägt auch nicht ...
    Um den Umweltschutz ging es da wohl weniger, vielmehr darum paar Tweets und Youtube Videos zu fabrizieren.
  • Geogräfin 20.06.2020 19:52
    Highlight Highlight Chilleds mal!
    Heute wäre eigentlich Pride gewesen. Wenn wieder an die 50'00 Personen (bewilligt) demonstriert hätten, wärt ihr auch im Stau gestanden
  • Varanasi 20.06.2020 19:52
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach tut diese „Extinction Rebellion“ Gruppierung der Umweltbewegung keinen Gefallen.

    Wie schon einige angemerkt haben, erschrecken solche Aktionen sicher auch Menschen, die sonst mit der Klimabewegung sympathisieren.




    • soulpower 20.06.2020 21:27
      Highlight Highlight Bingo! Diese Gruppierung erinnert mich irgendwie an die Aluhüte und einer ihrer vegetarischen Führer, dessen Machenschaften letzte Woche aufgedeckt wurde! Denn die von dir erwähnten Klimaaktivisten haben auch so einen Guru oder Führer auf den Britischen Inseln irgendwo, der all die Fäden zieht. Wäre höchst interessant, wenn sich Anonymous bei denen auch mal umschauen würde. Sektiererische Strukturen? Es wäre für die Klimabewegung allgemein nicht zu hoffen...
  • tisti 20.06.2020 19:28
    Highlight Highlight Wie die Corona Krise gezeigt hat, schneiden Länder besser ab, die auf die Wissenschaft hören und vorsorglich wirksame Massnahmen gegen Krisen ergreifen. Das gilt beim Klimaschutz noch viel mehr. Mit griffigen CO2 Gesetzen fördern wir Innovationen und unsere Produkte ins Ausland verkaufen. Aber leider reagiert die Politik nicht. Je unabhängiger wir vom Öl, desto mehr Geld sparen wir. Die Klimakrise ist die gefährlichste Bedrohung für unserer Zukunft. Und doch werden hier Demonstranten angegriffen, die für uns alle einstehen und sich für die Lösung der Krise einstehen - völlig friedlich.
  • quad 20.06.2020 19:08
    Highlight Highlight Noch "grün" hinten den Ohren, linke/rechte Faust nach oben und selber noch keine Schraube gedreht ... das Ganze wird nicht nur langsam aber sicher mühsam aber es wird vor allem kontraproduktiv ...
  • w'ever 20.06.2020 18:48
    Highlight Highlight liebe demonstranten
    ist es möglich, dass ihr mal in einer anderen stadt als zürich oder bern demonstriert?
    dankemässi
  • René Obi (1) 20.06.2020 18:36
    Highlight Highlight Tja. Corona ist ja schon ein grosses weltweites Problem. Aber das mit dem Klima wird um ein vielfaches schlimmer und schlussendlich teurer. Dass im ganzen Corona-Fieber dieses Thema wieder ganz hoch auf die weltweite Traktandenliste kommen muss ist darum eminent. Die Leute von Extinction Rebellion habe darum absolut recht. Auch wenn ich mich heute etwas über den Verkehr im Limmatquai aufgeregt hatte.
    • Hierundjetzt 20.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Klima: nächsten 100 Jahre ein wichtiges Thema

      Corona: Tödliche Lungenkrankheit, während 12 Wochen

      Nein, ich denke mir nicht, dass das Thema Klima vergessen geht.

      Aber zuerst kommt der Schutz unserer Eltern, danach gerne wieder über Verbrennungsmotoren reden.
    • Stargoli 20.06.2020 20:34
      Highlight Highlight @hierunsjetzt
      Das eine schliesst das andere ja nicht zwangsläufig aus.
    • ZimmiZug 20.06.2020 20:53
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Wusste gar nicht, das CoVid19 nur 3 Monate tödlich ist.
      Und da dachte ich doch in meiner unendlichen Naivität, dass es bis zu einer Impfung oder gutem Medikament tödlich sein kann. Man, da haben die aktuell ca. 1 bis 1.5 Mio Covid19-kranken auf der Welt ja richtig Glück gehabt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 20.06.2020 18:25
    Highlight Highlight „Jetzt isch dänn mal gnueg demonstriert!“

    Post: übernehmen Sie.
  • Blues 20.06.2020 18:24
    Highlight Highlight Wir alle wollen sauberes Wasser, bessere Luft, kein Plastik in den Gewässer, keine stinkende Abgase. Aber mit diesem infantilen Sitzstreik bewirkt ihr noch gar nichts. Lasst mal euren SUV zu Hause und fahrt mit der Bahn auf die Rigi. Schaut zu dass euer Hauskehricht sauber entsorgt wird.

    Noch etwas: lernt endlich an der Urne den richtigen Entscheid zu treffen, anstatt auf der Strasse mit nutzlosen Parolen die Menschen zu ärgern.
    • ZimmiZug 20.06.2020 20:56
      Highlight Highlight Leider nein.
      Wenn dies "alle" möchten, dann würden die Wahlen anders laufen. Ich bin kein Linker. Aber es gibt auch viele in der Mitte bis sogar ein bisschen (aber zu wenige) bei der FDP, welche was ändern wollen - und zwar jetzt. Leider gibt es noch viele, die anders wählen....
  • genderfluide ananas|fairtrade 20.06.2020 18:22
    Highlight Highlight Extinction Dementia sage ich nur 😎
  • Garp 20.06.2020 18:14
    Highlight Highlight Ich bin etwas schockiert, wie viele hier das Demonstartionsrecht offenbar am liebsten abschaffen würden.
    • Stargoli 20.06.2020 20:37
      Highlight Highlight Danke, wundere mich auch seit wann es für so viele Leute ein Problem ist wenn man per Demo für seine Interessen einsteht. Zumal sie sich ja sogar ziemlich an die Coronaregeln gehalten haben.
    • Locutus70 20.06.2020 20:50
      Highlight Highlight @Garp - Davon hab ich in keinem Kommentar gelesen. Die meisten hier finden diese "Demo" nur sowas zwischen peinlich, destruktiv oder kontraproduktiv ^^
    • Garp 21.06.2020 15:38
      Highlight Highlight Dann lies noch einmal oder sie wurden gelöscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter F. Sobchak 20.06.2020 18:07
    Highlight Highlight Diese Leute dürfen in der Stadt wohl alles..
  • WHYNOT 20.06.2020 18:01
    Highlight Highlight Festnehmen und in Quarantäne
    • Stargoli 20.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Festnehmen weil Sie demonstriert haben?
      Wie wärs mit auswandern in die Türkei, Nordkorea oder Turkmenistan?
      Scheint so als würdest du dich dort wohler fühlen. Da gibts sicher keine nervigen Demonstranten.
  • c_meier 20.06.2020 17:32
    Highlight Highlight ".... und färben Limmat grün"

    der Titel sollte korrigiert werden, da die Limmat ja im 2019 gefärbt wurde. So wie der Titel jetzt steht meint man, dass dies heute wieder passiert sei..
  • Raembe 20.06.2020 17:20
    Highlight Highlight Seien wir ehrlich, das einzige was diese Aktion gebracht hat sind hässige Leute, die nun wohl eher rechts wählen bei der nächsten Wahl.
    • Garp 20.06.2020 19:30
      Highlight Highlight Das liegt an den Wutbürgern, die sonst für freie Meinungsäusserung einstehen 😂 .
      Die wählen eh rechts und wollen gar nicht diskutieren. Ich hab's echt oft versucht, auch hier.
    • Locutus70 20.06.2020 20:51
      Highlight Highlight @Raembe - Wie soll es auch anders sein? Diese aggressive und destruktive Art von diesen Leuten kann niemals positive Dinge anziehen bzw. bewirken.
    • Raembe 21.06.2020 00:03
      Highlight Highlight @Garp: Ich wähle links, trotzdem hätte es mich angepisst, wenn ich wegen dieser Demonstranten im Stau gelandet wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Son Doku 20.06.2020 17:20
    Highlight Highlight Hauptsache man hat Demonstriert 🤦‍♂️
  • Roger Rabbit 20.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Jedes WE Demos in Zürich. Die Sympathien für die Anliegen der Demonstranten könnten bald ins Gegenteil umschlagen. Es gibt effizientere Methoden zur Lösungsfindung, als die Besetzung von öffentlichen Plätzen und Verkehrswegen, um damit das lokale Gewerbe sowie tausende von Bürgern zu verärgern. Ich werde den Eindruck nicht los, dass es für viele Teilnehmer von Demos darum geht, ihr WIR-Gefühl repetitiv zu erleben. Bitte arbeitet von nun an ernsthaft an den bekannten Themen zur Problemlösung und lasst die Mitläufer zuhause.
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 20.06.2020 17:03
      Highlight Highlight Ach von mir aus können sie auch täglich demonstrieren.
      Asozial wirds erst wenn dies unbewilligt, begleitet mit Sachebeschädigung und Nötigung von zigtausend unbeteiligter passiert.
      Für linksaussen Demonstranten eine Info: Man kann auch demonstrieren ohne Strassen und Verkehr zu blockieren und in voller Absicht unzählige Leute zu stören.
      Und sonst hoffe ich, erinnert sich die Stapo mal daran wie sie reagiert wenn Party-People einen Platz versperren. Da gab es jeweils keine Dialogteams sondern direkt Gummischrot und Wasserwerfer..
  • Fakten 20.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Unverständlich!!!
  • HiCh 20.06.2020 15:36
    Highlight Highlight Ich verstehe das Anliegen der Demonstranten. Ich finde aber durch das Blockieren des Verkehrs erreichen sie genau das Gegenteil. Jeder der davon betroffen ist, wird bei den nächsten Abstimmungen/Wahlen sich daran erinnern und genau gegenteilig abstimmen.
    Übrigens gehe ich davon aus, dass das bei jedem Thema so zutrifft. Ich will das Demonstrieren damit nicht schlechtreden. Ich habe einfach den Verdacht, dass es bei dem Rest der Bevölkerung zu einer Abwehr- oder Jetzterstrecht-Haltung kommt.
    • bokl 20.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Genau. Extinction Rebellion Schweiz wurde nämlich von der SVP unterwandert und mobilisiert nun mit solchen Provokationen die motorisierten Wähler für die nächsten Abstimmungen / Wahlen. Aber pssst. Nicht weitersagen.
    • HiCh 20.06.2020 17:10
      Highlight Highlight Das sage ich doch gar nicht. Ich behaupte nur, dass sich die Demonstranten vermutlich zu wenig in die Anderen reinversetzen können und nicht abschätzen, was ihr Verhalten auslöst.
    • reactor 20.06.2020 18:06
      Highlight Highlight Also mich als Stadtzürcher stört das überhauot nicht, im Gegenteil.
  • Skychef 20.06.2020 15:00
    Highlight Highlight Als ich über die Brücke lief um irgendwie ne Tram zu bekommen wurde ich recht aggro von den Ökoaktivisten mit Flugblättern ( sicher Ököpapier für welches kein Baum sterben musste ) umwedelt. Als ich ihnen entgegnete dass mich ihre Aktion nicht so besonders interessiert wurden sie recht pissig. Die meisten trommelten extatisch rum und Ökofamilien sassen zum Picknick mit ihren Kleinkindern auf der Brücke.Die weinten und hielten sich die Ohren zu wegen des Lärms...
    • ingmarbergman 20.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Geschichten aus dem Paulanergarten.
    • Garp 20.06.2020 15:53
      Highlight Highlight Um _irgendein_ Tram zu bekommen musst Du nicht über die Brücke laufen. Die Haltestellen sind vor und nach der Brücke 😁 .
    • Skychef 20.06.2020 16:21
      Highlight Highlight Genau Garp
      Alle Tramlinien wurden am Bürkliplatz per Hyperdrohnen zum Bellevue transloziert. PS es fuhr garnix mehr im Grossraum Bellevue
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 20.06.2020 14:58
    Highlight Highlight Ah wow danke, jetzt weiss ich warum sich mein Heimweg nach einer harten 6-Tage-Woche verzögert hat. Unglaublich, dass man so etwas zulässt.
    • MahatmaBamby 20.06.2020 15:20
      Highlight Highlight Weil sich die Welt nur um einzelne Dreht
    • ChlyklassSFI 20.06.2020 15:28
      Highlight Highlight Mia: Ja, nur du arbeitest!!
    • bokl 20.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Wirklich ein Skandal so was. 6-Tage-Wochen sollten verboten werden ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 20.06.2020 14:55
    Highlight Highlight Indem man nun auf die Demonstranten schimpft, muss man auch nicht auf das Thema Umweltschutz eingehen.
    • CapD17 20.06.2020 17:04
      Highlight Highlight Selber Schuld. In der Schweiz muss man nicht demonstrieren. Man kann Unterschriften sammeln.
    • Garp 20.06.2020 17:22
      Highlight Highlight Doch auch in der Schweiz muss man demonstrieren, sonst gäbe es das Frauenstimmrecht immer noch nicht.
  • Turicum04 20.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Man muss auf diese Situation aufmerksam machen. Mit jedem Mittel! Die Aktivisten sind Helden!
    • 7immi 20.06.2020 16:21
      Highlight Highlight Extremismus ist nie gut, auch Klimaextremismus nicht. Wir haben in der Schweiz genügend demokratische Mittel um Dinge zu ändern. Dafür muss man keinen Stadtei lahmlegen und den Leuten auf den Sack gehen. Aber es ist halt deutlich aufwändiger, in einigen Jahren etwas Fundiertes auszuarbeiten als mal an einem freien Tag rumzusitzen und sich in Selbstgerechtigkeit zu sonnen. Sie sind vieles, aber garantiert keine Helden.
    • Silent_Revolution 20.06.2020 16:23
      Highlight Highlight Die Latte fürs Heldentum liegt heutzutage erschreckend niedrig.
    • Peter R. 20.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Was haben dann ihre Helden getan, ausser einen Stau zu verursachen, Tramlinien zu blockieren etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crisi 20.06.2020 14:38
    Highlight Highlight wir haben demokratische prozesse in der stadt zürich und auch in der schweiz. anscheinend reicht es nicht mehr seine politischen interessen über diese kundzutun.... jeder mit irgendeinem anliegen legt immer gleich die ganze stadt lahm... soll diese demonstrationswut immer so weitergehen? wenn ich nicht bekomme was ich will, dann lege ich die ganze stadt lahm?
    • Garp 20.06.2020 15:23
      Highlight Highlight Also ich wohn in der Stadt, bei mir ist nichts lahmgelegt, ich wüsste aber nicht wozu ich ein Auto in der Stadt benutzen sollte.
    • bokl 20.06.2020 15:23
      Highlight Highlight 1 Brücke ist nicht die ganze Stadt + Tramverkehr wurde durchgelassen. Also eigentlich nicht viel lahmgelegt. Chill mal und schieb nicht gleich Crisis.
    • Garp 20.06.2020 15:38
      Highlight Highlight Demonstrationen sind ok. Hier demonstrieren auch oft Kommentatoren mit Parolen und legen jede vernünftige Diskusskion lahm, weil nur zählt was sie wollen. Lern erst mal mit Deiner Wut umgehen, Crisi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 20.06.2020 14:35
    Highlight Highlight Wenn Sie sich berechtigte Sorgen über den Klimawandel und die Auswirkungen auf die Zukunft Ihrer Kinder machen, sehen Sie sich bitte dieses Interview mit Extinction Rebellion-Sprecherin und BBC/Andrew Neil an.
    Einige Punkte des Interviews:
    -Die Angstfantasie von Milliarden Klima-Toten
    -Todesursachen der angeblich zu erwartenden Klima-Toten unbekannt
    -Extinction Rebellion erklärt, dass „alarmistische Sprache funktioniert“
    -Keine Lösungsvorschläge, aber Netto-null-Emissionen bis 2025 als Zielforderung
    -Ende der Luftfahrt bis 2025, alle Industrien auf den Prüfstand


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  • SeineEminenz 20.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Warum in Züz? Züz mit einen der strengsten Autoverordnungen (verkehrsberuhigte Zonrn, Parkplätze, geplantes Züri autofrei) und einer linksgrünen progressiven Bevölkerung plus Regierung.

    Macht das doch in Spreiti oder in Burgdorf.
    • Magnum 20.06.2020 14:29
      Highlight Highlight An einem Samstag fahren um die Zeit, zu der Aktivisten die Quai-Brücke blockiert haben, doch halb Spreitenbach und Burgdorf mit dem Auto zum Lädele und Käfele nach Zürich. Nix Park & Ride, rein ins Gewühl!

      Ob die Beutl-Mimi gerade wieder mit ihrem Bätscheler automobil unterwegs war? Instagram und 20min werden es uns verraten.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 20.06.2020 14:40
      Highlight Highlight Am besten in Herrliberg und dann noch eine Runde drehen mit Christof in seinem Pool. Joint und Sonnenuntergang inklusive.
    • elipant 20.06.2020 15:20
      Highlight Highlight Absolut. Nur ist dann die Medienwirksamkeit gleich null! Tscheggsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 20.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Wie wärs mal mit konkreten politischen Vorstössen/Vorschlägen? Ich denke die allermeisten haben die berechtigten Anliegen verstanden und es wäre an der Zeit für einen "next Level".
  • Turi 20.06.2020 14:04
    Highlight Highlight Störend empfinde ich dass Einzelpersonen die etwa im Wohnquartier den Verkehr so stören gebüsst werden. Solche politischen Gruppierungen andererseits scheinen in unserem Land bei Politik und Polizei Narrenfreiheit zu geniessen.
    Entweder gleiche Rechtssprechung für alle, oder überflüssige Gesetze abschaffen.
    • Do not lie to mE 20.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Gesetze gelten für sie nur, wenn sie nicht ihrem Verständnis der Gesellschaft zuwiderlaufen. Sonst gelten sie nicht. So wörtlich die DE Abgeordnete Frau Claudia Spatz (2011):
      „Wenn es Gesetze gibt, die uns daran hindern, legitimen Protest zu verdeutlichen, dann stimmen diese Gesetze nicht. Dann müssen wir uns nicht an diese Gesetze halten.“
    • Garp 20.06.2020 16:01
      Highlight Highlight Kannst Du Quellen nennen Turi? Würde das gerne genauer wissen. Ging es da auch um Demonstrationen?
    • WHYNOT 20.06.2020 18:02
      Highlight Highlight ...das nennt man Sozialismus
  • Schon gegangen 20.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Ui da werden blockierte Influencer dann wieder sauer und die Boulevardpresse hat wieder Futter für eine Woche!
  • Ökonometriker 20.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Aktivisten-Logik: Böse Autos verschmutzen Umwelt, also sperren wir eine Brücke, damit sie ein paar Zusatzkilometer fahren müssen!

    Wirklich helfen würde eine Initiative mit konkreten Umweltschutzmassnahmen. Aber das ist dann wohl zu anstrengend...
    • blueberry muffin 20.06.2020 13:36
      Highlight Highlight Mhm. Als wären die Antworten nicht noch und nöcher erarbeitet worden. Seit Jahrzehnten.

      Euch passt die Lösung nicht, dass ist das Problem. Corona Lockdown hat das Problem bereits gelöst - einfach nicht mehr aufhören damit.
    • Matrixx 20.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Es gibt konkrete Umweltschutzmassnahmen, einige davon etwa seit den 80er Jahren.
      Aber die sind dann wohl zu anstrengend für den kleingeistigen Bürger...
    • Garp 20.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Ich finde es ok, auf ein Anliegen so aufmerksam zu machen. Dir ist vielleicht nicht bewusst, wieviel Geld eine Initiative braucht und ihre Anliegen, wie Umweltschutz, kann man ja nicht nur Leuten überlassen, die Geld haben. Die interessiert es nämlich oft nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 20.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Frage mich ernsthaft wieso sogenannte "Umweltaktivisten" auch den Grammverkehr lahmlegen. Den trotzdem passieren zu lassen wäre gerade auf der Quai rücke ein leichtes. Damit würde man auch die RICHTIGEN Zeichen setzten und den ÖV Benutzern mitteilen dass sie das richtige tun. So ist es einfach für alle ein Ärgerniss
    • Matrixx 20.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Man sollte keinen Kommentar verfassen, bevor man den Text gelesen hat. Erspart Peinlichkeiten...
    • Tschowanni 20.06.2020 13:23
      Highlight Highlight @Matrixx. Stimmt. Da hab ich wohl was überlesen. Sorry
    • Hardy18 20.06.2020 16:17
      Highlight Highlight Grammverkehr - Bedeutung,

      Der/Die Nachtschwärmer in Zürich, die Betäubungsmittel an sich tragen und auf dem Weg von oder zum Club, zur Bar sind.
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